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Dieses Thema hat 120 Antworten
und wurde 13.584 mal aufgerufen
 Allgemeines
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John Connor



Beiträge: 4.614

03.07.2004 12:32
Bedauerlich seltene Einsätze Zitat · antworten

Als ich kürzlich Curt Ackermann auf JEAN GABIN in MAIGRET KENNT KEIN ERBARMEN hörte, war ich so begeistert, dass ich mir gewünscht hätte, er wäre Gabins Standardsprecher geworden.
Klaus W. Krause fand ich immer etwas unsympathisch; Gabins Rollen waren das zwar in der Regel auch, aber Ackermann hätte dies besser rübergebracht.

Auf Anhieb fallen mir auch noch folgende Beispiele ein, wo ein anderer Sprecher besser oder zumindest eine mehr als akzeptable Alternativbesetzung war bzw. gewesen wäre:

Nicolas Wilcke für TOM CRUISE (in LEGENDE)
--> nach Stephan Schwartz ist er m.E. die beste Alternativstimme für Cruise, der nervtötende Patrick Winczweski MUSS weg! Schlimmer war eigentlich nur Frank Schaff! Von der Stimmenähnlichkeit her wäre eigentlich Philipp Moog der beste Schwartz-Ersatz, aber der hat Cruise bislang leider noch nicht gesprochen.

Sven-Jürgen Hasper für MATTHEW BRODERICK
--> in FAMILY BUSINESS passte er hervorragend zu Broderick – leider scheint sich inzwischen der ausdrucklose Uwe Büschken für ihn zu etablieren; auch hier war eigentlich nur Frank Schaff schlimmer.

Erich Fiedler für PETER CUSHING
--> habe ihn kürzlich in DER HUND VON BASKERVILLE gehört und war erstaunt, dass er nie wieder für Cushing zum Einsatz kam.

Heinz Drache für SEAN CONNERY
--> GGH für Connery ist natürlich unschlagbar, aber ich hätte Drache schon sehr gerne öfter auf Connery gehört

Ekkehard Belle für TOM HANKS
--> Elsholtz find ich immer unerträglich, auf Hanks erst recht! Er ist bestimmt der am meisten überschätzte Sprecher. Belle war kongenial in EINE KLASSE FÜR SICH. Er soll ihn auch in RADIO FLYER gesprochen haben (kenn ich noch nicht).

Stephan Schwartz für RAY ROMANO
--> ich weiß nicht, ob Romanos völlig langweilige Serie ALLE LIEBEN RAYMOND dadurch besser geworden wäre, aber Schwartz, der ihn in seinen Gastauftritten für KING OF QUEENS synchronisierte, ist jedenfalls viel überzeugender als der sonst sehr gute, aber hier völlig uninspirierte Tobias Meister in der eigentlichen Serie.

Grüße, Fehmi

„Was? Drei Leute sollen keinen Golf zusammenspielen können? Das ist doch kein Sex, oder wie seh ich das?!“
(Eckart Dux in KING OF QUEENS)


Hendrik Meyerhof


Beiträge: 6.341

03.07.2004 13:00
#2 RE:Bedauerlich seltene Einsätze Zitat · antworten

der nervtötende Patrick Winczweski MUSS weg!

-> Ich finde er klingt halt, obwohl es dem tatsächlichen Alter viel näher kommt, viel zu jugendlich und unreif auf Cruise, zumindest in MI2 hätte ich kotzen können - MINORITY REPORT war er schon besser.

MATTHEW BRODERICK

-> Da fand ich Frank Schaff hingegen am besten.

Ekkehard Belle für TOM HANKS
Elsholtz find ich immer unerträglich, auf Hanks erst recht!

-> Boah, da fand ich Belle aber wirklich unerträglich. Viel zu verraucht, passt gar nicht zu Hanks. Da höre ich doch lieber den am meisten überschätzten Synchronsprecher.

