Das Interview ist 2013 auf der Blu-ray-VÖ des Films "Satanas - Das Schloss der blutigen Bestie" bzw. "Die Maske des roten Todes" (GB 1964/DF 1971) erschienen.
EDIT: Ah, das Jahr wurde schon gepostet. Hatte ich glatt übersehen.
Zitat von Nyan-Kun im Beitrag #100Elsholtz war auch damals Synchronregisseur und Dialogbuchautor diverser Stephen Spielberg Filme, wo er auch u.a. tolle Arbeit abgeliefert hatte und seinen Stempel aufgedrückt hatte. Ferner hatte er auch noch legendäre Stammbesetzungen etabliert. In Sachen Filmgeschichte ist es so gut wie unmöglich an Elsholtz Namen vorbeizukommen wenn es um deutsche Synchros geht. Der hatte gefühlt für jeden zweiten kultigen popkulturellen Film die Synchros verantwortet.
Das gilt speziell für diverse Kultfilme aus den 80ern/frühen 90ern, die damals mit enormem Erfolg liefen und in den 90ern/im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends im Fernsehen allgegenwärtig waren.
Zitat von Nyan-Kun im Beitrag #100Sein Lebenswerk als Regisseur und Dialogbuchautor ist für mich sogar noch größer als seine Tätigkeit als Synchronsprecher an sich, auch wenn er in dieser Funktion auch oft genug tätig war. Seine Regie- und Dialogbucharbeit ist für mich aber nochmal nachhaltiger.
Ich weiß, ich habe es schon früher geschrieben; aber es kann nicht oft genug gesagt werden: Mich beeindruckt immer wieder sein enormer Wortschatz, sein Einfallsreichtum beim Schreiben der Dialoge und sein Fingerspitzengefühl für den richtigen Ton, sowohl in Bezug auf Formulierungen als auch auf Zwischenmenschliches (etwa, wann Duzen/Siezen angebracht ist). Ob manche aus der Branche ihn in dieser Hinsicht als Vorbild empfinden?
Vielen Dank für den Linktipp auf das Interview! Die Scheibe ist glaube ich schon lang vergriffen.
Einiges hatten freundliche Forumskollegen hier schon gepostet. Neu für mich war die Reaktion, als Elsholtz auf seinen Vater angesprochen wurde. Entweder wollte er nicht als Nepo-Baby erscheinen oder das Verhältnis war problematisch. Wahrscheinlich beides, und die These, Arne spräche in der Frühzeit vor allem in den Regiearbeiten von Peter mit, vielleicht nicht ganz haltbar.
Schön auch der Satz: „Ich habe mich oft selbst für die Hauptrollen besetzt. Nicht aus Hybris, sondern weil ich wusste, das macht mir keiner nach 😅“