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Dieses Thema hat 78 Antworten
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Slartibartfast



Beiträge: 4.973

23.11.2010 17:15
#61 RE: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (2010) Zitat · antworten

Zitat von Seraph

Kann es sein, dass Mr. Weasley diesmal nicht von Leon Rainer gesprochen wurde? Er hatte zwar auch nur zwei kurze Sätze, aber das klang für mich sehr ungewohnt und absolut gar nicht nach ihm.


Es war ja auch Uli Frank, da Leon Rainer erkrankt war.


Gruß
Martin
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Knew-King



Beiträge: 5.065

23.11.2010 17:26
#62 RE: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (2010) Zitat · antworten

Ups sorry, hab ich mich täuschen lassen. My bad.


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Dubber der Weiße


Beiträge: 2.302

23.11.2010 20:02
#63 RE: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (2010) Zitat · antworten

Dass ihr den Film so liebt, schockiert mich.


Mücke
Beiträge:

23.11.2010 20:10
#64 RE: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (2010) Zitat · antworten

Also "lieben" ist nun echt übertrieben (ich lasse hier sogar freiwillig den Kinogang in's Original aus), aber sagen wir mal so: Dass es allenthalben Leute gibt, die den wahnsinnig unterhaltsamen Teil 4 scheiße finden, aber - und das ist der eigentliche Knackpunkt - demgegenüber sogar noch den 3. Teil loben, hat mich auch massiv schockiert. Ich seh's ja ein, wenn man Teil 4 nicht mag, aber es muss doch irgendwie mal sowas wie ne "Relation" geben - beim einen wird haarklein aufgezählt, was alles schlecht war, bei dem anderen selbst die gröbsten Schnitzer totgeschwiegen.

Ebenso wundert es mich, wie man die Cuarón-Gurke besser als diesen Film hier finden kann, so beschissen man den hier auch immer finden mag......komischerweise hab ich noch nie ne wirkliche Begründung gehört, warum Teil 3 angeblich so gut ist. Offenbar reichte es den meisten schon völlig aus, dass es kein Kinderfilm mehr war, was ihnen für die teilweise eklatanten Mängel wiederum die Augen verschloss. Ja, super. Das Ding hier toppt den jedenfalls im Schlaf und auch den Sechsten ohne Probleme. Was an sich auch erstmal keine Kunst ist, aber so schlecht ist er trotzdem nicht...

Zitat von Slartibartfast
Es war ja auch Uli Frank, da Leon Rainer erkrankt war.


Zu krank für zwei, drei Takes? Hoffentlich nichts Schlimmes und schon wieder auf den Beinen!?
Frank war ne gute Alternative, aber Leon Rainer hat in der Rolle immer ne echte "memorable performance" hingelegt, wie ich finde - eine der besten in der Potter-Reihe.


Kürzelerklärung:
[In Reihe] : Der Schauspieler wirkte in einer Reihe von Folgen innerhalb einer Serie oder eines Mehrteilers mit relativ langer Laufzeit und unbekannter Folgenanzahl mit. Der Schauspieler trat auffallend wiederkehrend in Erscheinung, also besonders, wenn er mehrmals in derselben Rolle auftrat oder ausgesprochen oft in verschiedenen Rollen.
[Serie]: Der Schauspieler wirkte in einer oder wenigen Folgen einer Serie mit.
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Knew-King



Beiträge: 5.065

23.11.2010 21:51
#65 RE: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (2010) Zitat · antworten

