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Dieses Thema hat 178 Antworten
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 Spielfilmklassiker
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Lord Peter



Beiträge: 4.081

02.01.2019 13:19
#31 Stimme des Terrors (1942) Zitat · antworten

03. Stimme des Terrors
(Sherlock Holmes and the Voice of Terror)

Premiere: 18.09.1942 (USA)/17.08.1992 (3sat) (D)

Deutsche Fassung im Auftrag des ZDF
[Hamburg]
Buch: ?
Dialogregie: ?

Laufzeit der ungekürzten DVD-Fassung: 62:43


Rolle: Darsteller: Stimme ZDF:

Erzähler nicht vorhanden Wolfgang Draeger + ?

Sherlock Holmes Basil Rathbone Walter Niklaus
Dr. John Watson Nigel Bruce Hinrich Köhn
Kitty Evelyn Ankers Traudel Sperber
Sir Evan Barham Reginald Denny Harald Pages
R. F. Meade Thomas Gomez Helgo Liebig
Anthony Lloyd Henry Daniell Achim Schülke
General Jerome Lawford Montagu Love Werner Schumacher
Admiral Sir John Prentiss Olaf Hytten Harald Halgardt
Captain Roland Shore Leyland Hodgson Lothar Grützner

Stimme des Terrors Edgar Barrier Rüdiger Schulzki
Billy, Barmann in Spelunke Ted Billings Wolfgang Draeger
Camberwell Harry Cording Peter Heinrich
Mrs. Hudson Mary Gordon Gerda Gmelin
BBC-Ansager Gavin Muir Alfred Rücker

Bemerkungen:
Vorlage war laut Credits die Erzählung "His Last Bow", von der man zumindest das Motiv des deutschen "Schläfers" übernommen hat. Ansonsten stellt der Film über weite Strecken ein Stück plattester Propaganda dar, das nicht ganz zu Unrecht lange unterschlagen wurde.

Henry Daniell gibt hier sein Seriendebüt und sollte später (in "Die Frau in Grün") zum "Napoleon des Verbrechens" aufsteigen. Ebenso Hillary Brooke, die hier als Holmes' Chauffeuse zu sehen ist und neben Daniell später die titelgebende Gegenspielerin gab.

Wie beim "Hund" wurden hier in der deutschen Fassung wieder gleich zwei Off-Erzähler eingesetzt, wobei Draeger noch eine weitere Rolle übernahm. Wer kennt den zweiten (Sample)?

Schulzki als "Stimme des Terrors" ist zugegebenermaßen geradezu beunruhigend überzeugend als "Hetzer".


"Sie erinnern mich an den Mann, für den ich arbeiten muß. Den find' ich auch zum Kotzen!"

Manfred Schott in "Achterbahn"

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Erzähler 2.mp3
Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 11.381

02.01.2019 13:45
#32 RE: Stimme des Terrors (1942) Zitat · antworten

Nicht nur das "Schläfer"-Motiv wurde übernommen, auch Holmes' Schlussrede aus "His Last Bow" wurde wörtlich ins Drehbuch übernommen. Es gibt Filme, die wesentlich weniger Bezüge zu den Originalerzählungen haben (um etwas Positives zu erwähnen).

Gruß
Stefan

Lord Peter



Beiträge: 4.081

02.01.2019 15:55
#33 Geheimwaffe (1942) Zitat · antworten

04. Geheimwaffe
(Sherlock Holmes and the Secret Weapon)

Premiere: 25.12.1942 (USA)/06.12.1992 (3sat) (D)

Deutsche Fassung im Auftrag des ZDF
[Hamburg]
Buch: ?
Dialogregie: ?