Stephan Schwartz für RAY ROMANO
Ich weiß nicht, ob Romanos völlig langweilige Serie ALLE LIEBEN RAYMOND dadurch besser geworden wäre, aber Schwartz, der ihn in seinen Gastauftritten für KING OF QUEENS synchronisierte, ist jedenfalls viel überzeugender als der sonst sehr gute, aber hier völlig uninspirierte Tobias Meister in der eigentlichen Serie.

-> Ich hatte die Koq-Gastauftritte auch zuerst gesehen, weswegen es danach ungewohnt war, Tobias auf ihn zu hören. Stephan Schwartz hat seine Sache jedenfalls sehr gut gemacht.
Was die KoQ-Gastauftritte angeht, fand ich übrigens Marianne Kehlau auf Marie Barone und Jürgen Kluckert als Frank Barone auch sehr gut. Nur Gerhard Hinze als Robert Barone passte überhaupt nicht, da ist Marlin Wick unschlagbar!

Nun hab ich auch noch was zum Thema: Ich finde Owen Wilson mit Baasner oder Moog zwar ganz gut, aber am besten fand ich bisher Viktor Neumann in "Im Fadenkreuz - Allein gegen Alle". Den würde ich gerne häufiger auf Wilson hören.

Gruß,

Hendrik
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"Oy, was für ein Pudel ist das?!"
- Melanie Pukass in "Gilmore Girls"


Kenny McCorm.


Beiträge: 826

03.07.2004 13:05
#3 RE:Bedauerlich seltene Einsätze Zitat · antworten

bitte löschen


John Connor



Beiträge: 4.614

03.07.2004 13:24
#4 RE:Bedauerlich seltene Einsätze Zitat · antworten

Ich habe zwar Viktor Neumann noch nicht auf Wilson gehört, aber auch hier würde ich für meinen Favoriten Nicolas – hier nun: - Böll optieren: er bringt das Schelmische an Wilson sehr gut rüber.

Grüße, Fehmi

„Er will mit jemandem reden, dessen Name sich nicht auf „Ouglas“ reimt!“
(Thomas Karallus in KING OF QUEENS)


Das Auge


Beiträge: 37

03.07.2004 13:55
#5 RE:Bedauerlich seltene Einsätze Zitat · antworten

Also, Böll find ich ja nun nicht die Bohne schelmisch. Aber gut, Geschmackssache.

Gruß
Auge
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"Wer, zum Teufel, ist James Brown?"
(Peer Augustinski bei der Mrs.Doubtfire-Synchro)


Buscemi


Beiträge: 170

03.07.2004 17:02
#6 RE:Bedauerlich seltene Einsätze Zitat · antworten

Äußerst interessant wie hier die Meinungen auseinander gehen.

Bei Tom Cruise halte ich Winczewski schon für den besten Ersatz, wobei Schwartz natürlich ungeschlagen bleibt.

Schwartz wiederum hat super zu Raymond gepasst. Ich hatte mich schon gewundert, wer das war...

Kerzel für Hopper und Keitel passt auch hervorragend. Nur für DeNiro, das darf nicht sein.


Nun, meine erste "eigene" Wahl wäre Rolf Schult --> Anthony Hopkins. Schult ist ein echt grosser Verlust. An Kerzel kann ich mich nur sehr schwer gewöhnen. Dann schon lieber das Original.

Kessler --> Cage. Wessen Schnappsidee war denn bitte Ronald Nitschke. Nichts gegen ihn (Genial in Auf der Flucht), aber Kessler IST Cage!

Stefanie Beba --> Scarlett Johansson. Hat mich in Ghost World gefangen genommen. Passt äußerst gut. Sie hätte der Standart werden sollen.

Marco Kröger --> Vin Diesel. War ich froh in in Triple X wieder zu hören. Ich frage mich wie manche darauf kommen, er hätte eine "Pornosynchronstimme". Blödsinn....Ihn hört man überhaupt zu wenig.


