Diana Borgwardt ist einfach der Hammer! Als wäre kein Tag vergangen, liefert sie hier eine ganz große Show ab! Für mich jetzt schon eines der Highlights 2025! Bierstedt war ebenfalls wieder sehr bezaubernd. 🌹 Bei den anderen merkt man durchaus das Alter an, was es teilweise schon grenzwertig macht, aber für diesen einzelnen Film ist das völlig in Ordnung. Gab es sowas überhaupt schon mal? Dass nach mehr als 30 Jahren fast alle Sprecher eines Projektes wieder zurückgekehrt sind? Danke an Schröder und das Team fürs möglich machen! Einziger Kritikpunkt ist, dass man teilweise die Menge und auch Laute aus dem O-Ton entnommen hat.
War die absolut richtige Entscheidung, wieder auf den alten Cast zu setzen. Der Film ist v.a. in den ersten 45 Min. quasi ein Best Of der Serie, insofern hat die Besetzungsnostalgie ihr übriges getan und dazu gepasst. Mit nem komplett neuen Cast wäre das für mich fast irrelevant geworden. Einzig Gerald Schaale war leider mehr als drüber. Eigentlich schade, in wenigen Satzstücken klang er nämlich noch relativ okay, vergleichbar zu Rohrbeck. Aber meistens hatte man das Gefühl, dass er mit der Brechstange versucht hat, jünger zu klingen. Nur ist ihm da dann immer die Stimme weggebrochen und es driftete eher ins nuscheln. Ansonsten hab ich kaum was zu meckern, Cast nun mal allgemein älter klingend. V.a. bei Rohrbeck wurde es ab und an mal arg kernig für seine Rolle. Borgwardt ein Träumchen, die passt auch heute noch voll drauf. Bei Bierstedt hat sich das spätestens genauso eingestellt, als Marie Antoinette reifer wurde. Buch hat mir im Großen und Ganzen auch gefallen, lediglich am Anfang mit Oscar und André in jungen Jahren am Brunnen hatte das Gespräch etwas auffälligere, unnatürliche Pausen. Aber ansonsten tolle Arbeit.
Ich fand die Muscialeinlagen eigentlich ganz charmant. V.a. Im ersten Drittel haben sie die Timeskips nicht so hart wirken lassen und bisschen im Schnelldurchlauf Entwicklungen gezeigt.
Ach ja, die älteste Königstochter war Patricia Straßburger. Auch nicht in den Credits gelistet wie das mittlere Kind. Kam mir verdammt bekannt vor. Ging vom Quengellevel Richtung Anja Rybiczka, sie selbst war es aber nicht. :D
Ich hab mal in die englische Synchro gezappt und da wirkt der Film dank der englischen Songs viel runder. Schade dass man in der deutschen Synchro an deutschen Songs gegeizt hat.
Die Synchronisation ist wirklich schön gelungen. Sie tragen in der deutschen Version dazu bei, dass er nicht völlig untergeht. Diana Borgwardt war so großartig wie immer und auch der restliche Cast war stimmig. Oliver Rohrbeck war zwar echt an der Grenze, aber es störte nicht. Da hat Frank Schröder eine schöne Arbeit abgeliefert.
Der Film selbst ist jedoch ein rührseliges Melodram geworden. Alle spannenden Handlungen wurden entfernt und die Musikstücke empfand ich als nicht gut und passend in die Handlungszeit. Mir hat er im Grunde kaum gefallen, nur gegen Ende wurde es wirklich interessant, als die Revolution begonnen hat. Auch das man so viele Charaktere quasi raus gestrichen hat, war seltsam. (Ja, für einen Film sicher notwendig) Insgesamt verdient die deutsche Fassung eine Ehrung, aber der Film... Egal, lieber wieder die Serie schauen. ;)
Den Film selbst fand ich okay. Habe mir mehr erwartet, die Synchro gefiel mir jedoch richtig gut. Aber Schaale hat einfach nicht mehr funktioniert... Das wirkte so künstlich erzwungen.
Bei den Songs stimme ich auch zu, dass es die Synchro etwas unrund gemacht hat.
Die Synchro war sehr gelungen! Diana Borgwardt klang genauso wie vor 30 Jahren (und im Zusammenspiel mit Stefan Staudinger fühlte man sich an die frühen Folgen von Star Trek: Voyager erinnert). Der Film an sich kommt natürlich nicht an das Anime heran. Lediglich die zweite Hälfte funktionierte für mich einingermaßen.