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Dieses Thema hat 15 Antworten
und wurde 651 mal aufgerufen
 Spielfilmklassiker
Seiten 1 | 2
MrTwelve



Beiträge: 358

21.10.2017 11:45
Die Lümmel von der ersten Bank (7 Filme, D 1968-1972) Zitat · antworten

Diese klassische Filmreihe - basierend auf dem Roman "Zur Hölle mit den Paukern" (1963) von Alexander Wolf - spaltete die Zuschauer schon immer. Die einen meinen, das sei nur dummer Klamauk und würde zeigen, wie niedrig das Niveau des Humors der Deutschen sei. Die anderen sagen, man darf diese Filme nicht so ernst nehmen und soll einfach drüber lachen. Die Filme wollen einfach nur unterhalten und lustig sein. Mehr nicht. Nichts tiefgründiges.

Wie auch immer, beliebt waren und sind diese Filme jedenfalls.


DIE LÜMMEL VON DER ERSTEN BANK
(Die Lümmel von der ersten Bank, D 1968-1972) - 7 Filme

01. Zur Hölle mit den Paukern (1968)
02. Zum Teufel mit der Penne (1968)
03. Pepe, der Paukerschreck (1969)
04. Hurra, die Schule brennt! (1969)
05. Wir hau'n die Pauker in die Pfanne (1970)
06. Morgen fällt die Schule aus (1971)
07. Betragen ungenügend! (1972)


Wie schon öfters im Internet und auch hier im Forum bemerkt, in diesen Filmen wurde auch synchronisiert. Dass Günther Schramm als Dr. Kersten in Teil 1 von Eckard Dux synchronisiert wurde, ist ja bekannt, auch dass Ilja Richter als junger Gottlieb Taft in Teil 7 von Theo Lingen synchronisiert wurde. Lingen durfte wohl auch öfters andere Darsteller sprechen, falls diese Tafts Stimme imitierten.

Außerdem wurde Otto Vogler in Teil 6 von Thomas Reiner synchronisiert und ein Polizist in Teil 7 (Darsteller: Horst Pasderski) von Bruno W. Pantel. Interessant, dass Pantel am Anfang des Films bereits den Rektor Müller in der Rückblende spielte (und sprach!).
Laut SK wurde Fräulein Weidt (Monika Dahlberg) in Teil 1 von Ursula Herwig synchronisiert und Katharina Bauren sprach die Rezeptionistin.
Zudem klingt ein Briefmarkenhändler in Amsterdam am Anfang des 6. Teils für mich wie Werner Abrolat, ich weiß aber nicht, ob der den auch spielte oder nur sprach. Werner Abrolat war übrigens in Teil 5 Darsteller eines Polizisten. Überhaupt spielten auch sonst einige Synchronsprecher mit, z. B. Achim Strietzel als Dr. Rolands Chef in Teil 2, Mogens von Gadow als Bauarbeiter in Teil 3, Erich Fiedler als Ober in Teil 7.

Stefan hat mal erwähnt, dass solche Filme damals grundsätzlich nachsynchronisiert wurden:

Zitat von Stefan der DEFA-Fan im Beitrag Das kann doch unseren Willi nicht erschüttern 1970
Die "Lümmel"-Filme waren alle bayrische Produktionen, die wurden zu dieser Zeit (außer TV-Produktionen) grundsätzlich komplett nachsynchronisiert (eine üble Unsitte, wie ich finde). Die Erhardt-Filme jedoch wurden von der in Berlin beheimateten Rialto produziert, die gern auf Originalton setzte, was ich deutlich vorziehe, weil dann nicht so eine traurige Panne passieren kann wie bei Gustl Bayrhammers letztem Pumuckl-Auftritt, bei dem er von einem anderen Schauspieler synchronisiert werden musste, weil kein vernünftiger Originalton vorlag. In memoriam - schönen Dank auch.

Gruß
Stefan


Dann ist es schon mal möglich, dass nicht alle mit ihren eigenen Stimme zu hören sind, wenn sie zum Synchronisieren keinen Termin frei hatten.

Einige Fragen habe ich noch zur Synchro:

Ist Susie Rixner (Christina Lindberg) aus Teil 1 möglicherweise auch fremdsynchronisiert? Ich habe gesehen, dass ist eine schwedische Schauspielerin. Da wäre das wahrscheinlich.

Ist Dr. Albert Kersten (Ernst Strankovski) in Teil 7 möglichweise auch fremdsynchronisiert?

