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Dieses Thema hat 27 Antworten
und wurde 1.280 mal aufgerufen
 Allgemeines
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VanToby
Forumsleiter

Beiträge: 38.939

14.04.2022 17:47
#16 RE: Synchronstimmen für Schriftsteller Zitat · antworten

Zitat von Lord Peter im Beitrag #15
Edgar Wallace - Peter Matic


Edgar Wallace sein Nachbar - Helmut Krauss

berti


Beiträge: 16.657

14.04.2022 19:47
#17 RE: Synchronstimmen für Schriftsteller Zitat · antworten

Zitat von Lord Peter im Beitrag #15
Agatha Christie - Ursula Krieg

Wie kam dieser Gedanke bloß zustande?

berti


Beiträge: 16.657

14.04.2022 21:00
#18 RE: Synchronstimmen für Schriftsteller Zitat · antworten

Nachtrag: Agnes Windeck wäre eine interessante Alternativbesetzung.
Natürlich hat man bei Agatha Christie in erster Linie Bilder aus ihren späteren Jahren vor Augen. Bei denen aus ihrer "mittleren" Phase könnte ich mir Dagmar Altrichter vorstellen.

Lord Peter



Beiträge: 4.719

14.04.2022 21:19
#19 RE: Synchronstimmen für Schriftsteller Zitat · antworten

Wie wäre es mit Gudrun Genest als Kompromiss?

berti


Beiträge: 16.657

14.04.2022 22:51
#20 RE: Synchronstimmen für Schriftsteller Zitat · antworten

Zitat von Lord Peter im Beitrag #19
Wie wäre es mit Gudrun Genest als Kompromiss?

Denkbar

berti


Beiträge: 16.657

28.04.2022 08:45
#21 RE: Synchronstimmen für Schriftsteller Zitat · antworten

Zwei Beispiele für Autoren, bei denen es für mich verblüffend war, als ich deren wirkliche Stimme hörte:
Der Philosoph Bertrand Russell schrieb klare, präzise, oft auch schneidende Texte, teilweise mit einer beißenden Ironie; Bilder (besonders aus seinen späteren Jahren) zeigten einen hageren, fast ausgemergelt wirkenden Mann.
In meiner Phantasie kam mir natürlich Friedrich Schoenfelder in den Sinn, vorzugsweise so kalt und schneidend, wie er oft für Peter Cushing in den Frankenstein-Verfilmungen von Hammer oder für Rex Harrison in vielen Szenen als Henry Higgins klang. Sicher, für einen als durch und durch "britisch" geltenden Philosophen nicht originell, aber es erschien mir zwingend.
Auf Youtube gibt es mittlerweile relativ viele Interviews und andere Tondokumente, in denen man Russell hören kann. Zu meiner Verblüffung hatte er eine recht tiefe, eher bauchige Stimme und sprach in einem gemütlichen Plauderton. Beides konnte ich weder mit seinem Sprachstil noch mit seiner dürren Erscheinung vereinbaren.
Ein Beispiel dafür:https://www.youtube.com/watch?v=xL_sMXfzzyA
Würde man nach der Originalstimme besetzen wollen, wäre Walther Suessenguth wohl am naheliegendsten.

Ein anderes Beispiel wäre der Publizist Sebastian Haffner: Auf Bildern aus seinen mittleren und späten Jahren sieht man einen echten Charakterkopf, meist trägt er dreiteilige Anzüge. In Gedanken kam mir zuerst Wilhelm Borchert in den Sinn, der nicht nur derselbe Jahrgang war, sondern auch eine echter Charakterstimme war. Oder Holger Hagen, der mit ihm gemeinsam hatte, dass beide den Zweiten Weltkrieg aus der alliierten Perspektive erlebten und im englischsprachigen Raum geprägt wurden (der eine schauspielerisch, der andere journalistisch).
So oder so hatte ich bei den Texten eine "Edel-Stimme" im Ohr (obwohl sowohl Borchert als auch Hagen natürlich auch "dreckig" klingen konnte, wenn es erforderlich war).
Nun gibt es von Haffner ja relativ viele Interviews, teilweise sogar aufgezeichnete Lesungen. Er hatte eine näselnde, gepresste, zugleich quikend und gequetscht klingende Stimme, die nicht recht zu seiner großbürgerlichen Erscheinung passen wollte:https://www.youtube.com/watch?v=Vu9cOIp5tO4
Fazit: Wolfgang Spier käme dem Original wohl am nächsten!