Es ist halt auch eine Frage des Geschmackes. Ich zB fand den 4. Teil einfach nicht gut weil's in meinen Augen ein relativ stilloser, halbgarer Action-Streifen war. Plus öder Soundtrack.
Der Cuaron-Teil gefällt mir deswegen weil er nach diesen furchtbaren Ami-Kitsch-Familien-Weihnachtsfilmen das erste mal soetwas wie Klasse an den Tag gelegt hat. Schöne Bilder, weniger überzeichnete Charaktere und Kostüme. Die ernsthaftigkeit und das düstere wurde hier erstmals schön ausgearbeitet.
So Kleinigkeiten wie Trelawneys Effekt-Stimme... Naja, ich erinnere mich nicht mal mehr dran...
5 & 6 waren natürlich nochmal ein Thema für sich da hier ein neuer Stil etabliert wurde. Weniger Budget dafür ein gewisser Indipendent-Charme mit mehr bezügen zur Realität. Auch der ruhige, wenn auch mittelmäßige, Soundtrack trug zu einer reiferen Athmosphäre bei. Dennoch wirkten sie teilweise sehr episodisch.
Numero 7 schafft nun das Spagat zwischen diesen ganzen Kritikpunkten für mich. Man darf sich endlich mal Zeit lassen. Gerade die schönen ruhigen Passagen wo wenig passiert fand ich sehr ansprechend. Das die MTV-Generation von heute sich da langweilt ist klar.
Yates wirkt hier in meinen Augen einfach angekommen. Buch transportiert, nette Einfälle, schöne Musik und recht reife Athmosphäre. Mir hat's gefallen.


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Mücke
Beiträge:

23.11.2010 22:33
#66 RE: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (2010) Zitat · antworten

Zitat von Keng-Kwin
weniger überzeichnete Charaktere und Kostüme


Puh...in den anderen Punkten stimme ich dir ja sogar teilweise zu oder kann sie nachvollziehen (wobei ich den 4er-Soundtrack sehr lässig fand), aber hier...Dumbledore läuft seit Cuarón wie ein abgebrannter Hippie rum, mit einem stillosen Ganzkörper-Nachthemd, einer Arthaus-Bommelmütze und obendrein mit Ring, nicht nur am Ringfinger (was an sich bei Dumbledore schon äußerst irritierend ist), sondern obendrein noch am kleinen Finger (was für Dumbledore dermaßen deplatziert schäbig wirkt, dass es schon weh tut).
Das hat übrigens absolut rein gar nichts mit Gambon zu tun! Ich mag Gambon schauspielerisch in der Rolle, aber der Aufzug stresst bis zum get-no. Es gibt auch Leute, die sich mit Gambon überhaupt nie anfreunden konnten, was m.E. primär daran liegt, dass er - wesentlich durch die Kostümierung bedingt - einen extrem arroganten Eindruck in dem Part machen kann und das Weihnachtsmannimage von Harris, was m.E. deutlich treffender war, schon allein des Aufzuges wegen zwangsläufig nie transportiert kriegen kann. Sicher spielt Gambon auch etwas anders, aber in dem Fummel an Harris anzuschließen, ist schlichtweg unmöglich!
Das ist jedenfalls sowohl überzeichnet, als auch kostümtechnisch daneben.
Und im Falle Flitwick war die Columbus-Variante m.E. auch intelligenter, als der schlichte Schnauzbart-(Seiten?!)scheitel-Aufzug, den Cuarón ihm verpasste, da so schließlich in jedem Film, der besonders klassisch wirken soll einer durch's Bild stolpert (was manchmal auch Sinn macht, hier aber nicht), mal ganz davon abgesehen, dass du als erstes "Hitler in Hogwarts - wie jetz'?!" denkst.
Als ich den Film das erste Mal sah, kam es mir vor, als sei Hogwarts zur Assi-Höhle verkommen. Kein Quatsch. Das ging schon bei der amateurhaft überzogen zelebrierten Pickelfresse am Anfang im Bus los, über Dumbledore und Professor H...Flitwick, bis zu der Rülps-Trelawney...Himmelherrgott. Es hatte teilweise echt was von den Flodders (im Intro bei den Dursleys besonders sinnbildlich). Der Film war - im Kontrast zu den schönen Naturaufnahmen - teilweise dermaßen schäbig, dass er so auch niemals IRGENDWIE noch eine Reihe mit den vorausgegangenen kunterbunten Columbus-Filmen bilden konnte, aber das war Cuarón offenbar eh völlig Wurscht. Wenn der nen Bond dreht, dann wahrscheinlich nur mit Handkamera oder in schwarz/weiß...nach ihm die Sintflut.