In Teil 5 klingt der Gefängnisinsasse wie Michael Gahr. Aber ist das auch Gahr, den ihn darstellte? Ich denke nicht, aber ich gebe die Frage mal weiter. Hier ein Foto:

Insasse.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)


Dateianlage:
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Dr Kersten Teil 7.mp3
Susie Rixner.mp3
Silenzio
Listenpfleger

Beiträge: 14.625

21.10.2017 14:05
#2 RE: Die Lümmel von der ersten Bank (7 Filme, D 1968-1972) Zitat · antworten

Mit etwas Fantasie kann man bei Susie Rixner gar Ähnlichkeit zu Griz' ominöser ?"Inga Swenson" erkennen.

lupoprezzo


Beiträge: 2.244

21.10.2017 15:27
#3 RE: Die Lümmel von der ersten Bank (7 Filme, D 1968-1972) Zitat · antworten

Ernst Strankovski spricht sich selbst. "Susie Rixner" kommt mir auch bekannt vor... hmm, jedenfalls sicher nicht Christina Lindberg selbst.

Michael Gahr ist das auf dem Bild nicht, hat eher Ähnlichkeit mit Benno Hoffmann, aber bin nicht sicher, ob er's ist.


Gruß
Horst

mrmisery



Beiträge: 156

21.10.2017 20:03
#4 RE: Die Lümmel von der ersten Bank (7 Filme, D 1968-1972) Zitat · antworten

Zitat von MrTwelve im Beitrag #1
Diese klassische Filmreihe - basierend auf dem Roman "Zur Hölle mit den Paukern" (1963) von Alexander Wolf - spaltete die Zuschauer schon immer. Die einen meinen, das sei nur dummer Klamauk und würde zeigen, wie niedrig das Niveau des Humors der Deutschen sei. Die anderen sagen, man darf diese Filme nicht so ernst nehmen und soll einfach drüber lachen. Die Filme wollen einfach nur unterhalten und lustig sein. Mehr nicht. Nichts tiefgründiges.
Also für mich sind die Filme Kult! Da hab' ich mich als Kind schon drüber kaputtgelacht, kann manche Dialoge noch heute auswendig runterzitieren ("brathering, Nietnagel, schämen Sie sich" - "Ach, ich dacht' es heißt vielleicht Brathering..." / "Mein Wagen ist gestohlen! - Wieso, isser weg??"), vieles ist zumindest bei mir in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen ("Man fasst es nicht", "Man muss überlegen, was man tut!", "Ach, was waren das für Feste... feste Feste!", "Frisch, fromm, fröhlich frei... ans Werk!") und ich erwisch' mich immer wieder beim Summen des ein oder anderen Peter-Alexander-Schlagers ("Auf der Stange hängt ein Hut...").

Zitat
Die "Lümmel"-Filme waren alle bayrische Produktionen, die wurden zu dieser Zeit (außer TV-Produktionen) grundsätzlich komplett nachsynchronisiert

In dem Zusammenhang ist schon witzig, dass sich Pepes Vater (ich mein' im ersten Teil) darüber beschwert, dass sein Sohn bayrisch daherredet, weil er die Jahre zuvor auf ein bayrisches Internat gegangen ist (die Filmreihe spielt ja bekanntlich in Baden-Baden).

MrTwelve



Beiträge: 358

22.10.2017 11:15
#5 RE: Die Lümmel von der ersten Bank (7 Filme, D 1968-1972) Zitat · antworten

Zitat von lupoprezzo im Beitrag #3
Ernst Strankovski spricht sich selbst. "Susie Rixner" kommt mir auch bekannt vor... hmm, jedenfalls sicher nicht Christina Lindberg selbst.

Michael Gahr ist das auf dem Bild nicht, hat eher Ähnlichkeit mit Benno Hoffmann, aber bin nicht sicher, ob er's ist.


Ah, dann wurde Strankovski also nicht fremdsynchronisiert. Danke!


Ist also nicht Michael Gahr auf dem Bild. Aber Gahr hat den Darsteller definitiv synchronisiert. Stimmt, Ähnlichkeit zu Benno Hoffmann ist tatsächlich da. Aber hat der denn 1970 in München gearbeitet? Laut Wikipedia gingen die Dreharbeiten des 5. Lümmel-Films vom 19. März bis 4. Mai 1970. Hier noch mal ein Bild, auf dem man ihn von vorne sieht:

Insasse 2.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

Leider habe ich bis jetzt nirgendwo Angaben über einen Darsteller des Insassen gefunden. Dachte, das könnte evtl. ein Schwergewichtler o. ä. Sportler sein, der mangels Schauspielkenntnis nachsynchronisiert wurde.

