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Dieses Thema hat 41 Antworten
und wurde 1.770 mal aufgerufen
 Spielfilmklassiker
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c.n.-tonfilm



Beiträge: 1.134

02.06.2004 20:23
DIE TODESKARTEN DES DR. SCHRECK (UK 1964/DF 1965 & 1993) Zitat · antworten

Um nochmal auf die DVD von Koch Media zurückzukommen: hier die Übersicht nach den einzelnen Episoden gegliedert mit allen Sprechrollen. Leider ist es da auch mit den englischen Schauspielern nicht so leicht. Die Fernsehfassung habe ich nicht gesehen, sondern nur die Angaben aus dem kurzen Thread im alten Forum übernommen. Man kann den Film über die Winkeltaste wahlweise mit dem alten deutschen Kinovorspann und -Ende oder mit den Originaltiteln sehen. Da im englischen Master am Schluß vor dem Abspann 30 Sekunden fehlen, kommt einiges durcheinander, auch die Musik stimmt auf allen drei Tonspuren dadurch nicht mehr. Bleibt noch anzumerken, daß der Film selbst kein Meisterwerk ist und auch die Kinosynchro nicht unbedingt ideal besetzt wurde. Aber eine der raren DVDs mit zwei Synchros.

(Dr. Terrors House of Horror)


Deutsche Erstaufführung: 21.01.1966
TV-Erstsendung: 20.03.1994, ARD


FETTGEDRUCKT HINTER / = TV-FASSUNG


Deutsche Bearbeitung: J. Arthur Rank Film Synchron-Produktion, Hamburg-Rahlstedt (1965) / ?? (1993)
Dialogregie: Edgar Flatau / ??
Deutsches Buch: Ursula Buschow / ??


Vorab jeweils der Episodentitel


Dr. Schreck (Dr. Terror)

Dr. Sandor Schreck - Peter Cushing - ?? / FRIEDRICH W. BAUSCHULTE
Stimme der Bahnhofsdurchsage - ?? - ??


Werwolf (Werewolf)

James Dawson - Neil McCallum - Herbert Stass
Deirdre Biddulph - Ursula Howells - ??
Caleb - Peter Madden - Alfred Balthoff
Valda - Katy Wild - ??
Tod Callaghan - Edward Underdown - Jürgen Thormann


Weinranken (Creeping Vine)

Bill Rogers - Alan Freeman - Rainer Brandt / MANFRED LEHMANN
Ann Rogers - Ann Bell - Margot Leonard
Carol Rogers - Sarah Nicholls - ??
Hopkins - Bernard Lee ??
Jerry Drake - Jeremy Kemp - Gert Günther Hoffmann


Voodoo (Voodoo)

Biff Bailey - Roy Castle - ?? / ARNE ELSHOLTZ
Sammy Coin - Kenny Lynch - Gerd Duwner
Vrim - Christopher Carlos - ??
Wally ?? Horst Gentzen
Voodoo-Priester - ?? - Arnold Marquis
Zigarettenmädchen - ?? - ??
Bailey’s Band - The Tubby Hayes Quintett - --


Die Hand (Disembodied Hand)

Franklyn Marsh - Christopher Lee - Klaus Miedel / CHRISTIAN RHODE
Eric Landor - Michael Gough - ?? / HARRY WÜSTENHAGEN
Toastmaster im Club - Frank Forsyth - Jürgen Thormann
Arzt - Hedger Wallace - ??
Krankenschwester - ?? - ??
Rundfunksprecher - ?? - ??
George - ?? - ??


Vampir (Vampire)

Bob Carroll - Donald Sutherland - Gert Martienzen / RANDOLF KRONBERG
Nicolle - Jennifer Jayne - Maria Körber (?)
Dr. Blake - Max Adrian - Arnold Marquis
Johnny Ellis - ?? - ??
Mrs. Ellis - ?? - ??
Krankenschwester - ?? - ??

Alte Kinofilme nach Jahrzehnten nachträglich neu zu synchronisieren ist wie Süßstoff in einen guten alten Wein kippen: ungenießbar-pappige "Spätlese".

Was wären Jack Lemmon, Danny Kaye, Peter Sellers, Bob Hope und Red Skelton im deutschsprachigen Raum ohne die Stimme von Georg Thomalla ?


Mücke ( gelöscht )
Beiträge:

01.08.2005 12:35
#2 RE:DIE TODESKARTEN DES DR. SCHRECK (UK 1964/DF 1965 & 1993) Zitat · antworten

Jeremy Kemp in der Neusynchro war Eberhard Prüter. Kenny Lynch in der Neusynchro war Leon Boden.
Michael Gough in der Ertsynchro war Horst Niendorf. Bernard Lee in der Erstsynchro war Heinz Petruo.
Der Sprecher von Neil McCallum aus der Neusynchro war, meines Erachtens, ein heute noch recht Bekannter, allerdings kam ich auf keinen Namen und auch nicht darauf, woher ich ihn kenne.

