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Dieses Thema hat 20 Antworten
und wurde 1.357 mal aufgerufen
 Spielfilme 1990 bis 2009
Seiten 1 | 2
S.D.M.


Beiträge: 30

04.07.2010 22:31
#16 RE: Birds of America (USA 2008) Zitat · antworten

Hallo liebe Mitglieder,

B.o.A. wurde mit Sicherheit nicht von Stutt i/O Synchron übernommen und Ginnifer Goodwin auch nicht von Katharina Weyland gesprochen. Im Übrigen: Hätte Stutt i/O den Zuschlag bekommen (was in der Tat naheliegend wäre, sich aber vor allem zeitlich nicht ausging), wäre die Sandra für die Hilary gekommen. Soviel mal dazu... Und ja - man muss immer irgendwie wirtschaften. Aber unter UNTERIRDISCHEN Sprechern in kleineren Rollen kleinerer Filme, lieber lysander, verstehe ich was anderes, wenn ich z.B. nach Hessen, Niedersachen oder NRW rüberschaue und höre (mit mieser Vorarbeit, wie z.B. falschen Übersetzugen, nie geschriebenen Dialogbüchern und dadurch resultierenden, nicht mit anzusehenden Asynchronitäten fange ich in diesem Kontext erst gar nicht an). Es können - rein standortbedingt - nicht immer ALLE Sprecher mit einem B-, M- oder HH-Fame daherkommen. Und da wären wir beim Punkt - Fame ist das eine, "Trotzdem-Können" (in sehr vielen, zugegebenermaßen in wenigen Fällen nicht) das andere. Einfach mal auch ein wenig über den Tellerrand sehen...


lysander


Beiträge: 962

05.07.2010 22:57
#17 RE: Birds of America (USA 2008) Zitat · antworten

Euer Beispiel bei eurem Film: RAGE. Auf "Jude Law" Wolfgang Schatz, oder auf "Lily Cole" Katharina Weyland und bei "John Leguizamo" Matthias Kupfer oder auf "Dianne West" Barbara Stoll finde ich auch nicht so passend. Aber ok "unterirdisch" nehme ich zurück. Es ist einfach nur nicht so gut besetzt, wie man es sich gewünscht hätte, bei einigen bekannteren Schauspielern. Und darunter leidet auch die Synchronität in dem besagten Film.

Und bei den Büchern hast du wohl Recht.


S.D.M.


Beiträge: 30

06.07.2010 18:57
#18 RE: Birds of America (USA 2008) Zitat · antworten

Auch Dir gebe ich in manchen Punkten Recht. Aber "Rage" war nach ein paar unsäglichen Horror-Titeln einer der ersten nennenswerteren Filme. Damals war die Sprecherkartei noch recht überschaubar und es wurde eben besetzt, wie es Dir bekannt ist. Und bei dieser Hollywoodstar-Überschwemmung konnte man (und könnte man heute vermutlich noch immer nicht) für jeden seinen Stammsprecher (den die wenigsten überhaupt haben) berücksichtigen. Nix für ungut und viele Grüße...

anderto-krox


Beiträge: 1.361

29.12.2010 03:23
#19 RE: Birds of America (USA 2008) Zitat · antworten

Zitat
Aber unter UNTERIRDISCHEN Sprechern in kleineren Rollen kleinerer Filme, lieber lysander, verstehe ich was anderes, wenn ich z.B. nach Hessen, Niedersachen oder NRW rüberschaue und höre (mit mieser Vorarbeit, wie z.B. falschen Übersetzugen, nie geschriebenen Dialogbüchern und dadurch resultierenden, nicht mit anzusehenden Asynchronitäten fange ich in diesem Kontext erst gar nicht an).



