In der ARD-Audiothek findet man derzeit das Hörspiel "Hinter der Tür" von Pierre Gascar. Ein Zwei-Personen-Stück mit Horst Frank und Margot Leonard, produziert vom Hessischen Rundfunk im Jahre 1970, und (wieder) von Klaus Mehrländer inszeniert:
Hallo allerseits! Ich habe wieder mal in meinem "Archiv" gestöbert...:
Ebenfalls viele bekannte Stimmen findet man auch in den drei "Rabbi"-Hörspielkrimis nach den Romanen von Harry Kemelman, die - wer wohl? - der WDR alle 1987 produziert hat. Den Rabbi und seine Frau sprechen Gerd Baltus und Regine Lamster (die sind beide kaum im Synchron vorzufinden, die Namen aber ja durchaus bekannt), den Polizeichef Lanigan Friedrich W. Bauschulte.
Am Dienstag sah der Rabbi rot WDR 1987 - Regie Joachim Sonderhoff Mit Almut Eggert, Jürgen Thormann, Christian Rode, Lothar Blumhagen, Helmut Wildt, Norbert Langer, Hubertus Bengsch, Bettina und Nana Spier. Momentan findet man das Hörspiel hier: https://www.youtube.com/watch?v=ldj2dNpvlwI
Am Samstag aß der Rabbi nichts WDR 1987 - Regie: Joachim Sonderhoff Mit Joachim Kerzel, Klaus Herm, Hubertus Bengsch, Heinz Theo Branding, Peter Matic und Heinz Rabe. Auch dieses Hörspiel gibt's derzeit zu hören: https://www.youtube.com/watch?v=61-Q_RfTM-Y
Am Freitag schlief der Rabbi lang WDR/NDR 1987 - Regie: Joachim Sonderhoff Mit Brigitte Grothum und Heinz Theo Branding. Leider derzeit wohl online nicht verfügbar.
Ein weiterer Krimi aus der Reihe ("Am Mittwoch wird der Rabbi naß") wurde übrigens vom WDR 1995 nachgereicht, jedoch mit komplett anderer Besetzung. Hier hören wir Martin Reinke, Sabine Postel und Jürg Löw in den drei Hauptrollen.
Zitat von Kleines Licht im Beitrag #272Ebenfalls viele bekannte Stimmen findet man auch in den drei "Rabbi"-Hörspielkrimis nach den Romanen von Harry Kemelman, die - wer wohl? - der WDR alle 1987 produziert hat.
Angesichts der meisten Namen hätte man sie auf für Produktionen des SfB halten können. Hatte Joachim Sonderhoff einen besonderen Draht zum Berliner Sprecherpool?
Entweder das oder der WDR - als eine der größten Sendeanstalten - hat einfach etwas mehr Geld in die Hand genommen, wer weiß? - Auch Klaus Mehrländer hat beim WDR ja sprechertechnisch immer ordentlich zugelangt, siehe meine Beispiele von der Seite zuvor. Ebenso ist mir nicht bekannt, ob "WDR 1987" heißen muss, dass das wirklich in Köln aufgenommen wurde. Vielleicht hat es der WDR auch nur beauftragt?
Fragen über Fragen - aber jedenfalls edel besetzte Hörspiele. Mal sehen, was ich noch so ausgrabe...
Hier wäre noch eins: Auch hier würde man sofort an Berlin denken, aber nein, ganz falsch:
Die Frage Von Woody Allen Regie: Arturo Möller - Produktion: SWF 1986 - Dauer: nur 12 min Es sprechen Friedhelm Ptok, Klaus Herm, Uta Hallant, Arnold Marquis und Almut Eggert.
Arturo Möller hat hauptsächlich für den Südwestfunk Baden-Baden inszeniert und wirkte auch manchmal selbst als Sprecher in Hörspielen mit, auch dann meistens beim SWF.
