Kitty taucht übrigens auch noch auf und hat wieder Almut Zydra
Leider ist das Reboot für meinen Geschmack viel zu kurz. Die hätten da schon eine vollwertige, lange Staffel machen müssen. So wollten die versuchen, möglichst viel (insbesondere an Charakteren) in 4 Folgen zu quetschen, was allerdings nicht gut funktioniert hat. Viele Dinge kommen zu kurz oder werden gar nicht beleuchtet. Schade, denn das Reboot/Revival fängt den Geist der Originalserie ansonsten hervorragend ein und es fühlte sich sonst fast genauso an wie damals, wenn da nicht die neuen Stimmen wären...
Sven Brieger auf Craig ist wirklich eine der grauenhaftesten Fehlbesetzungen der jüngeren Synchrongeschichte. Was haben die denn da bitte geraucht? https://vocaroo.com/14NzK2MAUCvo
Dass man Fröhlich nicht bekommen hat, wertet die ohnehin schon nicht sehr gute Synchro mit schäbigen Neubesetzungen nochmal deutlich ab. Dass man selbst einen Lutz Schnell nicht gekriegt hat, ist für mich nicht nachvollziehbar.
Die alten Stimmen wie Forsberg, Schulz, Deutsch, Scheunemann und Co. machen ihre Sache hervorragend und klingen teilweise noch fast genauso wie vor 20 Jahren. Julien Haggège passt gut auf Stevie, aber dass man ihm nicht seine alte Rolle gegeben hat und diese stattdessen umbesetzt hat, passt zu dieser ohnehin schon völlig chaotischen Synchro.
Zitat von Chat Noir im Beitrag #150Ich hab' viele verschiedene Versionen gehört: dass es am Geld lag, an der Verfügbarkeit der "Fest"stimmen, an der Kurzfristigkeit der Aufnahmen oder an den Aufnahmeterminen selbst (vornehmlich Nachtschichten) … Vermutlich ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Aber ich unterstelle mal frech, dass man zusammengekommen wäre, wenn man ein ernsthaftes Interesse gehabt hätte. 😬
Ich denke auch, wenn man es gewollt hätte, wäre es gegangen. Wir haben aus den vergangenen Jahren so viele Beispiele gehabt, vorneweg das ganze Star Trek Franchise, bzw. viel von der Arena, aber auch Disney hat mit "Scrubs" gezeigt, dass es im eigenen Haus geht. Gerade mit Hasper in der Regie ist das alles doppelt und dreifach bitter. Klar, ist der Titel das Kind von Fröhlich, aber er war damals die Nr. 2 und sollte sich da mehr hinter klammern. Hier wurde die Synchro einfach nur an der Zielgruppe vorbei bearbeitet.
Zitat von BoomClash im Beitrag #151Leider ist das Reboot für meinen Geschmack viel zu kurz. Die hätten da schon eine vollwertige, lange Staffel machen müssen. So wollten die versuchen, möglichst viel (insbesondere an Charakteren) in 4 Folgen zu quetschen, was allerdings nicht gut funktioniert hat. Viele Dinge kommen zu kurz oder werden gar nicht beleuchtet. Schade, denn das Reboot/Revival fängt den Geist der Originalserie ansonsten hervorragend ein und es fühlte sich sonst fast genauso an wie damals, wenn da nicht die neuen Stimmen wären...
Ein richtiges Reboot in ganzer Staffellänge sollte es wohl auch gar nicht werden. Sonst hätte man wohl Schwierigkeiten gehabt wirklich alle Darsteller zusammenzutrommeln. Frankie Muniz ist mittlerweile mehr als Rennfahrer aktiv in einer (Rahmen-)Rennserie dessen Rennkalender sehr zeitintensiv ist.