Hendrik Meyerhof


Beiträge: 6.341

04.07.2004 15:24
#7 RE:Bedauerlich seltene Einsätze Zitat · antworten

Ich frage mich wie manche darauf kommen, er hätte eine "Pornosynchronstimme"

-> Das kommt wohl daher, da er früher hauptsächlich in Hamburg synchronisiert hat da ja - angeblich - nur Billig- und Pornofilmchen synchronisiert würden, was aber nicht stimmt, aber manche Leute meinen halt, dass es in HH keine vernünftigen Sprecher gäbe, weswegen sie es scheinbar einem Hamburger nicht gönnen, wenn er sich in anderen Städten zu etablieren versucht.
Marco Kröger ist auf Vin Diesel wirklich fantastisch und dass er nicht "seinen" Michael T. Weiss aus PRETENDER in "Crossing Jordan" synchronisiert, ist ebenfalls höchst bedauerlich.
Übrigens gibt es sehr häufig gemeinsame Schauspieler-Überschneidungen was Stefan Fredrich und Marco Kröger angeht, obwohl ich finde, dass die sich nicht die Bohne ähnlich klingen.
Da schon eher Marco Kröger und Tobias Meister. Ich hätte z.B. auch, wenn Petersen ja unbedingt einen anderen als Tobias Meister in "Troja" haben wollte, Marco Kröger auf Brad Pitt in "Troja" interessant gefunden.

Gruß,

Hendrik
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Knew-King



Beiträge: 5.068

04.07.2004 18:16
#8 RE:Bedauerlich seltene Einsätze Zitat · antworten

Wenn ich mich nicht ganz irre spricht Kröger neben Santiago Ziesmer in Spongebob Schwammkopf, und das dürfte ja Berlin sein.

Also was ich an seltenen Einsätzen bedauernswert finde:
Marcus Off auf Johnny Depp: Ich finde Marcus wesentlich originaler als David Nathan, auch kommts mir so vor als ob er einfach besser ist vom Spiel her.
Oliver Rohrbeck auf Mike Myers: Ja, jetzt denken die meißten sicher "Was?". Das hat zwar mit dem Original nichts zu tun und hat extra Punkte durch seine Jugendlichkeit in Wayne's World, aber lustig wäre es immer wieder, da werden mir jetzt trotzdem die wenigsten zustimmen :D


Chow Yun-Fat


Beiträge: 3.695

04.07.2004 18:26
#9 RE:Bedauerlich seltene Einsätze Zitat · antworten

Meine Wunsch-Stimme für Mike Myers wäre Andreas Fröhlich. Klingt ebenfalls noch sehr jugendlich und kommt dem Original verblüffend nahe.

Zum Thema Marco Kröger: Ich finde ihn katastrophal auf Vin Diesel! Martin Kessler ist der einzige, der auf Diesel paßt.

BB


"Du magst meinen Reis nicht?"


Buscemi


Beiträge: 170

04.07.2004 21:05
#10 RE:Bedauerlich seltene Einsätze Zitat · antworten

In Antwort auf:
-> Das kommt wohl daher, da er früher hauptsächlich in Hamburg synchronisiert hat da ja - angeblich - nur Billig- und Pornofilmchen synchronisiert würden,

Wohl kaum. Ausser den Usern hier hat wohl kein Mensch eine Ahnung wo die Synchronsprecher wohnen. Ich gelte in meinem Bekanntenkreis schon als Synchronfreak, aber ihr übertrefft mich alle ums hundertfache. Ich würde also nicht sagen, dass die normalen Zuseher Kröger für einen "Pronosprecher" halten, weil er in Hambur synchronisiert. Hier geht's um seine Stimme und ich weiß echt nicht, wie man darauf kommen könnte. Als Jared ist er klasse, als Vin Diesel ideal und in Panic Room war er auch exzellent. Und eins ist sicher, ich sehe mir nichts an wo Micheal T. Weiss nicht von ihm synchronisiert wird.


John Connor



Beiträge: 4.614

05.07.2004 00:07
#11 RE:Bedauerlich seltene Einsätze Zitat · antworten

Damit nun alle Vin Diesel-Sprecher durch sind: ich halte Charles Rettinghaus für den besten, der ihn in KNOCKAROUND GUYS gesprochen hat; dann kommt Martin Kessler, aber Marco Kröger? Auf gar keinen Fall!

