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Dieses Thema hat 7 Antworten
und wurde 720 mal aufgerufen
 Filme: 1990 bis 2009
dlh


Beiträge: 14.982

24.11.2012 12:08
Mary Shelley's Frankenstein (1994) Zitat · antworten

Mary Shelley's Frankenstein (Mary Shelley's Frankenstein)
USA / GB 1994

Darsteller(in) 		- Rolle 				- Synchronsprecher(in)
Robert De Niro - Das Monster - Christian Brückner
Kenneth Branagh - Victor Frankenstein - Ulrich Matthes
Tom Hulce - Henry Clerval - Detlev Eckstein
Helena Bonham Carter - Elizabeth - Melanie Pukaß
Aidan Quinn - Captain Robert Walton - Klaus-Dieter Klebsch
Ian Holm - Baron Frankenstein - Hermann Ebeling
Richard Briers - Großvater - Erhard Köster
John Cleese - Professor Waldman - Friedhelm Ptok
Robert Hardy - Professor Krempe - Hasso Zorn
Cherie Lunghi - Caroline Beaufort Frankenstein - Karin Grüger
Celia Imrie - Mrs. Moritz - Ursula Werner
Trevyn McDowell - Justine - Ulrike Stürzbecher
Gerard Horan - Claude - Reinhard Scheunemann
Mark Hadfield - Felix - Stefan Krause
Joanna Roth - Marie - Bettina Weiß
Sasha Hanau - Maggie - Viola Scherff
Joseph England - Thomas - Wanja Gerick
Alfred Bell - Vermieter - Gerry Wolff
Richard Clifford - Priester - Bernd Vollbrecht
George Asprey - Polizist - Thomas Nero Wolff (?)
Hugh Bonneville - Schiller - ?
Susan Field - Frau Brach - Christel Merian
Jimmy Yuill - Grigori - Roland Hemmo
Jenny Galloway - Verkäuferin - Eva-Maria Werth
- Matrosen - u.a. Wolf-Rüdiger Reutermann
- Dorfbewohner - u.a. Wolf-Rüdiger Reutermann
Deutsche Bearbeitung: Magma Synchron GmbH, Berlin
Dialogregie: Joachim Kunzendorf
Dialogbuch: Heinz-Jürgen Bernhard

Phil


Beiträge: 596

24.11.2012 12:35
#2 RE: Mary Shelley's Frankenstein (1994) Zitat · antworten

Warum wurde wohl in diesem Film nicht Thomas Danneberg für John Cleese genommen? Wollte man Cleese nicht so "lustig" rüberkommen lassen wie sonst? Danneberg hätte diese etwas untypische Rolle für Cleese ohne Zweifel hinbekommen. Mit Ptok hätte ich ihn fast nicht erkannt - aber ich war auch jünger, als ich den Film das erste Mal gesehen habe.

dlh


Beiträge: 14.982

24.11.2012 12:45
#3 RE: Mary Shelley's Frankenstein (1994) Zitat · antworten

Könnte mir auch vorstellen, dass diese ernste (unc recht alt wirkende) Rolle der ausschlaggebende Punkt für die Nicht-Besetzung war. Allerdings bin froh darüber, außerhalb der Monty Python-Filme bin ich nämlich absolut kein Freund der Kombi Danneberg-Cleese (da bevorzuge ich Klaus Guth). Schon seit einer ganzen Weile spricht Danneberg ihn so hoch und gekünstelt, dass Cleese fast wie eine Karikatur wirkt. Hätte Danneberg das hier auch durchgezogen, wäre die Rolle komplett baden gegangen.

Donnie Darko
Moderator


Beiträge: 8.096

24.11.2012 13:09
#4 RE: Mary Shelley's Frankenstein (1994) Zitat · antworten

Richard Briers: Erhard Köster
Cherie Lunghi: Karin Grüger
Celia Imrie: Ursula Werner
Sasha Hanau: Viola Scherff
Joseph England: Wanja Gerick
Susan Field: Christel Merian

Reinhard Scheunemann ist korrekt.

Synchronfirma: Magma Synchron GmbH
Buch: Heinz-Jürgen Bernhard
Regie: Joachim Kunzendorf

Lammers


Beiträge: 4.089

24.11.2012 18:39
#5 RE: Mary Shelley's Frankenstein (1994) Zitat · antworten

Zitat von dlh
Allerdings bin froh darüber, außerhalb der Monty Python-Filme bin ich nämlich absolut kein Freund der Kombi Danneberg-Cleese (da bevorzuge ich Klaus Guth).



