Zucker, Zucker (Le sucre)
Deutsche Fassung: Fernsehen der DDR Studio für Synchronisation (laut SK)
Adrien Courtois Jean Carmet Joachim Konrad
d' Homecourt Gerard Depardieu Uwe Karpa
Grezillo Michel Piccoli Helmut Schellhardt
Hilda Courtois Nelly Borgeaud Roswitha Hirsch
Vandelmont Georges Descrières Peter Hladik
Karaboui Roger Hanin Klaus Piontek
Madame Karaboui Marthe Villalonga Evamaria Bath
Pegramont Jean-Paul Muel Gert Kießling
Präsident Berot Claude Pieplu Walter Niklaus
Flanqué Tony Taffin Hinrich Köhn (nicht Frohriep, wie in der SK steht)
Latoussaint Pierre Vernier ?
Minister Guy de Belleval Erhard Köster
Lomont Maurice Chevit Karl-Maria Steffens
Mimine Jean-Claude Dreyfus ?
Geschäftspartner Etienne Draber Wolfgang Thal
Chef der Steuerbehörde ? Gerd-Michael Henneberg
Gerichtsvollzieher ? Hans-Joachim Hanisch
Sexfilm-Sprecher ? Wolfgang Thal
Kinozuschauer ? Wolfgang Thal
Die Geliebte d'Homecourts sagt kein Wort und gibt nur wenige Laute von sich, die aber klingen verdammt nach Roswitha Hirsch – verwegen, aber möglich.
Keine Überraschung, dass dieser Film nicht in den BRD-Kinos lief – er ist einfach zu wunderlich und Depardieu hatte seinen wirklichen Durchbruch noch nicht gehabt. Ins DDR-Umbruchjahr 1990 passte er allerdings perfekt, da er quasi eine Warnung vor dem kapitalistischen Spekulationssystem darstellt, das gerade an die Tür klopfte – hörte nur keiner drauf.
Da dies eine adlershofer Synchro ist, schränkt das aufgrund der Besetzungen die Alternativen, die mir bei der DEFA eingefallen wären, deutlich ein – für mich gibt es (nicht zuletzt aufgrund der erheblichen Überschneidungen zu „Die drei Musketiere“) nur eine Möglichkeit: Horst Schappo (der ja auch als einer der wenigen gleichermaßen für Adlershof und DEFA arbeitete).
Oder doch Wolfgang Thal, der immerhin in drei Rollen zu hören ist? Nur sind mir von dem keinerlei Arbeiten für das Fernsehen der DDR bekannt.
An den lauten Stellen erinnert Karpa besonders stark an Brückner.
Gruß
Stefan