Mr.Voice


Beiträge: 634

28.04.2022 10:15
#22 RE: Synchronstimmen für Schriftsteller Zitat · antworten

Welchen Sprecher könntet ihr euch für Victor Hugo vorstellen?

Ludo


Beiträge: 698

28.04.2022 10:31
#23 RE: Synchronstimmen für Schriftsteller Zitat · antworten

Ich finde es irgendwie interessant, das hier vorrangig ältere Semester genannt werden, daher mal im Vergleich zu Hagen und Borchert mal ein paar 'jüngere'. Optisch würde ich bei Hugo so was in Richtung Jürgen Kluckert nehmen, aber wie angeklungen, muss das ja nicht zwangsläufig was damit zutun haben. Vielleicht klang er ja auch wie Thomas Danneberg, Marcus Off oder gar Martin Kessler....😂😂


Bertolt Brecht wäre bei mir ein Fall für Joachim Tennstedt oder Randolf Kronberg, bei jüngeren Sprechern soetwas in Richtung Rohrbeck oder Tessmann

Mr.Voice


Beiträge: 634

28.04.2022 10:59
#24 RE: Synchronstimmen für Schriftsteller Zitat · antworten

Lustig, das du für Hugo Kluckert nennst, schließlich hat der ja mal in einer TV-Verfilmung vom "Glöckner von Notre Dame" Quasimodo synchronisiert.

berti


Beiträge: 16.657

04.05.2022 08:29
#25 RE: Synchronstimmen für Schriftsteller Zitat · antworten

Zitat von Ludo im Beitrag #23
Bertolt Brecht wäre bei mir ein Fall für Joachim Tennstedt oder Randolf Kronberg, bei jüngeren Sprechern soetwas in Richtung Rohrbeck oder Tessmann

Tennstedt könnte ich mir von den Genannten am besten vorstellen.

Ludo


Beiträge: 698

04.05.2022 09:49
#26 RE: Synchronstimmen für Schriftsteller Zitat · antworten

Tennstedt würde sicher 1a vom Gesicht kommen, wäre mir aber zu lieb und zu brav😁.
Kronberg hätte diese anarchistische Note in der Stimme ("Ahh, da seht ihr die Gewalt auf die sich das System stützt...Hilfe, Hilfe ich werde unterdrückt"), die ich für Brecht passender finde, allerdings käme er womöglich nicht so doll vom Bertolt runter. Ähnlich Rohrbeck u. Tessmann

berti


Beiträge: 16.657

04.05.2022 10:19
#27 RE: Synchronstimmen für Schriftsteller Zitat · antworten

Zitat von Ludo im Beitrag #26
Tennstedt würde sicher 1a vom Gesicht kommen, wäre mir aber zu lieb und zu brav😁.

Da Brecht privat im Gegensatz zu seiner proletarischen und rebellischen Selbstinszenierung eher feige und opportunistisch war (in einem "Spiegel"-Leserbrief hieß es mal, er sei ein "bürgerliches Schaf im Wolfspelz" gewesen) wäre das gar nicht so falsch.
Wobei auch Tennstedt bekanntlich ganz andere Rollen meistern konnte, jenseits vom "braven" Image.

berti


Beiträge: 16.657

23.09.2022 08:31
#28 RE: Synchronstimmen für Schriftsteller Zitat · antworten

Der Schriftsteller T. S. Eliot war gebürtiger Amerikaner, lebte verbrachte allerdings einen Großteil seines Lebens in Großbritannien und gab sich dort möglichst klischeehaft "englisch" in Kleidung und Auftreten, was "echte" Engländer mitunter als Karikatur empfanden. Demzufolge würde sich hier eine betont "britische" Synchronstimme empfehlen. Mir persönlich erschiene hier Erich Fiedler am passendsten, zumal zwischen beiden sogar eine vage optische Ähnlichkeit bestand; allerdings war Eliots untere Gesichtspartie deutlich kantiger.
Jenseits vom "Britischen" wäre natürlich auch Siegmar Schneider eine Option.

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