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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 233 mal aufgerufen
 Spielfilmklassiker
fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

18.08.2014 13:17
Louis, die Schnatterschnauze (1961 / DF: 1978) Zitat · antworten

Auch bekannt als "Balduin, die Schnatterschnauze" oder "Louis, laß die Leiche liegen"

Originaltitel: Dans l'eau qui fait des bulles

Frankreich, 1961
Regie: Maurice Delbez
Drehbuch: Michel Lebrun / Maurice Delbez
Musik: Pierre Dudan
Produktion: Kerfrance
Verleih: Look Filmverleih

Deutsche Fassung (1978):

ProFilm, München

Dialogbuch und -regie: Hartmut Neugebauer

Deutsche Erstaufführung: 4. August 1978

Zum Film:

eine heitere, wenn auch nicht überragende schwarze Komödie und in gewisser Hinsicht der erste Teil einer "Leichen"-Trilogie im Filmschaffen von de Funes (die anderen sind "Radieschen von unten" und "Hasch mich, ich bin der Mörder"). Es gibt viele Parallelen zu Hitchcocks "Immer Ärger mit Harry", was dem Spaß aber keinen Abbruch tut. Es ist noch kein typischer de Funes-Film und fällt auch in Die Kategorie der "Ensemble"-Komödie ohne richtige Hauptrolle. Sämtliche Figuren sind gleichberechtigt.

Die deutsche Fassung:

1978 stand Gerd Martienzen nicht mehr zur Verfügung und Peter Schiff war zu dem Zeitpunkt noch nicht sein Nachfolger. Manfred Lichtenfeld ist nicht unbedingt ein Segen für de Funes. Die Synchronisation ist trotz guter Besetzung wohl kostengünstig entstanden und der Ton liegt etwas steril auf dem Film drauf (nicht nur auf der Dvd, im Programmkino war derselbe Effekt), wodurch sich Lichtenfeld noch "aufdringlicher" für de Funes anhört. Zudem bemühte man sich, die Figur etwas hektischer zu machen, als sie es tatsächlich ist - auch das wirkt nicht sehr positiv. Der Kalauer hält sich allerdings in Grenzen. Hans-Jürgen Diedrich, Leo Bardischewski oder vielleicht gar Norbert Gastell wären sicher optimalere Besetzungen für Louis gewesen.

Bisher wurden nur wenige Sprecher erfasst. Hier ist mal ein Anfang.

Es spielen und sprechen:

Louis de Funes (Paul Ernzer) Manfred Lichtenfeld

Marthe Mercadier (Georgette, seine Frau) ???

Pierre Dudan (Charles Delindy) Erik Schumann

Philippe Lemaire (Henry, der Schmuggler) Michael Cramer

Jacques Castelot (Baumann, der Boss) Reinhard Glemnitz

Claudine Coster (Hilda, seine Freundin) ???

Pierre Doris (Pfadfinder-Führer) Hans-Jürgen Diedrich

Olivier Hussenot (Kommissar Guillaume) Christian Marschall

Maria Riqueline (Arlette Preminger) Helga Trümper

Jacques Dufilho (Alphonse) Norbert Gastell

Max Elloy (Fischer) Willy Friedrichs

Serge Davri (Vagabund) Thomas Braut stark chargierend???

Jean Mejean (Gendarm) Hartmut Neugebauer

Guy Loron (Gendarm) Peter Thom

Georges Fabre (Kriminalbeamter) Michael Gahr

sowie

Philippe Clay (Erzählstimme des Toten Jean-Louis) Rüdiger Bahr


"Oder...Sie erpressen mich! Kein sehr netter Zug bei einem Arzt!"

Siegfried Schürenberg für Peter Cushing in "Frankensteins Rache"

Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 9.599

18.08.2014 19:28
#2 RE: Louis, die Schnatterschnauze (1961 / DF: 1978) Zitat · antworten

Die Erzählstimme gehört Rüdiger Bahr, das ist leider das einzige Positive, an das ich mich erinnere.
Was die Alternativvorschläge zu Lichtenfeld angeht - Diedrich hätte ich mir vorstellen können, aber Bardischewski und Gastell wären meiner Meinung genauso katastrophal daneben gewesen.
Wer immer die Idee hatte, Fred Maire und Mogens von Gadow zu besetzen, hatte einen Geistesblitz (im Falle von Gadow der einzige in einer grottigen Synchro).

Gruß
Stefan

fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

18.08.2014 21:11
#3 RE: Louis, die Schnatterschnauze (1961 / DF: 1978) Zitat · antworten

Rüdiger Bahr - ja, genau! Ich hab mein Hirn zermartert und kam einfach nicht drauf. Der hat das absolut fantastisch gemacht mit viel Ironie und Charme, damit allerdings auch einen Grund-synchron-ton gesetzt, den der Film dann nicht erfüllen konnte.

Gegen die Besetzung insgesamt habe ich nichts, Lichtenfeld ist ein Störfaktor und eben der billig-sterile Eindruck, bzw die unnötig und deplazierte Hektik in de Funes' Szenen.

Neben Bahr gefiel mir aber am Besten Christian Marschall als scheinbar überlegener Kommissar, dem das Treiben zusehends gegen den Strich geht.

Mogens von Gadow wäre auch passend gewesen. Bardischewski und Gastell würde ich keinesfalls als optimal bezeichnen, aber vor Ort wären sie mir besser erschienen als Lichtenfeld.


"Oder...Sie erpressen mich! Kein sehr netter Zug bei einem Arzt!"

Siegfried Schürenberg für Peter Cushing in "Frankensteins Rache"

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