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Dieses Thema hat 178 Antworten
und wurde 15.092 mal aufgerufen
 Allgemeines
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berti


Beiträge: 14.296

09.01.2009 22:32
Wenn man vertraute Stimmen nicht erkennt Zitat · antworten

Hin und wieder ist es mir schon passiert, dass ich beim Lesen einer Synchronliste den Namen eines Synchronsprechers gelesen habe, den ich beim Hören der DF nicht identifiziert hatte, obwohl ich dachte, ich würde ihn im Schlaf erkennen. Manchmal ist es mir auch beim Hören/Sehen des Films passiert.
Ein Beispiel wäre Klaus Miedel in der Titelrolle des ersten "Fantomas"-Films. Miedel gehörte (zusammen mit Edgar Ott, Arnold Maruis und Gerd Duwner) eigentlich zu den Sprechern, die ich schon als Kind meist sofort erkannt habe. Bis zum Erscheinen von Bräutigams Lexikon 2001 hatte ich aber keine Ahnung, dass er das sein könnte, da er in diesem Film auffallend tief und monoton spricht. Stefan hat ja mal geschrieben, dass es ihm auch so ging.

Wenn mir weitere Beispiele einfallen, nenne ich sie noch.

Isch
Listenpfleger

Beiträge: 3.402

10.01.2009 12:14
#2 RE: Wenn man vertraute Stimmen nicht erkennt Zitat · antworten

Ach wie schön, das ist ein Thema für mich
Mir geht es sehr oft so, bin ja aber auch kein so alter Hase wie ihr. Oftmals fallen mir auch die Namen einfach nicht ein, ich weiß aber, dass ich die Stimme kenne. In der Regel überlege ich auch woher ich die Stimme kenne, also eine Rolle von der ich den Sprecher weiß und komme so erst auf den Namen.
Ich hab vor allem enorme Schwierigkeiten Stimmen zu erkennen, die nichts "Charakteristisches" haben. So Leute wie Joachim Tennstedt kann ich zum Beispiel hundertmal hören und doch nie erkennen. Wäre vielleicht anders wenn er immer so wie sprechen würde wie er Jim Belushi spricht. Aber als ich neulich "Batman" gesehen habe, wäre ich nie darauf gekommen ihn mi Belushi in Verbindung zu bringen (und über diesen Umweg wäre ich dann auch auf den Namen gekommen).
Mein "Repertoire" besteht also hauptsächlich aus den Hauptrollen von Sitcoms und alten Disney-Zeichentrickserien (sofern die Stimmen nicht zu arg verstellt wurden ->Klaus Kindler als "Gruffi").

berti


Beiträge: 14.296

10.01.2009 16:36
#3 RE: Wenn man vertraute Stimmen nicht erkennt Zitat · antworten

Zitat von Isch
Mein "Repertoire" besteht also hauptsächlich aus den Hauptrollen von Sitcoms und alten Disney-Zeichentrickserien (sofern die Stimmen nicht zu arg verstellt wurden ->Klaus Kindler als "Gruffi").


Ich glaube, selbst heute würde ich bei Gruffi immer noch nicht auf Kindler kommen, wenn ich seinen Namen nicht mal in einer Synchronliste gesehen hätte. Seine Besetzung war hier wirklich ein Geniestreich, weil er hier total anders als sonst klang!

Roger Thornhill ( gelöscht )
Beiträge:

11.01.2009 11:26
#4 RE: Wenn man vertraute Stimmen nicht erkennt Zitat · antworten

Zitat von Isch

Ich hab vor allem enorme Schwierigkeiten Stimmen zu erkennen, die nichts "Charakteristisches" haben. So Leute wie Joachim Tennstedt kann ich zum Beispiel hundertmal hören und doch nie erkennen.


Tennstedts Stimme hat deiner Meinung nach nichts Charakteristisches? Hmm... Ohrenarzt?



Der Autor dieser Nachricht behält es sich vor, bei Ironie auf entsprechende Emoticons zu verzichten.

Isch
Listenpfleger

Beiträge: 3.402

11.01.2009 13:03
#5 RE: Wenn man vertraute Stimmen nicht erkennt Zitat · antworten

Hmm... Laie?!



Der Autor dieser Nachricht behält es sich vor, bei Wut auf entsprechende Emoticons zu verzichten.

schokohäubchen


Beiträge: 377

12.01.2009 16:59
#6 RE: Wenn man vertraute Stimmen nicht erkennt Zitat · antworten

Dass Tennstedts Stimme nichts "charakteristisches" haben soll, darf ich aber auch nicht so stehen lassen . Ich würde mich wirklich nicht als Synchron - Guru bezeichnen, aber ich wüsste in der Tat keine Rolle, in der ich ihn nicht erkannt hätte.

http://www.die-silhouette.de

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PROPERTY of THE BLOCK

Griz


Beiträge: 20.907

12.01.2009 21:33
#7 RE: Wenn man vertraute Stimmen nicht erkennt Zitat · antworten

Da ich sehr oft Serien der 80er Jahre gesehen habe, weiß ich meistens, wo ich eine bestimmte Stimme hinstecken muss. Dann weiß ich zwar, dass der/die Sprecher/in zwar auch da mitgesprochen hat, weiß aber immer noch nicht den Namen...