Zitat
Die ernsthaftigkeit und das düstere wurde hier erstmals schön ausgearbeitet.


Das mag ja sein. Aber ich glaube nach Columbus wäre das so gut wie jeder Regie gelungen, die Columbus nicht zu imitieren versuchte...
In puncto Kamera gehe ich mit. Die Bilder waren toll, dafür war der Schnitt aber scheiße und dass plötzlich viele Schauplätze anders aussahen. hat der Reihe auch nicht gut getan.
Cuaróns einziger wirklicher, kreativer Verdienst - wo du dir nicht denkst "Gut, hätt' ich besser gekonnt!" - war es, über den Score reflektiert und John Williams in den Arsch getreten zu haben, was obendrein noch ein indirekter Verdienst ist und nicht mehr als das - da Williams ja schon beim 2. Teil nur noch dieselben Numemrn wie beim 1. abgeliefert hat, außer, wenn es sich nicht vermeiden ließ. Der Rest, der bei Cuarón so hoch gefeiert wird, ist, in meinen Augen, das Mindeste. Wir reden hier schließlich von ner Blockbuster-Regie. Im Grunde hast du aber meine Annahme bestätigt, dass der Hauptgrund einfach ist, dass die Cuarón-Freunde quasi von Columbus vorgeschädigt waren und einfach die Erlösung herbeisehnten - einen Stilwechsel auch mit großzügigen Ausschweifungen akzeptierend...nur Hauptsache weg von dem Columbus-Stil. Das hätte nun jeder sein können und war halt zufällig Cuarón und die Tatsache, dass es nicht Columbus war, tarierte seine (teils groben) Fehler offenbar schon aus.

Im übrigen überrascht es mich, dass du den Score von Teil 7 magst, wenn du den von Teil 4 öde(!) fandst. Ich glaube der aktuelle Score ist so ziemlich der motivärmste der ganzen Reihe. Das passt zwar zum Film, ist aber nun nicht gerade das Gegenteil von "öde" im Sinne von abwechslungsreich.


Kürzelerklärung:
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Knew-King



Beiträge: 5.065

23.11.2010 23:32
#67 RE: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (2010) Zitat · antworten

Ich kann dich ja gut nachvollziehen, aber anscheinend gehen da einfach auch unsere Geschmäcker auseinander.
Ich zB fand den Fummel von Gambon sehr, sehr gut. Sah nicht mehr nach Weihnachtsmann aus. Hippie? Jawoll, das stimmt. Aber das ist in meinen Augen genau das richtige. Gambon war hier (evtl. auch bedingt durch Höhne) dem Dumbledore wie ich ihn aus den Büchern vor Augen sah sehr nah. Dieses "Alt-68er" schwebte mir schon immer vor, auch gerade bei Hogwarts mit seinen alternativen Lebenswegen.
Im übrigen meine ich waren die Änderungen (zB der Umzug nach Schottland, Flitwicks Outfit etc) auch im Sinne von J.K. Rowling mit der sich Cuarón im Vorfeld ausgiebig besprochen hat. Quasi alle Re-Designs haben der Reihe mMn Qualität verliehen.
Aber um nochmal auf Dumbledore zurückzukommen. Mag ja sein das seine Homosexualität vorallem ein Verkaufspusher war, aber gerade im dritten Teil kommt seine verschmitzte Art der sehr schon rüber (und das Outfit passt ja auch ). In Teil 4 hingegen wirkt er doch sehr unfreundlich und out of character.
Klar war Cuarón vorallem weit weg von Columbus, das will ich nicht abstreiten, aber dies half mMn den Stil zu finden, auch wenn natürlich nicht alles perfekt war.
Bond in Schwarz/Weiß mit Handkamera? Cool! Ich bin dabei, hehe!
Feiern würde ich den Film mittlerweile nicht mehr, dafür hat Yates zuletzt zu sehr gezeigt wie man es noch besser macht. Aber man freut sich natürlich wenn die eigene Vision im Film deutlicher wird.

