The Island - Feuer im Pazifik Dongji Rescue 1942, Ostchinesisches Meer: Als ein japanischer Frachter mit über 1.800 britischen Kriegsgefangenen an Bord von einem amerikanischen Torpedo getroffen wird, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Die Fischer von Dongji wagen das Unmögliche und stürzen sich in die aufgewühlte See, um die Schiffbrüchigen zu retten. Doch mit jedem geretteten Leben wächst die Gefahr: Japanische Truppen durchkämmen die Insel, während die mutigen Retter alles riskieren, um die Überlebenden vor dem sicheren Tod zu bewahren. (Text: Plaion Pictures)
Figur Schauspieler Sprecher Bi Yilong Zhu Karim El Kammouchi Ah Dang Lei Wu Oscar Räuler Hua Ni Ni Lin Gothoni Mr. Chen Minghao Chen Felix Würgler Thomas Newman William Franklyn-Miller Bastian Sierich Li Yuanxing Haoyu Yang Sven Gerhardt Qian-jin Jiuxiao Li Carlos Fanselow Wada Hideo Kenta Ogawa Armin Schlagwein Wu Wanshou Dahong Ni Marco Kröger Lt Colonel Stewart Kevin Ridger Matthias Scherwenikas Corporal ??? Marc Skanderberg Fukuda ??? Daniel Johannes alte Frau ??? Luise Lunow
In weiteren Rollen: Hubert Burczek, Alexander Gaida, Alexander Gier, Christopher Groß, Orlando Gzuk, Christian Holdt, Tino Kießling, Rüdiger Kluck, Janine Kreb, Harley Rose Münzner, Keanu Peters, Lilia Peters, Luk Pfaff, Marco Sven Reinbold, Marlen Ulonska, Daniel Völz, Stefan Weißenburger, Carlo Witzack, Susan Witzack, Ilka Willner
Synchronfirma: Think Global Media GmbH, Berlin Dialogbuch: Heinz Burghardt Dialogregie: Heinz Burghardt Übersetzung: Melanie Walser Aufnahmeleitung: Tina Fanselow Tonmeister: Youssef Abou-Saleh Atelier Cutter: Yetti Meissner Synchronschnitt: Jürgen Eichler Mischtonmeister: Sebastian Rulofs Produktionsleitung: Thomas Wolf Projektassistenz: Melanie Beiler
Der neue Film von Guan Hu. Das heißt, auf der einen Seite erwartet uns ein beeindruckender, bildgewaltiger Film mit viel Budget und Mühe, gleichzeitig dann aber auch vermutlich wieder sehr viel pro-chinesische Propaganda. Schade, dass man solche Mega-Blockbuster aus China fast gar nicht mehr anders bekommt.
Die Synchro wird durchaus spannend werden. Ich hoffe bei Ni Ni wieder auf Esra Vural. Die war damals in "City Under Fire" mal sehr cool und anders besetzt vom Typ her. Bei Yilong Zhu und Jiuxiao Li haben wir zwei Kandidaten für Haggège. Ich denke, einer von beiden wird ihn auch bekommen, würde ihn mir dann aber eher auf Zhu wünschen. Ich fand ihn auf Li damals schon alles andere als optimal.
Nachdem wir der Kunst gefrönt haben, müssen wir jetzt wieder zu den wichtigen Dingen des Lebens, um zu unterstreichen, wie gütig die Kommunistische Partei ist. Nein, ernsthaft. Der Film ist schon sehr patriotisch, aber es hält sich sehr im Rahmen. Die Aussagekraft ist klar: Die guten Chinesen retten die Welt, unabhängig von der Herkunft. Dabei will ich die damaligen Heldentaten der Fischinsel, auf denen der Film basiert, auf keinen Fall kleinreden.
Die Synchro ist der lebende Albtraum einer Sprachbarriere. Im Original hat man Mandarin, Kantonesisch, Japanisch und Englisch. Mandarin, Kantonesisch und Japanisch wurden alle ins Deutsche übertragen, während man die englische Sprachbarriere beibehalten hat. Bei Mandarin/Japanisch geht das noch klar, da der Übersetzer ein Bewohner des Dorfes ist und man es entsprechend drehen konnte. Aber dann fangen die Probleme an. Bastian Sierich spricht zwar Englisch, aber man hört ihm stark an, dass er einfach ein Deutscher ist, der Englisch spricht. Da wirkt es in der Synchro dann halt so gar nicht.
In späteren Szenen versucht er, mit den Chinesen auf Kantonesisch zu kommunizieren, was so semi klappt, weil die Sprachen nur teilweise verwandt sind. In der Synchro spricht Sierich an den Stellen dann leider auch perfektes Hochdeutsch, aber die Gegenseite versteht ihn nicht, obwohl sie auch perfektes Hochdeutsch spricht. Ab dem Schiffspart bricht dann alles völlig zusammen.
Puh, eigentlich will ich nicht so über Synchros meckern, besonders da es vermutlich vom Auftraggeber so gewollt ist, aber der Film ist in der Synchro quasi nicht anzusehen. Nichts gegen das Team und die Sprecher, die trotzdem ihr Bestes geben.