Laufzeit der ungekürzten DVD-Fassung: 65:42


Rolle: Darsteller: Stimme ZDF:

Sherlock Holmes Basil Rathbone Walter Niklaus
Dr. John Watson Nigel Bruce Hinrich Köhn
Professor Moriarty Lionel Atwill Henry König
Charlotte Eberli Kareen Verne Elke Aberle
Dr. Franz Tobel William Post jr. Walter Plathe
Inspektor Lestrade Dennis Hoey Manfred Reddemann
Sir Reginald Bailey Holmes Herbert Günther Flesch
Mrs. Hudson Mary Gordon Gerda Gmelin

Jack Brady Harry Cording Edgar Hoppe
Holzbein Harold De Becker Edgar Bessen
George Michael Mark Werner Cartano

Bemerkungen:
Vorlage war laut Credits die Erzählung "The Dancing Men", von der man sich immerhin den Geheimcode mit den Strichmännchen auslieh, ihn entsprechend adaptierte - und ihn von Holmes dann völlig spannungslos innerhalb von 2 Minuten knacken ließ. Aua! Wie auch sein Vorläufer ist der Film recht propagandistisch angehaucht, wenn auch nicht ganz so extrem.

Lionel Atwill tritt zum zweiten Mal in der Serie als Akademiker auf, diesmal jedoch nicht als spritistisch interessierter Landarzt, sondern als Professor Moriarty (dessen Name in den Credits peinlicherweise Moriarity geschrieben wird). Wie schon sein Vorgänger George Zucco darf auch er das Filmende nicht erleben, und wie dieser kommt er durch einen Sturz ums Leben. Löblicherweise achtete man bei der Synchronisation auf Rollenkontinuität - was leider nach hinten losging, da Henry König eine fatale Fehlbesetzung (sowohl für Zucco als auch für Atwill) ist. Reddemann als Lestrade kam etwas besser rüber, er durfte den Part bald darauf in dem Special "Der König der Erpresser" aus der Granada-Serie mit Jeremy Brett wiederholen.

Karl-Ulrich Meves für den uncreditierten Braun (Rudolph Anders) habe ich hier nicht gehört.

Der Argus-Verleih brachte bereits am 06.03.1959 einen ca. 98minütigen Zusammenschnitt aus diesem Film und seinem unmittelbaren Nachfolger "Verhängnisvolle Reise" unter dem Titel "Sherlock Holmes in geheimer Mission" in die Kinos. Es sprachen Christian Marschall (Holmes), Anton Reimer (Watson) und Klaus W. Krause (Lestrade).


"Sie erinnern mich an den Mann, für den ich arbeiten muß. Den find' ich auch zum Kotzen!"

Manfred Schott in "Achterbahn"

Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 11.381

02.01.2019 16:19
#34 RE: Geheimwaffe (1942) Zitat · antworten

Zitat von Lord Peter im Beitrag #33
da Henry König eine fatale Fehlbesetzung (sowohl für Zucco als auch für Atwill) ist. Reddemann als Lestrade kam etwas besser rüber

Ähnlich empfand ich es auch betreffs König - um genau zu sein, war es mein Erstkontakt mit König und Atwill. König kann ich seitdem nicht ausstehen, Atwill habe ich in anderen Rollen langsam schätzen gelernt (aber hier ist er ohnehin ungewohnt lustlos). Höchst bedauerlich, dass Gottfried Kramer in keiner dieser Synchros zu hören war, er hätte ordentlich punkten können. (Zu Zucco passte König meiner Meinung nach einigermaßen - mehr nicht.)
Reddemann gefällt mir weniger, aber er liegt zumindest nahe dran an Hans Gora - im Rahmen der Gesamtreihe ein positiver Aspekt.

Gruß
Stefan

berti


Beiträge: 15.164

02.01.2019 20:05
#35 RE: Geheimwaffe (1942) Zitat · antworten

Zitat von Lord Peter im Beitrag #33
Professor Moriarty (dessen Name in den Credits peinlicherweise Moriarity geschrieben wird)

Ähnlich peinlich wirkt es auf mich, dass Manfred Reddemann den Namen falsch (und im Unterschied zur restlichen Besetzung!) "Moriätti" ausspricht.

Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 11.381

02.01.2019 21:17
#36 RE: Geheimwaffe (1942) Zitat · antworten

"MoriarIty" scheint ein genereller Irrtum der Reihe zu sein - auch in einer DEFA-Fassung ("Das Haus des Schreckens"?) fiel der Name genau so ... dem Original entsprechend! (In der älteren Fassung wurde er kurzerhand in Melander abgeändert - hä???)

