In "Der Würger von Schloss Blackmoor" ist Albert Bessler bei seinem ersten Kurzauftritt im O-Ton zu hören, für seine Außenszene gleich danach, die er als Leiche beschließt und die wie alle Außenszenen hier nachsynchronisiert wurde, wollte man ihn wohl nicht extra ins Studio holen und für ihn sprang - man glaubt es kaum - Hauptdarsteller Rudolf Fernau ein. Aber es passt und ist so unauffällig, dass ich erst nach mehrmaligem Ansehen dahinter gekommen bin. Da Bessler sich anscheinend nie selbst synchronisierte (auch wenn es weitaus mehr Dialoge waren - wie in "Der Rächer" oder "Im Stahlnetz des Dr. Mabuse"), wollte er entweder wohl generell nicht oder konnte/wollte keine Termine neben seiner Theatertätigkeit finden.
Zitat von Stefan der DEFA-Fan im Beitrag #1426In "Der Würger von Schloss Blackmoor" ist Albert Bessler bei seinem ersten Kurzauftritt im O-Ton zu hören, für seine Außenszene gleich danach, die er als Leiche beschließt und die wie alle Außenszenen hier nachsynchronisiert wurde, wollte man ihn wohl nicht extra ins Studio holen und für ihn sprang - man glaubt es kaum - Hauptdarsteller Rudolf Fernau ein. Aber es passt und ist so unauffällig, dass ich erst nach mehrmaligem Ansehen dahinter gekommen bin.
Kurioserweise ist mir das vorher gar nicht aufgefallen. Aber nachdem du es geschrieben hast, habe ich mir die Szene nochmal angesehen und bei Besslers kurzen gemurmelten Sätzen tatsächlich Fernau herausgehört.
Zitat von Stefan der DEFA-Fan im Beitrag #1426Da Bessler sich anscheinend nie selbst synchronisierte (auch wenn es weitaus mehr Dialoge waren - wie in "Der Rächer" oder "Im Stahlnetz des Dr. Mabuse"), wollte er entweder wohl generell nicht oder konnte/wollte keine Termine neben seiner Theatertätigkeit finden.
Ich vermute eher Letzteres, da Bessler als Chefdramaturg, Regisseur und stellvertretender Intendant sicher einen vollen Terminkalender hatte und es vielleicht nicht für nötig hielt, wegen einiger Takes extra ins Studio zu kommen.
In "Das Wirtshaus von Dartmoor" spielt Dieter Eppler eine nicht unwichtige Rolle und ist auch durch die Bank weg selbst zu hören (kleine Anspielung auf den Produktionsvorgänger "Die weiße Spinne"). So weit, so gut. Dann gibt es aber gleich am Anfang zwei den Flüchtling verfolgende Wärter und einer von beiden hat ganz eindeutig Epplers Stimme. Wer weiß - vielleicht war er für Nachsynchros von Außenszenen vorgesehen, dann stellte man fest, dass das gar nicht nötig war und sparte sich einen Synchronsprecher für den Kleindarsteller, der möglicherweise gar kein professioneller Schauspieler war.
Zitat von Stefan der DEFA-Fan im Beitrag #1428In "Das Wirtshaus von Dartmoor" spielt Dieter Eppler eine nicht unwichtige Rolle und ist auch durch die Bank weg selbst zu hören (kleine Anspielung auf den Produktionsvorgänger "Die weiße Spinne").
Eine Gemeinsamkeit sehe ich eher darin, dass Eppler in beiden Fällen einen Anwalt spielt, der der Syndikus eines Hilfsvereins für Vorbestrafte ist. Daneben ist Paul Klinger in beiden Filmen als nicht mehr ganz junger Inspektor zu sehen (auch wenn er in der "Spinne" relativ schnell abtritt), dessen Vorgesetzter "Sir James" heißt und von Friedrich Schoenfelder gespielt wird. Zufall? Immerhin war hier in beiden Fällen Egon Eis als Drehbuchautor am Werk.
In Rolf Olsens "In Frankfurt sind die Nächte heiß" (1966) sprechen Ursula Herwig für Christiane Rücker, Thomas Reiner für Richard Münch und Gernot Duda für Edd Stavjanik.
In Folge 7 "Ein Pokal geht an Land" aus der deutschen Serie "Der Fuchs von Övelgönne" (von 1979) wurde Klaus Münster z. T. fremdsynchronisiert.
Von 11:44 - 12:40 spricht er mit seiner eigenen Stimme, von 12:44 bis 13:09 allerdings mit der Stimme von Wolfgang Draeger.
Da die zweite Szene draußen an der Reling spielt, war der Ton offenbar unbrauchbar (oder schlechter als üblich) geworden, so dass man im Nachhinein beschloss, nachzusynchronisieren. Da Klaus Münster wohl nicht greifbar war, wurde W. Draeger kurzerhand eingesetzt. Es fällt umso mehr auf, da zwischen der Originalstimme und Draegers Übernahme nur 4 Sekunden (= Szenenwechsel) liegen.
Im deutschen Film "Schlager-Raketen - Festival der Herzen" (1960) wird Vivi Bach noch fremdsynchronisiert. Könnte das bereits Ursula Herwig sein? https://vocaroo.com/1m8EiaxzONNh EDIT: Ist Brigitte Grothum! Und obwohl ich ihre Stimme nicht kenne, vermute ich mal, dass Helga Sommerfeld auch nicht mit eigener Stimme zu hören ist: https://vocaroo.com/1bU6gfbqr8Ew EDIT: wohl doch O-Ton!
Zitat Vivi Bach (1960) hat ein klein wenig was von Brigitte Grothum in der Stimme.
Ja, das finde ich auch. Deswegen kam ich auf auf Ursula Herwig, die ihr meiner Meinung nach ähnlich klingen kann. Aber auch Margot Leonard (die die Bach auch schon synchronisiert hatte) erinnert mich manchmal an Brigitte Grothum...
Die Vivi klingt am Anfang wirklich nach Ursula Herwig, dann kurz nach Brigitte Grothum- aber beide sind es nicht. Ich vermute eine junge Dame aus dem bayrisch/ österreichischem Raum. Und bei Helga Sommerfeld kann ich mir ihre Original-Stimme leider auch nicht merken...
Doch, für mich hört sich das schon nach Ursula Herwig an. Sie ist ja in Hessen geboren und hat lange Zeit in München gelebt/gearbeitet und zu dieser Zeit hatte sie durchaus einen süddeutschen Einschlag in der Stimme. In den ARD-Folgen von "Simon Templar" ist sie häufiger zu hören gewesen und auch in diversen Münchner Synchros von Ingo Hermes und da klang sie recht genau wie hier im Sample.
Helga Sommerfelds Stimme hab ich nicht im Ohr, aber das Sample hört sich eher nach Set-Ton als nach Studio an, so dass ich hier vermuten würde, dass sie selbst zu hören ist.
Vollste Zustimmung - das ist O-Ton bei Helga Sommerfeld und passt auch komplett zu ihrer Stimme, wie ich sie aus "Phantom von Soho" kenne. Bei Ursula Herwig ist es immer besser, wenn ausgerechnet ich mich da raushalte, aber Silenzio liegt bei ihr für gewöhnlich richtig.