Zu Mike Myers: Ja, Oliver Rohrbeck ist auch für mich der beste Sprecher; als ‚Dr. Evil’ ist Gudo Hoegel aber unschlagbar, es wäre interessant, ihn auch mal auf dem ungeschminkten Myers zu hören (obwohl er dafür wohl etwas zu alt klänge).

Zu Rolf Schult für Anthony Hopkins: klar, wer denn sonst (obwohl er ihn ja nicht selten synchronisiert hat)?; zudem halte ich Schult auch für den insgesamt zweitbesten Eastwood-Sprecher (nach GGH).

Kerzel für Hopper geht in Ordnung, aber bei Keitel würde ich Brückner vorziehen.

Benjamin Völz für Tom Cruise kann ich mir zwar nicht so recht vorstellen, aber jeder andere ist besser als Winczewski; und wenn wir schon bei Völz sind: ich hätte nichts dagegen, wenn er als Keanu Reeves-Sprecher durch Nicolas Böll abgelöst würde – ich fand letzteren perfekt in GEFÄHRLICHE BRANDUNG; es ist vielleicht etwas einfallslos, dass ich ihn ständig als Alternative vorschlage, aber ich kann mir Böll für so gut wie jeden Schauspieler dieser Altersklasse gut vorstellen.

Grüße, Fehmi

"... dann auch noch mein Pornovideo mit der Aufschrift: "Die Gummibärenbande geht nach Japan", damit Carrie mir nicht auf die Schliche kommt!"
(Thomas Karallus in KING OF QUEENS)


Knew-King



Beiträge: 5.068

05.07.2004 17:38
#12 RE:Bedauerlich seltene Einsätze Zitat · antworten

Bei Keanu Reeves würde ich am liebsten wieder auf Gedeon Burkhard zurückgreifen der dem O-Ton am nähesten kommt, er sprach ihn in "Verrückte Reise durch die Nacht".


John Connor



Beiträge: 4.614

06.07.2004 17:05
#13 RE:Bedauerlich seltene Einsätze Zitat · antworten

Mir ist noch jemand eingefallen, dessen Standardsprecher Stephan Schwartz werden sollte: NICOLAS CAGE. Er war großartig in RED ROCK WEST.

Ich hab mich zwar inzwischen so an Martin Kessler gewöhnt, dass es mich sehr stört, wenn andere Cage sprechen (Michael Christian, Roland Nitschke), aber bei jedem Cage-Film gibt es ein paar Passagen, wo Kessler dermaßen übertrieben-theatralisch spricht, dass sich mir die Nackenhaare kräuseln (ganz schlimm in CON AIR und in THE ROCK). Ohne Ausrutscher ist dagegen seine Synchro für SCHNEESTRUM IM PARADIES, obwohl hier Cage nicht eine Macho-Rolle hat.

Es gibt aber einen anderen Schauspieler, den Kessler häufiger sprechen sollte: BRUCE CAMPBELL (wie in DIE ABENTEUER DES BRISCO COUNTY JR.); zu ihm passt Kesslers ironisch-machohafte Stimme hervorragend.

Grüße, Fehmi

„Die Verlierer sind die wahren Gewinner!“
(Eckart Dux in KING OF QUEENS)


Kenny McCorm.


Beiträge: 826

06.07.2004 18:21
#14 RE:Bedauerlich seltene Einsätze Zitat · antworten

bitte löschen


Buscemi


Beiträge: 170

06.07.2004 19:02
#15 RE:Bedauerlich seltene Einsätze Zitat · antworten

Also Cage war doch gerade in The Rock klasse. Aber seine beste Leistung lieferte er in Bringing out the Dead. Es gibt keinen besseren, der Cage's Schreiereien interpretieren könnte. Und dennoch hat er die Leisen Töne ganz gut drauf (=Bringing...).

Und Cage liefert ja bereits theatralische Vorlagen. Also ich hab schon oft den O-Ton mit Kessler verglichen, mehrmals die selbe Stelle und war beeindruckt.


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