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Dieses Thema hat 36 Antworten
und wurde 2.370 mal aufgerufen
 Spielfilmklassiker
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berti


Beiträge: 14.239

09.02.2013 14:25
#16 RE: Wie tötet man eine Dame? / Das Geheimnis der gelben Mönche (1966) Zitat · antworten

Zitat von Lammers im Beitrag #14
Gerade an diesen wahllos eingestreuten Anglizismen, bei denen man fragt, was das eigentlich soll (siehe "Citizen Kane"), kann Köhler m.E. doch ziemlich eindeutig ausmachen.

Siehe meinen Beitrag vom 13. Juni.

Lammers


Beiträge: 3.517

09.02.2013 14:57
#17 RE: Wie tötet man eine Dame? / Das Geheimnis der gelben Mönche (1966) Zitat · antworten

Zitat von berti im Beitrag #16
Zitat von Lammers im Beitrag #14
Gerade an diesen wahllos eingestreuten Anglizismen, bei denen man fragt, was das eigentlich soll (siehe "Citizen Kane"), kann Köhler m.E. doch ziemlich eindeutig ausmachen.

Siehe meinen Beitrag vom 13. Juni.


Dann ist die Frage ja gewissermaßen schon beantwortet.

Lord Peter



Beiträge: 3.535

19.04.2013 12:34
#18 RE: Wie tötet man eine Dame? / Das Geheimnis der gelben Mönche (1966) Zitat · antworten

Zitat von lupoprezzo im Beitrag #11
Demeter Bitenc spielt "Cloy(d)" und wird von Holger Hagen gesprochen. Der von José Marco Rosello gespielte Killer wird "Kath" genannt, bin jetzt gar nicht sicher, ob der überhaupt Dialog hatte.

Erika Remberg > Ingrid Capelle

Karin Dor klingt zwar irgendwie untypisch, aber ich denke doch, dass sie es selbst war.

Kleines Bonmot am Rande: Als "Kommissar Saadi" einem Polizisten aufträgt, er solle Karin Dor ins Hotel fahren, spricht er den Polizisten mit "Hamacher" an.


Hier mal ein Sample von Karin Dor. Die Sprecherin trifft den Ton recht gut, aber mMn ist das nicht die Karin selbst.


"Das sind keine Spaghetti, das sind Linguini."
"Und jetzt ist es Abfall."

Georg Thomalla und Wolfgang Lukschy in "Ein seltsames Paar"

Dateianlage:
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Karin Dor.mp3
berti


Beiträge: 14.239

20.04.2013 15:21
#19 RE: Wie tötet man eine Dame? / Das Geheimnis der gelben Mönche (1966) Zitat · antworten

Danke für den Ausschnitt!
Also für mich ist sie das (trotz einer gewissen Ähnlichkeit) nicht selbst.
Was meinen andere, wer es sein könnte?

Stephen
Listenpfleger
Schauspieler-Übersicht


Beiträge: 2.584

21.04.2013 13:35
#20 RE: Wie tötet man eine Dame? / Das Geheimnis der gelben Mönche (1966) Zitat · antworten

Das Sample ist arg kurz, aber ich hatte mir bei Ansehen des Films zumindest auch Karin Dor selbst notiert. Zu bedenken gilt auch, dass sich eine Selbstsynchro eignetlich immer anders anhört als O-Ton. Gerade Leute, die nicht oft im Studio sind, klingen dann irgendwie etwas anders als gewohnt.

berti


Beiträge: 14.239

21.04.2013 15:20
#21 RE: Wie tötet man eine Dame? / Das Geheimnis der gelben Mönche (1966) Zitat · antworten

Zitat von Stephen im Beitrag #20
Zu bedenken gilt auch, dass sich eine Selbstsynchro eignetlich immer anders anhört als O-Ton. Gerade Leute, die nicht oft im Studio sind, klingen dann irgendwie etwas anders als gewohnt.

In "Ich, Dr. Fu Man Chu" oder ihren Auftritten bei Karl May sprach Karin Dor sich allerdings ebenfalls selbst,, und dort klang sie für mich nicht "anders".

Lord Peter



Beiträge: 3.535

21.04.2013 16:18
#22 RE: Wie tötet man eine Dame? / Das Geheimnis der gelben Mönche (1966) Zitat · antworten

Oder auch in "Topas", wo sie ebenfalls "normal" klang.


"Das sind keine Spaghetti, das sind Linguini."
"Und jetzt ist es Abfall."

Georg Thomalla und Wolfgang Lukschy in "Ein seltsames Paar"

Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 9.842

22.04.2013 10:57
#23 RE: Wie tötet man eine Dame? / Das Geheimnis der gelben Mönche (1966) Zitat · antworten

Tut mir leid, aber das ist glasklar nicht die Dor selbst, die Diktion ist viel zu "normal" - Karin Dor hatte (oder hat - ich weiß nicht, ob sie noch spielt) die Angewohnheit, etwas überdeutlich zu artikulieren und ihre Stimme auch etwas nach oben zu drücken (beileibe nicht so stark wie Ruth Leuwerik, aber ansatzweise die gleiche Richtung). Ich weiß nicht, ob das Lis Verhoeven sein könnte, aber es ist jedenfalls nicht ihre eigene Stimme.

