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Dieses Thema hat 59 Antworten
und wurde 6.599 mal aufgerufen
 Spielfilmklassiker
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Frank Brenner



Beiträge: 7.857

13.05.2014 18:27
Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937; DF: 1938) Zitat · antworten

Hallo,

bei Edigrieg (http://www.trickfilmstimmen.de/features/snowwhite.htm) gibt's zu den verschiedenen Fassungen des Films eine wunderbare Übersicht. Vielleicht ist es möglich, mit Eurer Hilfe einige Löcher für die Vorkriegs-Synchronisation dieses Disney-Klassikers zu stopfen.
@Edi: Sind denn Herta Mayen und Karl Schmitt-Walter mittlerweile bestätigt? Bei Schneewittchen kursierte ja auch mal der Name Miliza Korjus...

Schneewittchen und die sieben Zwerge


Adriana Caselotti (Schneewittchen) [Hortense Raky; Gesang: Dora Gerson]
Harry Stockwell (Der Prinz)
Lucille LaVerne (Königin) [Charlotte Ahnert?]
(Die Hexe) [Charlotte Ahnert?]
Stuart Buchanan (Humbert, der Jäger)
Billy Gilbert (Hatschi) [Kurt Lilien]
Roy Atwell (Chef) [Otto Wallburg]
Moroni Olsen (magischer Spiegel) [Kurt Gerron]
Otis Harlan (Happy) [Siegfried Arno?]
Pinto Colvig (Brummbär) [Kurt Lilien]
Pinto Colvig (Schlafmütz) [Kurt Gerron]
Scotty Mattraw (Pimpel) [Kurt Gerron]


Gruß,

Frank

Dateianlage:
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eventuell Herta Mayen (Gesangsstimme Schneewittchen - Adriana Caselotti).mp3
eventuell Karl Schmitt-Walter (Harry Stockwell als Prinz).mp3
Otis Harlan als Happy.mp3
Stuart Buchanan als Jäger.mp3
Edigrieg



Beiträge: 2.353

14.05.2014 16:49
#2 RE: Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937; DF: 1938) Zitat · antworten

Bestätigt ist da wohl gar nichts, jedenfalls nicht von meiner Seite aus. Erst kürzlich habe ich unten in der rosa Infobox die zwei Theorien hinzugefügt, wo die Synchro überhaupt hergestellt "würde hätten können". Frau Korjus wird im Text darüber auch (bebildert) erwähnt. Die "Holland"-Theorie stützt sich auf c.n.tonfilms festen Verdacht im Bezug auf Otto Wallburg. Die Frage ist dann allerdings, wie Paula Wessely hier hinein passt. Wenn ich wüsste wie, hätte ich Frau Hörbiger schon längst mal einen netten Brief geschrieben. Ich bekam mal den Tipp, es über Christian Tramitz zu versuchen, aber ich weiß nicht so recht, ob das der rechte Weg ist. Letztenendes werd ich aber irgendwie mal einen Versuch starten. Ist der einzige Anhaltspunkt, dem ich überhaupt nachgehen könnte.

Frank Brenner



Beiträge: 7.857

14.05.2014 19:44
#3 RE: Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937; DF: 1938) Zitat · antworten

Oh, entschuldige, das hatte ich ganz übersehen...dann werde ich zumindest hier mal beide mit Fragezeichen in die Übersicht aufnehmen...


