Russian Ark – Eine einzigartige Zeitreise durch die Eremitage Russki kowtscheg Auf wundersame Weise trifft ein zeitgenössischer russischer Filmemacher in der Eremitage des frühen 18. Jahrhunderts auf einen zynischen französischen Diplomaten aus dem 19. Jahrhundert. Während der Marquis und der Regisseur die prachtvollen Flure und Säle des Gebäudes erkunden, werden sie zu Zeugen der zaristischen Geschichte Russlands. Vor ihren Augen entfalten sich ganz erstaunliche Szenen. Peter der Große etwa peitscht einen seiner Generäle aus, Katharina die Große hetzt bei der Aufführung ihres eigenen Theaterstücks auf die Toilette. Der Film endet schließlich vor gigantischer Kulisse, in einem königlichen Ballsaal des Jahres 19113, bevölkert von hunderten tanzender Gäste. (Text: Alive AG)
Figur Schauspieler Sprecher Unbenannter Aleksandr Sokurov K.Dieter Klebsch Marquis de Custine Sergey Dreiden Klaus Jepsen Katharina die Große Mariya Kuznetsova Regina Lemnitz Alla Osipenko Alla Osipenko Marianne Lutz Boris Piotrovsky Aleksandr Chaban Frank Ciazynski Katharina die Erste Natalia Nikuulenko Eva-Maria Werth Orbeli David Giorgobiani Horst Lampe talentierte Junge Artjom Strelnikow Sebastian Schulz Alexandra Fyodorovna Anna Aleksakhina Katharina Koschny blinde Frau Tamara Kurenkova Katarina Tomaschewsky Katharinas Diener ??? Eberhard Prüter Schriftsteller ??? Helmut Gauß der Krieg ??? Horst Lampe Nonne ??? Schaukje Könning serbisch Übersetzer ??? ??? russisch Übersetzer ??? Hans Hohlbein Palastwache ??? Karl-Heinz Grewe Museumsmitarbeiter ??? Thomas Hailer Marineoffizier ??? Karlo Hackenberger
Synchronfirma: Studio Babelsberg Synchron GmbH, Potsdam Dialogbuch: K.Dieter Klebsch Dialogregie: Joachim Kunzendorf
Der Film wurde komplett in einem Shot gefilmt und das Ergebnis ist beeindruckend. Allerdings wurde er im Russischen komplett nachsynchronisiert, was aufgrund der Drehart verständlich ist. Hier werden 300 Jahre europäische und russische Kultur behandelt, teilweise steht man da schon auf dem Schlauch, aber der Film schafft es ganz gut, es einem gut zu erklären.
Die Synchro ist interessant. Viel kann man hier nicht nennen, da man gar nicht alle Figuren erfassen kann und sehr viel durcheinander geredet wird. Ungewöhnlich ist Klebsch fürs Buch. Nicht nur, dass es scheinbar sein einziges ist (zumindest laut SK), sondern auch zu einem so anspruchsvollen Thema. Es ist ihm aber gut gelungen. Klebsch darf auch gleich die "Hauptrolle" als Unbekannter übernehmen und da ist er auch ganz große Klasse. Gerade im Zusammenspiel mit Jepsen. Ich finde die Dynamik der beiden super speziell. Klebsch ganz nah am Mikrofon und bei den Zuschauern, und Jepsen immer etwas distanziert und mehr in der Umgebung. Dieses Zweiergespann trägt die gesamte Synchro, super schön besetzt!
Wahrscheinlich hatte Kunzendorf Klebsch angeboten, das Buch für ihn zu machen und dieser hatte dann während des Textens festgestellt, dass ihm diese Arbeit absolut nicht liegt. Ist ja auch nicht zu unterschätzen, wenn man es gut machen möchte. Deshalb gab's dann wohl nie wieder ein Buch von Klebsch. Meine Vermutung dazu.