Gruß
Stefan


Lord Peter



Beiträge: 4.081

02.01.2019 21:31
#37 RE: Geheimwaffe (1942) Zitat · antworten

Ja, nur steht "Moriarity" so im Abspann des Originalbildmasters - das haben also die Amis schon verbockt.


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Manfred Schott in "Achterbahn"

Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 11.381

02.01.2019 22:05
#38 RE: Geheimwaffe (1942) Zitat · antworten

Genau das meinte ich ja - und sie haben es mit Konsquenz verbockt.

Gruß
Stefan

Lord Peter



Beiträge: 4.081

03.01.2019 13:51
#39 Verhängnisvolle Reise (1943) Zitat · antworten

05. Verhängnisvolle Reise
(Sherlock Holmes in Washington)

Premiere: 30.04.1943 (USA)/28.08.1969 (DFF) (D)

Deutsche Fassung im Auftrag des DFF
DEFA Studio für Synchronisation, Weimar
Buch: Eberhard Richter
Dialogregie: Wolfgang Thal

Laufzeit der ungekürzten DVD-Fassung: 68:30


Rolle: Darsteller: Stimme DFF:

Sherlock Holmes Basil Rathbone Walter Niklaus
Dr. John Watson Nigel Bruce Alfred Bohl
Nancy Partridge Marjorie Lord Renate Bahn
William Easter Henry Daniell Hans-Dieter Leinhos
Richard Stanley George Zucco Klaus Glowalla
Lt. Pete Merriam John Archer Jürgen Zartmann
Bart Lang Gavin Muir ?
Lt. Grogan/Morgan Edmund MacDonald Gerhard Paul
Howe Don Terry Manfred Heine
Cady Bradley Page Klaus Nietz
Mr. Ahrens Holmes Herbert Hinrich Köhn
Senator Henry Babcock Thurston Hall Heinz Suhr

Alfred Pettibone Gerald Hamer Martin Zehner
George, der Steward Clarence Muse Horst Kempe
Verkäufer bei Stanley Ian Wolfe Paul Jaster
Nachrichtensprecher Frederick Worlock Fred Diesko

Bemerkungen:
Diesmal gibt man sich (und den Zuschauer) schon gar nicht mehr der Illusion hin, eine Doyle-Geschichte zu adaptieren, sondern gibt direkt zu, eine "Original Story" zu erzählen. Die fällt dann auch zugegebenermaßen deutlich spannender aus als der überpatriotische Murks der beiden Vorgänger, wenn hier auch eher der Geist Hitchcocks als der Doyles vertreten ist. Die deutsche Bearbeitung durch die DEFA tilgte dann auch noch die letzten politischen Bezüge und machte aus der Jagd nach Geheimdokumenten einen Wettlauf nach einer Medikamentenformel, außerdem flogen die Sightseeing-Tour durch Washington und Holmes' obligatorische Moralpredigt am Ende komplett raus. Schade ist es eigentlich nur um den Auftakt im Flugzeug, ansonsten funktioniert die deutsche Fassung einigermaßen, wenn man auch gelegentlich (besonders im Finale) das Gefühl hat, daß da "was nicht stimmt". Und kurioserweise blieb der deutsche Nachname des Oberschurken erhalten.

George Zucco gibt sich ein weiteres Mal die Ehre und spielt den Gegenspieler mit Gusto, wenn auch nicht ganz so einprägsam wie seinen Moriarty. Glowalla ist kurioserweise klanglich gar nicht so weit vom katastrophalen König entfernt, diesem schauspielerisch aber haushoch überlegen.

Auch Henry Daniell, Holmes Herbert und andere alte Bekannte der Serie, die noch mehrere Auftritte absolvieren sollten, sind wieder mit von der Partie.

Der deutsche Abspann listet noch (leider ohne Zuordnung) die Sprecher Horst Kempe, Hinrich Köhn (den hab ich nirgendwo rausgehört) und Martin Zehner.

Der Argus-Verleih brachte bereits am 06.03.1959 einen ca. 98minütigen Zusammenschnitt aus diesem Film und seinem unmittelbaren Vorgänger "Geheimwaffe" unter dem Titel "Sherlock Holmes in geheimer Mission" in die Kinos. Es sprachen Christian Marschall (Holmes) und Anton Reimer (Watson).


