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Dieses Thema hat 81 Antworten
und wurde 5.346 mal aufgerufen
 Allgemeines
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Mücke ( gelöscht )
Beiträge:

11.08.2010 16:00
#46 RE: Kategorie. IN MEMORIAM - 1. Curt Ackermann Zitat · antworten

Nein, du warst in der von dir aufgefassten Form nicht gemeint.

Offenbar hast du nicht alles gelesen, was ich geschrieben habe (oder es war missverständlich), denn ich schrieb später bereits, dass das Problem war, dass sich durch deine Beiträge dann andere Leute regelrecht einzuschießen begannen, wodurch deine Beiträge wiederum auch einen anderen Beigeschmack bekamen und das Ganze hier - und das ist der finale Punkt - nichts als den Charakter einer Demontage bertis erhielt.

Und dass du da im Stimmung machenden Sinne nun echt nicht wirklich dafür konntest, habe ich sogar extra nochmal betont. Dass du alleine kein Sperrfeuer entfachst, ist doch eigentlich sowieso völlig klar.
Mich nervt es einfach, dass sich hier immer sofort eine Meute zusammenschart, als ob du das Ding nicht auch unter "vier Augen" mit berti hättest regeln können bzw. irgendwie Hilfe gebraucht hättest (grade du bist wohl einer, der in so einer Diskussion "Hilfe" braucht..., aber komischerweise scheinen das manche Leute zu denken) und deswegen hab ich mich dann halt vor berti gestellt, da deine und bertis Beiträge auch andere Leute in die zunehmend themenferne Diskussion zogen, wodurch vor allem deine Beiträge in ein anderes Licht gerieten und berti relativ gnadenlos in eine Ecke gedrängt wurde, was hier genauso wenig reingehört, wie deplatzierte Kommentare über Ackermann (weswegen ich auch in dieser Form dazwischen gegangen bin und weswegen dies auch genauso richtig war, wie dein erster Beitrag in dem Thread hier - wenn man auf Fehler verweist, stört man halt gleichzeitig auch die Ruhe...ist ne Krux, aber war in beiden Fällen so).

Hinzu kam, dass du auch selbst, durch bertis vor allem in der Art und Weise zum Teil wirklich unnötige "Rückfragen", langsam genervter wurdest oder zumindest dementsprechend schriebst und das Ganze relativ schnell zu kippen begann.
Dass das von DIR ursprünglich nicht so intendiert war, steht völlig außer Frage.

Zitat
Ich finde die Entwicklung hier unangenehm, auch für den Fall, dass jemand von Curt Ackermanns Nachkommen mitliest. Vielleicht sollte man aus diesem Thread einen straighten "Curt Ackermann"-Thread machen und Elisabeths "In Memoriam"-Faden separat neu aufziehen, dann bitte unter Wahrung der inhaltlichen Niveau-Messlatte. Fände ich angemessen.


Sehe ich auch so.
Mal abgesehen von dem enormen Off-Topic-Anteil, hat der Thread, m.E., ohnehin nicht genügend zu bieten, um als "In Memoriam" durchgehen zu dürfen.
Curt Ackermann hat wesentlich mehr verdient.
Ein Dank zumindest an die, die wenigstens überhaupt was geschrieben haben, wenn auch erst spät oder wenig!

Dubber der Weiße


Beiträge: 5.422

11.08.2010 16:54
#47 RE: Kategorie. IN MEMORIAM - 1. Curt Ackermann Zitat · antworten

Danke für die Erklärung, guter Mücke. War letztlich allseits nicht böse gemeinte, verbesserungsfähige Kommunikation. Kein Beinbruch, ich wollte mich auch nicht zum Richter aufschwingen.

Dann muss ich nicht eingeschnappt sein und die Diskussion kann weitergehen.

Wenn hier denn nun wirklich über Ackermann diskutiert werden soll. Viel Vergnügen.

berti


Beiträge: 17.484

20.08.2010 11:26
#48 RE: Kategorie. IN MEMORIAM - 1. Curt Ackermann Zitat · antworten

Hier wären nun endlich die versprochenen Ackermann-Highlights:

Stefan meinte vor einiger Zeit, Holger Hagen sei dann am besten gewesen, wenn er gegen das Image seiner edlen Stimme "angespielt" hätte:topic-threaded.php?forum=11776729&threaded=1&id=513604&message=7159193

Offenbar geht es mir bei Ackermann ähnlich, denn beim Nachdenken über Rollen, die mir beim ihm besonders im Gedächtnis geblieben sind, fielen mir überwiegend solche ein, bei denen seine Besetzung oder auch sein Tonfall von seinem gewohnten männlich-soliden Image abwichen.

