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Dieses Thema hat 21 Antworten
und wurde 2.623 mal aufgerufen
 Spielfilme 1970 bis 1989
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Groove


Beiträge: 165

18.10.2017 02:19
#16 RE: Das kann doch unseren Willi nicht erschüttern 1970 Zitat · antworten

In einer Biografie über Heinz Erhardt steht, dass er mit der seiner Meinung nach sehr schlampigen Synchronisation dieses Urlaubsklamaukfilms überhaupt nicht zufrieden war und sich darüber nachträglich bei den Verantwortlichen beklagte.

Ich habe übrigens kürzlich ein Beispiel dafür gesehen, dass man in der Klamaukwelle auch sehr ordentlich synchronisieren konnte: Hochwürden drückt ein Auge zu (1971). Da hat man freilich mit Georg Thomalla einen Synchronprofi in der Hauptrolle (und Thomalla auf Thomalla klingt und sieht perfekt aus ), aber auch die anderen Darsteller und natürlich der Synchronregisseur haben ihre Sache sehr gut gemacht. Wenn der Ton nicht so ganz klar nach Synchron klänge, könnte man fast glauben, es handele sich um den Originalton (er ist es aber definitiv nicht).

Dass (wie oben aus dem Off-Kommentar eines "Lümmel"-Films von Hans Kraus zitiert) es billiger war, später zu synchronisieren als mit O-Ton zu drehen, leuchtet mir ein. Denn so geht es ja auch viel schneller: Man braucht kein Mikro über den Darstellern, muss nicht immer darauf achten, dass der Ton stimmt, es keine störenden Nebengeräusche gibt usw. Da lässt sich einfach drauflos kurbeln. Und die Gage der Schauspieler dürfte die nachträgliche Synchronisation mit umfasst haben, so dass auch dadurch keine Mehrkosten entstanden (vermute ich).


Chow Yun-Fat


Beiträge: 4.058

18.10.2017 11:27
#17 RE: Das kann doch unseren Willi nicht erschüttern 1970 Zitat · antworten

Es ist auch einfacher. Ich frage mich, warum das heute nicht mehr so gemacht wird, zumal das Publikum Synchronton ja so sehr gewohnt ist, dass Setton automatisch merkwürdig klingt.

Das war übrigens wertfrei gemeint. Ich möchte keinem Ton einen eindeutigen Vorteil zuschanzen.



"Du magst meinen Reis nicht?"


Groove


Beiträge: 165

23.10.2017 20:56
#18 RE: Das kann doch unseren Willi nicht erschüttern 1970 Zitat · antworten

Zitat von Chow Yun-Fat im Beitrag #17
Es ist auch einfacher. Ich frage mich, warum das heute nicht mehr so gemacht wird, zumal das Publikum Synchronton ja so sehr gewohnt ist, dass Setton automatisch merkwürdig klingt.

Das war übrigens wertfrei gemeint. Ich möchte keinem Ton einen eindeutigen Vorteil zuschanzen.


Also ich finde, dass Setton in heutigen Produktionen (egal, ob für's Kino oder Fernsehen) so gut klingt, dass es kaum noch Unterschiede zum Synchronton gibt.

Während also früher deutsche Filme auch deshalb nachsynchronisiert wurden, um einen "Kinoton" hinzubekommen, den die Kinogänger von ausländischen, deutsch synchronisierten Filmen gewohnt waren, ist das heutzutage (zum Glück) nicht mehr nötig.


MrTwelve



Beiträge: 396

27.01.2018 16:59
#19 RE: Das kann doch unseren Willi nicht erschüttern 1970 Zitat · antworten

Ja, ich denke auch, heute ist generelles Nachsynchronisieren wohl nicht mehr nötig.

Darf ich nochmal auf die ursprüngliche Frage zurückkommen? Hier ist noch mal der Link zum Sample: Sample

Erkennt jemand, wer das ist? Almut Berg selbst oder jemand anders?


hitchcock


Beiträge: 636

27.01.2018 18:20
#20 RE: Das kann doch unseren Willi nicht erschüttern 1970 Zitat · antworten

Das Sample klingt ein bisschen wie Eva Pflug.

Viele Grüße
hitch

MrTwelve



Beiträge: 396

11.02.2018 11:15
#21 RE: Das kann doch unseren Willi nicht erschüttern 1970 Zitat · antworten

Eva Pflug könnte stimmen. Aber war die denn um 1970 in Berlin tätig? Der Film wurde ja von Berliner Studios produziert, daher gehe mal davon aus, das er auch dort synchronisiert wurde. In der SK finde ich bei Eva Pflug um die Zeit sowohl Filme mit Münchener als auch mit Berliner Synchro, bei manchen ist es auch nicht eindeutig. Weiß da jemand besser Bescheid?


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Eva Pflug.mp3
Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 10.201

11.02.2018 11:40
#22 RE: Das kann doch unseren Willi nicht erschüttern 1970 Zitat · antworten

Auf jeden Fall war sie 1971 in "Tschaikowski" zu hören. Okay, eine Ultra-Synchro, aber "Die Kunst zu lieben" war von MGM und also ebenfalls eine berliner Synchro mit ihr.

Gruß
Stefan

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