Achja, und du hast recht. Öde war wirklich eine falsche Wortwahl... sagen wir lieber: Billig!
Ich hab keine große Ahnung von Musik, wirklich nicht, aber ich weiß wann ein Score aufgesetzt wirkt und wann die Themen tatsächlich schön untermalen.


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Mücke
Beiträge:

23.11.2010 23:45
#68 RE: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (2010) Zitat · antworten

In jedem Fall war der Aufmarsch der Russen in der großen Halle in Teil 4, trotz der Kürze, eine der geilsten Szenen der kompletten Reihe, was wesentlich durch die Musik getragen wurde. Auch das Liebesthema, zu dem, glaube ich, auch getanzt wurde - könnte sogar ein Waltzer gewesen sein, wenn ich mich recht erinnere -, war sehr schön.

Rowling mochte Teil 3...ja, das stimmt...aber ich bin trotzdem der Ansicht, dass all die Aussagen zu diesem Film wesentlich von dem Vorzeichen Columbus geprägt sind, das sehr einfach zu kippen war. Hätte z.B. Yates Teil 3 gemacht, wären ähnlich positive Worte gefallen. Der Humor ist 100% Cuarón und all das zu dick Aufgetragene ist auch 100% Cuarón, ansonsten hätte sich das später wiederholt. Rowling wird wohl kaum mit den Nachfolgern wieder unzufriedener gewesen sein, denn sonst würde Yates jetzt nicht schon Film Nummer 4 fertig stellen.

Die Grundrichtung, die Cuarón eingeschlagen hat, ist ja durchaus richtig gewesen und wurde gerade von Yates ja auch irgendwo reflektiert, aber die konkrete Umsetzung in Teil 3 mündet teilweise in's Widerwärtige. Obendrein hat der Film so wenig mit den Vorgängern zu tun, dass das Reihenfeeling damit eigentlich zerstört wurde, wenngleich Newell noch mühsam ein Gesamtbogen gelang.
Sicherlich hat Teil 3 rein theoretisch wirklich deutlich mehr mit der Vorlage zu tun als die Columbus-Filme und war, so gesehen, "der beste Potter bis dahin", aber das ist auch völlig logisch, da er eben nicht mehr auf gute Familienunterhaltung gemacht war. All die schäbigen Details hätte man sich trotzdem verkneifen sollen. Guter Kern in üblem Aufzug. Irgendwie macht es den Eindruck, dass Cuarón nur eine ungefähre Idee hatte, wo es langgehen soll und schlichtweg daran scheiterte, was Richtiges draus zu machen. Folgerichtig wirkt der Schnitt auch geradezu unfertig. Ich glaube, Cuarón hätte hier einen wirklich guten Set-Designer und ähnliches abgegeben, aber die Regie hätte jemand machen sollen, der es kann. Wenn man sich den Film anguckt, weiß man jedenfalls, was gemeint ist, wenn man davon redet, dass beim Film nicht alles in einer Hand liegen sollte, sondern gegenseitige Kontrolle die Qualität steigert. Hätte man Cuarón noch einen Regisseur vorgeschalten, der gewisse Sachen nochmal für sich reflektiert hätte, wäre der Film wahrscheinlich grandios geworden, aber diese Freihand-Scheiße, gerade auch in puncto Humor, hat das Ding leider ruiniert. Da fehlten die Augen 3 & 4, die mehr als zwei sehen bzw. es hatte einfach der Falsche das letzte Wort. Cuarón hat den falschen Job gemacht.
Eins hat dieses Ding jedenfalls bitter bewiesen...die Aussage von Jean-Pierre Jeunet, wonach man bei Potter nur noch "Action!" rufen müsse, weswegen das nichts für ihn sei, ist völliger Blödsinn.


