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Dieses Thema hat 8 Antworten
und wurde 418 mal aufgerufen
 Spielfilme 1970 bis 1989
fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

29.03.2014 17:28
Die Teufel (1971) Zitat · antworten

Originaltitel: "The Devils"

Großbritannien, 1970/71
Regie und Drehbuch: Ken Russell
nach Büchern von Aldous Huxley und John Whiting
Musik: Peter Maxwell Davies
Produktion: Russo Film
Verleih: Warner Bros.

Deutsche Fassung:

Ultra Film, Berlin
Dialogbuch und -regie: Horst Balzer

Deutsche Erstaufführung: 17. September 1971

Ken Russells kontroversieller Film wird bis heute entweder als Meisterwerk gefeiert oder verrissen. Und tatsächlich gibt es hier kaum eine goldene Mitte. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit und spielt im Frankreich des 17. Jahrhunderts, als sexuelle Ausschweifungen, Teufelsaustreibungen, aristokratische Intrigen, kirchliche Machtspiele und Pest wüteten.
Der visuellen Stärke und dem Einfallsreichtum Russells kann ich mich persönlich schwer entziehen, allerdings ist der Film auch anstrengend, weil der Regisseur zu oft rein plakativ inszeniert und seinen Exzessen freien Lauf läßt, was immer wieder den Handlungsablauf stört.

Bisher wurden einige Sprecher schon erfasst, aber ich habe um einige ergänzen können. Vielleicht weiß jemand noch mehr dazu. Die deutsche Fassung ist ausgezeichnet besetzt, wobei besonders Hansjoerg Felmy aus dem Ensemble sticht. Sutton als seriös, ruhig und vernünftig wirkender Mann ist in Wahrheit eine ziemliche Ansammlung von Abrgünden, Machtgier und Unmenschlichkeit. Felmy macht das großartig und es war ein guter Gedanke, ihn zu besetzen-denn Horst Gentzen wäre an sich der typische Kandidat für einen Schauspieler wie Dudley Sutton.

Es spielen und sprechen:

Vanessa Redgrave (Schwester Jeanne) Rosemarie Fendel

Oliver Reed (Grandier) Michael Chevalier

Dudley Sutton (Baron de Laubardemont) Hansjoerg Felmy

Max Adrian (Ibert) H. W. Clasen

Gemma Jones (Madelaine) Rosemarie Kirstein

Murray Melvin (Mignon) Friedrich Georg Beckhaus

Michael Gothard (Vater Barre) Manfred Schott

Georgina Hale (Philippe) Heidi Treutler

Brian Murphy (Adam) Gerd Martienzen

Christopher Logue (Kardinal Richelieu) Wolfgang Büttner

Graham Armitage (Louis XIII.) Horst Gentzen

John Woodvine (Trincant) Heinz Petruo

Andrew Faulds (Rangier) ???

Kenneth Colley (Legrand) Klaus Sonnenschein

Judith Paris (Schwester Judith) Christel Merian

Cheryl Grunwald (eine begeisterte Sünderin) Agi Prandhoff

Catherine Willmer (Schwester Catherine) Dina Berger

Iza Teller (Schwester Iza) Eva-Maria Miner

Insgesamt gibt es sicher zwei Dutzend Nonnen mit kurzem Text, die ich nicht alle erfassen konnte. Die hier genannten haben ein wenig mehr Text und sind identifizierbar.


"Niemals auf einen FBI-Mann schießen---" (PENG!!!) "---denn meistens ist er schneller!"

Heinz Engelmann für George Nader in SCHÜSSE AUS DEM GEIGENKASTEN

fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

02.04.2014 23:44
#2 RE: Die Teufel (1971) Zitat · antworten

Korrektur: Erich Ebert werd ich streichen müssen für Kenneth Colley. Bei dem eher schlechten Ton der mir vorliegenden Kopie dürfte ich ihn mit Klaus Sonnenschein verwechselt haben. Hab den Film gerade verborgt, werde mich aber baldmöglichst darum kümmern.


