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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 232 mal aufgerufen
 Spielfilmklassiker
fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

27.04.2014 12:17
Leben und Sterben des Colonel Blimp (1943/DF: 1980) Zitat · antworten

The Life and Death of Colonel Blimp

Großbritannien, 1943
Regie / Drehbuch: Michael Powell und Emeric Pressburger
Musik: Allan Gray
Produktion: Archers/GDF

Deutsche Fassung (1980):

im Auftrag des ZDF

Firma: ???, Berlin
Dialogbuch: ?
Dialogregie: ?

Deutsche Erstaufführung: 2. Dezember 1980

im gesamten Film gibt es keinen Colonel Blimp-so hieß eine populäre Comicfigur im damaligen England. Der prachtvolle Farbfilm erzählt in Rückblenden das Leben von Clive Candy, einem britischen Offizier, der in Deutschland einen preussischen Kollegen zum Freund gewinnt. Immer wieder begegnen sie sich vor den sich verändernden Zeiten. Über britisches und deutsches Soldatentum macht sich der Film zu gleichen Teilen lustig, wenn auch auf elegante und anspruchsvolle Weise. Hier hält sich Patriotismus in Grenzen, wird das Verbindende zwischen Menschen gezeigt und nicht gegen ein Volk pauschal Stellung bezogen.
Churchill mochte den Film nicht und verbot einen Export. Allerdings war er extrem erfolgreich, so daß er doch vermarktet wurde-allerdings gekürzt. Im Lauf der Jahre schrumpfte er von 163 Minuten auf etwa 90 zusammen und je nach Nation gab es unterschiedliche Fassungen.
In deutsche Kinos kam der Film nicht, er wurde erst später für's Fernsehen bearbeitet. Manchen Quellen zufolge soll die 90-minütige Version bereits früher für's Fernsehen synchronisiert worden sein, als die Version von 1980. Ich habe aber keinerlei Anhaltspunkte gefunden.
Das ZDF kürzte 1980 die damals etwa 150 Minuten lange englische Fassung auf 123 Minuten.

In England wurde der Film 1986 restauriert, zum nationalen Kulturgut erklärt und wieder vollständig rekonstruiert.

Bisher wurde der Film noch nicht breiter erfasst, was die Synchronisation anbelangt.

Es spielen und sprechen:

Roger Livesey (Clive Candy) Hartmut Reck

Deborah Kerr (Edith / Barbara / Johnny) Gisela Fritsch

Anton Walbrook (Theo Kretschmar-Schuldorff) Christian Rode

Roland Culver (Col. Betteridge) Jürgen Thormann

James McKechnie (Spud Wilson) Ulrich Gressieker

Albert Lieven (von Ritter) Ivar Combrinck

Arthur Wontner (Botschafter) Kurt Mühlhardt ???

David Hutcheson (Happy) Heinz Palm

Ursula Jeans (Frau von Kalteneck) Bettina Schön

John Laurie (Murdoch) Dieter Ranspach

Harry Welchman (Major Davies) Hermann Ebeling

A. E. Matthews (Migrations-Kommissar) Michael Chevalier

Carl Jaffe (von Reumann) Norbert Gescher

Valentine Dyall (von Schönborn) F. G. Beckhaus

Muriel Aked (Lady Margaret) Lia Eibenschütz

Felix Aylmer (Bischof) F. G. Beckhaus

Frith Banbury (Babyface Fitzroy) Wolfgang Ziffer

David Ward (Kaunitz) Arne Elsholtz

Jan Van Loewen (aufgebrachter Bürger) Manfred Grote

Eric Maturin (Col. Goodhead) Joachim Nottke

Robert Harris (Botschaftssekretär) Lothar Blumhagen

Jane Millican (Schwester Erna) Christel Merian

Phyllis Morris (Miss Pebble) ???

Vincent Holman (Club Portier, 1942) ???

Yvonne Andre (Nonne) Cornelia Meinhardt

Marjorie Gresley (Mutter Oberin) Ursula Krieg

Edward Cooper (BBC-Vertreter) Klaus Miedel

Ferdy Mayne (deutscher Student) kein Text

Unter den vielen Statisten ist auch Patrick Macnee.


"Aber nun bläst der Wind kalt durch die geborstenen Mauern meines Schlosses. Und ist es auch mein Heim - ich muß weiterzieh´n!"

Wilhelm Borchert für Christopher Lee in
"Nachts, wenn Dracula erwacht"

Pavel


Beiträge: 143

29.10.2014 12:41
#2 RE: Leben und Sterben des Colonel Blimp (1943/DF: 1980) Zitat · antworten

Lady Margaret/Lia Eibenschütz.

Bei A. E. Matthews solltest du den Michael noch vor den Chevalier setzen, sonst kann es ein Titel sein oder der Geist des guten Maurice.

 Sprung  

Farb-Legende: blau = Spekulation, orange = Trailer-Besetzung, grün = endgültige Besetzung, rot = Korrektur/Ergänzung zur endgültigen Besetzung

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