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Dieses Thema hat 18 Antworten
und wurde 2.864 mal aufgerufen
 Allgemeines
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Koboldsky


Beiträge: 1.518

22.12.2017 19:12
#16 RE: Synchronisation vs. Untertitel? Zitat · antworten

Ich bin sowohl Synchron-Freund als auch O-Ton-Gucker.

Und obwohl ich die meisten deutschen Synchronfassungen für gelungen halte und mich an markanten deutschen Interpretationen durchaus erfreue, muss ich ganz ehrlich zugeben, dass mir in vielen Fällen der Originalton doch natürlicher und passender zur Wirkung eines Films oder einer Serie erscheint.

Liegt einfach daran, dass sich Synchronton oftmals nach Studio anhört, selbst wenn man versucht, eine möglichst natürlich klingende Atmosphäre zu schaffen.

Ebenso höre ich mir auch gerne mal die Originalstimmen der Schauspieler an, um sie dann mit den deutschen Synchronstimmen zu vergleichen.

Nyan-Kun


Beiträge: 869

22.12.2017 19:24
#17 RE: Synchronisation vs. Untertitel? Zitat · antworten

In gewisserweise kann ich dir da zustimmen. Steven Ogg (der Trevor-Schauspieler aus GTA 5) könnte ich mir niemals synchronisiert ansehen. Dafür hat er eine viel zu markante Stimme, der bis jetzt kein deutscher Sprecher wirklich gerecht. Einzig Gerald Paradise war da eine sanfte Annäherung, aber nicht mehr.

Clint Eastwood kann ich mir hingegen nur mit Klaus Kindler geben. Seine echte Stimme finde ich da doch etwas blass. Kindler gibt Eastwood eine deutlich berohlichere und coolere Ausstrahlung und macht ihn erst zu einem richtigen "Badass" für mich.

Silenzio
Listenpfleger

Beiträge: 15.198

22.12.2017 19:31
#18 RE: Synchronisation vs. Untertitel? Zitat · antworten

Wenn O-Ton, dann aber nur ohne Untertitel. Die lenken mich viel zu sehr ab. Ich vergleiche das gerne mit Opern. Ich habe schon öfters italienische Opern wie "La Bohème" angeschaut, die natürlich in italienischer Sprache präsentiert wurden, aber zusätzlich noch mit Untertiteln. Ich habe versucht nicht draufzustarren. Aber sie haben mich schon manchmal ziemlich vom Geschehen abgelenkt.

iron


Beiträge: 2.221

23.12.2017 11:52
#19 RE: Synchronisation vs. Untertitel? Zitat · antworten

Zitat von Nyan-Kun im Beitrag #17
In gewisserweise kann ich dir da zustimmen. Steven Ogg (der Trevor-Schauspieler aus GTA 5) könnte ich mir niemals synchronisiert ansehen. Dafür hat er eine viel zu markante Stimme, der bis jetzt kein deutscher Sprecher wirklich gerecht. Einzig Gerald Paradise war da eine sanfte Annäherung, aber nicht mehr.

Clint Eastwood kann ich mir hingegen nur mit Klaus Kindler geben. Seine echte Stimme finde ich da doch etwas blass. Kindler gibt Eastwood eine deutlich berohlichere und coolere Ausstrahlung und macht ihn erst zu einem richtigen "Badass" für mich.


Ich jedenfalls finde seine Stimme besonders jetzt im Alter seit etwa den letzten zehn Jahren durchaus markant-knarzig, seinem Alter entsprechend.
Klaus Kindler hätte ihn vielleicht (öfter oder überhaupt, ich kann mich nicht an solche Synchronrollen erinnern) im Al Capone-Modus einsprechen sollen, der hätte gut zu Eastwood passen können; andererseits ist es besser, dass er für die beiden Schauspieler jeweils eine spezielle Interpretation hatte.

Bei Steven Ogg könnte man es ja mal mit Klebsch und/oder Thomas Wolff (also ohne "Nero") versuchen! Die dürfte er bisher noch nie gehabt haben (was mich wundert, nachdem ich ihn gerade in "GTA 5" und einer Szene aus einem Realfilm gesehen und gehört habe).
Wobei es in synchros darauf ankommt, wie die deutsche Stimme auf "ihren" Schauspielerinnen und Schauspielern "draufliegt"; wir haben heutzutage genügend Möglickeiten uns ihre eigenen Stimmen unabhängig davon anzuhören, ihmho. ist das kein starkes Argument gegen das Synchronisieren.
Auch ich vergleiche gerne die Originalstimmen mit den Synchronstimmen und ich lasse auch gerne öfter die englischen DVD-UT zur DF mitlaufen und umgekehrt, um auch Originaldialoge mit Dialogübersetzungen vergleichen zu können.

UT sind zwar ein schönes Stilmittel in mehrsprachigen Filmen - gerade aber schnelle Dialoge würden mich spätestens beim Lesen überfordern. In dieser Podiumsdiskussion genau zu diesem Thema, die jemand einmal "interviews-Thread" verlinkt hat, kam u.a. zur Sprache, wie dieses Problem gelöst wird/werdenkönnte. Ich bleibe diesbezüglich allerdings skeptisch. Man hätte übrigens auch leidenschaftlich darüber diskutieren können, so wie wir es wieder tun...;(;)


"HOCHZEITSKOORDINATOR? WIE WILL ER DIE HOCHZEIT KOORDINIEREN - MIT UNTERTITELN?"
(Eckart Dux für steve Martin in "Vater der Braut" Teil1)

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