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Dieses Thema hat 102 Antworten
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 Allgemeines
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berti


Beiträge: 14.058

17.03.2010 16:37
Feste Kombinationen, die einem nicht gefallen Zitat · antworten

Gibt es für euch Stars, deren deutsche Feststimme Ihr als absolut fehlbesetzt empfindet? Oder bei denen Ihr euch zumindest gewünscht hätte, der Stammsprecher wäre irgendwann durch jemand anderen ersetzt worden, oder dass es eine Alternativbesetzung gegeben hätte?

mooniz



Beiträge: 7.091

17.03.2010 16:45
#2 RE: Feste Kombinationen, die einem nicht gefallen Zitat · antworten

so einen thread gibt es schon.

Größte Fehlbesetzungen! (rein subjektiv gesehen)

grüße
ralf


kontinuitätsfanatiker!

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berti


Beiträge: 14.058

17.03.2010 16:50
#3 RE: Feste Kombinationen, die einem nicht gefallen Zitat · antworten

Bei Fehlbesetzungen kann es sich aber auch um Einzelfälle handeln. Mir ging es aber speziell um Fälle, bei denen die "unerwünschte" Stimme sich fest etabliert hat(te). Es muss auch nicht uinbedingt sein, dass man es als Fehlbesetzung empfindet. Vielleicht findet man die Besetzung auch nur als einfallslos oder meint, jemand anderes hätte als Stammsprecher einen Tick besser gepasst oder wäre origineller gewesen.


Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 9.686

17.03.2010 19:52
#4 RE: Feste Kombinationen, die einem nicht gefallen Zitat · antworten

Mir hat lange Zeit die Kombi Steve Martin/Norbert Gescher nicht gefallen, weil ich Dux als so perfekte Besetzung empfinde und diese Kombi auch mein Erstkontakt war. Inzwischen aber habe ich mich (dank Geschers Qualität) auch an diese Besetzung gewöhnt.
Was für mich immer noch nicht zusammen geht, sind Gerard Depardieu und Manfred Lehmann - ich weiß nicht, wie ich's ausdrücken soll, aber Lehmann klingt für mich einfach nicht französisch genug (dieses wunderbar weggesprochene "Olalalala" von Pampel in "Ein Tolpatsch kommt selten allein" kann ich mir bei Lehmann nicht vorstellen). Vielleicht, weil er immer eine "amerikanische" Schwere drin hat, französische Filme aber meist eine gewisse Leichtigkeit ausstrahlen.

Mir geht es jedenfalls oft mit festen Alternativbesetzungen so wie z.B. (Achtung an alle Gegenpositionen) Clooney/Umbach (Bierstedt ist für mich einfach nicht zu schlagen). Und Patrick Stewart wird für mich immer Rolf Schult sein, auch wenn mir Ernst Meincke lieber ist als gänzlich ungewohnte Sprecher.

Ach ja - Gene Hackman und Hartmut Neugebauer passen perfekt zusammen - da muss man weder auf Klaus Sonnenschein noch auf Engelbert von Northausen zurückgreifen. Und lasst bitte auch John Goodman seinen Neugebauer ...

Gruß
Stefan

AMK


Beiträge: 1.027

20.03.2010 11:24
#5 RE: Feste Kombinationen, die einem nicht gefallen Zitat · antworten

Hab´ keine Lust, alles zusammenzutragen, was ich anderswo (in diesem Forum) schon geschrieben habe ... Aber ein paar "Knappheiten" kannst du haben:

GEORGE CLOONEY: Ich will lieber Martin Umbach als Detlef Bierstedt (beide passen nicht "perfekt", aber Umbach passt besser).
TERI HATCHER: Ich will Marion von Stengel statt Bettina Weiß.
WILLIAM HURT: Randolf Kronberg war die richtige Wahl, Thomas Fritsch ist die falsche, Lutz Riedel wär ´nen Versuch wert.
TOMMY LEE JONES: Ich will Manfred Lehmann statt Ronald Nitschke (passend).
CHRISTOPHER PLUMMER: Ich will Christian Rode und/oder Niels Clausnitzer statt Lothar Blumhagen.
CATHERINE ZETA-JONES: Ich will Daniela Hoffmann statt Arianne Borbach.

Für heute langt´s ...

EDIT 27.3.2010: Habe "Obiges" verdeutlichend ergänzt.


Gruß - Andreas

schakal
Listenpfleger

Beiträge: 6.746

20.03.2010 11:48
#6 RE: Feste Kombinationen, die einem nicht gefallen Zitat · antworten

Bei deiner Auflistung könnte ich ja glatt 6 Mal Einspruch erheben.


rigi


Beiträge: 150

20.03.2010 14:34
#7 RE: Feste Kombinationen, die einem nicht gefallen Zitat · antworten

Zitat von schakal
Bei deiner Auflistung könnte ich ja glatt 6 Mal Einspruch erheben.

smeagol



Beiträge: 3.191

20.03.2010 15:18
#8 RE: Feste Kombinationen, die einem nicht gefallen Zitat · antworten

Ich möchte es nicht ganz so krass ausdrücken, sprich als Fehlbesetzung zu bezeichnen - aber ich finde die Kombination David Nathan / Johnny Depp nicht 100%ig toll. Nathan ist unschlagbar genial auf Christian Bale - da wirkt alles wie aus einem Guss. Bei Johnny Depp aber empfinde ich das nicht als rundum gelungen (es ist aber meilenweit entfernt von einer Fehlbesetzung).

