Finde alle Sprecher super: Lelle, Semmelrogge, Bahro, Richter und auch Ziesmer. Alle sehr passend. Semmelrogge auf dem realen Schauspieler wäre echt mal was gewesen, aber Bahro klingt ihm ja sogar recht ähnlich.
Schenk und Petruo waren auch gut. In der Hinsicht ist es bei Buscemi auch ein Luxusproblem. Aber durchaus ein Schauspieler, bei dem man echt viel mehr nach der Rolle gehen sollte. Wenn Ziesmer als aktuelle Stammstimme völlig klar geht.
Rainer Brandt hätte ich gerne noch öfter auf Mario Adorf gehört. Z. B. in "Geheimnis im blauen Schloss", "Sierra Charriba" oder "Unser Mann aus Istanbul".
Brandt in allen Ehren, aber die Selbstsynchro von Adorf bleibt ungeschlagen. Finde es eher bedauerlich, dass er in Winnetou nicht zum Zuge kam, würde ich jederzeit Brandt vorziehen.
Um Gottes Willen - Brandt kam schon viel zu oft für Adorf zum Einsatz. Immer wieder grüble ich, wen ich lieber als Fremdstimme gehabt hätte (wenn es denn schon sein musste) und komme bei der phantasielosen Besetzung Michael Chevalier heraus. Aber was Brandt da glatt gebügelt hat ... auwei. Da war er in anderen Karl-May-Filmen mitunter deutlich besser "Old Shatterhand", "Der Schut").
Zitat von Stefan der DEFA-Fan im Beitrag #293Um Gottes Willen - Brandt kam schon viel zu oft für Adorf zum Einsatz. . […]Aber was Brandt da glatt gebügelt hat ... auwei. Da war er in anderen Karl-May-Filmen mitunter deutlich besser "Old Shatterhand", "Der Schut").
Christian Wolff hätte ich gern noch öfter auf Robert Redford gehört. Für mich klar die bessere Wahl im Vergleich mit Christian Brückner, Thomas Danneberg, Eckart Dux oder Uwe Friedrichsen.
Bei James Coburn gibt es einige Kandidaten, die ich gerne öfter gehört hätte, da er in den 60ern und 70ern fast nur mittelmäßige Besetzungen abbekam. Michael Chevalier und Horst Niendorf waren insgesamt zu glatt, Arnold Marquis passte zwar vom Typ her hervorragend, hatte aber eigentlich schon genug andere Schauspieler.
Herbert Weicker war eine hervorragende Münchner Alternative, durfte aber in dieser Zeit leider nur viermal ran. (In den 80ern war er noch zweimal zu hören.)
Und dann gab es eine ganze Reihe Schauspieler, die verhältnismäßig wenig synchronisierten, aber ausgezeichnet zu Coburn passten. Heinz Reincke und Hellmut Lange sprachen nur zweimal für ihn, Harald Juhnke und Wolfgang Kieling sogar nur ein einziges Mal, obwohl sie ebenfalls wie angegossen passten.
Ab den 80er-Jahren etablierte sich dann Heinz Petruo, der zweifellos stimmig besetzt war und seine Sache auch gut machte. Leider lieferte Coburn zum Karriereende immer weniger sehenswerte Filme ab.
Zitat von Oliver Laurel im Beitrag #297Bei James Coburn gibt es einige Kandidaten, die ich gerne öfter gehört hätte, da er in den 60ern und 70ern fast nur mittelmäßige Besetzungen abbekam. Michael Chevalier und Horst Niendorf waren insgesamt zu glatt, Arnold Marquis passte zwar vom Typ her hervorragend, hatte aber eigentlich schon genug andere Schauspieler.
Herbert Weicker war eine hervorragende Münchner Alternative, durfte aber in dieser Zeit leider nur viermal ran. (In den 80ern war er noch zweimal zu hören.)
Und dann gab es eine ganze Reihe Schauspieler, die verhältnismäßig wenig synchronisierten, aber ausgezeichnet zu Coburn passten. Heinz Reincke und Hellmut Lange sprachen nur zweimal für ihn, Harald Juhnke und Wolfgang Kieling sogar nur ein einziges Mal, obwohl sie ebenfalls wie angegossen passten.
Ab den 80er-Jahren etablierte sich dann Heinz Petruo, der zweifellos stimmig besetzt war und seine Sache auch gut machte. Leider lieferte Coburn zum Karriereende immer weniger sehenswerte Filme ab.
Und wie sieht es aus deiner Sicht mit Helmo Kindermann aus, der bekanntlich (abgesehen von Charlton Heston) eigentlich nie jemanden wirklich "fest" synchronisierte? Mücke empfand ihn mal als James Coburns Idealstimme.
Helmo Kindermann war in Gesprengte Ketten natürlich sehr toll und geht ja stimmlich in eine ähnliche Richtung wie Heinz Petruo vom Typ her. Wirklich kurios, dass er sich kaum fest für jemanden durchsetzen konnte, ich mochte ihn beispielsweise sehr für Michel Piccoli und Max von Sydow. ( bei letzterem vor allem Passion, in dem man Kindermann kurz auch völlig untypisch schreien hören kann.)