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Dieses Thema hat 64 Antworten
und wurde 6.619 mal aufgerufen
 Darsteller
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berti


Beiträge: 17.616

14.07.2011 22:59
#31 RE: Gregory Peck Zitat · antworten

@Hondo: Gibt es für dich denn eine ideale Peck-Stimme?

Hondo


Beiträge: 157

15.07.2011 12:34
#32 RE: Gregory Peck Zitat · antworten

Zitat von berti
@Hondo: Gibt es für dich denn eine ideale Peck-Stimme?



nicht richtig,auf einen Synchronsprecher sich festzulegen ist bei Peck wirklich schwierig,ich mag Heinz Engelmann genauso wie Wolfgang Lukschy,und GGH finde ich auch nicht schlecht ihn [Herrin der toten Stadt],eigentlich sollte die frage gestellt werden wer war die absolute niete auf Gregory Peck das wäre ganz klar für mich Wolf Ackva.

berti


Beiträge: 17.616

15.07.2011 14:02
#33 RE: Gregory Peck Zitat · antworten

Zitat von Hondo
eigentlich sollte die frage gestellt werden wer war die absolute niete auf Gregory Peck das wäre ganz klar für mich Wolf Ackva.


Kannst du denn erklären, wieso er für dich nicht passte?
Und bist du mit Holger Hagen für den späten Peck zufrieden? Denn von den früheren Sprechern hätte nach 1981 nur noch Engelmann besetzt werden können, und ob der da noch gepasst hätte, wäre fraglich. Ich kann ihn mir da nicht mehr vorstellen, weil er schon recht brüchig klang.

Hondo


Beiträge: 157

15.07.2011 15:23
#34 RE: Gregory Peck Zitat · antworten

Zitat von berti
Kannst du denn erklären, wieso er für dich nicht passte?
Und bist du mit Holger Hagen für den späten Peck zufrieden? Denn von den früheren Sprechern hätte nach 1981 nur noch Engelmann besetzt werden können, und ob der da noch gepasst hätte, wäre fraglich. Ich kann ihn mir da nicht mehr vorstellen, weil er schon recht brüchig klang.



Auf mich wirkt Wolf Ackva auf Peck einfach zu alt und schwerfällig,hat vielleicht auch damit zu tun das ich ihn vorwiegend aus der Serie [Unsere kleine Farm] als Reverend Robert Alden (Dabbs Greer)kenne,das war auch mein erstkontakt mit im,leider war er auch mal die Stimme von Richard Widmark im Film [Alvarez Kelly].Holger Hagen kenne ich nicht auf den älteren Peck muß ich mir aber mal anhören.

berti


Beiträge: 17.616

15.07.2011 15:39
#35 RE: Gregory Peck Zitat · antworten

Ich habe mal überlegt, wieso ich Martin Hirthe längere Zeit so gewöhnungsbedürftig fand. Vielleicht, weil seine schneidende Stimme sich deutlich von Lukschys unterschied? Oder weil der von der Statur her eher schlaksige und meist aufrichtige Rollen spielende Peck ein anderer Typ als der war, auf den Hirthe sonst oft besetzt wurde (Übergewichtige und Unsympathen)?
Interessant, dass man Wolf Ackva besetzt hat! Denn in "Stoppt die Todesfahrt ..." sprach er Martin Balsam und damit ebenfalls einen Schauspieler, dessen wichtigster Sprecher zu dieser Zeit Hirthe war. Könnte das Absicht gewesen sein?

Falls jemand Monjé, Eichberger oder Pasetti auf Peck mal gehört hat: Passten diese?

Silenzio
Moderator

Beiträge: 20.726

15.07.2011 18:44
#36 RE: Gregory Peck Zitat · antworten

Zitat von berti

Falls jemand Monjé, Eichberger oder Pasetti auf Peck mal gehört hat: Passten diese?


Pasetti ging so - war weder gut noch schlecht. Die anderen hab ich noch nicht erlebt. Curt Ackermann kann ich mir übrigens auch nicht sonderlich vorstellen.

berti


Beiträge: 17.616

15.07.2011 18:53
#37 RE: Gregory Peck Zitat · antworten

Danke für das Stichwort "Ackermann"! Da hole ich mal eine ältere, bisher noch nicht beantwortete Frage hoch:

Zitat von berti
Funktionierte Curt Ackermann auf Gregory Peck? Spontan könnte ich mir vorstellen, dass der von Mücke mehrfach beschrieben Effekt der Kombination Peck-Lukschy (steif, alt, zugeknöpft) mit Ackermann noch stärker wäre. Oder fand jemand Ackermann passend?

berti


Beiträge: 17.616

05.06.2013 23:17
#38 RE: Gregory Peck Zitat · antworten

Manfred Andrae fand ich in "Tabu der Gerechten" etwas farblos. Lukschy oder Hirthe hätten zum jüngeren Peck wohl nicht gepasst, und ich bin froh, dass man zum Zeitpunkt der Synchro (1963) nicht GGH besetzt hat. Ob Holger Hagen (der damals öfter in Berlin war und eher "alterslos" klang) hätte nehmen können? Oder vielleicht Erik Schumann?

fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

05.06.2013 23:34
#39 RE: Gregory Peck Zitat · antworten

Zu Beitrag #38 von Berti:

"Tabu der Gerechten"

Du hast recht, Manfred Andrae ist wirklich etwas farblos. Hagen hätte das sicher anders hinbekommen, GGH wäre eventuell zu emotional gewesen. Nicht nur aus heutiger Sicht finde ich den aufgesetzt moralisierenden Film recht peinlich. Peck mochte ihn nicht so sonderlich, als er das fertige Produkt sah (weil es anders als das Buch sehr unnatürlich und eindimensional war). Und die jüdische Gemeinschaft soll sich recht verar...t gefühlt haben ob der salbungsvollen Art des Filmes. Da war "Im Kreuzfeuer" wesentlich ehrlicher, aufrichtiger und vor allem ungeschminkt.

Zu Beitrag #37 auch von Berti:

Curt Ackermann

Ich habe "Sturmfahrt nach Alaska" zuhause und muss sagen, dass diese Kombination recht ok ist. Da ist Ackermann recht dynamisch-elegant und wird der Rolle sehr gerecht.
Jahre später dann in Fred Zinnemanns etwas halbgaren "Deine Zeit ist um" fand ich ihn eher aufdringlich, da dröhnte er ein wenig zu sehr und seine Stimme erschlug etwas die Mit-Sprecher. Da hätten Lukschy, Engelmann und auch Hirthe ganz anders geklungen. Peck war noch keine 50, hörte sich mit Ackermann aber an wie 70. Nicht immer, aber manchesmal hörte sich Ackermann damals einfach eigentümlich schwerfällig und alt an.

Silenzio
Moderator

Beiträge: 20.726

05.06.2013 23:44
#40 RE: Gregory Peck Zitat · antworten

Geschmackssache. Mir hat Andrae wie der Film selbst gut gefallen. Holger Hagen könnt ich mir aber auch gut vorstellen. GGH und Erik Schumann weniger.

berti


Beiträge: 17.616

06.06.2013 09:25
#41 RE: Gregory Peck Zitat · antworten

Zitat von fortinbras im Beitrag #39
Da war "Im Kreuzfeuer" wesentlich ehrlicher, aufrichtiger und vor allem ungeschminkt.

Wobei Antisemitismus in diesem Film (anders als beim "Tabu") nur eine untergeordnete Rolle spielt und im Grunde nur eine Verlegenheitslösung war, da an eine offene Beschäftigung mit dem ursprünglichen Thema der Romanvorlage (Homophobie) 1947 noch nicht zu denken war.

berti


Beiträge: 17.616

06.06.2013 09:28
#42 RE: Gregory Peck Zitat · antworten

Zitat von fortinbras im Beitrag #39
Curt Ackermann

Ich habe "Sturmfahrt nach Alaska" zuhause und muss sagen, dass diese Kombination recht ok ist. Da ist Ackermann recht dynamisch-elegant und wird der Rolle sehr gerecht.
Jahre später dann in Fred Zinnemanns etwas halbgaren "Deine Zeit ist um" fand ich ihn eher aufdringlich, da dröhnte er ein wenig zu sehr und seine Stimme erschlug etwas die Mit-Sprecher. Da hätten Lukschy, Engelmann und auch Hirthe ganz anders geklungen. Peck war noch keine 50, hörte sich mit Ackermann aber an wie 70. Nicht immer, aber manchesmal hörte sich Ackermann damals einfach eigentümlich schwerfällig und alt an.

Danke für die Antwort!
Wie würdest du Pecks übrige Sprecher (soweit sie dir bekannt sind) einstufen?

fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

06.06.2013 13:30
#43 RE: Gregory Peck Zitat · antworten

Zu Berti in #41:

"Im Kreuzfeuer"

Die Hintergründe sind mir schon bekannt, aber die Verlegenheitslösung funktioniert ausgezeichnet. Durch den Aufhänger wirkt der Film nämlich nicht verkrampft. Ähnlich wie "Duell in Diablo". Darin genügen ein paar Zynismen und Kommentare vollkommen, um das Dilemma Weisse/Indianer auf den Punkt zu bringen. Das wirkt x-fach besser als John Fords salbungsvoller "Cheyenne". In jüngerer Zeit war "Philadelphia" so ein Sch...-Film, der so salbungsvoll ums Miteinander bemüht ist und dabei ebenso zum Himmel stinkt wie andere "Versöhnungsfilme".

Zu Beitrag #42, auch von Berti:

Gregory Peck und seine Stimmen


* Wolfgang Lukschy:
eine ideale Kombination. Steif oder schwerfällig fand ich ihn nie für Peck, er kamm dessen besonnener und ruhiger Art sehr entgegen. Auch in der herrlichen Komödie "Warum hab ich ja gesagt?" war er voll Esprit. In solchen Filmen wie "Die Kanonen von Navarone" oder "Ein Köder für die Bestie" trug Lukschy sehr dazu bei, die Hauptfigur auch deutsch zum absoluten Glaubwürdigkeitsfaktor zu machen. Selbst in späteren Jahren ("McArthur") passte er noch.