Für mich ist das alles ein Niveau. Hannover, Stuttgart, Heilbronn... Ich finde sogar Offenbach besser als die bislang genannten. Wenige Filme leiden tatsächlich an den Symptomen "grausames Buch" oder "extreme Asynchronität". Lediglich einige auf Pornofilm-Niveau synchronisierte Anime-Serien und Horrorfilme, die ich auf der Suche nach schlechten Synchros mal gefunden habe, schaffen das. Die kommen zu meiner Überraschung anscheinend aus der Gegend um Köln, da vereinzelt offenbar ein guter Kölner Sprecher bei der Qualitäts-Aussortierung übersehen wurde und dadurch die ansonsten besetzten Amateure noch übler bloßstellt. Etwas weniger schlimm, aber immer noch ähnlich schrecklich, sind die USA-Synchros.
Hannover, Stuttgart, Heilbronn finde ich technisch sogar ganz gelungen, aber wo zu wenig synchronroutinierte Schauspieler wohnen und zu wenig Geld da ist, um alle zu holen, ist eine gute Synchro meiner persönlichen Meinung nach leider schwer bis unmöglich durchführbar. Dann wird es bei Weitem nicht so grauenvoll wie in den oben genannten Fällen, aber man sollte sich selbst ja nicht mit den Schlechtesten messen.

Zitat
Damals war die Sprecherkartei noch recht überschaubar und es wurde eben besetzt, wie es Dir bekannt ist.



Sollte man nicht erst können, dann machen? "Sprecherkartei"... wozu Sprecherkartei - um auf die Idee zu kommen, Halm für Jude Law zu besetzen, brauche ich keine "Sprecherkartei", sondern ein Telefon, die Fähigkeit zu googlen und einen Anruf bei Engelszungen. Es ist meiner Meinung nach falsch kalkuliert und Dumping. Die Gagen für die nicht-synchronroutinierten Lokal-Sprecher würden mich mal interessieren...


S.D.M.


Beiträge: 30

29.12.2010 21:32
#20 RE: Birds of America (USA 2008) Zitat · antworten

Dann lege ich Dir mal eine ganz kleine Auswahl aus Stuttgart und Heilbronn nahe, bei der ich glaube, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis einigermaßen stimmt, die den Hannover- und Offenbach-Standard übertrifft und die der Originalvorlage allemal gerecht wird. Terror Trap (Stuttgart), The Truth (Stuttgart), The Final Season (Stuttgart), In The Crossfire (Stuttgart), The Matthew Sheppard Story (Heilbronn), Maniacts (Heilbronn). Alles völlig unabhängig von der Wertigkeit des Titels.

Außerdem ist Hannover nicht gleich Hannover. Dort gibt es zwei Studios. Das eine arbeitet - so scheint es - ziemlich ordendlich, wenn Budget und Lust vorhanden sind, das andere in der Tat mies. Und von Synchros aus den USA fange ich erst gar nicht an.

Auch ein paar offene Worte zu den Gagen und angeblichem Dumping: Münchner kriegen in Stuttgart und Heilbronn München-Standard, die regionalen Sprecher kriegen Gagen, die ziemlich genau zwischen dem Münchner und dem Berliner Standard liegen, Berliner (was selten vorkommt) neben bezahltem Flug ebenfalls die höheren Münchner Gagen. Mit Dumping hat das also nichts zu tun. Ich weiß, wie frech manch andere Studios diesbezüglich sind. Die Stuttgarter Preise sind nur deswegen, sagen wir mal ökonomischer, weil etwas weniger Personal vorhanden ist. Das vorhandene reißt sich jedoch sonstwas auf, damit alles funktioniert. Wenn auch nur bedingt, wie es hier im Forum offenbar aufgefasst wird. Kurz und gut - die Titel der Anfangszeit wären heute sicherlich anders besetzt und auch bei den regionalen Leuten wurde inzwischen die Spreu vom Weizen getrennt.

Abschließend will ich noch sagen, dass so ziemlich JEDER Sprecher, egal woher, nicht müde zu betonen wird, wie gerne er nach Stgt. oder HN kommt. Ganz einfach weil eben doch tiefgründig gearbeitet wird und es in vielerlei Hinsicht menschlicher und entspannter zugeht als bei den Platzhirschen in Berlin und München. Wie das in Offenbach, Hannover und Co. so ist, weiß ich nicht.


schakal
Listenpfleger

Beiträge: 6.727

11.09.2013 12:16
#21 RE: Birds of America (USA 2008) Zitat · antworten

Hat vielleicht mittlerweile jemand eine Ahnung, wer in den im Anfangstread stehenden Samples zu hören ist?


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