Robert Mitchum als psychischopathischer Prediger wäre ein solcher Fall, aber daneben auch Tom Drake in "Warlock". Es ist zwar "nur" eine Nebenrolle, aber im Gedächtnis (und im Ohr) ist mir besonders die Szene geblieben, in der der von Drake gespielte Bandenchef Johnny Gannon (Richard Widmark) zu einer falschen Aussage zwingen will und ihm dabei nicht nur verbal droht, sondern ihn zuerst verprügelt und ihm schließlich auch ein Messer durch die Hand bohrt. Wie Ackermann hier die immer stärker werdende Drohung klanglich umsetzte, war faszinierend. Bemerkenswert, dass er hier besetzt wurde! In Western dürfte er ja sonst eher Helden gesprochen haben.
Tom Dugan in "Sein oder Nichtsein" war eine noch erstaunlichere Besetzung. Den sonst sehr selbstbewussten Ackermann hier flehentlich um eine Vergrößerung seiner Rolle betteln zu hören, war sehr amüsant. Am Ende des Films befielt Bronsky (Dugan) als Hitler maskiert den Piloten, aus dem Flugzeug zu springen, was sie sofort (ohne Fallschirme!) tun. Ackermanns (perfekt zum verduzten Gesichtsausdruck passendes) "Das nennt man Gehorsam!" ist zum Schießen.
In "Frühstück bei Tiffany" besetzte er sich als Synchronregisseur selber auf Martin Balsam. Es ist zwar eine Nebenrolle, aber trotzdem wirkt sie sehr ungewohnt, da Balsam ja ein eher quirliges Image hatte. Herausragend die Szene, in der er auf der Party lebhaft erklärt, inwiefern Holly Golithly eine "Verrückte" ist.
Auch Fausto Tozzi als Zuchthausdirektor Wolf in "Im Stahlnetz des Doktor Mabuse" war eher untypisch, da Tozzi nicht nur deutlich jünger, sondern auch eher klein und schmal war. Ackermann nahm seine volle Stimme nicht nur sehr zurück, sondern klang auch (gegenüber Kommissar Lohmann) ungewohnt unterwürfig. Bemerkenswert, dass man hier ihn und nicht den (vom Aussehen und Rollentypus her) viel näherliegenden Klaus Miedel besetzt hat!

berti


Beiträge: 17.484

20.08.2010 22:05
#49 RE: Kategorie. IN MEMORIAM - 1. Curt Ackermann Zitat · antworten

Noch zwei Ackermann-Highlights, die mir vorhin entfallen waren:

Für John Carradine als Major Cassius Starbuckle in "Der Mann, der Liberty Valance erschoß" chargierte er hervorragend, um das (verlogene) Pathos der Rede des Majors rüberzubringen.
Als ich in Friedrich Schoenfelders Memoiren eine Anekdote darüber las, wie er in "Venedig sehen und erben" Rex Harrison an Curt Ackermann verloren hatte, war ich verärgert. Zum einen war Schoenfelder mein Erstkontakt bei Harrison, zum anderen war dies die Zeit, in der ich Ackermann meist nur langweilig und eindimensional fand. Aus diesem Grund war ich gegen den Film bzw. seine Synchro voreingenommen. Beim Sehen bzw. Hören vermisste ich Schoenfelder zu meinem Erstaunen aber nicht. Ackermann lies seine Stimme ungewohnt weich klingen, etwa bei Harrisons melancholischem Monolog über die Zeit, seinen ironischen Kommentaren zur "Schurkerei in Gedanken" oder seinem Schwärmen von der "Bärenhatz auf Menschen". Sicher hätte Schoenfelder das auch gut hingekriegt, aber Ackermann war hier eine deutlich originellere Besetzung.

fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

29.10.2013 23:59
#50 RE: Kategorie. IN MEMORIAM - 1. Curt Ackermann Zitat · antworten

Ein Thread, den man eigentlich auf "Curt Ackermann" reduzieren sollte vom Titel her...