* Martin Hirthe:
eine grandiose Besetzung! Hirthe konnte sich hier teils von ganz anderer Seite zeigen und trotz der vergleichsweise harten Stimme verlieh er Peck die richtige Mischung aus Emotionen und Sachlichkeit. "Wer die Nachtigall stört" ist eine Sternstunde!

* Paul Klinger:
passte perfekt und hätte ich mir auch als Standardstimme vorstellen können. In "Der Scharfschütze" war er sehr nüchtern und abgeklärt-eine superbe Leistung! Auch in "Der Kommandeur" verlieh er Peck ideal Konsequent, Emotion, Sachlichkeit.

* Heinz Engelmann:
der passte bei dieser Art Schauspieler eigentlich immer. Und machte sich gut für Peck, vor allem in "Krone des Lebens".

* K. W. Krause:
in "Die Wildnis ruft" war er überraschend gut besetzt, da hatte er aber noch nicht so ganz den knurrigen Klang. In "Moby Dick" war er ein guter Rollencast, aber trotzdem hätte ich hier gerne Lukschy gehört.

* Axel Monje
* Niels Clausnitzer
* Peter Pasetti
passten alle sehr gut in der jeweiligen Rolle, aber öfters hätte ich sie nicht hören wollen. Besonders Monje in der sehr jungenhaften Rolle in "Sein grösster Bluff" (dämlicher Titel) war hinreissend!

*Claus Biederstaedt
Der war wunderbar besetzt und hätte ihn gerne öfters sprechen können! Er gab Peck Konsequenz und Härte, wo es das brauchte-aber auch Emotionen.

* Holger Hagen
passte auch perfekt, schon in den frühen 60ern einmal und später dann. Er hatte auch diese spezielle Aura in der Stimme, die Peck verströmte.

*Wolfgang Eichberger
Nur einmal zu hören, das war aber sehr gut und machte Lukschy Konkurrenz. Ruhig, kontrolliert, aber auch sehr ernstzunehmen in seiner Konsequenz.

* Jochen Schröder:
eine Fehlbesetzung!!! Viel zu kratzig und fast aggressiv aus Pecks Mund. Warum man hier nicht Biedersteadt, Hirthe oder sogar Kindermann nahm (beide 1980 noch aktiv), ist mir ein Rätsel.

* Max Eckard:
in "Des Königs Admiral" war mir der sonst hochgeschätzte Mann viel zu jovial für den so herrlich zugeknöpft spielenden Peck, der immer so leicht verkrampft den Helden spielen muss.

* Wolf Ackva:
tut mir leid, aber das geht absolut gar nicht. Da konnte ich mich nie daran gewöhnen. Da sind Stimme und Gesicht auf der Leinwand zwei verschiedene Dinge.

PS.: Nicht dass ich es bedaure, aber es wundert mich, dass Peck tatsächlich niemals von Marquis gesprochen wurde. Fast alle US-Schauspieler dieser grossen (Film-) Zeit (ausser James Stewart) scheinen ihn mal gehabt zu haben.

berti


Beiträge: 17.616

06.06.2013 20:46
#44 RE: Gregory Peck Zitat · antworten

Danke für den ausführlichen Bericht!

Zitat von fortinbras im Beitrag #43
* Jochen Schröder:
eine Fehlbesetzung!!! Viel zu kratzig und fast aggressiv aus Pecks Mund. Warum man hier nicht Biedersteadt, Hirthe oder sogar Kindermann nahm (beide 1980 noch aktiv), ist mir ein Rätsel.

Bei der Auflistung der mir bekannten Sprecher hatte ich dieses Beispiel ganz vergessen. Schröders Besetzung kam mir auch eher komisch vor. Ob man meinte, Peck müsste auch in der Synchro "anders" klingen, da er im Original mit britischem Akzent sprach?
Biederstaedts (zu diesem Zeitpunkt) einziger Einsatz lag schon länger zurück, die Zeit, in der Hirthe Stammsprecher war, war auch schon einige Jahre her, Lukschy war (wohl gesundheitsbedingt) praktisch auch nicht mehr aktiv, Engelmann hörte man in größeren Rollen (wenn überhaupt) zu dieser Zeit eher in München und Hagens (damals) einziger Einsatz lag praktisch so lange wie der von Biederstaedt zurück.

Stefan der DEFA-Fan



Beiträge: 14.968

27.03.2016 15:44
#45 RE: Gregory Peck Zitat · antworten

In der Liste fehlt noch die Doku "Eine Reise mit Martin Scorsese durch den amerikanischen Film" - im voice-over sprach hier Joachim Nottke.
Sehr schöne Besetzung, die noch klassischen Touch hat - Nottke erinnert hier stark an Lukschy.

Übrigens möchte ich fortinbras' Beitrag noch um eine Stimme ergänzen:
Ernst Meincke in der Neusynchro von "Sein größter Bluff"
passte überraschend gut (trotz Klischeehaftigkeit) und erinnert stellenweise sogar an Martin Hirthe.

Gruß
Stefan

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