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Dieses Thema hat 39 Antworten
und wurde 3.409 mal aufgerufen
 Allgemeines
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Taccomania


Beiträge: 665

12.11.2013 08:46
#16 RE: "Wenn Sie schon wie James Bond reden, warum schauen Sie nicht so aus?"-Alltagsanekdoten Zitat · antworten

Die meisten Sprecher klingen ohne Mikro vor den Lippen und mit ihrer Alltagsstimme ganz anders. Ich glaube, weibliche Sprecher werden noch seltener allein an ihrer Stimme erkannt. Dietmar Wunder, beispielsweise, klingt ja sowohl auf Adam Sandler wie auch auf Daniel Craig ganz anders als im Alltag. Anläßlich eines Interviews zum letzten Bond-Film hat er einmal geäußert, er fände die Vorstellung albern, in eine Bäckerei zu gehen und Brötchen mit seiner Bond-Stimme zu bestellen.

Noch eines kommt hinzu. Die meisten Synchronsprecher schaffen es ohne einen Filmausschnitt vor Augen und ohne Regieanweisung überhaupt nicht, ihre aus Film und Fernsehen bekannten Stimmen spontan "herzustellen". Daß die Stimme sehr vom Bild und einer guten Regie abhängig ist, zeigt sich auch an Hörbüchern. Kaum ein Sprecher schafft es, beim Vorlesen eines Textes die Illusion zu erzeugen, er verkörpere die aus einem Film bekannte Figur, zumal die Darstellung im Film selten aus langen, nüchternen Monologen besteht, sondern zumeist aus kurzen, dramatischen Sätzen, die eine ganz andere Betonung fordern.

Daher wundert mich auch die Anekdote über Herbert Weicker. Als Spock klang Weicker ganz anders als im Alltag (soweit man das anhand von Interviews, TV-Sendungen, etc. beurteilen kann). Weicker hatte ja eine ziemlich tiefe Röhre. Spock hat er aber immer recht hoch und ironisch angelegt. In diesem Tonfall hat er bestimmt keine Mettwurst bestellt... Ich habe manchmal auch den Eindruck, daß bestimmte Anekdoten von den Synchronsprechern selbst erfunden wurden, damit man etwas zu erzählen hat, wenn die Standardfrage kommt, ob man im Alltag an der Stimme erkannt wird. Viele Anekdoten hat man in zig verschiedenen Varianten gehört.


smeagol



Beiträge: 3.226

12.11.2013 08:59
#17 RE: "Wenn Sie schon wie James Bond reden, warum schauen Sie nicht so aus?"-Alltagsanekdoten Zitat · antworten

Zitat von Taccomania im Beitrag #16
Noch eines kommt hinzu. Die meisten Synchronsprecher schaffen es ohne einen Filmausschnitt vor Augen und ohne Regieanweisung überhaupt nicht, ihre aus Film und Fernsehen bekannten Stimmen spontan "herzustellen". Das die Stimme sehr vom Bild und einer guten Regie abhängig ist, zeigt sich auch an Hörbüchern. Kaum ein Sprecher schafft es, beim Vorlesen eines Textes die Illusion zu erzeugen, er verkörpere die aus einem Film bekannte Figur, zumal die Darstellung im Film selten aus langen, nüchternen Monologen besteht, sondern zumeist aus kurzen, dramatischen Sätzen, die eine ganz andere Betonung fordert.


Das ist mir auch schon oft aufgefallen, da einige doch recht stark "versagen", wen sie "mal eben" den oder den "machen" sollen. Da zeigt sich für mich auch, wie stark eben gute Synchronschauspieler mit ihrem Spiel auf die Vorlage im Bild eingehen und sich in sie hineinfühlen, dass es ihren ganzen sprachlichen Ausdruck "mitzieht".

