Wikipedia sagt: "In der deutschen Version (...) wurde eine bestimmte Szene zwischen Kitty Mambo und René zweifach neu in die Filmhandlung hineingeschnitten, anscheinend als Versuch, die sich entwickelnde Beziehung zwischen den beiden Charakteren (unnötigerweise) zusätzlich zu betonen. In der 2007 erschienenen DVD wurden diese Zusatzeinschnitte wieder entfernt."
Um zu überprüfen, wo die deutsche Version länger ist und ob jetzt ein bisschen deutsche Synchro verlorengegangen ist, habe ich meine VHS (das ist diese hier: https://www.ofdb.de/fassung/8289,162738,Dschungel-Olympiade) mal mit der englischen Version verglichen. Den beschriebenen Unterschied habe ich aber nicht feststellen können. Vielmehr fehlt in der deutschen Version eine eher unbedeutende Szene von wenigen Sekunden (in der ein Kommentator den Satz "Our Z.O.O. staff has assembled this mood piece, expressing the grace and beauty that is Olympic track and field:" sagt).
Wenn es die zwei Zusatzszenen also gab, dann müssen sie schon zu VHS-Zeiten wieder entfernt worden sein... Hat zufällig jemand eine noch ältere VHS?
Zitat von Edigrieg im Beitrag #16In einem Nachruf über Eberhard Storeck erwähnt Monty Arnold, dass jener damals die Dialogregie (und wohl auch das Buch) für die Dschungelolympiade inne hatte. Und wenn man die Dialoge des Films im Ohr hat, passt das auch perfekt. Aber Storeck auf Berlin zu vermuten, ist ohne Beweise immer zu sehr aus der Luft gegriffen. Kann hier ein versierter Kenner auf das Synchronstudio schließen? Dürfte sich eigentlich nur um die Berliner Synchron GmbH handeln, oder?
In einem späteren Beitrag hattest du vermutet, dass Storeck (wenn er hier tatsächlich beteiligt war) möglicherweise nur das Dialogbuch schrieb, da er nirgends zu hören ist. Tragen die Dialoge aus deiner Sicht tatsächlich seine Handschrift? Jedenfalls finden sich weder in Martins noch in Arnes Liste Angaben zu Buch, Regie oder Studio, bei Arne ist immerhin die Scotia als Verleih angegeben. Wenn man die Suchfunktion befragt, scheint man dort im Laufe der Jahrzehnte die unterschiedlichsten Studios beauftragt zu haben (BSG, DS, Interopa, München, etc.). Hat jemand den Überblick, an wen dieser Verleih um 1980 Aufträge vergab? Was das Studio angeht, so hatte ich vor einigen Jahren anhand mancher Besetzungen an die DS gedacht. Hat da jemand eine zündende Idee?
Vor einiger Zeit dachte ich an Thomas Keck als Regisseur, der ja bekanntlich Jahre später bei "Ducktales" auch mit Eberhard Storeck zusammengearbeitet hat. Aber bei einem Zeichentrick mit so vielen kleinen Rollen hätte er sich doch sicherlich irgendwo verewigt (und wäre herausgehört worden)?
"Clover" erinnert mich tatsächlich an Constanze Engelbrecht, aber nach Berlin passt sie ja nicht. Ich hab mal gelesen, dass ihr Gundula Liebisch ähnlich klingen soll, aber die kenne ich kaum...
Mal abgesehen davon, dass Gundula Liebisch erst recht in München zu verorten ist ... Muss nichts heißen, da man bspw. Marianne Groß absoulut nicht mit München identifizieren dürfte, sie aber trotzdem ihre ersten Rollen dort hatte. Trotzdem ist mein Gedanke mal wieder eine Sprecherin, die eigentlich zu alt für die Rolle wäre (vor allem für die in "Watership Down") - Edeltraud Elsner, mal ungewohnt sanft.
Für mich klingt die Sprecherin ihrem Alter entsprechend. Ich höre da keine Sprecherin, die älter wäre. Ich fühlte mich tatsächlich etwas an G.L. erinnert. Vielleicht Madeleine Stolze noch zu ihrer Berliner Zeit?