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HermannH


Beiträge: 5

29.11.2010 16:48
#69 RE: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (2010) Zitat · antworten

Leider habe ich es immer noch nicht geschafft mir den Film im Kino anzusehen. Ich finde aber, dass der Trailer zu Harry Potter 7 schon recht vielversprechend ist. Ich habe es mir jetzt ganz fest vorgenommen mir den Film am kommenden Wochenende im Kino anzusehen und ich bin wirklich schon sehr gespannt wie er mir gefallen wird. Bin natürlich dann noch umso mehr gespannt wie dann der endgültig letzte Teil sein wird und finde es eigentlich schon schade, dass es dann keinen Film mehr geben wird.

JanBing


Beiträge: 984

29.11.2010 18:28
#70 RE: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (2010) Zitat · antworten

Also ich fand den Film durchaus gelungen. Allerdings höre und lese ich überall die Kritik, der Film sei zu langatmig, zu langweilig, zu öde. Und als Kenner der Bücher muss ich auch sagen, spätestens seit dem 5. Film kann ich mir gut vorstellen, dass viele Elemente der Story für Nichtkenner nicht mehr wirklich nachvollziehbar sind und der Film deshalb vielleicht stellenweise uninteressant wirkt (weil man gar nicht weiß, worum es gerade geht). Auf die Horcruxe wurde kaum eingegangen, und das, obwohl sie im finalen Zweiteiler eine immens große Rolle spielen. Genauso wie die ganze Story um den Halbblutprinzen, die im 6. Film ja nur minimal angeschnitten wurde, um den Titel des Films zu rechtfertigen... und dabei wird Snape im letzten Film nochmal so verdammt wichtig, wobei ich mich echt frage, ob das am Ende überhaupt nochmal aufgegriffen wird. Wie dem auch sei, Film 7.1 bietet genau das, was ich erwartet habe: Eine atmosphärische Vorbereitung auf ein actionreiches Finale... genau das war die erste Hälfte des Buches schließlich auch.


Mr.Cyphre


Beiträge: 51

30.11.2010 01:56
#71 RE: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (2010) Zitat · antworten

Hmm gesehen hab ich HP 7 auch noch nicht. Aufgrund des Trailers werde ich ihn mir aber aufjedenfall irgendwann mal angucken (und wenn vielleicht auch nur auf DVD.) Ich habe alle Bücher gelesen und mir nur zögerlich die Filme nach und nach angeschaut, da ich schon den 2. Film alles andere als toll fand.
So stehe ich nun teilweise mit meinem Wissen über die Bücher und die Filme fassungslos neben der Diskussion , welcher Film gelungen ist und welcher nicht. (Damit mein ich die Disskusion allgemein in meinem Umfeld und nicht nur hier im Forum.)
Bei der ganzen Disskusion muss man doch bedenken, dass wir über Filme reden , die Bücherverfilmungen sein wollen und nicht irgendwelche neu ausgedachte Blockbuster. Also muss der Film an sich als Film auch wirklich funktionieren und gleichzeitig auch das Buch adäquat umsetzen und sich danach richten. Nach diesen beiden Punkten bewerte ich jede Buchverfilmung. So kann ich dann aber nicht verstehen, warum bei sehr vielen der 4. Film als nicht so gelungen aber der 5. Film als gelungen empfunden wird. Bis auf das total eigenartig umgesetzte Glasauge ist der 4. Film nicht nur ein guter "Blockbuster" sondern auch noch fast am nahesten am Buch. Beim 5. Film fragte ich mich nur nachher zig mal: Warum presse ich das DICKSTE Buch in den KÜRZESTEN Film. Mir kam es so vor, dass man mir das Buch auf Kosten der Atmosphäre im Schnelldurchlauf vorliest und deswegen mal mehrere Kapitel auslassen muss.
Der 6. Film fiel dann komplett bei mir durch. Nicht nur , dass es mir vor kam das man das Buch nur noch als grobe Orientierung nimmt, für mich ist das Ergebnis eigentlich kein Film sondern eine Kollage.
Von daher hatte ich schon gar keine Lust auf HP 7.1 und HP7.2 , da Yates kein guten Eindruck bei mir hinterlassen hat. Aber die Film Ausschnitte und die Aussagen über die angebliche "Langeweile" beim gucken, lassen mich nun hoffen, dass man sich wirklich wieder ans Buch orientiert.