Obwohl es auch einige Synchronschauspieler gibt, die irgendwie immer auch genau so klingen wie im Synchron. Ein Norbert Langer (z.B.) klingt auch im Hörbuch immer voll nach Tom "Magnum" Selleck - es ist ggf. anzunehmen, dass er sein Spiel und seinen Ausdruck stärker einbringen konnte oder musste, als er diese Paraderolle übernahm. Das kann (was ich im Beispiel Tom Selleck allerdings nicht finde) für mich der Fall sein, wenn der Schauspieler im Bild nicht genug "liefert". Dann muss der Synchronschauspieler (denke ich) mehr selbst einbringen und ergo ist er in seiner "eigenen" Stimmlage und seinem eigenen Duktus näher an dem, was wir dann auch im Kino oder im TV hören. Ist die Vorlage ein guter Schauspieler, so muss sich der Synchronschauspieler viel stärker der Vorlage "beugen" und sich anpassen. Soweit jedenfalls meine Theorie dazu ...


--
"Ich würde nach Hause gehen und mich richtig ausschlafen"
Curt Ackermann für Cary Grant in "Über den Dächern von Nizza"

berti


Beiträge: 14.229

12.11.2013 09:35
#18 RE: "Wenn Sie schon wie James Bond reden, warum schauen Sie nicht so aus?"-Alltagsanekdoten Zitat · antworten

Zumindest Frank Glaubrecht und Thomas Danneberg wären Sprecher, die ich in Interviews normalerweise (ohne Vorwissen) gar nicht heraushören würde.
Dann gibt es natürlich auch solche, die vorm Mikro Hochdeutsch sprechen, ansonsten aber einen deutlichen Dialekt haben.

fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

12.11.2013 10:32
#19 RE: "Wenn Sie schon wie James Bond reden, warum schauen Sie nicht so aus?"-Alltagsanekdoten Zitat · antworten

Es gibt auf jeden Fall genug Beispiele, in denen Synchronsprecher privat anders klingen. Es gibt aber nun mal einige, die auch privat oder in einem anderen Bereich des Berufes immer als eben diese Stimme erkennbar sind.

Die Geschichte mit Herbert Weicker haben Münchener Verwandte von mir erlebt. Weicker hat hier sicher nicht auf dieselbe Art und Weise "Faszinierend!" gesagt, wie er es als Spock tat. Aber die Stimme fiel auf-und seine ganzu alltägliche Aussprache des Wortes hat schließlich zur Identifikation geführt, wo diese Stimme hingehört und das ließ die zwei Kinderherzen hochschlagen vor Aufregung.
Peter Matic hört sich auch immer gleich an, ebenso der schon erwähnte Norbert Langer. Da gibt es viele! Eine frühere Schauspielerin, die öfters in Berlin gastierte, erzählte mir aber auch, daß Borchert und Rode im normalen Umgang deutlich gedämpfter und alltäglicher Sprachen. Beide durchaus mit Dialektanklängen. Aber dennoch als sie erkennbar.

Wenn man seine Stimme so besonders abgeklärt einsetzen muß, wie etwa Dietmar Wunder, hat das mit der Realität natürlich wenig zu tun. Das wäre wirklich sinnlos, so zui sprechen - ausser man lechzt nach Aufmerksamkeit.

Andererseits gibt es aber auch Situationen, die so eine Grenze darstellen und in der unabsichtlich tatsächlich lustige Dinge passieren.

Hierzu muß ich aber Prof. Hans Kraus, einen legendären Wiener Puppenspieler, einbringen. Der hatte eine Stimme, die fast Marquis Konkurrenz machte. Für den Kasperl sprach er deutlich höher, für den Drachen Dagobert etwas tiefer. In einem Interview erzählte er, daß er nach zwei Stunden Proben in der Drachen-Rolle in der Pause ins Cafe ums Eck ging. Und ganz von selbst, noch immer in Konzentration, sagte er in voller Drache Dagobert-Diktion zur Kellnerin: "Will eine große Mocca und Bussi-Bussi!" Er wäre dann selbst irritiert gewesen.
Peter Matic sagte allerdings auch mal, seine Frau ziehe ihn damit auf, daß er nach anstrengenden Synchronarbeiten oft wie Ben Kingsley spreche. Wenn es dann ein wenig abfällt von ihm, sage sie eben: "Oh, der Peter ist zuhaus!"

