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Dieses Thema hat 8 Antworten
und wurde 454 mal aufgerufen
 Spielfilme 1970 bis 1989
Silenzio
Listenpfleger

Beiträge: 16.263

06.09.2016 21:41
Wie man den Vater in die Besserungsanstalt bekommt (CSSR 1978) Zitat · antworten

Wie man den Vater in die Besserungsanstalt bekommt (Jak dostat tatínka do polepsovny)
Regie: Marie Polednáková
Erstaufführung: 24.12.1979 DDR2/27.12.1995 MDR
Deutsche Bearbeitung: DEFA Studio für Synchronisation, Berlin
Dialogbuch: ?
Dialogregie: Horst Schappo (?)

Der neunjährige Vasek hat seinen leiblichen Vater Lubos entdeckt, der bislang nichts von der Existenz seines Sohnes ahnte. Vaseks Mutter Anna befürchtet nun nicht zu Unrecht, daß der Vater, der beim Bergrettungsdienst arbeitet, den Sohn mit seiner Kletterleidenschaft anstecken könnte. In ihrem ersten gemeinsamen Urlaub beim Großvater steht Anna mit ihren Vernunftprinzipien allein gegen die drei Männer. Bis die Machtkämpfe ausgestanden sind und die Liebe zwischen Anna und Lubos die Oberhand gewinnt, müssen alle Beteiligten noch etliche Federn lassen...


Mutter Anna (Jana Preissová) Petra Kelling
Vasek (Tomás Holý) ?
Vater Luboš (Frantisek Nemec) Kurt Goldstein
Lubos' Vater (Josef Karlík) Hans-Joachim Hegewald
Briefträger Vanda (Petr Nározný) Joachim Konrad
zootechnik Vlk (Ludek Sobota) Viktor Deiß
rostlinár Voves (Bronislav Poloczek) Günter Schubert
predseda Kos (Frantisek Peterka) Dieter Zöllter
Anna's Mutter (Jana Dítetová) ?
Lehrerin (Gabriela Vránová) ?
Bozenka (Alena Kreuzmannová) ?
Tanzlehrer Jindrich (Vlastimil Harapes) Gerd Blahuschek

Liebevolle Familienunterhaltung aus dem Nachbarsland. Frantisek Nemec wurde auch beim KRANKENHAUS AM RANDE DER STADT von Kurt Goldstein gesprochen. Tja, der könnte auch der Grund sein, warum es keinerlei Sprecherangaben gibt. So wird wohl auch der talentierte Kindersprecher unerkannt bleiben.


Dateianlage:
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Tomás Holý.mp3
Jana Dítetová.mp3
Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 11.166

07.09.2016 07:57
#2 RE: Wie man den Vater in die Besserungsanstalt bekommt (CSSR 1978) Zitat · antworten

Ich sehe die Sache nicht ganz so schwarz - in "Unsere Geister sollen leben" hatte Horst Schappo viele talentierte Kindersprecher um sich versammelt und da existiert der komplette deutsche Vorspann noch. Die Zuordnung dürfte zwar schwierig sein, aber vielleicht geht es.
Was ist eigentlich mit "Wie man einem Walfisch den Backenzahn zieht"? Fehlen auch da die Sprecher oder hatte Tomas Holy hier eine andere Stimme?

Gruß
Stefan

edit: Falsche Erinnerung meinerseits - nicht Schappo, sondern Nawroth führte bei den "Geistern" Regie.


Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 11.166

17.11.2018 16:04
#3 RE: Wie man den Vater in die Besserungsanstalt bekommt (CSSR 1978) Zitat · antworten

Regie: Dagmar Nawroth!
Es kann doch unmöglich Zufall sein, dass der gesuchte Holy-Sprecher auch in "Unsere Geister sollen leben" zu hören ist und hier ebenfalls für Tomas Holy!
Und der Leipziger Hegewald in einer berliner Synchro - sowas ist neben Wolfgang Thal typisch für die Damen Gambke, Seltmann, Spielvogel und eben Nawroth.

