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Synchrondatenbank (von Arne Kaul) | Deutsche Synchronkartei | Seriensynchron - SeSyDaB | dubDB | Die vergessenen Filme
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Dieses Thema hat 89 Antworten
und wurde 7.673 mal aufgerufen
 Allgemeines
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kogenta



Beiträge: 1.486

19.08.2014 03:17
#16 RE: Synchronisation in Deutschland 1930-45 Zitat · antworten

Zitat von iron im Beitrag #12
Ich habe das Synchronisieren immer für eine Erfindung der amerikanischen Besatzungsmacht gehalten, die nur eingeführt wurde, um die Filme aus ihrer Heimat in unseren Ländern zu verbreiten...

Ganz im Gegenteil: Es ist kein Zufall, das ausgerechnet in Deutschland und in Italien, wo bei Etablierung des Tonfilms totalitäre Regime an der Macht waren, das Synchronisieren intensiver vorangetrieben wurde als irgendwo sonst auf der Welt, um ausländische Filme nach den Kriterien der Machthaber 'kompatibel' zu machen. Die Filme wurden zudem oft stark verändert, was ja bis in die 50er Jahre noch gängige Praxis war.

Dass Deutschland und Italien bis heute die beiden einzigen Länder auf der Welt sind, in denen nahezu alles synchronisiert wird und OmU-Fassungen von der breiten Masse nicht akzeptiert werden, hängt gewiß ursächlich damit zusammen; die Zuschauer hatten - anders als in anderen Ländern - quasi keine Möglichkeit, sich an OmU-Fassungen zu gwöhnen.

Gruß, kogenta


berti


Beiträge: 14.131

19.08.2014 07:29
#17 RE: Synchronisation in Deutschland 1930-45 Zitat · antworten

Wurde die Synchronisation denn in der Sowjetunion ähnlich intensiv betrieben?
Bist du denn sicher, dass in vielen dieser frühen Synchronfassungen oft "stark verändert" wurde? Und würde es zu Diktaturen nicht eher passen, missliebige Filme im Zweifelsfalle komplett zu verbieten?


kinofilmfan


Beiträge: 2.236

19.08.2014 09:22
#18 RE: Synchronisation in Deutschland 1930-45 Zitat · antworten

Die Gesamtzahl der synchronisierten Filme bis 1945 dürfte ca. 450 betragen. Die genaue Zahl dürfte heute nur noch schwer zu ermitteln sein. Der Grund, warum man überhaupt ausländische Filme in Deutschland einführte, war ein ganz einfacher: allein mit deutschen Filmen hätte man niemals die Nachfrage in den Kinos decken können. Man war also darauf angewiesen, ausländische Filme zu importieren. Und das waren bis 1939 in ganz großer Zahl US-Filme. Deren Zahl ging zwar von 1931 (85) bis 1939 (20) stark zurück, aber bis dahin war man der Meinung, auf US-Filme nicht verzichten zu können. Dazu sollte man wissen, dass bereits in den letzten Jahren der Weimarer Republik Filmkontingente eingeführt wurden- zum Schutz der deutschen Filmindustrie. Das war also keine "Erfindung" der Nazis, sondern längst vorher eingeführt. Ebenfalls noch aus der Endzeit der Weimarer Republik stammt die Verordnung, dass ausländische Filme nur in Deutschland synchronisiert werden durften, was wohl vor allem MGM (die in Hollywood synchronisierten) und Paramount (in Joinville bei Paris) traf. MGM hat allerdings noch bis Anfang 1933 in Hollywood synchronisiert (was nicht ganz zur Verordnung passt). MGM plante Anfang 1933 den Bau eines eigenen Synchronstudios in Deutschland. Allerdings verzichteten sie aufgrund der unsicheren politischen Lage darauf und mieteten stattdessen andere Studios an (meine Vermutung: bei der UFA). Nach dem Machtantritt der Nazis verschärften sich dann noch die Zensurbestimmungen (obwohl auch in der Weimarer Republik Filme zensiert und verboten wurden; siehe "Im Westen nichts Neues"). Insgesamt wurden von 1933 bis 1940 rund 200 US-Filme von der Zensur verboten; wobei das Verbot manchmal wieder aufgehoben wurde. Es gab in Deutschland allerdings eine kleine Clique, die in den Genuss vieler US-Filme kam, die dem Volk dann vorenthalten wurde. Dem "Führer" höchstpersönlich wurden (teilweise von MGM und Co. angeliefert) die neuesten US-Produktionen vorgeführt, die dann "begutachtet" wurden. Da konnte es dann schon mal vorkommen, dass ein Verbot aufgehoben wurde, wenn Adolf H. der Film zusagte. Logischerweise gab es auch Schnittauflagen für Filme, die gezeigt werden durften. So mussten z.B. in "Tarantella/ The Firefly" (1937, DF 1938) die Szenen geschnitten werden, in denen deutschen Spione vorkamen (der Film spielt zur Zeit der Napoleonischen Kriege). Kurioserweise gibt es aber auch z.B. "San Francisco", der in der deutschen Fassung von 1936 länger ist als in der deutschen Kinofassung von 1955. Man hat in der 55er Fassung Szenen mit Jessie Ralph geschnitten, die in der Erstsynchro zu sehen waren. Warum das so ist- keine Ahnung (vielleicht fiel die Szene auch erst für die TV-Ausstrahlung der Schere zum Opfer...?).

