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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 170 mal aufgerufen
 Filme: 1970 bis 1989
Stefan der DEFA-Fan



Beiträge: 15.926

28.01.2026 17:04
Zucker, Zucker (Frankreich 1978) Zitat · antworten

Zucker, Zucker (Le sucre)

Deutsche Fassung: Fernsehen der DDR Studio für Synchronisation (laut SK)


Adrien Courtois Jean Carmet Joachim Konrad
d' Homecourt Gerard Depardieu Uwe Karpa
Grezillo Michel Piccoli Helmut Schellhardt
Hilda Courtois Nelly Borgeaud Roswitha Hirsch
Vandelmont Georges Descrières Peter Hladik
Karaboui Roger Hanin Klaus Piontek
Madame Karaboui Marthe Villalonga Evamaria Bath
Pegramont Jean-Paul Muel Gert Kießling
Präsident Berot Claude Pieplu Walter Niklaus
Flanqué Tony Taffin Hinrich Köhn (nicht Frohriep, wie in der SK steht)
Latoussaint Pierre Vernier ?
Minister Guy de Belleval Erhard Köster
Lomont Maurice Chevit Karl-Maria Steffens
Mimine Jean-Claude Dreyfus ?
Geschäftspartner Etienne Draber Wolfgang Thal
Chef der Steuerbehörde ? Gerd-Michael Henneberg
Gerichtsvollzieher ? Hans-Joachim Hanisch
Sexfilm-Sprecher ? Wolfgang Thal
Kinozuschauer ? Wolfgang Thal

Die Geliebte d'Homecourts sagt kein Wort und gibt nur wenige Laute von sich, die aber klingen verdammt nach Roswitha Hirsch – verwegen, aber möglich.

Keine Überraschung, dass dieser Film nicht in den BRD-Kinos lief – er ist einfach zu wunderlich und Depardieu hatte seinen wirklichen Durchbruch noch nicht gehabt. Ins DDR-Umbruchjahr 1990 passte er allerdings perfekt, da er quasi eine Warnung vor dem kapitalistischen Spekulationssystem darstellt, das gerade an die Tür klopfte – hörte nur keiner drauf.

Da dies eine adlershofer Synchro ist, schränkt das aufgrund der Besetzungen die Alternativen, die mir bei der DEFA eingefallen wären, deutlich ein – für mich gibt es (nicht zuletzt aufgrund der erheblichen Überschneidungen zu „Die drei Musketiere“) nur eine Möglichkeit: Horst Schappo (der ja auch als einer der wenigen gleichermaßen für Adlershof und DEFA arbeitete).
Oder doch Wolfgang Thal, der immerhin in drei Rollen zu hören ist? Nur sind mir von dem keinerlei Arbeiten für das Fernsehen der DDR bekannt.

An den lauten Stellen erinnert Karpa besonders stark an Brückner.

Gruß
Stefan

Silenzio
Moderator

Beiträge: 22.571

28.01.2026 19:49
#2 RE: Zucker, Zucker (Frankreich 1978) Zitat · antworten

Frohriep war ein Falscheintrag von mir, da habe ich mich wohl gewaltig verhört.

Drei "Krümelrollen" sind schon auffällig. Da würde ich schon auch für Wolfgang Thal plädieren. Den habe ich auch für ein paar ganz frühe Synchros von TV+Synchron in Verdacht, die 1992 entstanden. In dem Film "Tödliche Intrigen" (Storyville) hat er z.B. zwei kleine Rollen. Warum nicht schön für das Vorgängerstudio.

Stefan der DEFA-Fan



Beiträge: 15.926

28.01.2026 20:43
#3 RE: Zucker, Zucker (Frankreich 1978) Zitat · antworten

Gewaltig verhört ist gewaltig übertrieben - Köhn und Frohriep hatten schon immer recht ähnliche Stimmen (wenn man das aufgrund ihrer grundverschiedenen Rollen auch im ersten Moment nicht glauben sollte).

Gruß
Stefan

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