Die rheinländische Frohnatur hatte man Rettinghaus in Interviews immer angemerkt. Das Remagen im Wiki-Artikel als Geburtsort genannt wird, ist auch schon vielen Jahren so.
Zitat von Koboldsky im Beitrag #8625Dass er in Remagen geboren wurde, ist mir jedenfalls schon länger bekannt.
Dass allein müsste ja nicht bedeuten, dass er auch in der Region aufgewachsen ist. Siehe z. B. den in Hameln geborenen, aber in Berlin aufgewachsenen Lutz Mackensy.
Zitat von Koboldsky im Beitrag #8625Er hat es auch in der Podcastfolge erwähnt, in der er sich selbst interviewt hat. Dort erzählte er auch, dass er eine Zeit lang in Bonn-Bad Godesberg gelebt hat, bevor er dann als Jugendlicher nach Hamburg zog.
Sein Selbstinterview habe ich mir dann wohl noch nicht gegeben.
Selbstinterview - Na ja, das hätte ich so nicht formuliert. Er hat sich schließlich nicht selber ausgefragt... Er hatte einfach von sich und aus seinem Leben erzählt, aber bemerkenswert offen und sehr hörenswert.
Ich hatte damals auch diese entsprechende Folge verlinkt, als sie noch aktuell war & finde es sehr schade, dass nie eine Video-Variante nachgereicht wurde.
Hier wurde wirklich von allen drei Beteiligten kein Blatt vor den Mund genommen, was KI, die Machenschaften von Netflix und den Einsatz von Promis angeht! Bei letzterem Thema fiel das Urteil angenehm differenziert aus, es wurde nicht in Grund und Boden verdammt; Engelbert von Nordhausens abfällige Bemerkung über Kai Pflaumes Besetzung in "Incredibles" ist zwar verständlich, aber dann doch sehr hart; es gab und gibt sicher schlechtere Leistungen in diesem Bereich. Und gerade bei diesem Film gab es einige hervorragende Leistungen. Amüsant war Katrin Fröhlichs Ankündigung, wie sie auf einen Anruf von Netflix reagieren würde (einschließlich Götz-Zitat)! Dass sie nach ihrer ersten größeren Synchronrolle im Film noch öfter Jungen-Rollen sprach, war mir bisher noch nicht bewusst, ebenso auch nicht ihre Besetzung in der alten "Dennis"-Serie (um 1990). Was erwachsene Sprecherinnen in solchen Rollen angeht, wurden komischerweise weder Sandra Schwittau noch Christina Hoeltel genannt; vielleicht war gerade Erstere ZU naheliegend? Jedenfalls darf man gespannt sein, wie lange der Konflikt zwischen Netflix und dem Verbund weitergeht, wenn beide Seite weiter auf ihrem Standpunkt beharren!
Der Podcast ist ja noch in den Kinderschuhen und wird sicher seinen Weg finden. Ich habe ihn dann aber nach 10 Minuten vorerst ausgemacht. Die Sprechbeteiligung zwischen den Kollegen war recht unausgewogen und es war ein bisschen anstrengend, dem Gespräch zuzuhören. Aber vielleicht höre ich ihn noch zu Ende, denn die Thematiken sind wichtig.
Zitat von berti im Beitrag #8633Hier wurde wirklich von allen drei Beteiligten kein Blatt vor den Mund genommen, was KI, die Machenschaften von Netflix und den Einsatz von Promis angeht! Bei letzterem Thema fiel das Urteil angenehm differenziert aus, es wurde nicht in Grund und Boden verdammt;
Zum Thema KI haben sich Katrin Fröhlich und Santiago Ziesmer jedoch bemüht zu betonen, dass nicht alles daran schlecht ist. Grundsätzlich sollte künstliche Intelligenz die Menschen so gut es geht entlasten und nicht so einfach ersetzen.
Zitat von iron im Beitrag #8635Zum Thema KI haben sich Katrin Fröhlich und Santiago Ziesmer jedoch bemüht zu betonen, dass nicht alles daran schlecht ist.
Natürlich fällt das Urteil hier auch differenziert aus. Aber die Ängste, dass das zu starke Einbeziehen der KI in ihrer Branche katastrophale Folgen haben könnte, sind nur zu berechtigt und verständlich.
Ich wusste bisher gar nicht, dass ihr Vater eine so wichtige Figur im TV-Journalismus war. Obwohl ich in West-Berlin aufgewachsen bin, habe ich ihn als Moderator der "Abendschau" nicht mehr erlebt. Allerdings kommt mir sein Gesicht bekannt vor.
Bei Interviews mit Irina von Bentheim fällt mir immer auf, dass der spätere Werdegang ihres Bruders Nicolai nie thematisiert wird. Wahrscheinlich möchte sie darüber nicht sprechen, was natürlich absolut okay ist. In der synchronkartei sind nur 3 Sprechrollen mit ihm verzeichnet. Und in dem sehr kurzen wikipedia-Eintrag über ihn steht, dass er 2001 mit nur 41 Jahren an einem Hirntumor verstarb. Dort findet sich aber auch ein Link zu einem Zeitungsartikel, worin steht, dass er ein erfolgreicher Immobilienmakler und Musikproduzent („One Dance to Paradise“) war.
Jedenfalls konnten sie und ihr Bruder in dem erwähnten Heinz Erhardt-Film "Das kann doch unseren Willi nicht erschüttern" ihre Synchronfähigkeiten gut unter Beweis stellen, denn der Film wurde ja komplett nachsynchronisiert - allerdings ziemlich schluderig. Das war auch der Grund, weshalb Heinz Erhardt (wie ich mal in einem Buch über ihn gelesen habe) den Film im Nachhinein nicht mochte.