Auf Joyn gibt es die Abschiedsfolge von David McCallum. Die Rückblenden aus älteren Folgen, wurden nicht neu aufgenommen, so ist Eberhard Prüter nochmal in vielen Szenen zuhören! Ist zwar nicht optimal, aber irgendwie hat es sich 10 Jahre nach seinen Tod, nochmal wie ein extra Abschied angefühlt. Rainer Fritzsches Leistung in der Folge, war ebenfalls sehr bemerkenswert. Mittlerweile ist Fritsche auch der dienstälteste Sprecher der gesamten Serie, sogar noch vor Marius Clarén.
In den Synchrontafeln wurde Prüter selbst nicht aufgeführt, dafür aber Wolfgang Condrus. Seine Takes klangen allerdings nach den damaligen Aufnahmen, vielleicht kann dies nochmal jemand überprüfen.
Ich gucke aktuell wieder ein paar Folgen aus den ersten beiden Staffeln. Die Serie hatte damals noch einen anderen Ton, gefühlt noch viel patriotischer, man spürt richtig die Nachwirkungen des 11. Septembers.
Die Synchro ist aber von Anfang an kongenial. Gerade Condrus ist retrospektiv eigentlich eine so geniale Besetzung. Passt perfekt auf den früheren Gibbs und war für ihn auch mal eine etwas andere Rolle, auch wenn er vom Typ her schon in sein Muster fällt. Vor allem war es seine letzte große Serienhauptrolle abseits seiner Leute. Ebenso fantastisch Eberhard Prüter, für mich bis heute, die beste Besetzung aus der ganzen Serie.
Es ist auch interessant, sich die ersten Beiträge aus dem Thema hier mal durchzulesen:
Zitat von VanToby im Beitrag #2 Norman Matt für Michael Weatherly finde ich vorsichtig ausgedrückt weniger gut, der ist mir einfach zu aalglatt und mutet schon wieder klischeehaft an.
Die Meinung hat sich über die Jahre wahrscheinlich geändert.
Zitat von VanToby im Beitrag #6> Also, mir gefällt Condurs sehr gut!
Ich mag ihn hier auch, zumal ihn bis vor kurzem ja nur noch kaum hörte.
Das hat mich besonders amüsiert. 21 Jahre später und genau dasselbe würde man heute über Condrus auch sagen. Wobei er damals eigentlich sogar noch mehr zu hören war.