Arnold Marquis sprach in der Erstsynchro außerdem noch den Vodoo-Häuptling, wobei er die Rolle durch unnötiges, völlig überzogenes Chargieren kaputt ritt, indem er die Rolle eben durch seinen Tonfall ins Lächerliche zog und ihr jegliche Mystik raubte, was der Episode durchaus schadet, da es ein Spannungshöhepunkt ist, den er leider wirklich total vermasselt hat.
In Kleinstrollen hab ich noch ein- bis dreimal Horst Naumann gehört.
Ein alter Mann, der sich an der Theke von Christopher Lee einen ausgeben lassen will, klang in der Erstsynchro irgendwie wie Heinz Rühmann, aber der wirds kaum gewesen sein...

Ich fand den Film eigentlich nicht übel und die Kinosynchro schon allein deswegen gut, weil die Rollen der jüngeren Hauptprotagonisten top besetzt waren.
Besonders Rainer Brandt war wohl deutlich glücklicher gewählt als Manfred Lehmann, da ich beim Reinzappen den Eindruck hatte, als wenn die entsprechende Rolle in der Neusynchro ziemlich "dümmlich" rüberkommt.

Christopher Lee ohne weißen Vollbart () ist für mich eigentlich immer Herbert Weicker, aber Klaus Miedel war eigentlich auch OK, wenn man sich in seiner Episode daran gewöhnt hatte. Im Zug spricht er ja immer nur recht kurz, da ist die Umstellung schwieriger.
Der Sprecher von Peter Cushing war vielleicht etwas unglücklich gewählt, aber es ging auch.
Bis auf Arnold Marquis als Vodoo-Häuptling - eine Rolle die sozusagen exemplarisch für den einzigen Fehler steht, den Arnold Marquis öfter mal beging, nämlich Sprechpassagen zu übertrieben auszuchargieren und sie damit unglaubwürdig zu machen, was den Rollen natürlich schadet - war die Synchro eigentlich top, meiner Meinung nach.
Auf Max Adrian war Arnold Marquis allerdings spitzenmäßig gut.

-------
"Ich bin das Gesetz!"
Michael Chevalier für Charles Bronson in "Nevada Pass"


Arne


Beiträge: 558

01.08.2005 18:13
#3 RE:DIE TODESKARTEN DES DR. SCHRECK (UK 1964/DF 1965 & 1993) Zitat · antworten

In der Neufassung wurde Neil McCallum von Torsten Michaelis gesprochen.


Gruß,

Arne


Mücke ( gelöscht )
Beiträge:

01.08.2005 18:25
#4 RE:DIE TODESKARTEN DES DR. SCHRECK (UK 1964/DF 1965 & 1993) Zitat · antworten

Na, bitte!
-------
"Ich kann nichts unternehmen, du kannst nichts unternehmen, niemand kann was unternehmen, also bleibt alles hübsch beim Alten..."
Gerd Martienzen für Frank Wolff in "Das Grauen kam aus dem Nebel" (im Gespräch über die Möglichkeiten etwas zu ändern)


Pete


Beiträge: 2.780

15.09.2006 19:59
#5 "Die Todeskarten des Dr. Schreck"- GB, 1964 Zitat · antworten

Hallo!

Weiß zu diesem Film (Horror) jemand, weshalb hier eine Neusynchro (ich glaube in München mit u. a. Arne Elsholz) angefertigt wurde? War bei der Erstsynchro geschnitten oder ist sie verschwunden? Er lief ja jetzt schon lange nicht mehr. Hat einer die alte Berliner Fassung oder sie zumindest mal gesehen? Lief vielleicht auch sie mal im TV? Gruß, Pete!


John Connor



Beiträge: 4.709

15.09.2006 20:03
#6 RE: "Die Todeskarten des Dr. Schreck"- GB, 1964 Zitat · antworten

Zu diesem Film gibt es bereits einen Thread: http://215072.homepagemodules.de/t452131...-UK-DF-amp.html

Auf der DVD sind beide Synchronfassungen enthalten.

Grüße, Fehmi


Jerry Dandridge



Beiträge: 6

01.01.2015 21:29
#7 Die Todeskarten des Dr. Schreck. Welche Synchro ist besser? Zitat · antworten

Hallo, ich habe mir den Film "Die Todeskarten des Dr. Schreck" auf DVD bestellt mit Peter Cushing, dem besten Schauspieler wo gibt. Auf der DVD sind zwei Synchros enthalten, nämlich die Kinosynchro von 1965 und die Neusynchro fürs Fernsehen aus den 90ern. Ich hab den Film noch nie gesehen und weiß nicht mit welcher Synchro ich ihn mir ansehen soll. Ich bin ja eigentlich ein Fan von Kinosynchros, aber bei diesem Film ist es ja so, dass die Meisten ihn wohl aus dem 90ern im Fernsehen kennen. Somit dürfte die TV Synchro ja die mit dem größeren Kultstatus sein. Welche Synchro ist eurer Meinung nach zu empfehlen?


braboid


Beiträge: 9

01.01.2015 21:46
#8 RE: Die Todeskarten des Dr. Schreck. Welche Synchro ist besser? Zitat · antworten

