Abermals ein grandioser Film aus dem Hause Park, wobei mir sein letzter, "Die Frau im Nebel", etwas besser gefiel. Das Team hinter der deutschen Fassung hat ebenfalls wieder tolle Arbeit geleist, was nicht weiter verwunderlich ist, hat man doch dieselben Leute wie in "Die Frau im Nebel" und "Parasite" wieder dafür vereint. Das besetzungstechnische Highlight für mich war Florian Halm, den man nach "My Name" und "Squid Game" wieder für Park Hee-soon gewinnen konnte. Der größte Wermutstropfen war Christoph Banken für Lee Sung-min, das passt nicht, fügt sich für mich nicht, da hätte ich mir Frank Röth gewünscht. Schade, dass er (Lee Sung-min) hierzulande etwas untergeht, großartiger Darsteller. Hätte eine Feststimme verdient. Zu Norman Matt für Lee Byung-hun muss man nicht viel sagen, ist sein Film, der gehört da drauf.
Aus den "weiteren Stimmen" konnte ich Ozan Ünal für Yoo Yeon-seok, Rainer Fritzsche für Nam Jin-bok, Sabine Falkenberg für Joo In-young und Anita Hopt für Lee Mi-ris Freundin identifizieren. Weitere eventuell bei der Zweitsichtung.
Das liest sich doch schon mal sehr gut. 😊 Alleine für Matt und Halm ein Pflichtfilm. In der Hinsicht leisten die Leute einfach gute Arbeit, auch wenn ich bei solchen Filmen die Rollenbesetzungen völlig okay finde.