Aber mit der Zeit merkt man sich bestimmte Nuancen in einer Stimme eines Sprechers...

Isch
Listenpfleger

Beiträge: 3.402

12.01.2009 22:04
#8 RE: Wenn man vertraute Stimmen nicht erkennt Zitat · antworten
Die bekanntesten aus dieser Zeit sind ja Krimi- und Actionserien, aber gerade bei diesen finde ich es besonders schlimm, da bis auf sehr wenige Hauptdarsteller in jeder Folge Unmenegen an neuen Rollen und damit Sprechern auftuachen, sodass man sich nie an die Stimme einen dieser Leute gewöhnen kann. Beim "A-Team" kann ich es ganz konkret sagen, weil ich das häufig schaue. Da gibt's halt lauter so "Normalo-Stimmen" und da klingt halt eine wie die andere. Jedenfalls lerne ich aber überhaupt (so gut wie) nur durch Serien Stimmen. Filme sind für sowas viel zu kurzweilig. Erst nach 204 Folgen "Hör mal, wer da hämmert!" erkenne ich Fritz von Hardenberg im Schlaf. Aber sonst? Wenn ich mir heute einen Film anschaue, bei ich die Sprecher noch nicht kenne, weiß ich nach Ende des Films schon nicht mehr wie er klang.
Ich würde ja gerne mal wieder einen Serienführer machen um in Übung zu kommen, allerdings habe ich es nie geschafft mal eine Serie vollständig aufzunehmen. Es ist einfach unglaublich was allees passieren kann, das dies verhindert. In der Beziehung bin ich von einem dermaßenem Pech verfolgt...

Nochmal zu Tennstedt, da sich hier alle so aufregen: Ja finde und habe es bereits geschrieben, er KANN sehr eigen klingen. Die paar wenigen Folgen "Jim hat immer Recht!" haben doch gereicht, dass ich mit dem Bild von Jim Belushi im Kopf auch eine Stimme verbinde. Aber als ich vor wenigen Wochen "Batman" im ZDF gesehen habe, wäre mir nicht im Traum eine Ähnlichkeit zu Jim Belushi eingefallen. Den einzigen, den ich da sofort erkannt habe, war natürlich der gute alte Friedrich Schoenfelder.
Andy-C


Beiträge: 356

13.01.2009 10:44
#9 RE: Wenn man vertraute Stimmen nicht erkennt Zitat · antworten

Zitat von Isch
Den einzigen, den ich da sofort erkannt habe, war natürlich der gute alte Friedrich Schoenfelder.

Erstaunlich! Wo doch gerade dieser Film mit bekannten Stimmen (Kerzel, Condrus, Völz (Wolfgang und Rebecca), Leipnitz, Nordhausen) vollgestopft ist.



Zitat des Tages:
„Ich bin Steinbock. Bei denen ist das so: Je älter sie werden, desto besser sehen sie aus. Sie sehen immer jünger aus, und es geht ihnen immer besser. Steinböcke haben eine schwere Jugend, und dann wird alles besser. Ich glaube, wenn ich neunzig bin, dann bin ich wirklich super gut drauf!”
(Das heutige Zitat des Tages stammt von Inga Humpe (dt. Musikerin („2raumwohnung”)), die am 13. Januar 1956, also heute vor 53 Jahren geboren wurde.)

zitate.de


Avenger


Beiträge: 1.436

13.01.2009 12:56
#10 RE: Wenn man vertraute Stimmen nicht erkennt Zitat · antworten
Das Problem liegt scheinbar darin, dass es eben letztendlich auf diese Nuancen ankommt und diese nimmt jeder nuneinmal subjektiv wahr. Das eigentliche Stimmspektrum eines Synchronsprechers gänzlich zu erfassen, bedarf u.U. schon mehr als die Erfahrung einer einzelnen prägenden Rolle.
Etwas was wohl jeder hier täglich selbst feststellen kann, das was man selbst als einfach und klar zu unterscheidene, erkennbare Stimmen empfindet, muss noch lange nicht für andere ebenso klar und einfach unterscheidbar sein. Nicht umsonst gibt es diese zahlreichen, teils subjektiv kurios erscheinenden Verwechslungen oder Schwierigkeiten mit vermeintlich ähnlich klingenden Stimmen, die der andere wiederum mit Leichtigkeit auseinanderzuhalten vermag.
Hinzu kommt die erste subjektive Assoziation zu einer Stimme, die man durch den vielbeschworenen Erstkontakt verinnerlicht, was ja auch noch nicht automatisch dazu führt, dass man diese Stimme von da an wirklich in ihrem gesamtem Spektrum (wieder)erkennt.