Nun, ich gehe mit ihm oft hart ins Gericht und fand ihn nicht selten aufdringlich oder etwas daneben. Dennoch-er zählt für mich zu den Stimmen, die ich am Wenigsten missen möchte aus der "guten alten Zeit".
Irgendwie war Ackermann so ein Vertreter einer ganz anderen Zeit/Welt, der später nur mehr selten in Filmen passte. So wie Alfred Balthoff etwa, der auch so ein "Museumsstück" war (obwohl ich mir da eine Handvoll Rollen auch später hätte vorstellen können).
Ackermann passte bestens zu den "Larger than Life"-Charakteren, auch wenn er immer wieder überraschen konnte.
Eine meiner Lieblingsrollen? Für Christopher Lee als Paul Allen in "Schlag 12 in London", wo er dandyhaft verschlagen und absolut unedel war. Für Stewart Granger gefiel er mir erstklassig in "Das Geheimnis der weissen Nonnen"-da war er federlecht, pointiert sicher und frech, obwohl er zu der Zeit meist schon zu breit und zu monumental klang.

Für Robert Mitchum mochte ich ihn sehr, hier ist mein Favorit aber "Duell im Atlantik"-wo er Ruhe, Würde, Besonnenheit, Überlegenheit, aber auch Mitgefühl ausstrahlt. Obwohl Mitchum er selbst blieb, war Ackermann später viel zu wuchtig für ihn-"Der Weg nach Westen" war zwar ein nettes Comeback, aber man merkte, daß es nicht mehr ging.

Für den älteren Cary Grant war er unschlagbar und ich finde es schade, daß er nicht in allen späteren Filmen zu hören war. Aber dennoch ist er hier auf einer Stufe mit Paul Klinger.

Burt Lancaster stand er gut zu Gesicht, besonders gefiel er mir hier in "Der Mann aus Kentucky", wo er auch naiv sein durfte. Und in "Vera Cruz" war er superb!

Vincent Price hätte er gerne öfters sprechen können, besonders mag ich ihn hier in "Die Verfluchten". Wenn Ackermann beim Gang durch die Ahnengalerie spricht, wirken die schrecklichen Vorfahren grauenerregender als im Original. Und natürlich die zweite Episode aus "Schwarze Geschichten", das ist echte Klasse!

Ein Gustostück für mich ist übrigens der einmalige akustische Auftritt als "M" in "Leben und sterben lassen". Ackermann hätte ruhig Bernard Lees Stimme bleiben können. Hauptsächlich mag ich diE Rolle wegen der Art, wie er fragt: "Und die kocht nur Kaffee?".

Für Gregory Peck mochte ich ihn absolut nicht, wobei er hier besonders 1964 krass war. Laurence Olivier sehe ich auch recht ambivalent. Er passt auch nicht unbedingt für den hageren Peter Cushing in "Unter schwarzem Visier". Besonders fehlbesetzt war er für Henry Fonda (wobei da der ganze Film schrecklich ist). Auch für Clifton Webb mochte ich Ackermann nicht, der viel zu hager wirkte für dieses Organ.

Bei David Niven und George Sanders war Ackermann durchaus passend, teilweise auch großartig, aber ich hätte ihn nicht dauernd haben wollen. Bei Niven mag ich vor allem seinen herrlich versnobt-hilflosen Synchronauftritt in "Die kleine Hütte". Kein Meisterwerk, aber ein entzückender Film.

Für Victor Mature und Jeff Chandler war er optimal-beides Schauspieler einer ganz anderen Welt, die eine immense Wucht und Präsenz hatten.

Mein absoluter Favorit ist aber Vittorio de Sica. Hier war Ackermann vom Anfang bis zum Ende superb und deckte die gesamte Bandbreite dieses wunderbaren Schauspielers ab. Er konnte ebenso charmant wie durchtrieben sein, blasiert und präpotent, väterlich, distinguiert und amüsant. Und vor allem oft so herrlich "italienisch".

berti


Beiträge: 17.484

30.10.2013 08:33
#51 RE: Kategorie. IN MEMORIAM - 1. Curt Ackermann Zitat · antworten

Zitat von fortinbras im Beitrag #50
Besonders fehlbesetzt war er für Henry Fonda (wobei da der ganze Film schrecklich ist).