... und (für heute) ein letztes, es wurde vielleicht bereits genannt(?), da es aber aktuell in der ARD-Audiothek (bzw. in ARDsounds) erhältlich ist, mag ich es doch erwähnen:
Demolition Von Alfred Bester Regie: Ulrich Gerhardt, Klaus Krüger und Hans Ulrich Minke Prod.: RIAS/BR/WDR 1973
Dieses SF-Hörspiel ist das erste Hörspiel in Kunstkopf-Stereophonie, anscheinend war das eine "Sensation der Berliner Funkausstellung '73" (so in der ARD-Hörspieldatenbank nachzulesen).
Sprecher: Hans-Peter Hallwachs, Gert Günther Hoffmann, Arnold Marquis sowie in Nebenrollen: Friedrich W. Bauschulte, Hubertus Bengsch, Norbert Gescher, Uta Hallant, Klaus Jepsen, Joachim Kerzel, Andreas Mannkopff, Joachim Nottke, Heinz Petruo, Eric Vaessen, Eduard Wandrey u.v.a.
Zitat von Kleines Licht im Beitrag #274Entweder das oder der WDR - als eine der größten Sendeanstalten - hat einfach etwas mehr Geld in die Hand genommen, wer weiß? - Auch Klaus Mehrländer hat beim WDR ja sprechertechnisch immer ordentlich zugelangt, siehe meine Beispiele von der Seite zuvor. Ebenso ist mir nicht bekannt, ob "WDR 1987" heißen muss, dass das wirklich in Köln aufgenommen wurde. Vielleicht hat es der WDR auch nur beauftragt?
Fragen über Fragen - aber jedenfalls edel besetzte Hörspiele.
Einzelne Gäste aus anderen Städten wären beim WDR nicht weiter überrascht. Den Münchner Peter Pasetti hörte man dort in einigen Kriminalhörspielen, Uta Hallant oder Edgar Ott gastierten dort ebenfalls. Aber so viele Namen auf einmal, die man ansonsten fast nur aus Berlin kennt (Bauschulte, Wildt, Matic, Bengsch, etc.) erschienen mir dann doch SEHR ungewöhnlich.
Zitat von Kleines Licht im Beitrag #276Demolition Von Alfred Bester Regie: Ulrich Gerhardt, Klaus Krüger und Hans Ulrich Minke Prod.: RIAS/BR/WDR 1973
Dieses SF-Hörspiel ist das erste Hörspiel in Kunstkopf-Stereophonie, anscheinend war das eine "Sensation der Berliner Funkausstellung '73" (so in der ARD-Hörspieldatenbank nachzulesen).
Sprecher: Hans-Peter Hallwachs, Gert Günther Hoffmann, Arnold Marquis sowie in Nebenrollen: Friedrich W. Bauschulte, Hubertus Bengsch, Norbert Gescher, Uta Hallant, Klaus Jepsen, Joachim Kerzel, Andreas Mannkopff, Joachim Nottke, Heinz Petruo, Eric Vaessen, Eduard Wandrey u.v.a.
Was für eine Besetzung! Allein schon die Herren Wandrey einerseits, Bengsch und Jepsen andererseits in derselben (!) Produktion zu hören, dürfte wohl eine einmalige Konstellation sein.
Gerade gibt es das SRF-Hörspiel „Der Dreh“ in der Audiothek zu hören. Wolfgang Kieling und seine Frau Gisela Uhlen spielen sich in der Rahmenhandlung selbst.
Zu Beginn soll Kieling für einen Gruselfilm ein „unheimliches“ Lachen beisteuern. Das klappt (handlungsbedingt) nicht so richtig. Am Ende - und rund 15 Jahre später, „Im Banne des Unheimlichen“ - konnte er es dann sehr viel besser 😅.
In ARD Sounds gibt es gerade eine Hörspielreihe „Charmant ermittelt“ von 1953. Schauspielerin und Privatdetektiv lösen Kriminalfälle. Sagt mir nichts, aber klassische Paar-Krimis a la Paul Temple oder die Damen-Fälle mag ich gerne. In den Hauptrollen: Lola Müthel und Erik Schumann.