Hierzulande 1977 von Horst Wendlandts Tobis unter dem launigen Titel "Klapperschlangen beissen nicht" verliehen, war der Streifen im Kino um rund 8 Minuten gekürzt. arte hat letzte Woche offenbar das erste Mal eine Fassung ausgestrahlt, in der die ehemals geschnittenen Szenen nachsynchronisiert sind. Die Stimmen sind alles andere als glücklich gewählt; wieder so ein Fall von "Hauptsache Deutsch". Zudem ergeben die Schnitte keinen rechten Sinn. Wenn ich mir die neu synchronisierten Szenen wegdenke wirkt auch handlungsmäßig alles reichlich holprig und ergibt kein eindeutiges Bild, wie die Kionfassung genau ausgesehen haben mag.
Danke für die Info. Mir war gar nicht bewusst, dass es inzwischen eine vervollständigte Synchronfassung gibt. Habe gerade mal kurz reingeguckt. Erkennen tu ich auf Anhieb niemanden, ich muss mich aber anschließen. Stimmlich wie schauspielerisch überzeugt mich das leider nicht.
Der Münchner Wepper für O' Neal und Chevaliers letzter Einsatz für Reynolds, als er garantiert schon zu bullig klang und eigentlich schon Brückner oder Langer (oder Seipold) hätten vorgegeben sein müssen - das sieht sehr nach Ultra aus, obwohl laut Arne die Interopa verantwortlich war. Deutet das vielleicht auf John Pauls-Harding hin, der spätestens in den 80ern einige Male für die Interopa tätig war?