Eine einprägsame Rolle mag dafür ausreichen, oft braucht es aber wirklich erst eine kontinuierliche, markante Serienrolle, damit man sich eine Stimme wirklich voll und ganz einprägt. Besonders markante Stimmen vermögen sicherlich diesen Vorgang stark zu vereinfachen, aber offenbar auch nicht für jeden, wie die zahlreichen Beispiele in diesem Forum belegen. Und was einem selbst markant erscheint, muss für einen anderen noch lange nicht markant genug sein (das jeweilige Stimmgedächtnis ist eben doch sehr individuell und subjektiv ausgeprägt und absolut jeder hier wird wohl irgendwelche "markanten" Stimmen kennen, mit denen man selbst durchaus mal Probleme hat(te).

Never seen a bluer sky / Yeah I can feel it reaching out / and moving closer / There's something 'bout blue / Asked myself what it's all for / You know the funny thing about it / I couldn't answer / No, I couldn't answer

Isch
Listenpfleger

Beiträge: 3.402

13.01.2009 15:22
#11 RE: Wenn man vertraute Stimmen nicht erkennt Zitat · antworten

Bravo, Avenger! Vielen Dank! Wirklich sehr gut! Würde ich wirklich geradesoweg unterschreiben!

@Andy-C: Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich weiß, dass Kerzel Nicholsons Stammsprecher ist und ich davon aus gegangen bin, dass er es auch sein wird, während ich den Film sah aber zum dem Entschluss kam, dass er es doch nicht sei, weil er ja ganz anders klingt. Das Alter des Synchronschauspielers spielt wahrscheinlich auch noch eine Rolle. Ich weiß auch nicht ob ich den alten GGH wiedererkennen würde. In einem Synchronvergleich von "Robin Hood - König der Diebe" auf YouTube hätte ich GGH eher bei Christian Rohde (?) aus der Neusynchro rausgehört.
Genauso peinlich ist, dass ich Engelbert von Nordhausen nicht erkannt habe; aber dieser Inspektor klang halt so gar nicht nach Bill Cosby.

Eifelfilmfreak


Beiträge: 311

15.01.2009 22:52
#12 RE: Wenn man vertraute Stimmen nicht erkennt Zitat · antworten

Ich habe früher immer Ulrich Gressieker und Wolfgang Lippert verwechselt!! Ich dachte wirklich, in Red Heat würden Danneberg und Lippert sich so toll die Bälle zuspielen....

Donnie Darko
Moderator


Beiträge: 7.297

15.01.2009 23:17
#13 RE: Wenn man vertraute Stimmen nicht erkennt Zitat · antworten

Lammers


Beiträge: 3.530

17.01.2009 17:38
#14 RE: Wenn man vertraute Stimmen nicht erkennt Zitat · antworten

In Antwort auf:
Ich hab vor allem enorme Schwierigkeiten Stimmen zu erkennen, die nichts "Charakteristisches" haben.


Das fällt mir auch schwer. Selbst markante Stimmen mit denen ich schon bestimmt mehrere Filme gesehen habe, häufig bei ganz alten Filmen erkenne ich manchmal nicht, es sei denn sie haben ihren Stammschauspieler, wie z.B. Siegmar Schneider = James Stewart. Ich denke dann manchmal: "Mensch, den kennst du doch irgendwo her" aber ich komme dann einfach nicht drauf, bis ich dann irgendwo lese, wer es war und dann ärgere ich mich manchmal etwas ("Verdammt, da hätte man aber auch drauf kommen können !"). Stimmen, die man aber sehr oft hört, wie in etwa Thomas Danneberg, Arne Elsholtz oder Frank Glaubrecht oder auch Arnold Marquis (is' klar) erkenne ich in den meisten Fällen und wen ich wirklich "auf hundert Meter" erkenne ist Friedrich Schoenfelder. Den habe ich sogar mal in "Der Schakal" (Original von 1973) anhand eines "Nein" identifizieren können. Aber das nur am Rande.

dlh


Beiträge: 10.317

17.01.2009 22:02
#15 RE: Wenn man vertraute Stimmen nicht erkennt Zitat · antworten

Ein Sprecher, den ich schon knapp hundertmal gehört und exakt einmal erkannt habe, ist Hans-Jürgen Wolf. Die Stimme kann ich mir einfach nicht merken, geht irgendwie immer unter. Gibt es, abgesehen von "My Family" (ich weigere mich die zu gucken), eine Serie, in welcher er eine Hauptrolle hat?


"Nein, nicht! Nach oben graben, Du Trottel!"
(Thomas Rau in "Die Simpsons")

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