Gut, das ist nun wieder eine andere Ungenauigkeitsbaustelle, die beispielsweise zum Tragen käme, wenn ihn nochmal jemand in einer Synchro von 1981 oder 1982 entdecken sollte. Die imdb ist da natürlich kein Maßstab, aber zumindest tauglich für ungefähre Werte. Damit meine ich, dass Baujahr 1905 absolut zu den bekannten Rollen passt und dass ein Tod Anfang der 80er erklärt, warum seine Synchronfilmografie irgendwann in den 70ern zu enden scheint. Dass sich selbst diese Eckdaten noch mit den sonstigen Argumenten ergänzen, macht die Sache für mich dann doch ausgesprochen überzeugend, dass die Entdeckung Hand und Fuß hat.
Weil schon mal das Thema Hans Mahlau aufkam grabe ich es noch mal aus: Es ist ein sehr interessanter (und erstaunlich langer Artikel) über ihn in einem Biographischen Theaterlexikon aufgetaucht, das man mittlerweile online einsehen kann:
Um das nochmal zu bündeln. Also bei folgenden Filmen glaube ich, dass Hans F. Wilhelm zumindest Regie führte, vielleicht auch Buch, da sie sich teilweise merklich von den Dialogbüchern von Ursula Buschow unterscheiden, von Brunnemann sowieso.
- Frankenstein - Der Schrecken mit dem Affengesicht - Der lange Tag der Rache - Sechs Kugeln für Gringo - El Cisco - Ching: Das Geheimnis des schwarzen Schwertes - Ein Halleluja für Spirito Santo - Providenza - Mausefalle für zwei schräge Vögel - Seine Kugeln pfeifen das Todeslied
Vermutlich noch ein paar mehr, wo nur die Berliner Union gesetzt ist, aber kein Brunnemann oder Brandt vorkommt und das Dialogbuch recht ernst ist.