Pinocchio – Walt Disneys Geschichte vom hölzernen Bengele
(Die Abenteuer des Pinocchio) (AT)
(Pinocchio)
USA 1940
Erst-Verleih BRD RKO Radio Filmgesellschaft Ltd., Frankfurt/Main Erst-Verleih Österreich Sascha-Film, Wien Deutsche Erstaufführung 23.03.1951 Österreichische Erstaufführung 01.04.1952
1. Wiederaufführung Dezember 1953 Verleih 1. WA RKO Radio Filmgesellschaft Ltd., Frankfurt/Main
2. Wiederaufführung Sommer 1971 (Neusynchronisation) Verleih 2. WA Fox-MGM (Twentieth Century Fox of Germany GmbH, Frankfurt/Main, MGM Metrofilm GmbH, München)
3. Wiederaufführung 16.06.1978 (Neusynchronisation) Verleih 3. WA Twentieth Century Fox of Germany GmbH, Frankfurt/Main
4. Wiederaufführung ??.??.1984 (Neusynchronisation) Verleih 4. WA Twentieth Century Fox of Germany GmbH, Frankfurt/Main
5. Wiederaufführung 01.09.1994 (Neusynchronisation) Verleih 5. WA Buena Vista International Germany GmbH, München
1. Deutsche Bearbeitung Elite-Film Franz Schröder Berlin-Dahlem, Berlin/West (1951) Dialogregie Peter Elsholtz Deutsches Buch Friedrich Luft Kfm. und künstlerische Leitung Franz Schröder
2. Deutsche Bearbeitung Simoton Film GmbH, Berlin/West (1971) Buch, Liedertexte und Regie Heinrich Riethmüller
Rolle Englische Sprecher Deutsche Sprecher (1951) Deutsche Sprecher (1971)
Pinocchio Dickie Jones Wilfried Schälicke Oliver Rohrbeck Gesang: Gepetto Christian Rub Walter Werner Klaus W. Krause Jiminy Grille Cliff Edwards Georg Thomalla Georg Thomalla Die blaue Fee Evelyn Venable Friedel Schuster Almut Eggert Der ehrliche John Walter Catlett Alfred Balthoff Harald Juhnke Kater Gideon Mel Blanc Mel Blanc Mel Blanc Stromboli Charles Judels Georg Thomalla Fritz Tillmann Lampwick Frankie Darro Horst Buchholz Abelardo Decamili Der Kutscher Charles Judels Konrad Wagner Franz Nicklisch Holländische Marionette Patricia Page Französische Marionette Patricia Page Russische Marionette Patricia Page Marktschreier Lustige Insel Jack Mercer Claus Jurichs Statue der Raufarena Clarence Nash Alfred Balthoff Marktschreier Tabakhaus Don Brodie Marktschreier Demolierhaus Jack Bailey Alexander, der unfertige Esel Dickie Jones Rudolf (Wagner-) Brausewetter Kater Figaro Mel Blanc Mel Blanc Mel Blanc Monstro Thurl Ravenscroft Thurl Ravenscroft Thurl Ravenscroft Vögel Marion Darlington Marion Darlington Marion Darlington Gesang Titellied Cliff Edwards Peter Cornehlsen-Chor
Quelle:
“Der neue Film”, Zeitschrift 08/1950 (Februar 1950) Elite-Film Berlin Kaufmännische und künstlerische Leitung: Franz Schröder Buch: Friedrich Luft Regie: Peter Elsholtz Sprecher: Friedel Schuster, Walter Werner, Georg Thomalla, Alfred Balthoff, Wilfried Schälicke, Horst Buchholz, Rudolf Brausewetter
Hallo, habe mich bisher hier nicht eingeklinkt, aber immer mal mitgelesen. Wirklich schade, dass Wilfried Schaelickes Leistungen so lange als Pinocchio und Klopfer im Dunkeln geblieben sind und er nun verstorben ist. Pinocchio war immer mein Lieblingsfilm und als ich den Namen Schaelicke im Synchronarchiv nachgeschlagen habe und las, dass er Sabu synchronisiert hat, da erinnerte ich mich, wie ich als Kind zu meinen Geschwistern sagte, das ist ja dieselbe Stimme wie Pinocchio. Könnte mich selbst in den Hintern treten, dass mir diese Erinnerung nicht früher hochgespült wurde. Auch in diesem Film hat er gesprochen. Übrigens wieder zusammen mit Friedel Schuster.