Die Praxis der US-Filme war in der Regel so, dass bei der (Berliner) Uraufführung die Originalfassung (mit einkopierten deutschen Texten -so hieß das damals-) gezeigt wurde, danach dann die deutsche Synchronfassung (so denn eine hergestellt wurde; das hing dann davon ab, wie man den Geschäftserfolg erwartete). Neben den US-Filmen liefen in den 30er Jahren vor allem französische Film in Synchronfassung, etwa ein halbes Dutzend englische Filme und einige wenige italienische Streifen in Synchronfassung. Der einzige italienische Film, der einen nennenswerten Erfolg damals verbuchen konnte, war "Die weiße Schwadron", 1936 gedreht und 1938 in die deutschen Kinos gekommen. Italienische Filme in größerer Anzahl kamen erst 1939 in die deutschen Kinos, als die US-Filme weniger wurden. Allerdings war die Anzahl der italienischen Produktionen in Deutschland nie so hoch wie die der US-Filme.


fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

19.08.2014 10:44
#19 RE: Synchronisation in Deutschland 1930-45 Zitat · antworten

Danke für die hochinteressanten Einblicke in die Filmgeschichte. Dazu möchte ich aber noch etwas erzählen von meinem Urgroßvater Walter (1904-88), der ein großer Filmliebhaber war und mich auch als Kind schon prägte. Für ihn waren Tyrone Power, Curd Jürgens und Clark Gable die großen Leinwandhelden.

Er hat mir immer auch viel vom Kino erzählt und ich erinnere mich, daß er sinngemäß sagte, die amerikanischen Filme verschwanden nach und nach und die Deutschen produzierten wirklich beachtenswerte Ware, die formell auf jeden Fall mit Hollywood konkurrieren konnte. Nur leider setzte man Stars ein, die so typisch deutsch waren, daß es einem die Lust nahm, die Filme anzusehen. Nichtsdestotrotz waren sie erfolgreich und die Schauspieler beliebt, aber eine Marika Rökk war keine Jean Harlow, die Leander keine Garbo und Willy Birgel schon gar kein Ersatz für Clark Gable oder Spencer Tracy. 1942-45 war er in der Schweiz interniert und da gab's auch Kinovorführungen, zu seiner Freude viele Filme, die er schon vorher kannte.

Peters Liste mit Filmen und Stars hat mich nicht nur wieder auf eine Äußerung meines Urgroßvaters gebracht, sondern auch auf einen weit verbreiteten Irrtum.

Als dem 25. Todestag der Monroe gedacht wurde, meinte mein Urgroßvater (für den Ava Gardner DIE Leinwandgöttin war), diese sei ja ganz nett, aber kein Vergleich zu Jean Harlow. Die wäre nur in unseren Breitengraden vollkommen vergessen.

Das mal zum Einen, nun zum Anderen: in Literatur über die Monroe ist oft zu lesen, daß sie von vielen als eine Art neue Jean Harlow gesehen wurde. Dies, so erfährt man oft, hätte aber zumindest im deutschsprachigen Raum keinerlei Bedeutung gehabt, da die Harlow hier gänzlich unbekannt war. Und somit ist das schlichtweg verdreht.