Gruß,

Frank

Edigrieg



Beiträge: 2.353

29.10.2014 17:33
#4 RE: Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937; DF: 1938) Zitat · antworten

Durch einen netten Kontakt von "außerhalb" bin ich nun auf eine Info gestoßen, die sich vielleicht als richtungsweisend für den Schneewittchen-Indizien-Dschungel erweisen könnte. Im Buch "Lexikon der aus Deutschland und Österreich emigrierten Filmschaffenden 1933 bis 1945" von Kay Weniger wird nicht Frau Wessely, sondern Hortense Raky als Stimme der Hauptdarstellerin genannt, die Synchro selbst auf 1937/38 fixiert. Sollte diese Info zutreffen, wovon ich ausgehe, dürfte die Theorie der "Holland-Synchro" als bestätigt angesehen werden, wobei Otto Wallburg als Chefzwerg und Kurt Gerron als Dialogregisseur perfekt in das Bild hinein passen. Mein Bauch war von jeher für diese Richtung, da auch die bis heute nicht wirklich durchleuchtete Besetzungsliste damit erklärt wäre. Die Frage stellt sich nun, ob man hier gezielt nach emigrierten Filmkollegen suchen sollte, um für weitere Lücken fündig zu werden.

Links zu Google-Books:
- Buchauszug über Hortense Raky
- Buchauszug über Kurt Gerron als Dialogregisseur der niederländischen Fassung


kinofilmfan


Beiträge: 2.236

30.10.2014 09:40
#5 RE: Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937; DF: 1938) Zitat · antworten

Dieser Film wirft bei mir sowieso Fragen über Fragen auf. Lt. Markus Spieker ("Hollywood unterm Hakenkreuz") sollte "Schneewittchen" übrigens auch im Deutschen Reich anlaufen: "Fast wäre auch der erste abendfüllende Zeichentrickfilm von Walt Disney, "Snow White and the Seven Dwarfs", in die deutschen Kinos gekommen. RmVP-Filmabteilungsleiter Leichtenstern hatte dessen Akquirierung am 9. Januar 1939 als "eine reine Kostenfrage" bezeichnet und angekündigt, "dass er in Deutschland gezeigt werden wird, sowie er zu erträglichen Bedingungen zu haben ist". Am 24. Januar beschloss der UFA-Vorstand den Kauf des Films, "da es sich um einen ganz außergewöhnlichen Farbfilm handelt". Die nachfolgenden Verhandlungen scheiterten jedoch an der mangelnden Devisenliquidität der UFA.

Ich frage mich, für wen man in Holland eine deutschsprachige Version angefertigt haben sollte. Deutschland (und Österreich) fielen ja als Absatzmarkt aus. Es ist zwar richtig, dass in einigen Ländern statt der Originalfassung eine deutsche Synchronfassung lief (z.B. Tschechoslowakei, wo deutsche Synchronfassungen mit tschechischen Untertiteln liefen), aber das waren halt Fassungen, die eh in Deutschland hergestellt wurden und auch dafür bestimmt waren.

Wahrscheinlicher ist für mich eine Fassung, die noch in Österreich hergestellt wurde. Allerdings habe ich dafür auch keine Belege- und Überraschungen findet man in der Synchrongeschichte ja reichlich...

fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

30.10.2014 11:42
#6 RE: Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937; DF: 1938) Zitat · antworten

Für Hortense Raky spräche das jugendliche Alter und daß sie perfekt zum Rollentypus gepasst hätte.

Sollte die Synchronfassung in Österreich entstanden sein, hätte dies aber vor März 1938 geschehen müssen, denn knapp nach dem Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschland ging Frau Raky in die Schweiz, wo sie bis Kriegsende blieb. Sie nach diesem Datum vermutlich über Frankreich und Belgien nach Holland zu holen für eine Synchronfassung, das wäre irgendwie umständlich, aber sicher nicht auszuschließen.

Betreffend Frau Raky könnten ihre Söhne Nikolaus Paryla (ein sehr lieber Mensch) oder Stephan Paryla-Raky vielleicht das Rätsel lösen.

