Der Gast aus der Zukunft (Pod sozvezdiem bliznetsov) Regie: Alan Rudolph Erstaufführung: 20.06.1980 Kino DDR/16.11.1980 DDR 2 Deutsche Bearbeitung: DEFA Studio für Synchronisation, Weimar Dialogbuch: Rosemarie Oppel Dialogregie: Michael Englberger Synchronschnitt: Monika Bath, Synchronton: Jürgen Krzywinski
Aus einem Forschungslabor ist ein Roboter spurlos verschwunden und allerlei rätselhafte Vorgänge passieren danach in der Stadt. Irgend jemand lässt Zootiere frei, bei einem Verkehrsunfall bleibt der Abdruck einer Hand auf der Kühlerhaube zurück, in einer entfernten Gegend wird von Jägern ein unbekannter Flugapparates abgeschossen. Die unversehrt gebliebenen Teile dieses Apparates geben Hinweise auf die Herkunft, führen zu einer im Süden des Landes gelegenen Stadt. Aus dieser Stadt kommt auch die Meldung , dass unheilbar Kranke geheilt wurden. Die Untersuchung dieser Ereignisse führt zu der Entdeckung, dass das künstliche Gehirn namens »Sigom« begonnen hat, sich selbst zu programmieren und einen menschlichen Körper aus synthetischem Eiweiß zu erschaffen. Sigom wurde mit der Mission ausgestattet, sich in das Sternbild der Zwillinge zu begeben, um den Menschen weitere Geheimnisse des Kosmos zu erschließen...
Aleksandr Javorovsky (Vsevolod Gavrilov) Walter Jäckel Sigom (Gennadi Shkuratov) Hasso Billerbeck Semyon Antonovich Tarnov (Boris Belov) Horst Lampe Mariya (Gulcha Tashbayeva) Gabriele Streichhahn -sowie in Auftrittsreihenfolge- Militär Captain (Vladimir Yefimov) Manfred Heine Polizeichef (Yuriy Klipp) Manfred Olenicki Genosse General (Georgy Grechko) Gert Gütschow Tatyana Vladimirovna (Zemfira Tsakhilova) Sample Flugzeugkommandant (Aleksandr Pavlov) Thomas Schneider Dyatlov (Vyacheslav Zholobov) Detlef Heintze Vytas Gudaitis (Viktor Malyarevich) Sample Kranker Seismologe (Viktor Malchevskiy) Manfred Heine Alter Patient (Nikolay Voronin) Martin Zehner Grigoriy Evgenyevich (Viktor Leksikov) Dietrich Mechow Seismologin (Galina Dolgozvyaga) Sample Älterer Verkehrspolizist (?) Sample Boris Viktorich (?) Hans Gora Vladimir Paplovich (?) Horst Kempe Jasjanovich (?) Peter Panhans
Puh, das war anstrengend. Sowohl bei den Zuordnungen als auch mit den Samples. Aber tolle Stimmen dabei. Ich habe keinerlei Zweifel, dass es sich hierbei um eine Weimarer Synchro handelt. Stimmen wie aus einem alten DDR-Hörspiel. Toll gespielt. Wenn auch viele Fragezeichen. Im FBJ werden nur Jäckel, Billerbeck, Lampe und Streichhahn genannt.
@Mein Name ist Hase Erkennst du zufällig noch jemanden? Du bist ja im Vorteil "Oh, diese Mieter" gesehen zu haben. Die Synchro ist sicher spitze, aber inhaltlich hat sie mich leider nie überzeugt.
Ja. Heintze klingt hier noch dazu ungewohnt gelangweilt – aber er spricht halt höher als Schneider, mit mehr Dialekteinschlag, obwohl er Potsdamer ist, und klingt (normalerweise) irgendwie immer fröhlich, finde ich. (Darum höre ich ihn auch so gerne; das ist für mich das Helo-Gutschwager-Phänomen … ^^)