Zitat von mrmisery im Beitrag #4
Zitat von MrTwelve im Beitrag #1
Diese klassische Filmreihe - basierend auf dem Roman "Zur Hölle mit den Paukern" (1963) von Alexander Wolf - spaltete die Zuschauer schon immer. Die einen meinen, das sei nur dummer Klamauk und würde zeigen, wie niedrig das Niveau des Humors der Deutschen sei. Die anderen sagen, man darf diese Filme nicht so ernst nehmen und soll einfach drüber lachen. Die Filme wollen einfach nur unterhalten und lustig sein. Mehr nicht. Nichts tiefgründiges.
Also für mich sind die Filme Kult! Da hab' ich mich als Kind schon drüber kaputtgelacht, kann manche Dialoge noch heute auswendig runterzitieren ("brathering, Nietnagel, schämen Sie sich" - "Ach, ich dacht' es heißt vielleicht Brathering..." / "Mein Wagen ist gestohlen! - Wieso, isser weg??"), vieles ist zumindest bei mir in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen ("Man fasst es nicht", "Man muss überlegen, was man tut!", "Ach, was waren das für Feste... feste Feste!", "Frisch, fromm, fröhlich frei... ans Werk!") und ich erwisch' mich immer wieder beim Summen des ein oder anderen Peter-Alexander-Schlagers ("Auf der Stange hängt ein Hut...").



"Der Kandidat hat 100 Punkte!"
"Nietnagel, wenn Sie mit mir das Spiel treiben wollen, wer von uns beiden der dümmere ist, dann garantiere ich Ihnen, dass Sie verlieren werden."
"Lauter blöde Hunde hat man hier zu unterrichten!"
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Zitat von mrmisery im Beitrag #4
Zitat von MrTwelve im Beitrag #1

[quote]Die "Lümmel"-Filme waren alle bayrische Produktionen, die wurden zu dieser Zeit (außer TV-Produktionen) grundsätzlich komplett nachsynchronisiert
In dem Zusammenhang ist schon witzig, dass sich Pepes Vater (ich mein' im ersten Teil) darüber beschwert, dass sein Sohn bayrisch daherredet, weil er die Jahre zuvor auf ein bayrisches Internat gegangen ist (die Filmreihe spielt ja bekanntlich in Baden-Baden).



Kommt der Dialekt nicht daher, dass Hansi Kraus vorher den Bayer Ludwig Thoma in den "Lausbubengeschichten"-Filmen gespielt hat? Oder spricht der auch so mit Dialekt?


mrmisery



Beiträge: 156

22.10.2017 12:10
#6 RE: Die Lümmel von der ersten Bank (7 Filme, D 1968-1972) Zitat · antworten

Zitat von MrTwelve im Beitrag #5
Kommt der Dialekt nicht daher, dass Hansi Kraus vorher den Bayer Ludwig Thoma in den "Lausbubengeschichten"-Filmen gespielt hat? Oder spricht der auch so mit Dialekt?
Kraus gibt auf seiner Webseite bayerisch als Heimatdialekt an. Ich hielt den ohnehin immer schon für einen Ur-Bayern Mag aber sein, dass seine Popularität als Ludwig Thoma ihn davor bewahrt hat, ebenfalls (auf hochdeutsch) synchronisiert zu werden - zum Glück, muss ich sagen, denn das Bayerische bringt natürlich diesen Lausbubencharme erst so richtig zur Geltung


Frank Brenner



Beiträge: 7.927

22.10.2017 14:17
#7 RE: Die Lümmel von der ersten Bank (7 Filme, D 1968-1972) Zitat · antworten

Der Gefängnisinsasse ist auch nicht Benno Hoffmann, die Theorie mit dem Boxer oder Profisportler ist meiner Meinung nach gar nicht so abwegig...


Gruß,

Frank

MrTwelve



Beiträge: 358

22.10.2017 18:32
#8 RE: Die Lümmel von der ersten Bank (7 Filme, D 1968-1972) Zitat · antworten

Ich dachte, rollenbezogen war ein muskulöser Mensch nötig, wo ein Sportler natürlich naheliegender ist. Da die Filme ja grundsätzlich nachsynchronisiert wurden, musste dieser Sportler dann wohl fremdsynchronisiert werden.
(Da kommt jetzt wieder die Frage hoch, wie die das wohl bei "Willi wird das Kind schon schaukeln" (1972) gemacht hätten, wenn der Film synchronisiert worden wäre [wegen Heinz Erhardts Schlaganfall wurden nur die Szenen nachsynchronisiert, wo der O-Ton wirklich unbrauchbar war]. Da hat Uwe Seeler ja einen Gastauftritt. Gut, er spricht nur einen Satz, wäre vermutlich auch fremdsynchronisiert worden )