Interessieren würde mich übrigens, wie man die Namen damals aussprach. Man denke nur an den berühmten Werbeslogan jener Tage: "Ob mit oder ohne Glatze, ein jeder liest Wallace!" (also Wallatze)

Jane Tilden antwortete mal auf die FRAGE, WIE SIE AUF IHREN künstlernamen gekommen sei, so: "Der Name hatte einen amerikanischen Klang. Damals sprach man die englischen Eigennamen ja fast nur deutsch aus. Ja-ne Til-den war deutsch genug und hatte einen Touch Hollywood. Man wartete ja auch in Wien nicht drauf, daß man dem Willy Fritsch in den Armen liegt, sondern hoffte schon eher auf den John Gilbert. Und da hab ich mir gedacht, daß Jane Tilden ein guter Name ist. Entdeckt man mich, werd ich eben die Tschenn Tailden."


"Oder...Sie erpressen mich! Kein sehr netter Zug bei einem Arzt!"

Siegfried Schürenberg für Peter Cushing in "Frankensteins Rache"

kinofilmfan


Beiträge: 2.236

19.08.2014 11:02
#20 RE: Synchronisation in Deutschland 1930-45 Zitat · antworten

Also, Schauspieler wie Clark Gable, Jean Harlow oder Shirley Temple waren damals auch in Deutschland sehr populär. Dazu trugen nicht zuletzt viele Berichte in den damaligen Filmzeitschriften bei. Es gab damals darin auch immer Frage- und Antwortseiten, wo dann gefragt wurde, wie man denn die Namen ausspricht. Da kamen dann Antworten wie "Klark Gebel" oder "Dschien Hahrlo"- Englisch war damals halt weitaus weniger verbreitet. Selbst in NS-Postillen wie dem "Völkischen Beobachter" wurde durchaus positiv über US-Filme berichtet. Etwa ab 1938 kam dann die Anweisung an die Zeitschriften, weniger über die Stars aus Hollywood zu berichten.
EDIT/Nachtrag:
Ein ganz großer Star jener Jahre war natürlich Greta Garbo. Die "Göttliche" war damals auch bei den Mächtigen des Staates äußerst beliebt. Vermutlich hatte man auch die Hoffnung, Frau Garbo einmal in einer deutschen Produktion einsetzen zu können. Ihre Filme liefen bis einschließlich "Die Kameliendame" in Deutschland und wurden wohlwollend beurteilt. Herausgehoben wurde immer die schauspielerische Leistung der Garbo, ihre (männlichen) Partner kamen da häufig schlechter weg. Ein Beispiel war z.B. Ramon Novarro, der in "Mata Hari" von der Kritik her sehr schlecht wegkam.


berti


Beiträge: 14.131

19.08.2014 12:12
#21 RE: Synchronisation in Deutschland 1930-45 Zitat · antworten

Eventuell kam es manchmal auch vor, dass bestimmte Namen eher "französisch" als "englisch" ausgesprochen wurden. Nicht umsonst schrieb Karl May (entschuldigung für dessen Erwähnung!) "Charlie" "Scharlie".
Und Harry Giese sprach 1940 "Charlie Chaplin" "Scharlie Schepplin" aus.
Vielleicht war es bei mit "j" beginnen Names ähnlich (also "Schehms", "Schosef" etc.).


filmfuzzy


Beiträge: 61

20.08.2014 23:10
#22 RE: Synchronisation in Deutschland 1930-45 Zitat · antworten

Ein absolutes Highlight habe ich bei einem Freund entdeckt.
Eine 35mm s/w Testkopie einer Doku über Synchronisation in Deutschland
bei der MOSAIK-FILM mitte der 50er Jahre.
Gerd Duwner, Axel Monje und weitere spielen die Rollen.
Es scheint wohl nie veröffentlicht worden zu sein, da einige Takes asynchron und keine Titel da sind !
Die Asynchronität kann aber behoben werden, da dies nur zwei szenen betrifft.
Die Doku wird in Kürze als Bonus auf einer DVD in der Filmclub Edition zu finden sein.


smeagol



Beiträge: 3.200

21.08.2014 07:56
#23 RE: Synchronisation in Deutschland 1930-45 Zitat · antworten

Oh das klingt super! Kann man die abtasten lassen - eventuell bekämen wir das Geld hier im Forum zusammen im Austausch für eine DVD-R mit der Doku?