Kay Weniger ist mitunter trotz aller Qualitäten nicht immer zuverlässig, weil er viele Gerüchte als Fakten verkauft oder gerne Angaben ohne Nachprüfung veröffentlicht und damit schon einige Male heftig am Parkett ausgerutscht ist (so sein umstrittenes Buch zu den Stars des 3. Reichs, wo er unreflektiert geschönte Angaben aus Memoiren diverser Künstler verarbeitete).

c.n.-tonfilm



Beiträge: 1.167

30.10.2014 19:32
#7 RE: Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937; DF: 1938) Zitat · antworten

Hertha Mayen und Dagny Servaes sind bestimmt falsch - das waren reine Brainstorming-Besetzungen, die ich zu Anfang einmal als reine Gedächtnisstütze für mich selbst festgehalten hatte und die dann leider in Folge überall kolportiert wurden. Mit Karl Schmitt-Walter sieht es nicht viel besser aus.

Die Theorie, dass die Synchro vor dem Anschluß in Österreich entstanden ist wäre auch für mich an sich die Überzeugendste. Dagegen spricht aber die geringe Zeitspanne zwischen USA-Premiere (21.12.1937) und Anschluß (11.03.1938) - in zweieinhalb Monaten kann der Film kaum exportiert und synchronsiert worden sein. Kurt Gerron befand sich 1937 bereits in Amsterdam; Otto Wallburg soll im März 1938 dorthin geflohen sein. Eine Bearbeitung in Wien nach dem Anschluß wäre bei Mitwirkung von Gerron und Wallburg auszuschließen. Die Synchronisation könnte nur dann vor dem Anschluß entstanden sein, wenn der Film mit deutlichem Vorlauf vor der US-Premiere exportiert und bearbeitet wurde. Man hätte Gerron dafür allerdings aus Amsterdam nach Wien holen müssen. Falls das der Fall war und man seine Arbeit schätzte wäre das dann auch ein Grund, warum er den Auftrag für die holländische Synchronisation erhalten haben könnte. Alles wackelig, aber nicht unmöglich. In Frankreich dauerte es 5 Monate, bis der Film in synchronisierter Form in die Kinos kam. Die Arbeiten an der französischen Fassung sollen bereits ab März 1938 durchgeführt worden sein: http://www.alostfilm.com/2014/08/snow-wh...-1938-1943.html So viel Zeit verging, bis der Film in den jeweiligen Ländern startete:


Brasilien 10. Januar 1938
Argentinien 22. Januar 1938
England 24. Februar 1938
Kanada 5. April 1938
Frankreich 6. Mai 1938
Belgien 20. Mai 1938
Australien 2. Juni 1938
Uruguay 28. Juni 1938
Irland 8. Juli 1938
Mexiko 21. Juli 1938
Italien 8. August 1938
Norwegen 12. September 1938
CSR 16. September 1938
Schweden 27. September 1938
Dänemark 29. September 1938
Finnland 16. October 1938
Holland 11. November 1938
Portugal 12. Dezember 1938
Schweiz 17. Dezember 1938
Polen 21. Dezember 1938
Ungarn 22. Dezember 1938
Ägypten Januar 1939
Hong Kong 16. Januar 1941
Spanien 6. Oktober 1941


Die Theorie, dass die deutsche Fassung nach März 1938 in Amsterdam hergestellt wurde, würde dazu passen dass Gerron und Wallburg dort waren aber weniger zu Paula Wessely. Die deutsche Fassung könnte mit Hinblick auf den Zielmarkt deutschsprachige Schweiz entstanden sein, wo der Film am 17. Dezember 1938 startete. Hortense Raky würde hier gut ins Bild passen, zumal sie nach 1937 keine Filme mehr drehte. Nun wäre interessant zu erfahren, auf welche Quellen Weniger sich für Raky bezieht.


Anbei nun je ein Sprech- und ein Gesangssample von Hortense Raky aus ihrem letzten Film "Roxy und ihr Wunderteam" aka "Die entführte Braut" aka "3:1 für die Liebe" (1937); Kinostart 14. Januar 1938 in Österreich.
Fazit: Sie könnte es sein, muss aber nicht (beim Gesang weniger als beim Dialog).