GGH sprach als Bond oder Steed in ganz eigenem Tonfall. Wenn er selbst spielte, dann war das anders. Aber trotzdem weiß ich noch, als mein Vater bei einer Folge "Derrick" über den älteren, verbissenen Mann sagte: "Das ist ja die Bond-Stimme!" manche sind eben immer erkennbar, egal ob sie ihre berühmtesten Figuren sprechen oder der alltäglichen Stimme freien Lauf lassen.


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Friedrich Joloff-Terror der Tongs

fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

05.03.2014 14:47
#20 RE: "Wenn Sie schon wie James Bond reden, warum schauen Sie nicht so aus?"-Alltagsanekdoten Zitat · antworten

Gestern beim Arzt im Wartezimmer blätterte ich in einer Illustrierten und darin war ein Beitrag über Friedrich Schoenfelder, in dem seine Witwe Monika über ihn erzählte. Darin war nicht nur wiederholt zu lesen, daß er Edgar Wallace-Filme schrecklich fand. Seine Frau sagte auch, daß er entgegen seinem Image ein sehr moderner zeitnaher Mensch war und ab und zu gerne fluchte. Das Wort "Scheiße" benutzte er recht häufig, wenn etwas nicht klappte und zum Erstaunen vieler Leute sagte der Gentleman auch stets offen, daß er etwas "zum Kotzen fand". Schoenfelder habe es nicht unbedingt sehr gerne gehabt, dauernd auf die feinen Herren aboniert gewesen zu sein. Seinen häufigen Gebrauch von Kraftausdrücken begründete er demnach so: "Ich muß ja gegen mein Image anquasseln!"


"Niemals auf einen FBI-Mann schießen---"(PENG!!!)"---denn meistens ist er schneller!"

Heinz Engelmann für George Nader in SCHÜSSE AUS DEM GEIGENKASTEN

Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 9.839

05.03.2014 18:23
#21 RE: "Wenn Sie schon wie James Bond reden, warum schauen Sie nicht so aus?"-Alltagsanekdoten Zitat · antworten

Kein Wunder, dass er für Price in "Ruhe sanft GmbH" so grandios war - so dreckig und ruppig durfte er selten sein.

Gruß
Stefan

Lammers


Beiträge: 3.515

05.03.2014 19:58
#22 RE: "Wenn Sie schon wie James Bond reden, warum schauen Sie nicht so aus?"-Alltagsanekdoten Zitat · antworten

Zitat von fortinbras im Beitrag #20
Schoenfelder habe es nicht unbedingt sehr gerne gehabt, dauernd auf die feinen Herren aboniert gewesen zu sein. Seinen häufigen Gebrauch von Kraftausdrücken begründete er demnach so: "Ich muß ja gegen mein Image anquasseln!"


Ungefähr so hat Schoenfelder das auch mal 2007 in der NDR Talkshow formuliert:


JanBing


Beiträge: 996

06.03.2014 22:48
#23 RE: "Wenn Sie schon wie James Bond reden, warum schauen Sie nicht so aus?"-Alltagsanekdoten Zitat · antworten

Zitat von Taccomania im Beitrag #16
Die meisten Synchronsprecher schaffen es ohne einen Filmausschnitt vor Augen und ohne Regieanweisung überhaupt nicht, ihre aus Film und Fernsehen bekannten Stimmen spontan "herzustellen". Daß die Stimme sehr vom Bild und einer guten Regie abhängig ist, zeigt sich auch an Hörbüchern. Kaum ein Sprecher schafft es, beim Vorlesen eines Textes die Illusion zu erzeugen, er verkörpere die aus einem Film bekannte Figur, zumal die Darstellung im Film selten aus langen, nüchternen Monologen besteht, sondern zumeist aus kurzen, dramatischen Sätzen, die eine ganz andere Betonung fordern.

