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Dieses Thema hat 39 Antworten
und wurde 3.231 mal aufgerufen
 Allgemeines
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Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 9.838

07.10.2016 21:05
#31 RE: Falsche Angaben in Filmvorspännen Zitat · antworten

Besonders merkwürdig: Im Abspann von "Die Olsenbande: Schlagbohrer mit Musik" (ZDF) wird Helmut Heyne als Sprecher von Ejnar Federspiel angegeben. Allerdings war es Eberhard Wechselberg. Das Merkwürdige dabei ist, dass beide ohnehin gern verwechselt werden, weil sich die Stimmen sehr ähnelten.

Gruß
Stefan

Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 9.838

01.11.2016 10:33
#32 RE: Falsche Angaben in Filmvorspännen Zitat · antworten

Leider habe ich keine TV-Aufzeichnung der "Munsters" mehr vorliegen, aber in meiner Erinnerung wurde (zumindest in den Episoden mit Beverley Owen) im Vorspann die falsche Sprecherin für Marilyn eingeblendet. Vielleicht war sie tatsächlich vorgesehen, man ersetzte sie aber schnell durch Liane Rudolph, um den Wechsel der Darstellerinnen zu kaschieren.

Gruß
Stefan

Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 9.838

27.07.2017 14:07
#33 RE: Falsche Angaben in Filmvorspännen Zitat · antworten

Ein merkwürdiges Beispiel aus dem DDR-Fernsehen: "Der Kleine und der müde Joe" (d.i. "Vier Fäuste für ein Hallelujah") wurde in den DDR-Kinos in der Aventin-Fassung gezeigt.
Im DDR-Fernsehen lief Jahre später jedoch die Brandt-Synchro, allerdings im Vollbild-Format - offensichtlich von einer westdeutschen VHS gezogen. Nur - im Vorspann waren die Namen der münchner Sprecher zu lesen! (Dadurch war ich mir lange Zeit nicht sicher, ob Danneberg Hartmut Reck heißen könne, allerdings wusste ich schon damals - woher auch immer - dass ich hier nicht Wolfgang Hess hörte.)
Wäre erklärlich, hätte Brandt wie beim zweiten Dollar-Film einfach den alten deutschen Vorspann übernommen - aber das ist ja nicht der Fall! Vielmehr wurde ein kompletter, neuer deutscher Vorspann hergestellt (schon eine Seltenheit).
Was war denn da passiert?

Gruß
Stefan

berti


Beiträge: 14.227

27.07.2017 14:18
#34 RE: Falsche Angaben in Filmvorspännen Zitat · antworten

Zitat von Stefan der DEFA-Fan im Beitrag #33
Ein merkwürdiges Beispiel aus dem DDR-Fernsehen: "Der Kleine und der müde Joe" (d.i. "Vier Fäuste für ein Hallelujah") wurde in den DDR-Kinos in der Aventin-Fassung gezeigt.
Im DDR-Fernsehen lief Jahre später jedoch die Brandt-Synchro, allerdings im Vollbild-Format - offensichtlich von einer westdeutschen VHS gezogen. Nur - im Vorspann waren die Namen der münchner Sprecher zu lesen! (Dadurch war ich mir lange Zeit nicht sicher, ob Danneberg Hartmut Reck heißen könne, allerdings wusste ich schon damals - woher auch immer - dass ich hier nicht Wolfgang Hess hörte.)
Wäre erklärlich, hätte Brandt wie beim zweiten Dollar-Film einfach den alten deutschen Vorspann übernommen - aber das ist ja nicht der Fall! Vielmehr wurde ein kompletter, neuer deutscher Vorspann hergestellt (schon eine Seltenheit).
Was war denn da passiert?

Nur zum Verständnis: Wurde dieser neue deutsche Vorspann für die Wiederaufführung in den westdeutschen Kinos 1982 erstellt? Oder für die Ausstrahlung im DDR-Fernsehen?

Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 9.838

27.07.2017 14:29
#35 RE: Falsche Angaben in Filmvorspännen Zitat · antworten

Ich meine den neuen Vorspann für die WA, der keinerlei Synchronangaben mehr enthält.

