Alexandre, der Lebenskünstler / Alexander, der glückselige Träumer (1967): CHRISTIAN BRÜCKNER / KARL-HEINZ OPPEL (DEFA) Der Zerstreute (1970): CHRISTOPH QUEST Alfred, die Knallerbse (1971): HARRY WÜSTENHAGEN Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh (1972): HARRY WÜSTENHAGEN / WINFRIED WAGNER (DEFA) Der Verstand des Verrücktesten (1973): Ich weiß von nichts und sage alles (1973): HARRY WÜSTENHAGEN Der große Blonde mit dem blauen Auge / Juliette und Juliette (1974): HARRY WÜSTENHAGEN / WINFRIED WAGNER (DEFA) Eine Wolke zwischen den Zähnen (1974): HARRY WÜSTENHAGEN Der lange Blonde mit den roten Haaren (1974): MICHAEL PAN Der große Blonde kehrt zurück (1974): HARRY WÜSTENHAGEN / WINFRIED WAGNER (DEFA) Der Tolpatsch mit dem sechsten Sinn (1975): HARRY WÜSTENHAGEN Die Schiffbrüchigen der Schildkröteninsel (1975): Ein Tolpatsch auf Abwegen (1976): UWE PAULSEN Das Spielzeug (1976): HARTMUT RECK Ich bin schüchtern, aber in Behandlung / Und jetzt das Ganze nochmal von vorn (1978): ANDREAS MANNKOPFF Der Sanfte mit den schnellen Beinen (1978): HARRY WÜSTENHAGEN Zwei Kamele auf einem Pferd (1979): HARRY WÜSTENHAGEN Die Sache mit dem Regenschirm / Der Regenschirmmörder (1980): HARRY WÜSTENHAGEN Der Hornochse und sein Zugpferd / Ein Tolpatsch kommt selten allein (1981): HARRY WÜSTENHAGEN Zwei irre Spaßvögel (1983): HARRY WÜSTENHAGEN / WOLFGANG OSTBERG (DEFA) Der Zwilling (1984): HARRY WÜSTENHAGEN Die Flüchtigen (1986): HARRY WÜSTENHAGEN Die Reise nach Genf (1988): CLAUS WILCKE Der große Blonde auf Freiersfüßen (1988): HARRY WÜSTENHAGEN Bettkarriere (1990): HARRY WÜSTENHAGEN 1001 Rezepte eines verliebten Kochs (1996): REINHARD BROCK Drogenszenen (2000): 27 Missing Kisses (2000): Das Findelkind (2000): PEER AUGUSTINSKI Robinson Crusoe (2003): FRED MAIRE The Serpent (Die Schlange) (2006): REINHARD GLEMNITZ Paris, Paris - Monsieur Pigoil auf dem Weg zum Glück (2008): PETER FRICKE Willkommen in Saint-Simone-du-Nord (A Happy Man) (2010): ULRICH FRANK Und wenn wir alle zusammenziehen? (2011): RÜDIGER VOGLER
DEFA-Infos: "Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh" / "Der große Blonde kehrt zurück" und "Juliette und Juliette": alle drei Mal Winfried Wagner "Zwei irre Spaßvögel" (DFF-Neusynchro von 1987): Wolfgang Ostberg "Alexander, der glückselige Träumer": Karl-Heinz Oppel
und "Der Hornochse und sein Zugpferd": Harry Wüstenhagen (ist nun mal eine andere Synchro als "Tolpatsch")
auf der DVD vom Film „27 Missing Kisses“[auch deutscher Titel] (Georgien/Deutschland//Großbritannien/Frankreich/Dänemark/Griechenland 2000) ist in der deutschen Fassung Pierre Richards Part in Franzosisch mit deutschen Untertiteln. Eine merkwürdige Lösung, da er mit den anderen georgischen/russischen (deutsch synchronisierten) Darstellern redet und sie sich mühelos verstehen.
Zu den Extras: Pierre Richard soll sich laut Aussage der deutschen Produzenten Oliver Damian und Jens Meurer selbst darum bemüht haben, wieder mit der Regisseurin Nana Djordjadze nach „1001 Rezepte eines verliebten Kochs“ (1996) zu drehen. Diese erzählt, dass sie ihn beim Filmfestival in Cannes erstmals getroffen habe, und ihn gefragt hat, ob er in einem georgischen Film mitspielen wollte. Richard habe daraufhin geantwortet, dass er froh über ein Angebot sei, weil er sonst keine mehr bekäme. Außerdem soll er Angst vor der Methode der Regisseurin gehabt haben, mit Improvisation zu arbeiten, dann sei er aber doch gut damit zu recht gekommen. Irgendwie schwer vorzustellen: ein Pierre Richard ohne Angebote und mit Angst vor Improvisation… Seine Rolle ist hier eher klein, aber doch wichtig, weil er als Franzose mit einem gestrandeten Schiff, das er mit einem Traktor auf der Suche nach dem Meer durch die Gegend zieht, eine Allegorie für die Sehnsucht und den Wunsch nach Wasser als Reinigung repräsentiert. In einer kurzen Stellungsnahme bei den Dreharbeiten erzählt er in Englisch (ohne Untertitel) nur von seinen Problemen, in einer Szene mit dem Traktor zu starten. Die Texttafeln zu Pierre Richard erinnern daran, dass er gerade in der Sowjetunion ein großer Star war, bzw. ist! Von daher ist seine Mitwirkung sicherlich auch ein großes Entgegenkommen an die Fans im Osten.
Pierre Richard im Interview mit Jörg Taszman, "epd Film" 12/2008: „Im ehemaligen Ostblock sind Sie immer noch sehr populär. Womit erklären Sie sich das?“ „Ja, es ist unglaublich und geht von Tschechien über Russland bis nach Kasachstan und Usbekistan. Das hängt mit der ehemaligen UdSSR zusammen. Dort fand das Hollywoodkino nicht statt. Dafür konnte man sehr viel mehr europäische Filme sehen, darunter viele aus Frankreich. Sie zeigten jedoch in erster Linie die Komödien. Da gab es dann nur Louis de Funès und mich. Und da de Funès nicht mehr unter uns ist, bleibe ich nur als Ikone übrig. Sie sagten mir, ich sei ihr kleines Licht im Tunnel gewesen.“
Es wäre ganz interessant, zu erfahren, ob er dort auch synchronisiert wurde.
Zitat von PorgyIn dem Thriller DIE SCHLANGE - THE SNAKE, der bei uns auf DVD erschien, wurde Pierre Richard, glaube ich auch von Peter Fricke synchronisiert.
Hallo,
der Film lief gestern im ZDF - Richards Sprecher ist Reinhard Glemnitz!
Er wird verhindert gewesen sein, denn ansonsten besetzte er ihn ja kontinuierlich - und die etwas merkwürdige Wahl deutet darauf hin, dass es wohl sehr kurzfristig war.
Da stimme ich dir auf jeden Fall zu. Ostberg war nicht ideal, aber so weit ich mich erinnere (immerhin 25 Jahre her) ganz in Ordnung. Oppel stand im Filmprogramm - es ist zu lange her, als dass ich mich daran erinnern könnte (nur dass Müller-Lankow grandios war - das weiß ich noch).
In dem ganz oben genannten JERRY COTTON-Film (Synchronstimme Günther Jerschke) spielt Pierre Richard gar nicht mit. Das ist ein Schauspieler gleichen Namens, aber nicht DER Pierre Richard.
Das ist mein Beitrag 120, eine runde Sache. Mit 119 könnt ich schlecht schlafen gehen, das ist so unrund.