Subjektives Urteil, aber die Kinosynchro ist klar vorzuziehen, da zur gleichen Zeit entstanden. Außerdem hat sie vieles zu bieten, was im Synchrongewerbe der 1960er Rang und Namen hatte (Marquis, Petruo, G.G. Hoffmann). Manches ist ungewöhnlich (Cushing hat eine ziemlich unbekannte Stimme, Martienzen - de Funes auf Donald Sutherland), aber da ist die Neusynchro nicht anders (Bauschulte auf Cushing finde ich arg gewöhnungsbedürftig). Allerdings ist die TV-Synchro recht sauber gearbeitet und akustisch nicht so steril wie die meisten Neusynchronisationen.


berti


Beiträge: 13.985

01.01.2015 22:04
#9 RE: Die Todeskarten des Dr. Schreck. Welche Synchro ist besser? Zitat · antworten
Jerry Dandridge



Beiträge: 6

02.01.2015 13:41
#10 RE: Die Todeskarten des Dr. Schreck. Welche Synchro ist besser? Zitat · antworten

Ich bin mir dennoch unsicher welche Synchro ich mir ansehen soll, da wie gesagt die ZDF Synchro wohl die bekanntere ist, oder? War der Film schon vor 1993 so populär in Deutschland, oder hat der ZDF ihm zu Popularität verholfe? Dann wäre nämlich die ZDF Synchro die bessere Wahl, da sie mehr mit dem Film in Verbindung gebracht wird als die Kinosynchro.

fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

02.01.2015 14:56
#11 RE: Die Todeskarten des Dr. Schreck. Welche Synchro ist besser? Zitat · antworten

Ich habe zuerst die Neufassung gekannt, die ich sehr gut fand - vor allem wegen Christian Rode für Christopher Lee. Das ist perfekt! Bauschulte für Cushing fand ich allerdings fehlbesetzt und viel zu schneidend.

Die Kinofassung finde ich insgesamt sehr gut und atmosphärisch, vor allem weil sie zeitlich perfekt paßt. Wolfgang Engels paßt sogar ganz gut zu Cushings Rolle, der ja hier einmal absolut nicht wie ein Gentleman auftritt. Martienzen für Sutherland gefiel mir sogar sehr gut. Weniger zufrieden bin ich mit Klaus Miedel für Lee, das ist eine Fehlbesetzung, auch wenn die Rolle selbst zu Miedel paßt. Einige der Sprecher (Petruo oder GGH) sind nicht unbedingt optimal besetzt, dafür hat man das Vergnügen, selbt solche Kaliber wie Balthoff in Minirollen zu hören.

Wenn du keine kennst, solltest du mit der Kinofassung beginnen, allein schon weil es eine gewisse Logik hat, das so zu tun - denke ich zumindest.


"Doktor? Dann tragen Sie also auch den Titel, den mein Vater mir nach dem Studium kaufte."

Siegfried Schürenberg für Nigel Bruce in "Das Korn ist grün"

berti


Beiträge: 13.985

02.01.2015 19:38
#12 RE: Die Todeskarten des Dr. Schreck. Welche Synchro ist besser? Zitat · antworten

Könnte man die drei (nicht sehr umfangreichen) Threads nicht kombinieren?

Slartibartfast



Beiträge: 5.503

02.01.2015 19:38
#13 RE: Die Todeskarten des Dr. Schreck. Welche Synchro ist besser? Zitat · antworten

Zitat von Jerry Dandridge im Beitrag #4
Ich bin mir dennoch unsicher welche Synchro ich mir ansehen soll, da wie gesagt die ZDF Synchro wohl die bekanntere ist, oder? War der Film schon vor 1993 so populär in Deutschland, oder hat der ZDF ihm zu Popularität verholfe? Dann wäre nämlich die ZDF Synchro die bessere Wahl, da sie mehr mit dem Film in Verbindung gebracht wird als die Kinosynchro.

Schau dir doch einfach beide an ?!?


Gruß
Martin
___________________________________
"Ich habe einen instinktiven Verdacht metaphysischen Charakters." (Christian Marschall in "Das Grauen kommt Nachts")
Visit http://www.synchronkartei.de

Jerry Dandridge



Beiträge: 6

03.01.2015 17:30
#14 RE: Die Todeskarten des Dr. Schreck. Welche Synchro ist besser? Zitat · antworten

Ich werde mir wahrscheinlich sowieso beide ansehen. Aber welche soll ich mir zuerst ansehen? Ich tendiere stark in Richtung Kinofassung.


Jerry D.

Mailman


Beiträge: 424

03.01.2015 20:08
#15 RE: Die Todeskarten des Dr. Schreck. Welche Synchro ist besser? Zitat · antworten

Zitat von Jerry Dandridge im Beitrag #1
Hallo, ich habe mir den Film "Die Todeskarten des Dr. Schreck" auf DVD bestellt mit Peter Cushing, dem besten Schauspieler wo gibt.

Hast Du da Deinen Kleinwagen verkauft, bei den Preisen die für die DVD heutzutage aufgerufen werden ?

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