Das ist übrigens ein echt interessantes Thema, welches, wie ich finde, durchaus einen eigenen Thread verdient hätte. Um mal dabei zu bleiben (und etwas vom eigentlichen Thema abzukommen) ist mir das kürzlich besonders bei Wolfgang Pampel aufgefallen: In den aktuellen "Star Wars"-Hörspielen bekommt er es nämlich einfach nicht hin, Han Solo wie in den Filmen zu "spielen". Ob das jetzt mangelnde Regie ist, oder er einfach nicht für Hörspiele "gemacht" ist weiß ich natürlich nicht, aber er klingt hier durchweg wie in seinen Hörbuch-Produktionen (bei denen eine andere Sprechweise als bei einer Synchro wiederum passt). In einem Hörspiel jedoch - vor allem in einem, dass auf das Konzept "Kino für die Ohren" setzt - sollte der Synchro-Klang das letztendliche Ziel sein. Und wie wir ja wissen, ist Pampel bei Synchros wiederum ein Meister seines Fachs.

Lammers


Beiträge: 3.515

07.03.2014 10:03
#24 RE: "Wenn Sie schon wie James Bond reden, warum schauen Sie nicht so aus?"-Alltagsanekdoten Zitat · antworten

Zitat von berti im Beitrag #18
Zumindest Frank Glaubrecht und Thomas Danneberg wären Sprecher, die ich in Interviews normalerweise (ohne Vorwissen) gar nicht heraushören würde.


Gerade bei Frank Glaubrecht ist es ein Unterschied wie Tag und Nacht, wenn man ihn in Interviews hört. Man würde möglicherweise nicht mal annehmen, dass er Schauspieler ist, sondern einem alltäglichen Beruf, sprich Büroangestellter o.ä., nachgeht. Selbst in einer Lesung im Planetarium Bochum (Synchronschauspieler live erleben (5)), in der ich ihn mal erlebt habe, klang er wesentlich anders, als wenn man ihn in einem Film hört. Nicht hundertprozentig (irgendwann konnte man es erahnen), aber doch anders als gewohnt


fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

08.03.2014 14:31
#25 RE: "Wenn Sie schon wie James Bond reden, warum schauen Sie nicht so aus?"-Alltagsanekdoten Zitat · antworten

Ich hab den Titel des Threades ein wenig abgeändert, so ist auf jeden Fall mehr Platz für eine breitere Diskussion, die sämtliche der erwähnten Aspekte einfangen dürfte.


"Niemals auf einen FBI-Mann schießen---"(PENG!!!)"---denn meistens ist er schneller!"

Heinz Engelmann für George Nader in SCHÜSSE AUS DEM GEIGENKASTEN

JamesWhiteu


Beiträge: 178

04.06.2015 10:12
#26 RE: "Wenn Sie schon wie James Bond reden, warum schauen Sie nicht so aus?"-Alltagsanekdoten Zitat · antworten

Arne Elsholtz ist mal in ein Café gegangen und hat dort gefragt, ob die Verkäuferin Ice Age kennt. Daraufhin bejaht sie das und Elsholtz gab an die stimme von manni. Zu sein

Santiago ziesmer soll bei einem besuch bei einem kiosk auf seine rolle bei sponge bob angesprochen sein. Von nem kleinkind

Lammers


Beiträge: 3.515

04.06.2015 15:08
#27 RE: "Wenn Sie schon wie James Bond reden, warum schauen Sie nicht so aus?"-Alltagsanekdoten Zitat · antworten

Zitat von JamesWhiteu im Beitrag #26
Santiago ziesmer soll bei einem besuch bei einem kiosk auf seine rolle bei sponge bob angesprochen sein. Von nem kleinkind


Nach eigenen Angaben wurde er mal in einer Bäckerei von einem kleinen Mädchen darauf angesprochen: https://youtu.be/ho_tYWCZDb4?t=73

E.v.G.