Man stelle sich vor, Ackermann wäre bei den "12 Geschworenen" Fondas Stimme geblieben und nicht während der Aufnahmen durch Wilhelm Borchert ersetzt worden!

berti


Beiträge: 17.484

30.10.2013 08:37
#52 RE: Kategorie. IN MEMORIAM - 1. Curt Ackermann Zitat · antworten

Zitat von fortinbras im Beitrag #50
Irgendwie war Ackermann so ein Vertreter einer ganz anderen Zeit/Welt, der später nur mehr selten in Filmen passte. So wie Alfred Balthoff etwa, der auch so ein "Museumsstück" war (obwohl ich mir da eine Handvoll Rollen auch später hätte vorstellen können).

Zwar war Ackermann nicht so plötzlich "weg vom Fenster" wie Balthoff, aber es fällt schon auf, dass er ab einem bestimmten Punkt zunehmend Nebenrollen sprach und sich immer rarer machte. Selbst als Regisseur besetzte er sich dann meistens nicht mehr in größeren Rollen.
Ebenso wie bei Balthoff (oder auch Friedrich Joloff) ist seine Stimme für mich sehr stark mit der "guten alten Zeit" verbunden, weshalb ich auch in seinem Fall überrascht war, als ich durch Bräutigam erfuhr, dass er ein relativ hohes Alter erreicht hatte.

berti


Beiträge: 17.484

30.10.2013 10:40
#53 RE: Kategorie. IN MEMORIAM - 1. Curt Ackermann Zitat · antworten

Zitat von fortinbras im Beitrag #50
Vincent Price hätte er gerne öfters sprechen können, besonders mag ich ihn hier in "Die Verfluchten". Wenn Ackermann beim Gang durch die Ahnengalerie spricht, wirken die schrecklichen Vorfahren grauenerregender als im Original. Und natürlich die zweite Episode aus "Schwarze Geschichten", das ist echte Klasse!

Bei beiden Rollen finde ich es erstaunlich, dass Ackermann besetzt wurde. Denn sowohl der überempfindliche und nervöse Usher in "Die Verfluchten" als auch der dandyhafte Rotweinkenner in der Episode "Die schwarze Katze" (der in einer Szene vor Todesangst zitternd um sein Leben fleht!) sind meilenweit von seinem "urmännlichen" Image entfernt.
Im Grunde ist es mindestens ebenso überraschend wies seine Besetzung auf Cary Grant, über die sich Mücke früher gewundert hatte.

fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

30.10.2013 11:52
#54 RE: Kategorie. IN MEMORIAM - 1. Curt Ackermann Zitat · antworten

Nun mal ein paar Kommentare noch...

"Die 12 Geschworenen"

Mit einem anderen Schauspieler besetzt, hätte ich mir Ackermann in der Rolle durchaus akustisch vorstellen können. Aber niemals für Henry Fonda-und es war sicher für den Film (und Fonda!) förderlich, daß man eine Umbesetzung machte. "Keine Zeit für Heldentum" ist generell meiner Meinung nach ein übles Werk mit nur wenigen brauchbaren Szenen. In der deutschen Fassung hat Ackermann sämtliche bessere Szenen mit Fonda einfach "weggesprochen". Dieses übermännlich-heroische in Ackermanns Stimme war ein absoluter Widerspruch zu Fondas Spiel.

"Die Verluchten":

Das ist eine meiner absoluten Lieblingsrollen von Ackermann. Er hat den stellenweise notwendigen Pathos in der Stimme, aber ist auch sehr grimmig und düster, geheimnisvoll und verletzt. Das gefiel mir immer sehr gut-weil er es tatsächlich auch schafft, jahrhundertelang angestautes Grauen zu reflektieren.

"Schwarze Geschichten":

hier gefällt mir Ackermann am Besten in der Traumsequenz, wo er so herrlich albern und überdreht sein kann. Ganz klassische Burleske!