Was den Unterschied zwischen Synchro und O-Ton betrifft: Tatsächlich ist es so, dass viele Synchronprofis sich vor der Kamera oder gar im Privatleben anders anhören als im Synchronstudio (krasse Beispiele sind GGH oder Detlef Bierstedt), bei bekannten Filmschauspielern, die nur gelegentlich ins Studio gehen, sieht es schon anders aus - Dieter Eppler hört sich in seinen Synchron- und Hörspielrollen exakt so an wie bspw. in seinen Reinl-Filmen, weil er in letzteren auch genauso theatralisch spielte.

Gruß
Stefan


berti


Beiträge: 14.239

22.04.2013 11:24
#24 RE: Wie tötet man eine Dame? / Das Geheimnis der gelben Mönche (1966) Zitat · antworten

Danke! Ob die Sprecherin wohl noch identifiziert werden kann?

Zitat von Stefan der DEFA-Fan im Beitrag #23
Tatsächlich ist es so, dass viele Synchronprofis sich vor der Kamera oder gar im Privatleben anders anhören als im Synchronstudio (krasse Beispiele sind GGH oder Detlef Bierstedt)

Inwiefern klang GGH jenseits von Synchronaufnahmen anders? Weil er seine Stimme dann öfter "schleifen" ließ (das ist mir zumindest bei "Sonderdezernat k1" aufgefallen). Thomas Danneberg oder Frank Glaubrecht wären weitere Beispiele für Synchronprofis, die vor der Kamera oder in Interviews deutlich anders klingen.


Slartibartfast



Beiträge: 5.612

07.05.2013 18:07
#25 RE: Wie tötet man eine Dame? / Das Geheimnis der gelben Mönche (1966) Zitat · antworten

In Interviews ja, vor der Kamera finde ich nein.
GGH oder Bierstedt sprechen halt abartigen Dialekt, was irritiert, aber man erkennt sie schon.
Danneberg klang z.B. bei Edgar Wallace genau wie in seinen Synchros.


Gruß
Martin
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„Mach mir davon eine feste Kopie“ (Wolfgang Pampel [1982] in "Der Blade Runner")

berti


Beiträge: 14.239

07.05.2013 18:21
#26 RE: Wie tötet man eine Dame? / Das Geheimnis der gelben Mönche (1966) Zitat · antworten

Zitat von Slartibartfast im Beitrag #25
GGH oder Bierstedt sprechen halt abartigen Dialekt, was irritiert, aber man erkennt sie schon.

Erst neulich habe ich beide in "Sonderdezernat k1" gehört, und da sind mir bei beiden keine Dialekte aufgefallen (aber dafür scheine ich kaum ein Ohr zu haben).
Während Biederstaedt so wie in seinen Synchronrollen klang, fiel mir bei GGH höchstens das bereits erwähnte "Schleifen" aufgefallen, durch das er etwas weniger "klar" klang.


Slartibartfast



Beiträge: 5.612

14.05.2013 16:50
#27 RE: Wie tötet man eine Dame? / Das Geheimnis der gelben Mönche (1966) Zitat · antworten

Ich sprach ja auch nur von Interviews. Wer in jedem zweiten Satz "det" sagt, versucht gar nicht erst Hochdeutsch zu klingen.


Gruß
Martin
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berti


Beiträge: 14.239

14.05.2013 17:46
#28 RE: Wie tötet man eine Dame? / Das Geheimnis der gelben Mönche (1966) Zitat · antworten

GGH kenne ich bisher nur aus einem Interview, und dieses stammt aus einem Fernsehbeitrag, der von ungefähr 1996 sein dürfte.
Bemühen sich Synchronprofis, die "privat" Dialekt sprechen, denn bei Dreharbeiten ebenso stark um Hochdeutsch, wenn dort mit Originalton gearbeitet wird? Ansonsten hätte ich gedacht, dass hier gleiches wie für Interviews gelten würde.

Markus


Beiträge: 2.108

14.05.2013 18:35
#29 RE: Wie tötet man eine Dame? / Das Geheimnis der gelben Mönche (1966) Zitat · antworten

Ich komme aus Bayern, und wenn ich an Landsleute denke, spontan fallen mir ein: Elmar Wepper, Udo Wachtveitl oder Christian Tramitz, dann sprechen sie privat mehr oder weniger Dialekt und in eigenen Rollen hochdeutsch mit mehr oder weniger Färbung, je nach Rolle, bemühen sich aber im Synchronatelier um eine rein hochdeutsche Aussprache, weswegen es mir beim Erstkontakt damals auch schwer fiel, sie zu erkennen, obwohl ich sie als Schauspieler kannte.

Gruß
Markus


berti


Beiträge: 14.239

14.05.2013 18:41
#30 RE: Wie tötet man eine Dame? / Das Geheimnis der gelben Mönche (1966) Zitat · antworten

Bevor wir zu sehr ins Off-Topic geraten: Über Dialekteinschläge bei bestimmten Sprechern könnte man sich auch hier austauschen.
"Einfärbungen" der Sprache/Stimme


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