Gruß
Stefan


Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 11.166

18.11.2018 10:39
#4 RE: Wie man den Vater in die Besserungsanstalt bekommt (CSSR 1978) Zitat · antworten

Noch etwas: In "Auf dem Dachsfelsen" besetzte Dagmar Nawroth einen gewissen Jan Wanschura für Tomas Holy. In der Sprecherliste von "Unsere Geister sollen leben" taucht ein Till Wanschura auf.
Dass diese beiden nichts mit einander zu tun haben, würde ich angesichts des ungewöhnlichen Namens als unmöglich erachten.
Ich müsste nochmal in den Film reinschauen, ob es die gleiche Stimme ist. Wenn nicht, dürfte es sich um Geschwister handeln. Wenn ja - Bingo!
Dann allerdings müssten wir uns an den Kopf fassen, dass wir nicht früher dahinter gestiegen sind.

Gruß
Stefan

Silenzio
Listenpfleger

Beiträge: 16.263

18.11.2018 10:45
#5 RE: Wie man den Vater in die Besserungsanstalt bekommt (CSSR 1978) Zitat · antworten

Könnten natürlich auch Geschwister sein.

Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 11.166

18.11.2018 10:51
#6 RE: Wie man den Vater in die Besserungsanstalt bekommt (CSSR 1978) Zitat · antworten

Sind sie mit ziemlicher Sicherheit. Habe einen Till Wanschura gefunden (wie viele wird's da geben? Kaum mehrere ...), der Jahrgang 64/65 sein muss (nach seinem Schulanfang bei Stayfriends) - der kommt für Holy also nicht in Frage, sondern für einen der älteren Jungen. Bleiben also Björn Stütze oder Gregor Seemann. Ich tippe auf Letzteren, da er in der Sprecherliste von "Ein Affe am Familientisch" ein Jahr zuvor ebenfalls auftaucht (leider ohne klare Zuweisung zu einem Darsteller). Wenn man an DEN Film ran käme ...

Gruß
Stefan

Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 11.166

28.11.2018 23:44
#7 RE: Wie man den Vater in die Besserungsanstalt bekommt (CSSR 1978) Zitat · antworten

edit:
Man sollte doch erst direkt vergleichen, bevor man mit "Erkenntnissen" kommt - meine Erinnerung an Holys Stimme trog, es ist nicht dieselbe wie in "Unsere Geister..." und also nicht Björn Stütze.
Ich muss nochmal mit "Geheimnis der stählernen Stadt" vergleichen - René Berger kommt eventuell in Frage.
Bei Nawroth aber bleibe ich - wegen Stefan Lisewskis Auftritt als Radioerzähler im Vorgänger.

Gruß
Stefan


Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 11.166

04.12.2018 19:49
#8 RE: Wie man den Vater in die Besserungsanstalt bekommt (CSSR 1978) Zitat · antworten

Kontinuität zum Vorgänger:
Annas Mutter = Helga Raumer

Postbote - Petr Narozny - Joachim Konrad

Gruß
Stefan


Mein Name ist Hase


Beiträge: 1.022

30.12.2018 02:05
#9 RE: Wie man den Vater in die Besserungsanstalt bekommt (CSSR 1978) Zitat · antworten

Nachdem ich gerade wieder den wunderschönen Film "Unsere Geister sollen leben!" gesehen habe, bin ich auf diesen Thread gestoßen. Auch wenn die beiden Wanschuras in dem hier besprochenen Film ja offenbar nicht mitsprechen, passt das vielleicht trotzdem ganz gut hierher: Dagmar Nawroth hat ihre Dissertation unter dem Namen Dagmar Wanschura-Nawroth veröffentlicht (https://www.kinematographie.de/MONO.HTM); Till und Jan könnten demnach ihre Söhne (oder sonst irgendwie mit ihr verwandt) sein, was unter anderem durch die bereits von Stefan erwähnte Stayfriends-Seite von Till Wanschura nahegelegt wird, laut der er einige Zeit lang in Schöneiche, Frau Nawroths Heimatdorf (https://www.berliner-zeitung.de/berlin/b...aehlen-26823316 - sehr lesenswerter Artikel!), zur Schule gegangen ist. "Mutter und Vater [waren] Regisseure bei Film, Fernsehen und Theater", wird in diesem Video verraten (interessant übrigens auch der Verweis auf den Spruch "Mächtig gewaltig!"): https://www.pirna-tv.de/2018/01/18/alte-und-ganz-neue-toene/. Jan Wanschura erwähnt auf seiner Webseite sogar seine Erfahrung als Synchronsprecher (http://www.caimanpool.de/jan.html).

Gruß
Hase


„Einar, wo sind die Clownsnasen?“

Mogens von Gadow in „Geister“

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