Könnte rein theoretisch sein, wobei sie sich oe schreibt. Sie hat lt. Synchronkartei zwischen 1999 und 2004 in einer Handvoll Synchros mitgewirkt, die allesamt in München entstanden. Zu der Zeit war Claudia Lössl auch in München. Es könnte also sein, dass sie zumindest, wenn überhaupt, irgendwie miteinander verwandt sind.
Arlette Stanschus: Klingt mit 50 immer noch wie Anfang 20. Man könnte sie wirklich noch auf zwanzig/dreißig Jahre jüngere Schauspielerinnen besetzen und es würde nicht negativ auffallen.
Passt vielleicht nicht ganz hier rein, aber ein "Stimmen, die Jahrzehnte nicht alterten, es nun aber doch tun" gibt es ja nicht.
Jedenfalls klingt Wolfgang Condrus in der zweiten Hälfte der letzten Yellowstone-Staffel gealtert. Das hat mich tatsächlich überrascht, weil er für mich immer noch so klang wie 1994 in Star Trek 7.
Er ist immer noch klar wiederzuerkennen und macht seinen Job gut. Er klingt mit seinen 84 Jahren nur nicht mehr alterslos.
Zitat von SFC im Beitrag #306Passt vielleicht nicht ganz hier rein, aber ein "Stimmen, die Jahrzehnte nicht alterten, es nun aber doch tun" gibt es ja nicht.
Jedenfalls klingt Wolfgang Condrus in der zweiten Hälfte der letzten Yellowstone-Staffel gealtert. Das hat mich tatsächlich überrascht, weil er für mich immer noch so klang wie 1994 in Star Trek 7.
Er ist immer noch klar wiederzuerkennen und macht seinen Job gut. Er klingt mit seinen 84 Jahren nur nicht mehr alterslos.
Condrus klang für mich lustigerweise immer eher "Alt-Alterslos". Der hatte von Mitte der 1970er bis so Anfang der 2020er konstant diesen patriarchalen Klang "eines Mannes in seinen 50ern". Also klang er quasi bis in die 1990er älter als er eigentlich war und danach jünger als er eigentlich war und hat sich erstaunlich wenig in Klang und Diktion verändert.
Mir ist aber auch schon aufgefallen, dass er im Vergleich zu vor noch 5 Jahren doch mittlerweile erheblich dünner und brüchiger klingt - aber wie du auch sagstest, immer noch erkennbar. Aber gut, der Mann wird bald 85, da klingt man eben nicht mehr wie 65.
Alexandra Lange klingt in Staffel 2 der Star Wars-Serie Andor aus diesem Jahr mit über 70 kaum anders als in Die Rückkehr der Jedi-Ritter von 1983, sie bringt sogar mehr mit in die Rolle rein. Liegt allerdings auch am Kontext, ihre Figur war damals eine Randerscheinung, seitdem wurde sie deutlich mehr ausgebaut. Der Altersunterschied zwischen ihr und der jüngeren Darstellerin Genevieve O'Reilly in den neueren Projekten fällt so gut wie gar nicht ins Gewicht.
Niels Clausnitzer wäre auch noch zu nennen. Da gibt es zwischen 1973 und 2013 IMO auch so ziemlich kein Altern bzw. die Unterschiede sind, wenn überhaupt, extrem marginal.
Zitat von BlinderPassagier im Beitrag #310Niels Clausnitzer wäre auch noch zu nennen. Da gibt es zwischen 1973 und 2013 IMO auch so ziemlich kein Altern bzw. die Unterschiede sind, wenn überhaupt, extrem marginal.
In seinem Fall würde ich das sogar in Bezug auf seine Rollen aus den frühen 60ern sagen (auch wenn er damals selten "größere" Parts hatte).
Willi Röbke ist schon ein Stück schwerer und artikulatorisch etwas älter geworden. Sein cooler, "schmieriger" Abgang ist aber noch voll da.
Und bei Santiago Ziesmer stellen sich seit ein paar Jahren auch ein paar Schwächen in der Artikulation ein. Die seien ihm aber gegönnt. Ist menschlich und damit allemal besser als glattgebügelt. Seine Ausnahmestimme macht das sowieso locker wett.
Natürlich sind die genannten Beispiele aber auch Trickchargen. Die mögen immer ähnlich bleiben.