Mücke
Beiträge:

01.12.2010 12:53
#72 RE: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (2010) Zitat · antworten

Mit den Argumenten zu Film 5 bin ich komplett bei dir. Ich fand das Ding trotzdem, hinter Teil 4, noch am schlüssigsten (Teil 7 erstmal noch außen vor gelassen). Wobei durchaus mit Abstand. Heißt: Teil 4 war wesentlich besser und die Frage, warum das längste Buch den kürzesten Film bekommt, habe ich mir genau so in der Tat auch gestellt. Ferner ging dem ja noch voraus, dass Yates als erstes direkt mal noch eine Verfolgungsjagd über die Themse ankündigte, die sogar noch dazu erfunden wurde/werden sollte (wie auch immer), was die Sinnhaftigkeit des Ganzen erst recht untergrub, da so ja quasi noch mehr Zeit vom Buch verloren ging als ohnehin schon.

Allerdings war der Score von Teil 5sehr lässig. Die Nummer, wo die Weasley-Zwillinge Hogwarts in's Chaos stürzen war sowohl musikalisch als auch vom on-screen Geschehen her, mit das lässigste, was sich in der Potter-Reihe je zugetragen hat.
Man muss die Bewertung wahrscheinlich wirklich gewichtet machen. Reines Auflisten hilft fast nichts.
1. Teil 4
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2. Teil 7.1
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3. Teil 5
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4. Teil 2
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5. Teil 1
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6. Teil 6
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7. Teil 3


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Mr.Cyphre


Beiträge: 51

01.12.2010 13:52
#73 RE: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (2010) Zitat · antworten

Ich muss gestehen, dass ich mich bisher immer so über diverse Abänderungen gewundert habe, dass ich gar nicht richtig auf den Score der Filme achten konnte. :D
Deine Art der Aufzählung gefällt mir gut! Ok ich persönlich würde zwar von der Reihenfolge her zwei Veränderungen vornehmen, aber das mit dem Abstand ist sehr passend!
Wie ist das eigentlich bei den HP- Filmen mit der Kontinuität der Synchronsprecher? Ändern sich da eigentlich oft die Sprecher der Nebenrollen?

Kelbe


Beiträge: 337

01.12.2010 20:56
#74 RE: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (2010) Zitat · antworten

Ich hab ja nichts dagegen, wenn es weniger Action gibt und die Figuren etwas mehr beleuchtet werden, der neue Teil reiht sich allerdings in meiner Liste ganz hinten ein. Es war wirklich ein öder Campingausflug.
Es läuft doch andauernd so ab: Die drei ziehen von einem Ort zum anderen, stellen ihr Zelt auf, einer hält Wache, dann knistert etwas im Unterholz, die Wache sieht nach und es ist etwas mehr oder weniger Schreckliches. Dabei wird noch eine Figur eingeführt und noch ein Gegenstand, der gefunden werden muss. Die Dialoge waren annehmbar bis kitschig, die Schauspieler okay waren. Voldemort mit Udo Schenk war aber herrlich.
ABER: Der Film konnte gar nicht anders, da er sich ans Buch gehalten hat. Ich hab das Buch nicht gelesen, aber mir wurde gesagt, der Film habe das magere Buch noch übertrumpft.

Für mich steht der 4. ganz vorne, dann der 3., weil das Drehen ander Uhr ein Lieblingsfilmthema von mir ist. Die Restlichen kann ich nicht abstufen.

Slartibartfast



Beiträge: 4.973

07.01.2011 23:09
#75 RE: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (2010) Zitat · antworten

Zwei Fragen zu den Sprechern:
War Kreacher wieder Osman Ragheb? (Im Original wechselte die Stimme.)
Und wer war Pius Thicknesse?


Gruß
Martin
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