Man muss so ehrlich sein, dass auch finanziell bei zumindest einigen Sprechern OP das mit Abstand wichtigste Projekt ist, aber hier hätte man wirklich ein Zeichen setzen sollen. Das wäre einer der wenigen Titel, bei dem ich wirklich denke, dass Netflix eingeknickt wäre.
Spannend. Mal sehen, wie es mit den One‑Piece‑Synchros weitergeht. Die neue Synchro des Animes könnte vom Streik nicht betroffen sein, da Toei seine Finger im Spiel hat. Für die Synchro von Staffel 3 der Live‑Action‑Serie im nächsten Jahr sehe ich allerdings leider schwarz. Ich stehe aber natürlich voll hinter den Sprecher*innen und verstehe absolut, warum gestreikt wird.
Zitat von CrimeFan im Beitrag #4367Man muss so ehrlich sein, dass auch finanziell bei zumindest einigen Sprechern OP das mit Abstand wichtigste Projekt ist, aber hier hätte man wirklich ein Zeichen setzen sollen. Das wäre einer der wenigen Titel, bei dem ich wirklich denke, dass Netflix eingeknickt wäre.
Angesichts der bisherigen Lage, die man von außen beobachtet kann, würde ich nicht davon ausgehen. Aus meiner persönlichen Sicht, verstehe ich, dass die Sprecher ihre Rollen weitersprechen. "One Piece" ist die mit Abstand größte Anime-Marke und diverse Projekte werden mit ihren Stimmen noch über Jahre gehen, wird man einmal umbesetzt, verliert man seine Rolle bestimmt für immer. Und soweit ich den VDS in der Presse verstanden habe, soll jeder selbst und individuell entscheiden, es soll ja auch Personen geben, die den neuen Vertrag begrüßen.
Mir würde jetzt keiner einfallen, wer diese Verträge begrüßen sollte. Alles, was ich dazu sehe, sind absolut naive Annahmen, dass man den deutschen Sprechern dann für ihre Stimme Geld geben würde. Was mit wohl wenigen Ausnahmen, einfach nicht passieren wird. Die nehmen die Originale und zahlen nicht extra noch etwas an Dritte.
Anderes Thema: The One Piece startet mit 7 Folgen im Februar 2027. Eine Folge geht ungefähr 45 Minuten. Eigentlich eine gute Chance, einen neuen Cast zu etablieren, was sicherlich nicht passieren wird.
Zitat von CrimeFan im Beitrag #4372Mir würde jetzt keiner einfallen, wer diese Verträge begrüßen sollte. Alles, was ich dazu sehe, sind absolut naive Annahmen, dass man den deutschen Sprechern dann für ihre Stimme Geld geben würde. Was mit wohl wenigen Ausnahmen, einfach nicht passieren wird. Die nehmen die Originale und zahlen nicht extra noch etwas an Dritte.
Anderes Thema: The One Piece startet mit 7 Folgen im Februar 2027. Eine Folge geht ungefähr 45 Minuten. Eigentlich eine gute Chance, einen neuen Cast zu etablieren, was sicherlich nicht passieren wird.
Solange beim Remake der alte Sprechercast beibehalten wird und sie nicht auf die hirntote Idee kommen, die Namen Luffy, Usopp etc zu benutzen statt der etablierten deutschen Namen, bin ich zufrieden.
Das ist halt das Kernproblem: Dass der Anspruch der meisten Fans nicht über höchstens die originale Stimme hinausgeht. Wenn man mal objektiv drauf schaut, stoßen alle Beteiligten der Original OP Sprecher mittlerweile stark an ihre Grenzen. Das mag für die Original-Synchro noch funktionieren, da sie es dort einfach schon immer waren und quasi mitgealtert sind. Aber für die RL Serie und die zweite Synchro wirken sie immer mehr wie ein Fremdkörper, da sie für diese neuen Projekte alle samt zu alt sind, besonders, wenn man die Projekte langfristig betrachtet.
Und da zählt für mich nicht, dass sie es schon in der ersten Synchro und in den Filmen waren, das sind neue Projekte, bei denen man andere Entscheidungen treffen kann. Vor allem wird das allen bestehenden Synchros früher oder später das Genick brechen, da Umbesetzungen unvermeidlich sind. Das hätte man mit einem neuen Cast entgegensteuern können.
Lohnt sich aber nur, wenn wenn man aus München weggeht und ein komplett neues Team ranlässt, damit es auch wirklich eine andere Synchro wird und nicht nur neue Sprecher.
ein Problem bei dem Argument für einen neuen Cast ist der Fakt, dass One Piece hunderte von Charakteren hat und entsprechend viele Sprecher. Sollte man einen neuen Cast suchen, würde es zwangsweise viele Überschneidungen mit alten Sprechern geben, da es in Deutschland eben nicht unendlich gute Sprecher gibt. Und wenn man dann Namis Sprecherin auf Big Mom casted oder so, hätte man es auch gleich beim Alten belassen können.
Das dürfte weniger ein Problem sein, wenn man die Synchro nach Berlin gibt und darauf achtet. Eventuell könnte man sich auch Stimmen aus Hamburg oder Köln holen. München müsste man dann halt fast völlig ausschließen.
Zitat von Brian Drummond im Beitrag #4378Einfach nach Südafrika oder Israel geben.
Ich wäre für Barcelona. Die haben mehr Erfahrung mit der Synchronisation von Langzeitserien. Erinnern wir uns an die Anfänge von Zee.One zurück oder an „Frozen Memories“ von der ProSiebenSat1.Media. Außerdem steht Ihnen ein viel größerer Pool an Synchronsprechern zur Auswahl.
Zitat von Brian Drummond im Beitrag #4378Einfach nach Südafrika oder Israel geben.
Ich wäre für Barcelona. Die haben mehr Erfahrung mit der Synchronisation von Langzeitserien. Erinnern wir uns an die Anfänge von Zee.One zurück oder an „Frozen Memories“ von der ProSiebenSat1.Media. Außerdem steht Ihnen ein viel größerer Pool an Synchronsprechern zur Auswahl.