Bei John Goodman gefiel mir Helmut Krauss auch besser als Hartmut Neugebauer (der wiederrum, wie schon erwähnt, einfach traumhaft für Gene Hackman passt).

Man kann aber schon sagen, dass sich in den meisten Fällen die passendsten Varianten durgesetzt haben - obwohl das (wie man an diesem Thread auch sehen kann) weiterhin Ansichtssache bleibt.


Mücke ( gelöscht )
Beiträge:

21.03.2010 01:22
#9 RE: Feste Kombinationen, die einem nicht gefallen Zitat · antworten

- Arnold Marquis für Robert Mitchum -> bringt vorne und hinten nichts, passt weder zum O-Ton noch gibt es irgendwas Akzentuierendes bei...rätselhaft warum ausgerechnet der da auch noch so verbeliebigt werden musste
- Udo Schenk für Ralph Fiennes -> einfach nur trashig
- Wolfgang Völz für Walter Matthau -> Karikatur
- Thomas Danneberg für Dennis Quaid -> einer zuviel...konnte mich da nicht mehr dafür erwärmen, ergänzt sich in dem Fall auch mit keiner bestimmten Facette des Schauspielers wirklich gut...sieht bei Nolte, York, Stallone, Travolta oder Hill deutlich anders aus
- Thomas Danneberg für Arnold Schwarzenegger -> im Grunde einfach nur abwegig, aber zur Gewohnheit geworden...interessantes Beispiel...m.E. kontrastiert Danneberg Schwarzenegger so extrem, dass es ähnlich absurd wirkt, wie Santiago Ziesmer für Jaleel White...wobei man hinzufügen muss, dass Ziesmer für White auch anders geartet funktioniert, wohingegen Danneberg für Arnie nichtmal auf komisch lustig ist, geschweigedenn auf hart glaubhaft
- Lothar Blumhagen für Christopher Plummer -> wird aus Altersgründen zwar sympathischer, ist im Grunde aber einfach nur erzwungen und weitgehend daneben

...da folgen mit Sicherheit noch ein Paar...


Kürzelerklärung:
[In Reihe] : Der Schauspieler wirkte in einer Reihe von Folgen innerhalb einer Serie oder eines Mehrteilers mit relativ langer Laufzeit und unbekannter Folgenanzahl mit. Der Schauspieler trat auffallend wiederkehrend in Erscheinung, also besonders, wenn er mehrmals in derselben Rolle auftrat oder ausgesprochen oft in verschiedenen Rollen.
[Serie]: Der Schauspieler wirkte in einer oder wenigen Folgen einer Serie mit.
----------------------------
"Hier geht's ja zu wie bei den Zulu-Kaffern!"
Gernot Duda in "Ein General und noch zwei Trottel"

T-Bag


Beiträge: 438

21.03.2010 01:27
#10 RE: Feste Kombinationen, die einem nicht gefallen Zitat · antworten

Wirklich eigenartige Ansichten Mücke.

Dylan



Beiträge: 7.045

21.03.2010 08:20
#11 RE: Feste Kombinationen, die einem nicht gefallen Zitat · antworten

- Nana Spier für Claire Danes: Mir klingt ihre Stimme viel zu frech und bitchy für die zarte Claire Danes. Das passt so gar nicht zu dem was Danes ausstrahlt.
- Philine Peters-Arnolds für Joan Cusack: Jede emotionale Drama-Szene verpufft mit ihr im nichts. Nicht weil sie schlecht spielt, sondern einfach wegen ihrer Stimmfarbe. Ulrike Möckel kann sowas deutlich besser rüberbringen.
- Manfred Lehmann für Bruce Willis: Ja, ich steh dazu . Ich kann zwar mit der Kombi leben, aber es wirkt auf mich unsympathisch. Mit Ronald Nitschke ist er besser rübergekommen.
- Philipp Moog für Orlando Bloom: Einfach viel zu alt. Gefällt mir überhaupt nicht.
- Gundi Eberhard für Jessica Biel: Das selbe Problem wie bei Orlando Bloom. Man hat da einmal viel zu alt besetzt und prompt setzt sich ausgerechnet diese Kombi durch. Sie wirkt mit ihr einfach zu reif.
- Dorette Hugo für Jennifer Garner: Ich habe immer das Gefühl, sie schwebt über Garner. Die Stimme ist mir nicht zart genug.
- Claudia Urbschat-Mingues für Angelina Jolie: Die Kombi ist mir zu düster. Jolie hat schon so eine leicht kalte Ausstrahlung und dann noch diese herbe deutsche Stimme dazu? Nee.
Mit Solveig Duda und Marion von Stengel kam sie besser rüber.
- Ghadah Al-Akel für Jennifer Lopez: Einfallslose und typische Besetzung. Sie passt nicht zum O-Ton und auch nicht zur Ausstrahlung von Lopez. Sie macht aus ihr ein schüchternes Ding, was Lopez aber definitiv nicht ist.
- Charles Rettinghaus für Robert Downey jr.: Ich find die Kombi einfach unsympathisch. Downey ist eh schon so ein leicht arroganter Typ, da würd ich mir eher jemand wünschen, der das kaschiert und sich ein wenig vom Original entfernt.
- David Nathan für Johnny Depp: Immer wenn ich einen Film/Serie sehe, wo er nicht von Nathan gesprochen wird, gefällt mir Depp besser als sonst. Ich bin Nathan gewohnt, aber eigentlich finde ich Deffert, Tessmann und Off passender. Irgendwie schade, dass sich Deffert Anfang der 90er nicht durchgesetzt hat.
- Tobias Kluckert für Jason Bateman: Er hatte schon deutlich unpassendere Synchronsprecher, aber Kluckert ist nun auch nicht so das wahre. Er wirkt langweilig mit ihm. Das ist das Problem. Der inzwischen überbesetzte Rotermund wird ausgerechnet hier nicht mehr besetzt. Mit ihm kam Bateman auch im deutschen ''peppiger'' rüber.