"Niemals auf einen FBI-Mann schießen---"(PENG!!!)"---denn meistens ist er schneller!"

Heinz Engelmann für George Nader in SCHÜSSE AUS DEM GEIGENKASTEN

Silenzio
Listenpfleger

Beiträge: 14.424

02.04.2014 23:52
#3 RE: Die Teufel (1971) Zitat · antworten

Ich kenne den Film nicht, aber Ernst Konstantin müsste du dann wahrscheinlich auch streichen - da 1969 verstorben. Ansonsten bin ich über den relativen großen Anteil von Berlinern erstaunt, trotz der Tatsache, dass es ja eine Synchro von Ultra Film ist und die gerne importiert haben.


fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

03.04.2014 00:26
#4 RE: Die Teufel (1971) Zitat · antworten

Hab ich ihn hier mit H. W. Clasen wieder mal verwechselt??? Muß mir das nochmal ganz genau anhören. Peinlich, gleich zwei solche Fehler bei einem Film. Aber wenn Konstantin tatsächlich 1969 starb (ich dachte immer später), wird er's wohl kaum gewesen sein. Es sei denn, er hat über das berühmte Telefon der Lotte Ingrisch synchronisiert (die hat einen Draht zur anderen Welt).


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Heinz Engelmann für George Nader in SCHÜSSE AUS DEM GEIGENKASTEN

Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 9.794

03.04.2014 00:34
#5 RE: Die Teufel (1971) Zitat · antworten

Gehört Horst Balzer nicht ohnehin nach Berlin? Sprich: sieht mir eher nach einer berliner Synchro mit vielen münchner Gästen aus.

Gruß
Stefan

Silenzio
Listenpfleger

Beiträge: 14.424

03.04.2014 00:38
#6 RE: Die Teufel (1971) Zitat · antworten

Zitat von fortinbras im Beitrag #4
Hab ich ihn hier mit H. W. Clasen wieder mal verwechselt??? Muß mir das nochmal ganz genau anhören.


Wenn es tatsächlich Clasen (und Sonnenschein) waren, dann drängt sich an der Stelle die Frage auf ob es nicht vielleicht einer eine Ultra Synchro aus Berlin statt München ist, da wie gesagt der Berliner Anteil überwiegt.

fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

03.04.2014 00:42
#7 RE: Die Teufel (1971) Zitat · antworten

Also - München hab ich nicht "verbrochen", sondern von anderen bekannten Quellen übernommen. Aber vermutlich dürfte es sich tatsächlich eher um Berlin handeln. Mit den Autoren und wo die genau sind, da bin ich nicht wirklich bewandert.


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Pavel


Beiträge: 143

03.04.2014 11:06
#8 RE: Die Teufel (1971) Zitat · antworten

Bei suboptimalen Bedingungen kann man die Verwechslung Ebert/Sonnenschein absolut nachvollziehen. Kein Anlass, Drama-Queen zu spielen! Es war auch KS, bei Clasen muß ich passen. Für die Schwestern hätte ich in der von dir angegebenen Reihenfolge Christel Merian, Dina Berger und Eva Maria Miner.
Diese Synchronisation wurde eindeutig in Berlin angefertigt.

fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

03.04.2014 13:58
#9 RE: Die Teufel (1971) Zitat · antworten

Zitat von Pavel im Beitrag #8
Kein Anlass, Drama-Queen zu spielen!


Aber ich doch nicht...!

Danke für die Ergänzungen. Trotz teils üppiger Synchronarbeiten erkenne ich keine dieser Damen.

München hab ich jetzt mit Berlin ausgewechselt und die Sprecher korrigiert. Ist tatsächlich H. W. Clasen und auch Klaus Sonnenschein. Trotz "suboptimaler" Akustik hab ich ja andere auch gut erkannt. Eine kleine und etwas aufgedrehte Rolle, da ist eine Verwechslung auch so möglich. Ebert und Sonnenschein haben schon eine gewisse Ähnlichkeit, finde ich.
Jetzt dürften aber sämtliche Irrtümer bereinigt sein.


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