Laut ofdb war die Wiederaufführung gekürzt. Weiß jemand, was da gefehlt hatte?
Die Erstsynchro kennt hier niemand, oder? Ich frage mich, ob das Motiv des Mörders dort auch so eindeutig zur Sprache kommt wie in der Zweitsynchro. Das war ja nun wirklich sehr kurz nach Kriegsende.
Dialog fehlte jedenfalls keiner, vielleicht ist man seinerzeit den Mordszenen etwas zuleibe gerückt (wobei die in den 60ern wohl keinen mehr erschreckt hätten).
Von der Erstsynchro ist bisher leider nur der Trailer verfügbar.
Ich habe jetzt Magda Wengiel in zwei Randolph-Scott-Western gehört, synchronisiert 1949/50. Sie ist nie und nimmer die Stimme von Ethel Barrymore. Sie dürfte Rhonda Fleming gesprochen haben.
Heute lief der Film von Kinorolle im Filmclub 813 in Köln. Ich hatte auf die Erstsynchro gehofft, es lief aber die Fassung aus den 60ern mit deutschem Vorspann, deutschen handschriftlichen Textkarten (Telefonnummer von Dr. Perry, "Wo ist die Pistole ?",...) und "Ende"-Titel. Im Vorspann gab's keine Synchronrollen sondern es wurde nur das Synchonstudio angegeben (Berliner Synchron Wenzel Lüdecke). Ein tolles Erlebnis war das, den Film so zu erleben.
Zitat von hitchcock im Beitrag #34m Vorspann gab's keine Synchronrollen sondern es wurde nur das Synchonstudio angegeben (Berliner Synchron Wenzel Lüdecke).
Die Angabe des Synchronstudios, die vermutlich direkt nach der "Regie" eingeblendet stand, wurde für die DDR-Fernsehausstrahlung entfernt. Informationen zu Buch und Regie der deutschen Fassung gab es bei dem Film aber vermutlich nicht im Vorspann, oder?
Ja, das ist bekannt, aber Du hast nicht dazugeschrieben, ob diese Angaben auch im Vorspann stehen - das ist bei der Berliner Synchron nämlich nicht die Regel. Es kann ja auch sein, daß Du diese Angabe einem Filmbuch o.ä. entnommen hast?!
Zitat von Lord Peter im Beitrag #40Die Angabe ist von Arne. Ich hatte seinerzeit nur die VHS von Polyband, und die hatte ein komplett englisches Bildmaster.
Siehst Du: und im DDR-Fernsehen lief der Film mit deutschem Vorspann - da es die westdeutsche Synchronfassung von 1964 war und die Synchronisationsangaben allem Anschein nach entfernt wurden (das Bild blendet nach der Regieangabe auf schwarz aus, die Musik spielt aber weiter, bis dann in den Anfang des Films zurückgeblendet wird), würde mich interessieren, welche Angaben bei der Ausstrahlung im westdeutschen Fernsehen da genau vorhanden war.
Eine Info kann ich nicht geben, aber das müsste sich berechnen lassen anhand der Zeit, in der das Bild schwarz ist und wie lange die anderen Texttafeln zu sehen sind. Wenn es nur ungefähr 3 - 5 Sekunden sind, fehlte wohl eine Regieangabe.
Zitat von Stefan der DEFA-Fan im Beitrag #42Eine Info kann ich nicht geben, aber das müsste sich berechnen lassen anhand der Zeit, in der das Bild schwarz ist und wie lange die anderen Texttafeln zu sehen sind. Wenn es nur ungefähr 3 - 5 Sekunden sind, fehlte wohl eine Regieangabe.
Das "Problem" ist, daß die Synchro von der Berliner Synchron stammt - und da hat man entweder bloß die Angabe "Berliner Synchron", meist mit dem dazugehörigen Dreieck-Logo, οft mit dem Zusatz "Wenzel Lüdecke" und hin und wieder aber auch mit der Angabe zur Dialogfassung und Regie - manchmal als Extratafel der "Berliner Synchron"-Angabe nachgestellt, manchmal aber alles in allem auf einer Tafel - und so kann von nichts bis alles da gestanden haben. 😇
Stimmt so nicht ganz - dass es zusammen mit dem Logo Angaben zu Dialog und Regie gab, kam erst in den 80ern (oder frühestens späten 70ern) vor und auch meines Wissens nach nur bei TV-Synchros. Bei Kinosynchros der 60er wurde es (wenn Buch, Regie UND Produktion aufgeführt wurden) auf verschiedenen Texttafeln gemacht.
... und auch das kann durchaus hinkommen: Die Schrifttafeln wechseln einigermaßen zügig, das Bild bleibt dann 8 Sekunden lang schwarz - im Grunde noch passend Zeit auch für zwei Texttafeln. Vielleicht hat ja noch jemand hier eine ältere Fernsehaufzeichnung des Films aus dem Westfernsehen.