Zitat von Eifelfilmfreak im Beitrag #225Ekki Belle habe ich selbst bei den Interviews der Media-Paten stimmlich kaum erkannt....
Für mich klang er dort eigentlich nicht anders als in anderen Interviews oder Rollen aus seinen letzten Jahren. Kann es sein, dass du ihn davor schon länger nicht mehr gehört hast?
Ich fand, dass Belle im Media-Paten-Interview ungewohnt nasal und hoch klang. Stellenweise hat mich das schon ein wenig an den späten Arne Elsholtz erinnert (bloß ohne die artikulatorischen Auffälligkeiten).
Zitat von berti im Beitrag #191Jetzt ist es doch tatsächlich passiert, dass ich Christian Brückner nicht erkannt habe! Zu meiner Entschuldigung: Als Mr. Big in "Zoomania" war er stark gepitcht. Aber seine typische Diktion hätte ich eigentlich auch so erkennen müssen.
Bei Bruce Lee in "Der Dritte im Hinterhalt" habe ich auch etwas gebraucht, da Brückner dort etwas höher als gewohnt spricht. Die Stimme kam mir bekannt vor, aber erst nach einiger Zeit war er herauszuhören, und dann fiel mir ein, dass ich seinen Namen vor längerer Zeit in einer Liste gelesen hatte.
Ok, Benjamin Völz war damals noch etwas jünger, aber keinesfalls ein Teenager dessen Stimmentwicklung noch nicht abgeschlossen und deshalb schwierig zu ermitteln ist. Dennoch habe ich fast die erste Hälfte von "Weiße Jungs bringen's nicht" herumgerätselt wer da neben Torsten Michaelis (den ich direkt im ersten Take erkannt habe) die Hauptrolle spricht. Irgendwann hat's dann Klick gemacht...
In der neuesten Folge von "Kira Kolumna" (Urlaubschaos) habe ich Lydia Morgenstern überhaupt nicht erkannt. Sie spielt sehr zurückhaltend und klingt teilweise völlig anders. Erstaunlich, was man für Töne aus den Leuten herausbekommen kann. Auch Josephine Schmidt klang in der Episode schön natürlich.
Zitat von Koboldsky im Beitrag #215Gestern habe ich "Rio Grande" zum ersten Mal gesehen und tatsächlich den jungen Michael Chevalier überhaupt nicht erkannt, der damals erst 18 gewesen sein dürfte. Das war wirklich Lichtjahre entfernt von der tiefen brummigen Stimme aus den 70ern und 80ern, mit der ich ihn bisher immer verbunden habe.
GGH hingegen habe ich im gleichen Film trotz jung klingender Stimme sofort erkannt. Die Sprechweise ist einfach unverkennbar.
Als ich den Film gestern erstmals gesehen habe, war ich natürlich vorab informiert und habe genau hingehört. Trotzdem war Michael Chevalier für mich praktisch herauszuhören, abgesehen von einer Szene in der Mitte, beim Dialog zwischen Mutter und Sohn. Und selbst da fiel es mir vermutlich nur auf, weil ich informiert und deswegen besonders konzentriert war.
In dem DEFA-Fernsehfilm "Der entführte Prinz" wurde fast die gesamte Prominenz des DT als Stimmen der Tiere versammelt: Eberhard Esche, Kurt Böwe - leicht zu identifizieren - aber bei Klaus Piontek als Ganter habe ich recht lange gebraucht, ihn zu erkennen ... dafür, dass ich mit seiner Stimme von klein auf aufgewachsen bin.