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Bart Lang.mp3
Cady.mp3
Mr. Ahrens.mp3
Howe.mp3
Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 11.381

03.01.2019 15:22
#40 RE: Verhängnisvolle Reise (1943) Zitat · antworten

Die völlig vermurkste Musikuntermalung (zeitweise erinnernd an "Die Spur des Falken", wenn auch nicht ganz so übel) stammt ausschließlich von Helmut Nier, wenn ich mich nicht ganz falsch erinnere aus einem Werner-Toelke-Mehrteiler.

Ahrens ist - ja wirklich - Hinrich Köhn
Zartmann ist falsch zugeordnet, er sprach John Archer.
Im Soundsample "Cady" hört man Cady UND Howe - einer von beiden (leider habe ich nicht auf dem Schirm wer - der erste Sprechende) könnte Klaus Nietz sein, ich weiß nur nicht, ob der aus dem sächsischen Raum stammt; bewusst habe ich ihn bisher weder in Weimar noch Leipzig gehört.
Horst Kempe sprach den schwarzen Steward, Zehner ... entweder ich ordne seinen Namen einer falschen Stimme zu, dann sprach er Howe oder Cady - habe ich die richtige Stimme zum Namen, dann ist er als Radiosprecher (Frederick Worlock von hinten) zu hören. Wenn ich mit dem Allegret-Film "Fanny" verglichen habe, kann ich es definitiver sagen (dort ist Zehner zu hören).

Der deutsche Name blieb zwar erhalten, aber verballhornt: aus dem plumpen "Heinrich Henker (!)" wurde "Henry Henkel".

Ein ehemaliges Forumsmitglied hat privat die fehlenden Szenen nachsynchronisieren lassen, gemeinsam haben wir in einer zweiten Session Walter Niklaus dazu gewinnen können, die schlimmsten Entstellungen neu und originalgetreu zu synchronisieren. (Auch die völlig verkorkste "Stimmimitation" haben wir nachgeholt.)

Gruß
Stefan


Lord Peter



Beiträge: 4.081

03.01.2019 15:39
#41 RE: Verhängnisvolle Reise (1943) Zitat · antworten

Beide Einsätze von Cady sind auch von ihm, onscreen. Howe und Easter habe ich dazwischen rausgeschnitten. Mir scheint es auch dieselbe Stimme zu sein, aber vielleicht ist da bei der Synchronisation was verwechselt worden. Dann ignoriere das "Gregson? Was ist das für ein Mann?"

Von Howe habe ich dann noch ein Sample gemacht.

Zu Zehner - eine derartige Minirolle wie den Radiosprecher hätte man wohl nicht im Abspann genannt, oder?


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Howe.mp3
Lord Peter



Beiträge: 4.081

03.01.2019 18:30
#42 Gespenster im Schloss/Das tödliche Ritual (1943) Zitat · antworten

06. Gespenster im Schloss/Das tödliche Ritual
(Sherlock Holmes Faces Death)

Premiere: 17.09.1943 (USA)/14.08.1969 (DFF)/07.02.1981 (DDR II) (D)

1. deutsche Fassung im Auftrag des DFF
DEFA Studio für Synchronisation, Weimar
Buch: Egon Sartorius
Dialogregie: Wolfgang Thal

2. deutsche Fassung im Auftrag des DDR II
DEFA Studio für Synchronisation, Leipzig
Buch: Harald Thiemann
Dialogregie: Hasso Zorn

Laufzeit der ungekürzten DVD-Fassung: 65:14


Rolle: Darsteller: Stimme DFF: Stimme DDR II:

Sherlock Holmes Basil Rathbone Walter Niklaus Walter Niklaus
Dr. John Watson Nigel Bruce Alfred Bohl Hinrich Köhn
Inspektor Lestrade Dennis Hoey Hans Gora Klaus Glowalla
Dr. Sexton Arthur Margetson Wolfgang Dehler Günter Grabbert
Sally Musgrave Hillary Brooke Astrid Bless Ingrid Hille
Alfred Brunton/Branton Halliwell Hobbes Heinz Kahnemann Wolfgang Anton
Mrs. Howells Minna Phillips Charlotte Kaltschmidt Eva Mayer
Captain Vickery Milburn Stone ? Paul-Dolf Neis
Phillip Musgrave Gavin Muir Hans-Dieter Leinhos Friedhelm Eberle
Major Langford Gerald Hamer Horst Kempe Fred-Arthur Geppert
Lt. Clavering Vernon Downing Wolfgang Thal Wolfgang Jakob
Captain MacIntosh Olaf Hytten Victor Draeger Hans Gora
Geoffrey Musgrave Frederick Worlock Paul Jaster Fred Alexander

Mrs. Hudson Mary Gordon ? Eva Mayer
Junger Matrose Peter Lawford ? Gottfried Richter

Bemerkungen:
Obwohl in den Credits nur von "nach einer Geschichte von Arthur Conan Doyle" die Rede ist, hat man es hier doch mit einer noch recht gut zu erkennenden Adaption von "The Musgrave Ritual" zu tun, sogar das Personal ist größtenteils erhalten geblieben. Die Rückbesinnung auf nichtpolitische Krimistoffe tat der Reihe sehr gut und machte offenbar auch den deutschen Bearbeitern weniger Kopfschmerzen. Lediglich Holmes' obligatorische Schlußpredigt wurde 1969 (recht ordentlich) in eine Nachlese zum Fall umgetextet, wobei sogar noch eine kurze Erklärung für den 13. Schlag der Turmuhr eingebaut wurde, die im Original ausbleibt. Ansonsten fehlt nur das Verbrennen des Dokuments am Ende (potentielle Landenteignung war wohl ungern gesehen) und rätselhafterweise auch Holmes' Schießübungen im Liegen zu Beginn. Die Fassung von 1981 kappte den patriotischen Epilog komplett, ist ansonsten aber ungekürzt.

Lobenswert: in beiden Fassungen wird der Name "Geoffrey" korrekt als "Jeffrey" ausgesprochen. Aber warum durfte Hans Gora, wenn er 1981 schon dabei war, nicht wieder als Lestrade ran?

Der Argus-Verleih brachte bereits am 25.02.1958 einen ca. 95minütigen Zusammenschnitt aus diesem Film und "Die Perle der Borgia" unter dem Titel "Sherlock Holmes jagt den Teufel von Soho" in die Kinos. Es sprachen Christian Marschall (Holmes), Anton Reimer (Watson) und Klaus W. Krause (Lestrade).


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Manfred Schott in "Achterbahn"

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01 - Captain Vickery.mp3
01 - Mrs. Hudson.mp3
01 - Junger Matrose.mp3
Silenzio
Listenpfleger

Beiträge: 16.458

03.01.2019 18:40
#43 RE: Gespenster im Schloss/Das tödliche Ritual (1943) Zitat · antworten

Cady ist tatsächlich Klaus Nietz, bei Howe höre ich Manfred Heine.

Die Zweitsynchro von "Gespenster im Schloß" stammt natürlich aus Leipzig, nicht Berlin. :D

Lord Peter



Beiträge: 4.081

03.01.2019 18:42
#44 RE: Gespenster im Schloss/Das tödliche Ritual (1943) Zitat · antworten

Zitat von Silenzio im Beitrag #43
Die Zweitsynchro von "Gespenster im Schloß" stammt natürlich aus Leipzig, nicht Berlin. :D


Bin ich schon wieder auf das Koch-Booklet reingefallen...


"Sie erinnern mich an den Mann, für den ich arbeiten muß. Den find' ich auch zum Kotzen!"

Manfred Schott in "Achterbahn"

berti


Beiträge: 15.164

03.01.2019 18:52
#45 RE: Gespenster im Schloss/Das tödliche Ritual (1943) Zitat · antworten

Zitat von Lord Peter im Beitrag #42
Dr. John Watson Nigel Bruce Hinrich Köhn Hinrich Köhn

Korrektur: In der ersten DEFA-Fassung ist natürlich Alfred Bohl zu hören.

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