Wer den Podcast aufmerksam gehört hat, der weiß... es bleibt bei DSF. Außer der deutsche Verleih, der ja die Kohle dafür gibt, stellt sich dagegen. Denn: auf den dann 87jährigen Terence Hill DSF zu besetzen, ist absurd. Auch wenn Herr Zölch immer wieder mit der Argumentation, es sei Hills Wahl, kommt. (T. Hill wird wahrscheinlich auch nur die Stimme von DSF vorgespielt worden sein)
Peter Thorwarth („Bang Boom Bang“, „Blood & Gold“) führt Regie und Jan Berger („Der Medicus“) hat das Drehbuch geschrieben. Allerdings wird der Film nur für‘s Fernsehen oder Streaming gemacht, eine Kinoauswertung wird es nicht geben.
Na, das könnte ja was werden. Aber wenn Herr Zölch weiter glaubt, DSF auf einen alten Opa besetzen zu müssen, passe ich. Die Zuschauer würden womöglich sogar eine schlechte KI-Synchro vermuten. Auf den jungen Terence Hill - jederzeit. Aber jetzt doch bitte altersgemäß. Es gibt viele in dem Alter, die den nötigen Schalk in der Stimme haben, falls das Drehbuch es hergibt.
Dann scheint es sich aber um ein neues Projekt zu handeln, denn ursprünglich war es doch eine rein italienische Produktion, mit Terence Hill als Regisseur und Co-Autor und seiner Paloma Produktion?! Es gab ja wohl lange Zeit Probleme mit der Finanzierung. Und nun WBITVP (Warner Bros. Deutschland). Da wurde also das Drehbuch von Herrn Berger um- bzw. neu geschrieben (sämtliches Spirituelle weggelassen, was beim letzten Terence-Hill-Film schon nicht so recht beim Publikum ankam). Das heißt also mit wesentlicher deutscher (Schauspiel)Beteilung - und Terence Hills Charakter Trinita verliebt sich dann in Uschi Glas?
Ich vermute mal, dass sich Thorwarth an alten Spaghetti Western-Filmen orientieren wird, das hat bei „Blood & Gold“ (Netflix) auch schon prima funktioniert. Der war schön im 70er Jahre Italo-Stil und "retro" angehaucht. Hoffentlich wird diese Produktion auch so hochwertig und ich hoffe auch, dass Oliver Onions, Franco Micalizzi und Annibale Giannarelli für den Soundtrack angefragt werden. Mit den richtigen Kameraeinstellungen, Soundeffekten und einem kräftigen Color Grading könnte das ganz lustig werden.
Entscheidend ist nicht ein kräftiges Color Grading, sondern das Buch! Und das krankte in den letzten Filmen (spätestens seit "Troublemaker") immer, trotz guter Kameraarbeit.