Timothy V. Murphy Lonny Costigan K.Dieter Klebsch / K.Dieter Klebsch / K.Dieter Klebsch Kelly Landry Diane Davidson Denise Kanty / Mareile Moeller Joe Munroe Raylan Moss Robin Kahnmeyer Christina Ricci Alice Sarah Alles / Sarah Alles / Sonja Spuhl Kevin James Ray Thomas Karallus / Thomas Karallus / Thomas Karallus C.J. Perry Barnyashev Kirby Yvonne Greitzke Luis Guzmán Ignatius Michael Iwannek / Michael Iwannek / Michael Iwannek Kelly Lynn Reiter Aurora Rahel Ira
Ah, den Namen hatte ich bisher überlesen. Ja, dann wird das hier nichts. Drake hat gefühlt die Hälfte der letzten Drölfzig Bruce Willis Rohrkrepierer inszeniert. Filme, die nur existieren, damit man mit dem Namen auf dem Plakat Kasse machen kann.
It's Review time! (Kann Spoiler beinhalten. Lesen auf eigene Gefahr.)
Das Konzept des Films ist jetzt nicht unbedingt neu. Alternder Familienvater ist insgeheim Auftragskiller/Schuldeneintreiber, um seiner Familie ein gutes Leben zu ermöglichen. Dann will er aussteigen, doch so einfach ist das nicht. Dann erregt er noch den Zorn des Obergangsters und es folgt ne wilde Schießerei. Die Familie akzeptiert einfach, dass ihr Dad ein Killer ist und Ende gut, alles gut.
Der Film ist quasi ne Art "Bottle Episode", eine Episode einer Serie oder ein Film der nur wenige Locations und Darsteller hat. Das Tempo und die Erzählweise ist mir persönlich ein bisschen zu lasch für nen Actionfilm. Das ist auch das Problem was viele moderne Actioners haben. Die Story geht gut los, läuft dann ne Weile auf der Stelle und die ganze Action wird ans Ende gepackt. Was ich gut finde, ist, dass der Film Kevin James' Figur nicht als Actionhelden darstellt, sondern einfach nur ein Mann, der das tut, was getan werden muss, um seine Familie zu versorgen. Man spürt, er hat eigentlich gar keine Lust auf das Ganze und macht das nur als Mittel zum Zweck.
Zur Synchro: Thomas Karallus gefällt mir hier wieder deutlich besser. In Playdate - Die Action-Dads fand ich ihn irgendwie etwas schwach klingend. Man hört ihm sein Alter aber dennoch stark an. Sarah Alles für Christina Ricci ist zwar ungewohnt, funktioniert aber hervorragend. Luis Guzman mit Michael Iwannek wie in Wednesday fand ich toll. Klebsch als Bösewicht ist zwar gut aber irgendwie etwas langweilig.
Fazit: Ein etwas zu langweiliger Actionfilm, eine altbekannte Story, gute Darsteller, eine ordentliche Synchro. 6/10