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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 449 mal aufgerufen
 Spielfilmklassiker
c.n.-tonfilm



Beiträge: 1.171

16.12.2005 21:37
DAS GEHEIMNIS VON ST. AGIL (F 1938/DF 1946 (?) und/oder 1961) Zitat · antworten


Der Film LES DISPARUS DE ST. AGIL von Christian-Jacque mit Erich von Stroheim und Michel Simon lief laut "Lex. des Int. Films" erstmals direkt nach dem Krieg 1946 im Kino. Weiß jemand, ob dies in deutscher Synchronisation oder nur in untertitelter Fassung geschah (<-> Filmprogramm) ? Am 20.05.1962 wurde der Film erstmals im deutschen Fernsehen in der ARD ausgestrahlt. Die ARD Degeto teilte mir auf Anfrage mit, der Film sei 1961 im Auftrag der ARD bei der Bavaria Film Synchron, München (neu ?) synchronisiert worden. Nähere Angaben über diese deutsche Fassung sind weder bei der Degeto noch bei der Bavaria vermerkt. Der Streifen lief zuletzt um 1983/84 in den dritten Programmen; da habe ich ihn gesehen. Leider kann ich mich im übrigen kaum noch erinnern und schon gar nicht an die Synchronisation. Hat jemand Infos über die Bavaria/ARD-Bearbeitung oder gar einen Videomitschnitt in deutscher Sprache für mich ?


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Alte Kinofilme nach Jahrzehnten nachträglich neu zu synchronisieren ist wie Süßstoff in einen guten alten Wein kippen: ungenießbar-pappige "Spätlese".

Was wären Jack Lemmon, Danny Kaye, Peter Sellers, Bob Hope und Red Skelton im deutschsprachigen Raum ohne die Stimme von Georg Thomalla ?


c.n.-tonfilm



Beiträge: 1.171

03.05.2017 20:07
#2 RE: DAS GEHEIMNIS VON ST. AGIL (F 1938/DF 1946 (?) und/oder 1961) Zitat · antworten

Laut Hans-Joachim Albrecht gibt es nach "Der neue Film" und weiteren zeitgenössischen Unterlagen keinen Hinweis, dass der Film seit 1945 je in die Kinos der Bundesrepublik gekommen wäre, sei es OmU oder synchronisiert. Es ist auch nie ein Filmprogramm erschienen; in "Paimanns Filmlisten" fehlt er auch. Filmecho/Filmwoche Verleihkatalog datiert das Jahr der deutschen Aufführung auf 1949, allerdings mit dem Vermerk "ohne Verleih". "Kinoverleih: offen" meint das "Lex. des Int. Films". Zusammengefasst deutet alles darauf hin: wenn der Film überhaupt eine Kino-Aufführung im deutschsprachigen Raum hatte dann nur ohne jede Marktbedeutung, evtl. nur im Rahmen eines Filmclubs o.ä.. Ich halte es nunmehr für ausgeschlossen, dass es eine Synchro aus der zweiten Hälfte der 40er Jahre gab.


Alte Kinofilme nach Jahrzehnten nachträglich neu zu synchronisieren ist wie Süßstoff in einen guten alten Wein kippen: ungenießbar-pappige "Spätlese".

Was wären Jack Lemmon, Danny Kaye, Peter Sellers, Bob Hope und Red Skelton im deutschsprachigen Raum ohne die Stimme von Georg Thomalla ?

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