Uschi Wolff ist das nicht. Mascha Gonska sollte sich selbst gesprochen haben. Ich habe das mal mit "Trio Infernal" verglichen, der auf YouTube zu finden ist und im dem sich Gonska lt. SK selbst gesprochen hat. Es ist die gleiche Stimme.
Im Fernsehfilm "Ein Mord liegt auf der Hand" (1983) wird Hauptdarstellerin Eva Astor von Joseline Gassen nachsynchronisiert, und auch Gaby Heinecke scheint sich nicht selbst gesprochen zu haben: https://vocaroo.com/1n1q46dzv0iO EDIT: Evelyn Maron (Danke, David!)
War Bruno Ganz zu Zeit der Synchronisation von "Ein Verborgenes Leben" bereits verstorben oder war er schon nicht mehr fit genug? Der Dreh selbst war ja um 2016/2017
In "Wenn Ludwig ins Manöver zieht" wird Claus Wilcke von Peter Kraus fremdsynchroniert; offensichtlich deshalb, weil Wilcke hier einen bayerischen Oberleutnant spielt. War anfangs recht gewöhnungsbedürftig...
In "Front ohne Gnade" hört man überraschenderweise Hans Oldenbürger für Rudolf Ulrich. Was im ersten Moment absurd erscheint, war wohl notwendig, da seine Figur schwäbisch sprechen sollte und Ulrich hörbar Sachse war. Offenbar konnte Oldenbürger den Dialekt ganz gut (wo er geboren wurde, habe ich leider nicht heraus bekommen) und man bemerkt den erheblichen Altersunterschied absolut nicht.
Wieder mal ein DEFA-Beispiel (nicht, weil bei der DEFA Fremdsynchros usus oder auch nur häufig waren, sondern weil sie mir aufgrund genauer Stimmkenntnis vieler Schauspieler irgendwann unweigerlich auffallen müssen). Im DEFA-Märchenfilm "Der entführte Prinz" (viel zu selten zu sehen) wurde Peter Dommisch die Stimme von Horst Torka verpasst - merkwürdige Entscheidung, da sich andere Schauspieler (wenn's schon nötig war) wohl eher angeboten hätten (Winfried Wagner z.B. oder meinetwegen auch Hans-Joachim Hanisch).
Noch ein DEFA-Märchenfilm zur Weihnachtszeit: In "Schneeweißchen und Rosenrot" wurde Erich Löwel von Roman Kaminski synchronisiert.