Es ist alles in allem nicht mehr als ein Revival, was vor allem nochmal Nostalgie hervorrufen soll. Umso bitterer was für ein Flickwerk die deutsche Synchro am Ende geworden ist. Klar sind paar Sprecher nicht mehr aktiv oder verstorbenen. Es hätte aber mehr als genug vermeidbare Umbesetzungen gegeben. Am meisten schmerzt mich als alten Fan von "Malcolm Mittendrin" das fehlen von Martina Treger für Lois. Da trösten die paar Sprecher, die wieder auf ihre alten zurückgekehrt sind nur bedingt, da der Gesamteindruck misslungen ist. Sehr bedauerlich.
Ausgerechnet bei "Scrubs", was mir selber nur so mäßig zugesagt hatte damals, klappte es mit der Rückkehr der damaligen Sprecher. Da hatte man wohl Glück, dass die Sprecher da wohl besser zu bekommen waren.
Echt eine absolute Enttäuschung wie wenig Mühe man sich hier gegeben hat. Malcom war eine meiner Lieblingsserien. Man hätte hier die Chance gehabt die Nostalgie Gefühle hochleben zu lassen, stattdessen fühlt es sich an als wenn ich hier etwas komplett fehlgeschlagenes aus einer anderen Timeline schaue, wo manche Charactere mir bekannt vorkommen (Francis, Reese und Abe), aber der Großteil kommt aus einer anderen Welt. Genau dieser Scheiss ist der Grund warum ich seit ca. 15 Jahren nichts mehr auf Deutsch schaue. Diese ständige Gefahr von Umbesetzungen haben so gut wie alle deutschen Synchros für mich ruiniert.
Zitat von Nyan-Kun im Beitrag #153Ausgerechnet bei "Scrubs", was mir selber nur so mäßig zugesagt hatte damals, klappte es mit der Rückkehr der damaligen Sprecher. Da hatte man wohl Glück, dass die Sprecher da wohl besser zu bekommen waren.
Wie vorhin schon im Hinterzimmer festgestellt: "Scrubs" wurde bei der FFS bearbeitet, "Malcolm mittendrin" bei IYUNO. Bei McDonald's wird man nun einmal nicht á la Bocuse bekocht.
Zitat von Nyan-Kun im Beitrag #153Ausgerechnet bei "Scrubs", was mir selber nur so mäßig zugesagt hatte damals, klappte es mit der Rückkehr der damaligen Sprecher. Da hatte man wohl Glück, dass die Sprecher da wohl besser zu bekommen waren.
Wie vorhin schon im Hinterzimmer festgestellt: "Scrubs" wurde bei der FFS bearbeitet, "Malcolm mittendrin" bei IYUNO. Bei McDonald's wird man nun einmal nicht á la Bocuse bekocht.
Eigentlich komisch, wenn's um gewisse Filme / Franchises geht, kriegt man bei Iyuno doch das ein oder andere Mal alle zusammen, siehe etwa Indiana Jones, Jurassic World und Scream. Liegt vielleicht auch an der Aufnahmeleitung und Regie, die ersten beiden Beispiele lagen beide in den Händen von Björn Schalla.
Also, ich habs jetzt durchgeschaut, und ich habs mir sogar auf Deutsch angetan. Meine Meinung ist nach wie vor, dass es eine Schande ist, dass man sich hier nicht um die alten Stimmen bemüht hat. ABER: Fast alle Sprecher kommen sehr nahe an die Originalle heran, und alle machen wirklich einen tollen Job. Es hilft halt leider nicht ganz darüber hin weg, dass es sich einfach falsch anhört, aber man kann den Sprechern definitiv nicht vorwerfen, dass sie nicht ihr Bestes geben. Vorallem Wanja Gerrick auf Malcolm macht seine Sache wirklich gut. That being said, diese vier Folgen haben mir nicht wirklich das Gefühl gegeben, dass es notwendig war dafür die Serie zurück zu bringen. Ich will nicht einmal sagen, dass es schlecht war, ich hab ein paar Mal geschmunzelt, und teilweise hat es sich tatsächlich wie Malcolm Mittendrin angefühlt. Aber eher wie eine von den paar vergessenswerten Folgen. Gegen Ende der vierten Folge wurde dann ordentlich auf die Tränendrüse gedrückt, und es hat mich sogar bissl abgeholt, aber es fühlte sich dann in dem Moment doch etwas zu schmalzig an, und nicht wirklich nach Malcolm Mittendrin. Zudem fühlte sich gerade die letzte Folge auch ein wenig wie ein Cameo Fest an, wo nochmal jede Figur aus der alten Serie plötzlich auftaucht und für 10 Sekunden einen Satz sagen durfte. Alles in allem, nicht schlecht, aber auch nicht unbedingt so, dass es notwendig gewesen wäre. Teilweise den Ton der alten Serie getroffen, aber teilweise eben auch nicht. Mixed feelings.