Groove


Beiträge: 146

22.10.2017 19:26
#9 RE: Die Lümmel von der ersten Bank (7 Filme, D 1968-1972) Zitat · antworten

Zitat von MrTwelve im Beitrag #8
Da kommt jetzt wieder die Frage hoch, wie die das wohl bei "Willi wird das Kind schon schaukeln" (1972) gemacht hätten, wenn der Film synchronisiert worden wäre [wegen Heinz Erhardts Schlaganfall wurden nur die Szenen nachsynchronisiert, wo der O-Ton wirklich unbrauchbar war]. Da hat Uwe Seeler ja einen Gastauftritt. Gut, er spricht nur einen Satz, wäre vermutlich auch fremdsynchronisiert worden )


Wir geraten offtopic, aber: Ich weiß nicht, ob der Film komplett nachsynchronisiert worden wäre, wenn Erhardt den Schlaganfall nicht erlitten hätte. Immerhin wurden ja auch "Was ist denn bloß mit Willi los" und "Unser Willi ist der beste" (mit Erhardt als Kaffeemaschinenvertreter) im O-Ton gedreht und auch weitestgehend im O-Ton belassen.
Nur für "Das kann doch unsern Willi nicht erschüttern" (Familienurlaub in Italien) gab es eine (schlampige) Nachsynchro, die Erhardt nicht gefiel und über die er sich im Nachhinein (zu recht) beklagte.

Vielleicht bestand er nach dieser schlechten Erfahrung sogar darauf, dass die beiden letzten Willi-Filme ("ist der beste", "wird das Kind schon schaukeln") mit O-Ton gedreht wurden?

mrmisery



Beiträge: 156

22.10.2017 19:56
#10 RE: Die Lümmel von der ersten Bank (7 Filme, D 1968-1972) Zitat · antworten

Zitat von Frank Brenner im Beitrag #7
Der Gefängnisinsasse ist auch nicht Benno Hoffmann, die Theorie mit dem Boxer oder Profisportler ist meiner Meinung nach gar nicht so abwegig...
Zitat von MrTwelve im Beitrag #8
Ich dachte, rollenbezogen war ein muskulöser Mensch nötig, wo ein Sportler natürlich naheliegender ist.
Ist vielleicht ein wenig abwegig, aber da ja in einer Haftanstalt gedreht wurde, könnte es sein (auch wenn's ein wenig makaber anmutet angesichts des Textes "Totensonntage" und der angekündigten weiteren Straftat ), dass man da einen der anwesenden Häftlinge kurzum für die Szene engagierte? Dann wäre auch klar, warum kein Name bekannt ist...


Markus


Beiträge: 2.108

22.10.2017 21:42
#11 RE: Die Lümmel von der ersten Bank (7 Filme, D 1968-1972) Zitat · antworten

Passt dazu:

Zitat von Markus im Beitrag Wenn Deutsche sich nicht selbst sprechen...
Ilja Richter hat dazu einmal erzählt, dass er nach den Dreharbeiten ein nettes Telegramm bekam, Text ungefähr:

"Lieber Ilja. Ich war heute im Tonstudio, um Sie, äh, mich, äh, doch Sie zu synchronisieren. Ich glaube, das ist uns ganz gut gelungen. Ihr Theo Lingen."



Gruß
Markus


MrTwelve



Beiträge: 358

23.10.2017 19:59
#12 RE: Die Lümmel von der ersten Bank (7 Filme, D 1968-1972) Zitat · antworten

Zitat von Groove im Beitrag #9

Wir geraten offtopic, aber: Ich weiß nicht, ob der Film komplett nachsynchronisiert worden wäre, wenn Erhardt den Schlaganfall nicht erlitten hätte. Immerhin wurden ja auch "Was ist denn bloß mit Willi los" und "Unser Willi ist der beste" (mit Erhardt als Kaffeemaschinenvertreter) im O-Ton gedreht und auch weitestgehend im O-Ton belassen.
Nur für "Das kann doch unsern Willi nicht erschüttern" (Familienurlaub in Italien) gab es eine (schlampige) Nachsynchro, die Erhardt nicht gefiel und über die er sich im Nachhinein (zu recht) beklagte.

Vielleicht bestand er nach dieser schlechten Erfahrung sogar darauf, dass die beiden letzten Willi-Filme ("ist der beste", "wird das Kind schon schaukeln") mit O-Ton gedreht wurden?