--
"Ich würde nach Hause gehen und mich richtig ausschlafen"
Curt Ackermann für Cary Grant in "Über den Dächern von Nizza"

Markus


Beiträge: 2.104

21.08.2014 10:16
#24 RE: Synchronisation in Deutschland 1930-45 Zitat · antworten

Zitat von filmfuzzy im Beitrag #22
Ein absolutes Highlight habe ich bei einem Freund entdeckt.
...
Die Doku wird in Kürze als Bonus auf einer DVD in der Filmclub Edition zu finden sein.



Toll, halte uns auf dem Laufenden, wenn die DVD herauskommt!

Gruss
Markus


kinofilmfan


Beiträge: 2.236

22.08.2014 09:34
#25 RE: Synchronisation in Deutschland 1930-45 Zitat · antworten

Viele bekannte Schauspieler begannen ihre Synchronarbeit schon in den Jahren vor oder während des zweiten Weltkriegs. Für viele Websiten beginnt die Filmgeschichte allerdings erst 1946; so findet man auf diversen Wikipedia-Einträgen Einträge wie "...begann nach dem 2. Weltkrieg eine umfangreiche Synchrontätigkeit".

Hier einmal meine derzeitigen Erkenntnisse über die ersten Synchronarbeiten bekannter Schauspieler. Die Auflistung kann aber nur ein Anhaltspunkt sein, da ich nur einen Bruchteil der damaligen Synchronbesetzungen erfasst habe...

Alfred Haase - 1935
Alice Franz - 1942
Anneliese Uhlig - 1941
Anneliese Würtz - 1930
Arthur Schröder - 1935
Bruno Fritz - 1930
Clemens Hasse - 1939
Curt Ackermann - 1943
Erich Dunskus - 1933
Erich Fiedler - 1935
Erich Ponto - 1936
Erik Ode - 1930
Franz Nicklisch - 1939
Fritz Odemar - 1937
Hans Hessling - 1937
Hans Quest - 1939
Harry Giese - 1934
Herbert Weißbach - 1943
Hubert von Meyerinck - 1937
Hugo Schrader - 1937
Kurt Meisel - 1939
Lilli Schönborn - 1935
Lu Säuberlich - 1937
O.E. Hasse - 1935
Paul Dahlke - 1939
Paul Klinger - 1935
Peter Elsholtz - 1933
René Deltgen - 1936
Rudolf Platte - 1942
Rudolf Schündler - 1935
Ruth Hellberg - 1938
Siegfried Schürenberg - 1933
Til Klokow - 1935
Tina Eilers - 1937
Ursula Grabley - 1939
Walter Bluhm - 1936
Walter Holten - 1934
Walter Werner - 1933
Walther Suessenguth - 1942
Wilhelm Borchert - 1938
Will Quadflieg - 1942
Wolfgang Kieling - 1935
Wolfgang Staudte - 1930

Ich habe nur Schauspieler aufgeführt, die auch nach 45 viel Synchronarbeit gemacht haben, bzw. jene, die wie z.B. Staudte oder Quadflieg einen hohen Bekanntheitsgrad hatten/haben. Und wie gesagt, aufgrund riesiger Lücken nur ein Anhaltspunkt...


iron


Beiträge: 2.037

22.08.2014 15:51
#26 RE: Synchronisation in Deutschland 1930-45 Zitat · antworten

@kogenta, sorry, ich habe in eine kleine Information in "zur Geschichte der Synchronisation in Deutschland" (sie lautete sinngemäß "die Amerikaner ließen ihre Filme synchronisieren") beim Lesen und in meiner Erinnerung an diesen Text fälschlicherweise hineininterpretiert, dass die Besatzer die Filmsynchronisation nach dem Krieg auf dem Gebiet der späteren BRD eingeführt, also quasi "erfunden hätten. Die Amerikaner (und möglicherweise auch die Briten), wollten aber ihre Filme in Deutschland und Österreich verbreiten und die Menschen auf diesem Wege mit ihrer Denkweise und Lebensweise vertraut machen.