Gruß
Stefan

berti


Beiträge: 14.227

27.07.2017 14:32
#36 RE: Falsche Angaben in Filmvorspännen Zitat · antworten

Ach so. Wäre dieser extra in der DDR erstellt worden, hätte ich als Grund vermutet, dass man das Wort "Halleluja" nicht im Titel haben wollte (weshalb dieser Film - wie auch "Verflucht, verdammt und Halleluja" - einen Titel ohne religiös konnotierten Titel bekam:Beste/Schlechteste Synchro eines Spencer-Hill Films (33)).
Bevor "Vier Fäuste" neu synchronisiert wurde, erlebte er mehrere Wiederaufführungen in der ersten Fassung. Ob der Vorspann für ursprünglich für eine davon erstellt und später von der Tobis übernommen wurde?


Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 9.838

02.11.2017 09:37
#37 RE: Falsche Angaben in Filmvorspännen Zitat · antworten

Ein wenig offtoppic, aber in der Regel gab es ja in den Progress-Filmprogrammen (so lange sie für einzelne Filme heraus gebracht wurden) Sprecherangaben zu DEFA-Synchros - wenn nicht, stand für gewöhnlich dabei, dass die deutschen Sprecher zu Redaktionsschluss nicht bekannt gewesen seien.
Ausnahme: 1960. In diesem Jahr wurde auf Sprecherangaben komplett verzichtet (habe ich im direkten Vergleich vieler Programme fest gestellt), was einen nicht mehr gut zu machenden Informationsmangel für dieses Jahr zur Folge hat.
Ob "Iwan der Schreckliche 2", "Einesteils der Liebe wegen", "Montparnasse 19" oder "Alles spricht gegen van Royen" - nicht eine Angabe (außer was den Stab betrifft) und da alle diese Fassungen verschollen oder tief vergraben sind auch keine Möglichkeit, da ran zu kommen.

Gruß
Stefan

Scat


Beiträge: 1.320

03.11.2017 00:59
#38 RE: Falsche Angaben in Filmvorspännen Zitat · antworten

Zitat von Markus im Beitrag #8
Als ich vor VIELEN Jahren mit einem Synchron-Kumpel über unser aller Lieblingsthema schwadronierte, kam das Gespräch auf die Simpsons und die Stimme von Manfred Erdmann, die so wunderbar zu Homer passt. Erdmann, ne, der hieß doch anders, wusste der Kumpel zu berichten. Den Namen glaubte ich im Inlay eines ALF-Hörspiels gelesen zu haben, wo Norbert Gastell bekanntlich den Trevor Ochmanek gab. Eine Zeitlang hielt ich das für eine falsche Erinnerung, doch habe ich inzwischen gelesen, dass es tatsächlich eine Auflage gab, in deren Besetzungsliste Trevor mit Erdmann gekoppelt war (der später Whizzer sprach, den neuen Mann von Kates Mutter). Der Beweis wird sogar heute noch kolportiert! Hier etwa...

Gruß
Markus


Daran erinnere ich mich ebenfalls. Ähnliches bei einem Hörspiel der FÜNF FREUNDE. Das spricht einer einen Gangster und wird in der Kassette mit "Wolfgang von der Nissen" betitelt. Es ist allerdings Andreas von der Meden. Vielleicht ein Pseudonym? Für mich aber seinerzeit schlicht falsch.

berti


Beiträge: 14.227

03.11.2017 08:06
#39 RE: Falsche Angaben in Filmvorspännen Zitat · antworten

Zitat von Scat im Beitrag #38
Ähnliches bei einem Hörspiel der FÜNF FREUNDE. Das spricht einer einen Gangster und wird in der Kassette mit "Wolfgang von der Nissen" betitelt. Es ist allerdings Andreas von der Meden. Vielleicht ein Pseudonym? Für mich aber seinerzeit schlicht falsch.

Solche Pseudonyme scheint es in früheren Jahrzehnten öfter gegeben zu haben, besonders bei Europa-Hörspielen. Über die Gründe kann man nur spekulieren.


kogenta



Beiträge: 1.498

03.11.2017 21:06
#40 RE: Falsche Angaben in Filmvorspännen Zitat · antworten

Die Gründe für Pseudonyme sind oft ganz profaner Natur: Die Einkünfte wurden 'schwarz' erzielt und nicht versteuert, und man wollte die Finanzbehörden natürlich nicht leichtfertig auf die richtige Spur bringen...

Gruß, kogenta


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