Alte Kinofilme nach Jahrzehnten nachträglich neu zu synchronisieren ist wie Süßstoff in einen guten alten Wein kippen: ungenießbar-pappige "Spätlese".

Was wären Jack Lemmon, Danny Kaye, Peter Sellers, Bob Hope und Red Skelton im deutschsprachigen Raum ohne die Stimme von Georg Thomalla ?

Dateianlage:
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Hortsense Raky 1937.mp3
Hortense Raky 1937 - Bitte bitte heirat mich geschwind.mp3
Isch
Listenpfleger

Beiträge: 3.402

30.10.2014 22:45
#8 RE: Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937; DF: 1938) Zitat · antworten

Zitat von c.n.-tonfilm im Beitrag #7

Die Theorie, dass die Synchro vor dem Anschluß in Österreich entstanden ist wäre auch für mich an sich die Überzeugendste. Dagegen spricht aber die geringe Zeitspanne zwischen USA-Premiere (21.12.1937) und Anschluß (11.03.1938) - in zweieinhalb Monaten kann der Film kaum exportiert und synchronsiert worden sein.

Es verging allerdings eine gewisse Zeit, bis der österreichische Filmbestand von der deutschen Zensurbehörde bearbeitet wurde. 31 nach Österreich exportierte Disney-Cartoons wurden erst im Januar 1939 von der deutschen Behörde zur Verwendung freigegeben. Übrigens gelangten dadurch dann doch noch einige Donald-Duck-Cartoons vor dem Krieg in deutsche Kinos.

kinofilmfan


Beiträge: 2.236

31.10.2014 08:57
#9 RE: Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937; DF: 1938) Zitat · antworten

Zitat
Nun wäre interessant zu erfahren, auf welche Quellen Weniger sich für Raky bezieht.



...das wäre allerdings sehr interessant. Vielleicht gehört er ja zu den "stillen Mitlesern" hier (so was soll es geben...) und man erfährt hier eines Tages mehr über diesen Film (von ihm).

Die geringe Zeitspanne ist allerdings wirklich ein Argument, dass gegen eine Bearbeitung vor dem "Anschluss" spricht. Eine Bearbeitung nach dem "Anschluss" halte ich für ausgeschlossen. Zum einen, wie Christoph schon schrieb, wg. Wallburg und Gerron. Und zum anderen -falls Gerron und Wallburg doch nicht als Sprecher dabei wären- spricht dann der Versuch der UFA dagegen, den Film 1939 nach Deutschland zu holen.

Gegen eine Bearbeitung in Holland sprechen für mich vor allem kaufmännische Aspekte; eine Bearbeitung "nur" für die deutschsprachige Schweiz oder vielleicht die Tschechoslowakei? Selbst in Österreich taten sich die Amerikaner ja schwer, eigene Synchronisationen nur für Österreich herzustellen. Aber momentan scheint das ja die wahrscheinlichste Lösung zu sein.

Man darf weiterrätseln...

hitchcock


Beiträge: 566

05.11.2014 11:34
#10 RE: Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937; DF: 1938) Zitat · antworten

Hallo c.n.-tonfilm, wenn ich mir das Sprechsample anhöre, würde ich sagen, das IST das erste deutsche Schneewittchen. Ich denke mal, sie musste sich "kleiner" machen, sodass ihre Stimme noch etwas weicher klang. Und vor allem das rollende R find ich absolut überzeugend. Gesungen hat sie aber meiner Meinung nach nicht.