EDIT: Oh, ein positives noch: Ich mochte wirklich die Beziehung zwischen Malcolm und seiner Tochter. Ich mochte dass es das komplette Gegenteil von Malcom und seiner Mom war, sondern eben eine sehr enge, verständnisvolle Vater/Tochter Beziehung.
Zitat von Doctor Mysterio im Beitrag #156 Eigentlich komisch, wenn's um gewisse Filme / Franchises geht, kriegt man bei Iyuno doch das ein oder andere Mal alle zusammen, siehe etwa Indiana Jones, Jurassic World und Scream. Liegt vielleicht auch an der Aufnahmeleitung und Regie, die ersten beiden Beispiele lagen beide in den Händen von Björn Schalla.
Ich denke, das kommt in erster Linie auf die Regie und das Team an oder darauf, ob es der Auftraggeber will. Dass sich Studios direkt dahinterklemmen, bekommt man eigentlich nur von der Arena mit und vielleicht im kleinen Think Global. Mit Disney hat man dann so oder so verloren, da sie sich scheinbar abseits der großen Titel (wo ich auch Scrubs dazuzählen würde) überhaupt nicht mehr für ihre Synchros interessieren und aktuell auch eine Null Toleranz Politik fahren. Du spielst unter ihren Regeln mit, oder du wirst nicht besetzt. Es gab schon ein paar Fälle, in denen selbst etablierte Stammstimmen mit ihren Gagen runtergegangen sind, weil sie sonst umbesetzt worden wären. Was man je nach Produktion und (kleineren) Verleiher auch tun sollte, aber bei Disney sehe ich das Argument weniger.
Schauspielerisch kann man wirklich nicht meckern. Vollbrecht passte gut, er passt ja irgendwie immer und wenn man weiß, dass Wolf nicht mehr da ist, kann man mit der Besetzung leben. Wäre natürlich interessant zu wissen, wie Tennstedt die Figur angelegt hätte. Gerick hat das auch ziemlich gut gemacht und da kann man sich wenigstens vorstellen, dass Malcolm sich vom ganz jungen Erwachsenen bis zum Enddreißiger stimmlich noch etwas entwickelt hat. Vielleicht merken viele den Wechsel hier gar nicht, wenn die letzten Staffeln der alten Serien schon länger nicht mehr geguckt wurden. Brieger hat aber wirklich gar nichts von Fröhlich, sowohl stimmlich als auch vom Spiel. Hat eine ganz andere Figur draus gemacht. Hagege auf Stevie ging für mich wieder voll in Ordnung, da gilt ja dasselbe wie für Malcolm in puncto alterbedingte Stimmänderung, außerdem fällt der Wechsel nicht auf, wenn man sein Schneckensprech gut einfängt. Da fand ich es wilder, dass er nun riesige Tunnel und nen Nasenring hat, aber der Schauspieler sieht nun mal so aus, von daher auch in Ordnung. Treger nicht zu besetzen, das ist aber schon ein Sakrileg. Urbschat-Mingues hängt sich zwar voll rein, versucht Treger so gut es geht einzufangen, aber sie fehlt am Ende doch sehr. Komisch, dass da auch in kleinen Rollen gar nicht mal unprominent besetzt wurde, aber dann Treger und Fröhlich nicht verpflichtet wurden. Ich bin überzeugt, dass sie die beiden inklusive Garth bekommen hätten, wenn sie den Willen dazu gehabt hätten.