Zitat von Jane im Beitrag #8726Demnächst erscheint im "In Farbe und Bunt"-Verlag eine Biografie über Tommi Pieper. Weil ich faul bin, hier der Presstext:
Die aktuelle Ausgabe der "Zeit" enthält ein Gruppeninterview mit Daniela Hoffmann, Tobias Meister, Claudia Urbschat-Mingues und Marco Eßer (S. 72). Neben verschiedenen anderen Aspekten geht es gegen Ende auch um die Reithemen Netflix und KI; in Bezug auf Letzteres zeigt man sich sehr pessimistisch.
Wirklich eine skurrile Vorstellung, dass ein stimmlich und äußerlich so "knorriger" Schauspieler wie Benno Hoffmann seine Karriere beim Ballett begann!
Tolles Porträt! Benno Hoffmann gefiel mir als Sprecher immer besonders in den tschechischen Serien Pan Tau und Die Märchenbraut, wo er František Filipovský als Großvater Urban und Stunk in zwei sehr markigen Nebenrollen sprach, bei denen er sein komödiantisches Talent voll ausspielen konnte. Ebenfalls stark war er als Sprecher des fiesen Richard Boone in dem Paul Newman-Western Man nannte ihn Hombre. Und natürlich auch für Clifton James als Sheriff „Nepomuk“ Pepper in den ersten beiden Roger Moore-Bondfilmen – absoluter Kult!
Ich kann mich da nur anschließen. Ein sehr schönes Porträt. Besonders schön finde ich die Stelle, wo er sehr leidenschaftlich über seinen Lehrer spricht, durch den er auf Shakespeare und etc. kam.
Ich kann mich da nur anschließen. Ein sehr schönes Porträt. Besonders schön finde ich die Stelle, wo er sehr leidenschaftlich über seinen Lehrer spricht, durch den er auf Shakespeare und etc. kam.
Das war wirklich interessant, zumal es für jemandem aus seiner Generation und seinem Milieu alles andere als selbstverständlich gewesen sein dürfte, in der Schule mit Literaturklassikern in Berührung zu kommen. Ebenso wie bei Lutz Schnell kam bei ihm im Interview eine deutlich "norddeutsche" Färbung durch, die beide beim Synchronisieren absolut nicht hatten. Da er den Alfred P. Doolittle so oft gespielt hat, kam mir kurz der Gedanke, ob er (trotz des Altersunterschieds) auch zu Stanley Holloway gepasst hätte.
[quote]Ich kann mich da nur anschließen. Ein sehr schönes Porträt. Besonders schön finde ich die Stelle, wo er sehr leidenschaftlich über seinen Lehrer spricht, durch den er auf Shakespeare und etc. kam.
Wirklich sehr gelungen und stimmungsvoll! Dazu beigetragen haben in der Tat auch, die Interviewausschnitte mit Benno Hoffmann, der noch in seinem damals schon höheren Alter eine bewundernswerte Energie ausgestrahlt hat!:)
Eine Kleinigkeit, die mich trotzdem gestört hat: Der Name des Tiroler Ortes, wo er gestorben ist, wird korrekt "Fomp" ausgesprochen...!