Mir ist bis heute leider keine Synchronarbeit aus der Zeit vor 1945 bekannt. Alle Filme aus diesem Zeitraum, die ich gesehen habe, bekamen Spätsynchros. Vielleicht bekomme ich solche Filme ja irgendwann zu sehen, dann werde ich in diesem Faden gerne etwas darüber schildern.


"DAS IST ZUTREFFEND."
(Arne Elsholtz auf Kevin Kline in "Club der Cäsaren")

kinofilmfan


Beiträge: 2.236

26.08.2014 15:04
#27 RE: Synchronisation in Deutschland 1930-45 Zitat · antworten

Hier einmal eine Aufstellung der US-Filme von 1933-1940, und zwar aufgeteilt in Synchronfassung und OmU:


Synchronfassung: OmU:
1933 30 13
1934 20 27
1935 20 15
1936 24 6
1937 28 5
1938 38 3
1939 18 2
1940 5 1


Könnte durchaus sein, dass das Verhältnis Synchronfassung/OmU etwas zugunsten der Synchronfassungen ausfällt, da es für den einen oder anderen Film evtl. doch eine Synchronfassung gibt (bzw. gegeben hat), die mir bislang nicht bekannt ist.

Es fällt aber natürlich auf, dass es 1934 im Verhältnis deutlich weniger Synchronfassungen gegeben hat. Dazu passt ein Brief von Harry Giese (siehe auch Giese-Thread) an den Reichsfachschaftsleiter Film Carl Auen. Im Dezember 1934 schrieb Giese an Auen, dass "...durch die Preiserhöhung der Kontingente die amerikanischen Firmen seit geraumer Zeit bekanntlich sämtliche Synchronisationen eingestellt haben...".

Die Statistik zeigt aber auch, dass ab 1936 der überwiegende Teil der US-Filme synchronisiert wurde.

John Connor



Beiträge: 4.725

26.08.2014 15:09
#28 RE: Synchronisation in Deutschland 1930-45 Zitat · antworten

Zitat von kinofilmfan im Beitrag #25

Erik Ode - 1930


Cary Grant war in den frühen 1930ern beileibe nicht der große Star, zu dem er sich später gemausert hat, aber es wäre doch zu lustig, wenn Odes Besetzung in DER UNSICHTBARE DRITTE nicht so willkürlich ist wie angenommen, sondern bereits vor dem Krieg erprobt worden wäre..


"Ich habe keinen Bond-Film mehr gesehen, seit Sean Connery aufgehört hat!"
(Niels Clausnitzer in LAW & ORDER)

John Connor



Beiträge: 4.725

26.08.2014 15:11
#29 RE: Synchronisation in Deutschland 1930-45 Zitat · antworten

Zitat von kinofilmfan im Beitrag #27
Hier einmal eine Aufstellung der US-Filme von 1933-1940, und zwar aufgeteilt in Synchronfassung und OmU:


Hast du vielleicht grad zum Vergleich die Gesamtzahl der Erstaufführungen pro Jahr zur Hand?


"Ich habe keinen Bond-Film mehr gesehen, seit Sean Connery aufgehört hat!"
(Niels Clausnitzer in LAW & ORDER)

kinofilmfan


Beiträge: 2.236

26.08.2014 15:35
#30 RE: Synchronisation in Deutschland 1930-45 Zitat · antworten

Zitat
aber es wäre doch zu lustig, wenn Odes Besetzung in DER UNSICHTBARE DRITTE nicht so willkürlich ist wie angenommen, sondern bereits vor dem Krieg erprobt worden wäre..




...man sollte gar nichts ausschließen!

Vielleicht hat jemand auf dem Dachboden oder im Keller die alten Fassungen von...

- Madame verliert ihr Kleid/ This is the Night (1932)
- Madame Butterfly (1932)
- Madame befiehlt/ Enter Madame (1935)
- Licht im Dunkeln/ Wings in the Dark (1935)
- Das letzte Fort/ The Last Outpost (1935)

...herumliegen und hört mal kurz rein...vielleicht spricht Herr Ode da für CG (und Herrn Fiebiger von MGM ist diese Kombi nach vielen vielen Jahren wieder eingefallen...). Zu den genannten Filmen habe ich bis jetzt leider keinerlei Infos sammeln können.

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