Für Amsterdam spricht auch wieder ein neues Buch über die Schneewittchen-Entstehung, von dem hier die Rede ist:

http://www.comicforum.de/showthread.php?...l=1#post4583262

Viele Grüße
hitch

Edigrieg



Beiträge: 2.353

05.11.2014 16:59
#11 RE: Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937; DF: 1938) Zitat · antworten

Das reicht mir jetzt, um die Liste auf meiner Seite entsprechend zu ändern ... Holland wird eingeloggt.

c.n.-tonfilm



Beiträge: 1.167

05.11.2014 20:54
#12 RE: Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937; DF: 1938) Zitat · antworten

Ja, Hortense Raky ist wirklich verdammt nah dran. Erst recht wenn man berücksichtigt, dass sie die Stimme bewußt mädchenhafter anlegt. Hier nochmal Paula Wessely im Vergleich:

Sprache



Gesang


Alte Kinofilme nach Jahrzehnten nachträglich neu zu synchronisieren ist wie Süßstoff in einen guten alten Wein kippen: ungenießbar-pappige "Spätlese".

Was wären Jack Lemmon, Danny Kaye, Peter Sellers, Bob Hope und Red Skelton im deutschsprachigen Raum ohne die Stimme von Georg Thomalla ?

hitchcock


Beiträge: 566

05.11.2014 22:16
#13 RE: Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937; DF: 1938) Zitat · antworten

Puh, da ist ja überhaupt keine Ähnlichkeit zwischen Schneewittchen und Paula Wessely. Waren wir wohl jahrelang auf dem Holzweg!?

Viele Grüße
hitch


Edigrieg



Beiträge: 2.353

06.11.2014 05:51
#14 RE: Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937; DF: 1938) Zitat · antworten

Zeit für Märchenonkel Edi :

Es könnte sich hier ja um den selben Fall handeln wie bei Frau Tremper mit der dubiosen Alice im Wunderland Fassung: Frau Wessely gibt nach dem Krieg bekannt, dass sie in Kürze in ein Disney-Projekt eingebunden wird. Doch dann taucht die Holland-Fassung auf, von der die Allgemeinheit in Deutschland vielleicht gar nichts wusste. "Ok, nehmen wir halt die!". Vielleicht (auch hier wilde Spekulation) hat Herr Gerron nicht nur im Auftrag gehandelt, sondern auch aus Leidenschaft für einen Film der besonderen Art, an den er geglaubt hat. Deutsche Emigranten, die ihrer Verfolgung trotzend ihrem Schauspieltalent nachgehen? Das klingt für mich nach mehr als nur "Disney involviert Outsource Ressourcen für markttechnisch riskantes Projekt". Nur meine Meinung ...


Edigrieg



Beiträge: 2.353

22.11.2014 18:15
#15 RE: Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937; DF: 1938) Zitat · antworten

Teil meines aktuellen Updates ist der hier verlinkte Artikel, in dem ich alle bisherigen Fakten und Fiktionen gesammelt habe. Ich hoffe durch noch ausstehende Antworten der unten aufgeführten Personen weiteres Licht ins Dunkel zu bekommen.

http://www.trickfilmstimmen.de/analyse/analyse5.htm

Des Weiteren habe ich mich für den radikalen Schritt entschieden, sämtliche Sprecherbilder bis auf Raky & Wallburg wieder zu löschen. Auch Liedtexter Kurt Feltz entpuppte sich nach näheren Recherchen als Urheber der deutschen 66'er Textfassung, nicht der 38'er.

[edit] Frieda Roos (van Hessen) dürfte inzwischen 100 sein und ich habe keine Ahnung ob sie noch lebt, aber auf ihrem Blog fand ich einen interessanten Absatz:

Walt Disney’s Snow White film was released in America, and the company was looking for a Dutch Snow White to sing the role for the Dutch version of the movie. Madame Schoenberg was to hold one of her famous pupil concerts again, and I was to perform the famous “Bell Song” from the opera Lakme by Delibes. When the performance came to an end, a gentleman by the name of Max Tak approached me. He invited me to meet with him and Kurt Gerron, the famous filmmaker in Germany, who had been contracted to make the European versions of the Disney film. I was hired for the part of Snow White in the Dutch version, which is still being played today for the children during their summer vacation time. It was voted the best musical version in Europe.


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