Vor nem Jahr hätte ich auch noch Ulrike Stürzbecher für Jennifer Anniston genannt. Aber ich muss zugeben, langsam ertrag ich die Kombi halbwegs.


berti


Beiträge: 14.058

21.03.2010 11:25
#12 RE: Feste Kombinationen, die einem nicht gefallen Zitat · antworten

Zitat von Mücke
...da folgen mit Sicherheit noch ein Paar...



Vermutlich die Hälfte der Leute, die Marquis regelmäsig gesprochen hat?


berti


Beiträge: 14.058

21.03.2010 11:33
#13 RE: Feste Kombinationen, die einem nicht gefallen Zitat · antworten

Zitat von Dylan
- Charles Rettinghaus für Robert Downey jr.: Ich find die Kombi einfach unsympathisch. Downey ist eh schon so ein leicht arroganter Typ, da würd ich mir eher jemand wünschen, der das kaschiert und sich ein wenig vom Original entfernt.



Wer wäre dir dennn als Stammsprecher lieber? Meister, Wunder oder jemand ganz anderes?


Lammers


Beiträge: 3.482

21.03.2010 11:37
#14 RE: Feste Kombinationen, die einem nicht gefallen Zitat · antworten

Zitat von Dylan
- Manfred Lehmann für Bruce Willis: Ja, ich steh dazu. Ich kann zwar mit der Kombi leben, aber es wirkt auf mich unsympathisch. Mit Ronald Nitschke ist er besser rübergekommen.



Bruce Willis wirkt halt mit Lehmann total anders als im Original aber unsympathisch ? Ich weiß nicht. Ich würde eher sagen er kommt härter und bulliger rüber, da Lehmann gewiss nicht auf Willis' weiche und höhere Originalstimme sondern auf sein Aussehen besetzt wurde. Auch bei Ronald Nitschke würde ich von einer Typenbesetzung sprechen.

Acid


Beiträge: 2.045

21.03.2010 11:41
#15 RE: Feste Kombinationen, die einem nicht gefallen Zitat · antworten

Zitat
Claudia Urbschat-Mingues für Angelina Jolie: Die Kombi ist mir zu düster. Jolie hat schon so eine leicht kalte Ausstrahlung und dann noch diese herbe deutsche Stimme dazu? Nee.



Mir hingegen gefällt diese Kombi wesentlich besser als Marion von Stengel, die ich für eine totale Klischeebesetzung halte. Sie ist halt irgendwie die "Standard-Sexbombenstimme", die Jolie nur auf ihr Äußeres reduziert. Was jetzt allerdings nicht negativ gegen Frau von Stengel und ihre schauspielerischen Leistungen gemeint ist.

Zitat
David Nathan für Johnny Depp: Immer wenn ich einen Film/Serie sehe, wo er nicht von Nathan gesprochen wird, gefällt mir Depp besser als sonst. Ich bin Nathan gewohnt, aber eigentlich finde ich Deffert, Tessmann und Off passender. Irgendwie schade, dass sich Deffert Anfang der 90er nicht durchgesetzt hat.



Also ich komme bestens mit der Kombi klar, da ich sowohl Schauspieler als auch Sprecher sehr mag und Nathan vom Altersspektrum sehr wandelbar ist. Allerdings empfand ich Philipp Moog in Ed Wood als Idealbesetzung. Er hat den O-Ton von Aussprache und Spiel her einfach perfekt getroffen, was allerdings auch zum Teil an der Rolle lag. Trotzdem hätte ich ihn gerne als Stammsprecher gesehen. Im Gegensatz zu den meisten fand ich Off in den Pirates-Filmen ziemlich daneben. Er hat die charakteristische Aussprache des Jack Sparrow komplett zerstört, was aber wahrscheinlich eher an der Regie lag (deswegen kam es ja anscheinend auch zum Split mit Nathan).


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