Ach so, die Filme "Was ist denn bloß mit Willi los" und "Unser Willi ist der beste" sind größtenteils im O-Ton (wie ja letztendlich auch "Willi wird das Kind schon schaukeln"). Der Film "Das kann doch unseren Willi nicht erschüttern" wurde ja auch von einem anderen Studio produziert, das hat wohl damit zu tun. Stefan hat ja auch erwähnt, dass Wendlandts Rialto Film gerne auf O-Ton setzte.

Zitat von mrmisery im Beitrag #10
Ist vielleicht ein wenig abwegig, aber da ja in einer Haftanstalt gedreht wurde, könnte es sein (auch wenn's ein wenig makaber anmutet angesichts des Textes "Totensonntage" und der angekündigten weiteren Straftat ), dass man da einen der anwesenden Häftlinge kurzum für die Szene engagierte? Dann wäre auch klar, warum kein Name bekannt ist...



Interessanter Gedanke. Ich denke inzwischen auch, dass es wohl auf jeden Fall ein Laiendarsteller ist.

Zitat von Markus im Beitrag #11
Passt dazu:

Zitat von Markus im Beitrag Wenn Deutsche sich nicht selbst sprechen...
Ilja Richter hat dazu einmal erzählt, dass er nach den Dreharbeiten ein nettes Telegramm bekam, Text ungefähr:

"Lieber Ilja. Ich war heute im Tonstudio, um Sie, äh, mich, äh, doch Sie zu synchronisieren. Ich glaube, das ist uns ganz gut gelungen. Ihr Theo Lingen."



Gruß
Markus


Ich finde, die Nachsynchro von Ilja Richter durch Theo Lingen in Teil 7 ist tatsächlich gut gelungen. Gesicht und Stimme verschmelzen gut miteinander und man hat nicht das Gefühl, das sei eine fremde, unpassende Stimme. Neulich habe ich mal ein Bild von Theo Lingen gesehen, auf dem er noch ganz jung war. Da sah er tatsächlich Ilja Richter ähnlich. Der Lümmelbank-Blogspot meint auch, dass Richter durch seine Ähnlichkeit zu Lingen überzeugen kann: http://luemmelbank.blogspot.de/2011/12/b...ungenugend.html

MrTwelve



Beiträge: 358

05.11.2017 15:07
#13 RE: Die Lümmel von der ersten Bank (7 Filme, D 1968-1972) Zitat · antworten

Hier habe ich mal ein Bild von dem Briefmarkenhändler am Anfang von Teil 6 (der den ich meine, ist rechts im Bild).

Der spricht auf jeden Fall mit der Stimme von Werner Abrolat, aber hat Werner Abrolat den auch gespielt? Oder ist das etvl. Franz Seitz, der die Filme auch produzierte und laut Wikipedia am Anfang des Films einen Cameo als Briefmarkenhändler hatte (vielleicht stand er fürs Synchronisieren nicht zur Verfügung?). Oder ist das jemand ganz anders?

Ich hatte auch erwähnt, dass Monika Dahlberg laut SK im ersten Film von Ursula Herwig synchronisiert wurde. Weiß jemand, ob sie in den späteren Filmen auch fremdsynchronisiert wurde? Ich habe mal Samples angehängt. Meiner Meinung nach zumindest immer die gleiche Stimme.


Dateianlage:
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Monika Dahlberg Teil 5.mp3
Monika Dahlberg Teil 6.mp3
Monika Dahlberg Teil 7.mp3
Angefügte Bilder:
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 Briefmarkenhändler.jpg 
mrmisery



Beiträge: 156

05.11.2017 16:35
#14 RE: Die Lümmel von der ersten Bank (7 Filme, D 1968-1972) Zitat · antworten

Die IMDB listet Franz Seitz als "Mann mit Hut" auf... das würde passen . Im Vergleich mit Fotos von Seitz würde ich auch sagen, dass er es sein könnte, Werner Abrolat ist es wohl definitiv nicht.

MrTwelve



Beiträge: 358

05.11.2017 16:54
#15 RE: Die Lümmel von der ersten Bank (7 Filme, D 1968-1972) Zitat · antworten

Dann ist es wohl tatsächlich Franz Seitz. Danke. Offenbar war der beim Synchronisieren wohl gerade nicht verfügbar.
Übrigens: Laut SK hat Franz Seitz in "Lausbubengeschichten" (1964) seinen Bruder "Georg Bloch" Hans Terofal synchronisiert. Ich kenne Franz Seitz' Stimme leider nicht, aber fremdsynchronisiert war Hans Terofal definitiv, als ich den Film neulich gesehen habe, fand ich, dass der komplett anders klingt als der Bloch.

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