Warum denn das ? Findest du, das er "gesetzter" und nicht so "kasprig" klingt oder hat das andere Gründe ? Mir persönlich hat Guth nicht auf Cleese gefallen. Ich habe ihn mal bei "Clockwise" gehört und da war er mir zu steif. Thomas Danneberg hat da irgendwie lockerer geklungen. Er passt halt von der Stimme her gut auf das Gesicht, weswegen ich ihn schon am Besten finde. Wenn nochmal ältere Filme von "Monty Python" synchronisiert würden könnte ich mir auch Christoph Maria Herbst auf dem jüngeren John Cleese gut vorstellen.

dlh


Beiträge: 14.982

24.11.2012 19:28
#6 RE: Mary Shelley's Frankenstein (1994) Zitat · antworten

Ich fand Klaus Guth so genial, gerade weil er diese Steifheit auf natürliche Weise ins Deutsche übertragen hat. Danneberg versucht das in anderen Rollen (Cleese verkörpert inzwischen ja den Prototypen des steifen Briten) auch, geht mit der Stimme dabei aber so nach oben, dass es in meinen Ohren schon nicht mehr natürlich klingt, sondern völlig überzogen-comichaft.
In den Python-Filmen habe ich damit kein Problem, weil die ohnehin maßlos "dada" sind. Da finde ich es, im Gegenteil, sogar sehr passend, dass auch in der Synchro so maßlos übertrieben wird (inklusive Hamburger Dialekt etc.). Außerdem schlüpfte Cleese während der Python-Zeit ja noch in mehrere Rollen, war also im Gegensatz zu seinen Einzel-Filmen noch nicht so sehr auf eine Rolle festgelegt.

iron


Beiträge: 5.133

25.11.2012 08:53
#7 RE: Mary Shelley's Frankenstein (1994) Zitat · antworten

Meine Zustimmung! Vor Allem in "Die Welt ist nicht genug" fand ich Dannebergs Chargieren auf Cleese sehr störend und unpassend. Das hat mich seitdem dazu gebracht, mir Alternativen zu überlegen.
In "Stirb an einem anderen Tag" fand ich diese Kombi dann seltsamerweise ganz erträglich.Ich finde rückblickend diese Comikhafte und Überdrehte Sprechweise nicht angemessen. Damit kann ich auch Mückes Kritik im "Skyfall"-Thread nachvollziehen, der Winshaw als "Q" besser fand, weil Cleese ihn "zum Kasper gemacht" habe. dieser Eindruck ist meiner Ansicht nach zu einem großen Teil durch Dannebergs Interpretation entstanden. Vielleicht wollte man die Figur ja ein wenig auflockern und war für Q's Assistenten eher angemessen, aber als er selber Q wurde, ist ihm imo. Daneberg zum Bumerang geworden. mir persönlich wäre Berno von Cramm lieber gewesen, der sogar der Originalstimme von Cleese recht nahe kommt. Er hätte diese Rolle ernsthafter bzw. seriöser wirken lassen. Klaus Guth kann ich auf ihm im Moment schwer beurteilen.

Lammers


Beiträge: 4.089

25.11.2012 19:11
#8 RE: Mary Shelley's Frankenstein (1994) Zitat · antworten

Zitat von iron
In "Stirb an einem anderen Tag" fand ich diese Kombi dann seltsamerweise ganz erträglich.Ich finde rückblickend diese Comikhafte und Überdrehte Sprechweise nicht angemessen. Damit kann ich auch Mückes Kritik im "Skyfall"-Thread nachvollziehen, der Winshaw als "Q" besser fand, weil Cleese ihn "zum Kasper gemacht" habe. dieser Eindruck ist meiner Ansicht nach zu einem großen Teil durch Dannebergs Interpretation entstanden.



Ganz klar. In den letzten 10-15 Jahren hat Danneberg ihn zunehmenden "kaspriger" gesprochen, während er sich in den 80ern doch noch zurücknahm, siehe z.B. "Ein Fisch
namens Wanda". Da klingt er völlig normal, während er, wenn ich es richtig sehe, spätestens ab den James-Bond-Filmen schon höher spricht, zudem habe ich ihn in einem Radiospot, der etwa 2002/03 lief, auch in dieser Tonlage gehört, was mir doch sehr merkwürdig vorkam, zumal Danneberg eigentlich doch tiefer spricht; für Cleese spricht er doch mittlerweile ungewöhnlich hoch.

 Sprung  

Farb-Legende: blau = Spekulation, orange = Trailer-Besetzung, grün = endgültige Besetzung, rot = Korrektur/Ergänzung zur endgültigen Besetzung


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