PINOCCHIO, auch ich hatte mit WILFRIED SCHAELICKE Kontakt. Ich schrieb ihm, hatte meine Tel-Nr. dazugesetzt, und er rief mich an. Es war ein schönes Gespräch. Leider ging es aber nicht um seine Synchro von PINOCCHIO, sondern mehr allgemein zu seiner damaligen Tätigkeit und zu seiner jetzigen (90er). Wie ich mich erinnere, hat er nachher als Lehrer gearbeitet. Und ich fragte ihn, ob er mir vielleicht Kopien von Gagenabrechnungen zuschicken könnte, aus West wie auch Ost, und ob er die Dispolisten seiner Filme aufgehoben hätte. (er arbeitete auch als Synchronsprecher bei der DEFA) Er wollte nachsehen und sich dann melden, aber das tat er dann nicht mehr... Gruß.hans
Lieber Hans, vielen Dank für diese Informationen. Er scheint ja echt seinen Lebensweg gemacht zu haben. Habe mir letzte Woche den Froschkönig angesehen . Da hätte ich seine Stimme aber nicht mehr erkannt. Sie hat sich ja doch nach dem Stimmbruch sehr verändert. Hat er eigentlich noch Geschwister?
Das weiß ich leider nicht, PINOCCHIO. Ich weiß nur seinen damaligen (90er) Wohnort, das war Ruppichteroth in einem westdt. Bundesland, das ich nicht mehr im Kopf habe. Schaelicke ist ja auch ein nicht so häufiger Nachname, dazu der Name des Wohnortes....so konnte ich ihn über www.telefonbuch.de, das es da schon gab, finden. Seine Tel.-Nr. stand natürlich auch da, aber die hab ich nicht mehr, schade. Versuchs mal über dieses www, und gib ruhig "Wilfried" zunächst mal ein, vielleicht ist der Eintrag noch existent. Ob er verheiratet war, das weiß ich leider auch nicht. Viel Glück ! Gruß.hans
I don't have a scan of it, somebody just wrote the information down from the magazine for me. The dubbing information were only short paragraphs. The following as given beyond represents the complete entry:
"“Der neue Film”, Zeitschrift 08/1950 (Februar 1950) Elite-Film Berlin Kaufmännische und künstlerische Leitung: Franz Schröder Buch: Friedrich Luft Regie: Peter Elsholtz Sprecher: Friedel Schuster, Walter Werner, Georg Thomalla, Alfred Balthoff, Wilfried Schälicke, Horst Buchholz, Rudolf Brausewetter""
Woher stammt eigentlich die Angabe 1971 für die Neusynchro?. Ich kenne widersprüchliche Angaben, aber 1973 scheint mir weitaus glaubhafter und da habe ich auch schon konkrete Premierenangaben gelesen - leider weiß ich nicht mehr wo. Aber 1971 wäre Rohrbeck erst 6 Jahre alt gewesen und das widerspricht wohl merklich seinen eigenen Angaben. Zudem ist es nur eine Theorie, aber mir erschien es immer logisch, dass die große Welle der Wiederaufführungen und daran geknüpften Neusynchronisationen mit dem mäßigen Abschneiden von "Robin Hood" zusammenhingen.
Zitat von Stefan der DEFA-Fan im Beitrag #11Zudem ist es nur eine Theorie, aber mir erschien es immer logisch, dass die große Welle der Wiederaufführungen und daran geknüpften Neusynchronisationen mit dem mäßigen Abschneiden von "Robin Hood" zusammenhingen.
Diese Theorie würde dann aber allenfalls für die Wiederaufführungen ab 1975 gelten, da "Robin Hood" im Dezember 1974 in die deutschen Kinos kam. Die Neusynchro von "Pinocchio" dürfte früher entstanden sein, da Rohrbeck (*1965) dort laut eigener Erinnerung noch nicht richtig lesen konnte. Die Premieren der neuen Fassungen von "Pinocchio" und "Bambi" werden von Edigrieg auf 1973 datiert, wenn auch mit eher allgemeinen Angaben ("Sommer" bzw. "Dezember").
Bambi kommt hin mit 1973. Da sah ich ihn im Kino meiner Großmutter, das kurz darauf geschlossen hat. Pinocchio kann ich mich nur an Juni 1978 erinnern. Ein totales Fiasko. Sehe uns immer noch entgeistert auf die Leinwand schauen. Voll enttäuscht über die schreckliche neue Synchronisation.