Beiträge: 2.107

04.06.2015 23:55
#28 RE: "Wenn Sie schon wie James Bond reden, warum schauen Sie nicht so aus?"-Alltagsanekdoten Zitat · antworten

Zitat von Lammers im Beitrag #24
Zitat von berti im Beitrag #18
Zumindest Frank Glaubrecht und Thomas Danneberg wären Sprecher, die ich in Interviews normalerweise (ohne Vorwissen) gar nicht heraushören würde.


Gerade bei Frank Glaubrecht ist es ein Unterschied wie Tag und Nacht, wenn man ihn in Interviews hört. Man würde möglicherweise nicht mal annehmen, dass er Schauspieler ist, sondern einem alltäglichen Beruf, sprich Büroangestellter o.ä., nachgeht. Selbst in einer Lesung im Planetarium Bochum (Synchronschauspieler live erleben (5)), in der ich ihn mal erlebt habe, klang er wesentlich anders, als wenn man ihn in einem Film hört. Nicht hundertprozentig (irgendwann konnte man es erahnen), aber doch anders als gewohnt


Viele Sprecher haben eine "Mikrofonstimme" und da viele auch nicht gebürtige Berliner mindestens den Tonfall annehmen, ist der Unterschied tatsächlich betächtlich. Da ist auf jeden Fall bei Frank Glaubrecht und Thomas Danneberg so. Daher ist die Bitte doch einmal so wie für eine bekannte Rolle zu sprechen oft auch eine Enttäuschung, da die visuelle Vorlage fehlt, die sich auf die Art des Spiels eben mehr auswirkt alS man sich vorstellt.


http://www.die-silhouette.de/

iron


Beiträge: 2.074

05.06.2015 16:58
#29 RE: "Wenn Sie schon wie James Bond reden, warum schauen Sie nicht so aus?"-Alltagsanekdoten Zitat · antworten

Danneberg könnte ich sofort heraushören!
Reizvoll wäre es meiner Meinung nach, Glaubrecht einmal in einer Synchronrolle genau mit dem Timbre zu erleben, mit dem etwa in Paddy, der kleine Pirat" zu hören ist :):
https://www.youtube.com/watch?v=xBVFzB3y-_w


"DAS IST ZUTREFFEND."
(Arne Elsholtz auf Kevin Kline in "Club der Cäsaren")

fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

15.06.2015 18:09
#30 RE: "Wenn Sie schon wie James Bond reden, warum schauen Sie nicht so aus?"-Alltagsanekdoten Zitat · antworten

Folgende Anekdote ist nicht direkt von einem Synchronsprecher, hat aber mit der Identifikation seiner Stimme mit einem gewissen Schauspieler zu tun:

vor vielen Jahren wurde Hubertus Bengsch "die Stimme" des Mobilfunknetzanbieters "One" (später "Orange") und das gefiel vielen Menschen hierzulande. In der One-Zentrale landeten nicht wenige Autogrammanfragen oder ähnliche Reaktionen. Allerdings waren durchaus einige dabei, die Richard Gere für den Werbesprecher hielten!

Zwei Schreiben an den One-Kundendienst, die in einer Zeitschrift auszugsweise veröffentlicht wurden, beinhalteten folgende Zeilen:

"Warum nehmen Sie Richard Gere als Sprecher, wo wir doch in Österreich viele gute und seriöse Schauspieler haben? Von diesem schmierigen Typ möchte ich nichts kaufen und bei einem Vertrag, den er bewirbt, ist sicher der Hund drin!"

"Ich möchte meinen Handyvertrag kündigen. Der Grundtarif ist gestiegen und ich sehe nicht ein, warum mit meinem Geld ein Hollywoodstar für die Werbung finanziert wird."

Bengsch's Stimme wurde übrigens wegen ihrem Sexappeal ausgesucht, war zu lesen.


"Mr. Harker! Ich heisse Sie in meinem Haus willkommen!"

Wolfgang Eichberger spricht Christopher Lees erste Worte als "Dracula" (1958)

Mit Dankbarkeit und Freude in Erinnerung an einen einzigartigen Künstler: Christopher Lee (1922-2015)

Und hier das passende Ambiente:

http://www.ruine.at

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