Betreffend Vincent Price fand ich es eigentümlich, wie man mit Ackermanns Besetzung vorging. "Das Kabinett des Professor Bondi" war ja ein großer Hit auch im deutschsprachigen Raum, aber Price blieb dadurch kein Star. "Das Haus auf dem Geisterhügel" war wieder so ein Grand Guignol-Hit und man kam auf Ackermann zurück. Dann kamen die ersten drei Corman/Poe-Filme und hier wurde kontinuierlich mit Ackermann besetzt. Die Filme waren ausgesprochen erfolgreich hierzulande, vor allem "Das Pendel des Todes". Es ist seltsam, daß man dann abrupt mit Ackermann auf Price Schluß machte.

berti


Beiträge: 17.484

30.10.2013 12:25
#55 RE: Kategorie. IN MEMORIAM - 1. Curt Ackermann Zitat · antworten

Zitat von fortinbras im Beitrag #54
"Keine Zeit für Heldentum" ist generell meiner Meinung nach ein übles Werk mit nur wenigen brauchbaren Szenen. In der deutschen Fassung hat Ackermann sämtliche bessere Szenen mit Fonda einfach "weggesprochen". Dieses übermännlich-heroische in Ackermanns Stimme war ein absoluter Widerspruch zu Fondas Spiel.

War Fondas Sprecher in diesem Film nicht Wolf Ackva?

fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

30.10.2013 12:56
#56 RE: Kategorie. IN MEMORIAM - 1. Curt Ackermann Zitat · antworten

"Keine Zeit für Heldentum" - War das nicht Wolf Ackva? (Berti)


?????????????????
Spinne ich oder liegt der Fehler anderswo? Ich habe Curt Ackermann in Erinnerung. Den Film sah ich 2005 kurz hintereinander zweimal und hab ihn nicht mehr. Ich hatte Curt Ackermann im Gedächtnis. Wenn es doch Ackva war, muß ich mein "Schimpfen" über Ackermanns Fehlinterpretation natürlich zurücknehmen und dem wahren "Attentäter" zuschanzen...!

Was in dem Fall bedeuten würde, daß ich mir Ackermann für Fonda nie und nimmer VORSTELLEN kann, denn meines Wissens gab es ja da kein Zusammentreffen.

Vielleicht kann jemand helfen??? Ich bin jetzt absolut unsicher...

berti


Beiträge: 17.484

30.10.2013 13:07
#57 RE: Kategorie. IN MEMORIAM - 1. Curt Ackermann Zitat · antworten

Ackva habe ich von der Ausstrahlung, die ich Pfingsten 2002 auf Kabel1 gesehen hatte noch in Erinnerung. Denn zuvor hatte ich gelesen, dass Henry Fonda in Amerika lange über diese Rolle definiert worden sei und war deshalb neugierig, wer ihn dort sprechen würde; gleiches galt übrigens auch für Jack Lemmon, der für diesen Film seinen ersten Oscar bekam.
Auch in diesen beiden Listen wird Ackva genannt:
http://www.synchrondatenbank.de/movie.php?id=15773
https://www.synchronkartei.de/?action=show&type=film&id=4468

fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

30.10.2013 13:18
#58 RE: Kategorie. IN MEMORIAM - 1. Curt Ackermann Zitat · antworten

Dann wird's wohl stimmen und ich irre mich. Ich habe ja auch Wolfgang Lukschy furchtbar gefunden in "Stolz und Leidenschaft", dabei war's Paul Klinger.

Dann muß ich Wolf Ackva schelten-aber einmal in einem anderen Thread (wenn ein wenig Gras über meinen Fehler gewachsen ist).

fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

04.11.2013 22:17
#59 RE: Kategorie. IN MEMORIAM - 1. Curt Ackermann Zitat · antworten

Jeannot hat in meinem Thread zu Vittorio de Sica erstaunliche Details zu Ackermann ans Tageslicht gebracht.

Ackermann synchronisierte in den 50ern, als er bereits Jahre in West-Synchros ein Fixpunkt war, de Sica in Ost-Fassungen von Filmen, die im Westen andere Sprecher hatten. Als Beispiel sei genannt "Liebe, Brot und Eifersucht", wo Ernst Fritz Fürbringer in der West-Synchro zu hören ist, Ackermann aber in der Ost-Fassung.

Hat irgendjemand eine Idee, wie und warum es zu diesen Arbeiten kam?

S.T.O.F.F.E.L. ( gelöscht )
Beiträge:

09.11.2013 18:35
#60 RE: Kategorie. IN MEMORIAM - 1. Curt Ackermann Zitat · antworten

Seltsam finde ich, daß man Ackermann doch eher plötzlich so von seinen Stars (Mitchum/Lancaster) abzog.

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